Willkommen bei FCSG-Data,
Grüezi mitenand!
Hier entsteht eine Statistik-Seite zum FC St. Gallen. Vorerst geht es um Zahlen zu den Akteuren.
Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast -- das Sir Winston Churchill zugeschriebene Zitat hat es auch im Fussball in sich. Natürlich habe ich den Anspruch, exakt zu sein, doch treffe ich manchmal bei Recherchen auf Widersprüche und könnte auch mit eigenen Zählungen einmal daneben liegen.
Ich danke für jeden Hinweis auf Fehler, und ich freue mich auf Ergänzungen und Kritik (das Kontaktformular darf gerne verwendet werden. Es ist wieder in Funktion, nachdem es im Januar ein Problem gab und die Nachrichten hinterher nur in Hieroglyphen bei mir angekommen waren).
Letzter Neueintrag ist Ertan Irizik. -- Im "Journal" werden frühere Neueinträge sowie Updates und Korrekturen kommentiert.
* 16.02.1990
Seit Juniorenzeiten im FCSG. -- Bisher 88 (54 NLA/25 NLB/7 Cup) Spiele und 16 (9 NLA/6 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Mai 2008 beim 0:0 gegen den FC Aarau.
Der Stürmer mit dem berühmten Namen (Die Brüder Xam und Trello Abegglen bestritten einst 68 bzw. 52 Länderspiele, der dritte Bruder Jean 3; von einer Verwandtschaft des St. Gallers ist aber nichts bekannt) kam 2003 vom FC Staad in die Nachwuchs-Abteilung des FCSG. -- Nachwuchsinternationaler.
Stand 14.05.2012
* 07.01.1977 | Nationalität: Schweiz/Italien
1. Juli 2001 bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 18 (16 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. September 2001 beim 4:1-Heimsieg gegen die Young Boys.
Flavio Agosti kam vom FC Kreuzlingen und wurde für die U21 verpflichtet, rückte aber nach dem Transfer von Jörg Stiel schon im Juli zum Goalie Nummer 2 des Fanionteams auf. -- Im schwierigen Herbst 2002 wurde Agosti vorübergehend die Nummer eins im Tor der Espen. -- Im ersten Spiel unter Thomas Staub löster er zur Pause Oliver Stöckli ab. -- Auf das 3:11 in Wil liess Agosti wieder gute Leistungen folgen. -- Als Heinz Peischl im Januar 2003 Trainer wurde, kam mit Stefano Razzetti ein neuer Torhüter in die Ostschweiz, Agosti (und nicht Stöckli) war fortan Ersatz des Italieners. -- Im Sommer 2004 wechselte Agosti zum NLA-Aufsteiger FC Schaffhausen, für den er während zwei Saisons hinter Marcel Herzog Ersatzgoalie war und in der Saison 2005/06 zu 5 NLA-Einsätzen kam. -- Danach beendete er seine Karriere.
Flavio Agostis Junioren-Klub war der FC Gossau. -- In der Saison 93/94 war er für ein Jahr im FCSG-Nachwuchs und kehrte dann nochmals für zwei Jahre zum FC Gossau zurück, wo er am Ende, als Ersatzgoalie, den NLB-Aufstieg feierte. -- Dann von 1996 bis 1998 im SC Brühl, 1998 - 2000 im FC Widnau und 2000/01 im FC Kreuzlingen.
22.03.2011
* 25.04.1985 | Nationalität: Ghana
6. Juli 2004 bis 18. Juli 2006 und Januar 2007 bis Juni 2008 im FCSG. -- 26 (23 NLA/3 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 2004 bei der 1:3-Niederlage beim FC Zürich.
Kwabena Agoudas Start in St. Gallen war hoffnungsvoll. Beim Debüt in Zürich erzielte er gleich sein erstes Tor. -- Doch wurde er schon nach zwei Monaten jäh gestoppt. Im Cupspiel in Arbedo zog sich der Ghanaer schwere Knieverletzungen zu, seine erste Saison in Grün-Weiss war vorzeitig beendet. -- Nach seinem Comeback nicht mehr über die Joker-Rolle hinausgekommen. -- Im Sommer 2006 für ein halbes Jahr an Winterthur ausgeliehen (11 NLB-Spiele/2 Tore). -- Kam vom FC Nania in Ghana. -- Wechselte im Sommer 2008 zu Hapoel Bnei Lod in Israels zweihöchster Liga, wo er in 22 Spielen 8 Tore erzielte, und später zu Hapoel Kiryat Shmona, mit dem er aus der höchsten israelischen Liga abstieg.
* 01.09.1977 | Nationalität: Argentinien
1. Juli 2006 - 30. Juni 2008 im FCSG. -- 72 (64 NLA/2 Barrage/4 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 33 Tore (27 NLA/6 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Francisco Aguirre wechselte von Al-Arabi (Katar) ins Espenmoos, war aber in der Schweiz bereits für seine Goalgetter-Qualitäten bekannt. -- Torschütze beim ersten Auftritt in Grün-Weiss. -- Vorab in der ersten Saison in Abwechslung mit Sturm-Partner Alex Tachie-Mensah für viel Begeisterung sorgend. -- Öfter angeschlagen, hatte Aguirre in der zweiten Saison Mühe, regelmässig aufzublühen.
Nach dem Abstieg wechselte Aguirre nach Zypern zu Omonia Nikosia, im Janaur 2010 zum kleineren Ligakonkurrenten Aris Limassol. -- Ende August 2010 kehrte der Goleador zurück in die Schweiz und unterschrieb im FC Locarno (NLB). Aguirre erzielte in 19 Spielen 3 Tore, kam aber in der erfolgreichen Schlussphase der Saison nur noch zu Teilensätzen. -- Ab Juli 2011 wieder im Südtessin, beim Erstligisten FC Mendrisio-Stabio.
Aguirre spielte in Argentinien unter anderem für die Grün-Weissen vom Club Atletico Banfield und für Quilmes und wurde 2002 vom damaligen Erstligisten Chiasso verpflichtet (31 Tore in 25 Matches). -- 2003 zu Yverdon in die NLB, wo er in der 2. Saison mit 24 Treffern massgeblich am Aufstieg beteiligt war. -- Mit den Waadtländern auch in der NLA stark (13 Tore in 17 Spielen) und im Winter etwas überraschend nach Doha, Katar tranferiert. -- Später wurde vermutet, dass Sportchef René Weiler schon in jener Winterpause den Wechsel zum FCSG einleitete, schliesslich buhlte auch die Konkurrenz (insbesonder YB) um seine Dienste.
aktualisiert 26.07.2011
* 03.11.1974 | Nationalität: Nigeria
1. Juli 2004 bis 25. Januar 2005 im FCSG. -- 14 (12 NLA/2 Cup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 beim 3:3 im Heimspiel gegen die Young Boys.
Benedict Akwuegbu kam vom FC Kärnten, für den er in der "Ersten Liga" (zweithöchste Liga) in 5 Einsätzen 6 Tore erzielte. -- Der 1,90 m grosse Stürmer setzte sich zu selten gut in Szene. -- Zwei seiner drei Meisterschaftstore sicherten den Espen einen Punktgewinn, so in seinem letzten Auftritt in Grün-Weiss in Genf, als er das 1:1 erzielte.
Trotz Zweijahres-Vertrag verliess Akwuegbu das Espenmoos im Januar 2005 kurz vor Transferschluss, er fühlte sich im Team zu wenig integriert. -- Für zwei halbe Saisons spielte Akwuegbu im FC Wacker Tirol, kam aber in Innsbruck im zweiten Halbjahr nur noch auf einen Einsatz. -- Im Januar 2006 nach Deutschland zu den Sportfreunden Siegen (2. Bundesliga). -- Im Sommer 2006 nach China zu Tianjin Teda, zwischenzeitlich in Griechenland bei Panserraikos Serres (2. Division). -- Später wieder in China bei Qingdao Jonoon und im Hongdeng FC (Peking). -- Im Januar 2009 zurück in Österreich, wo er für den SV Flavia Solva (Leibnitz) noch in einigen Einsätzen in der steirischen Landesliga zum Aufstieg in die Regionalliga beitrug, aber nicht weiter verpflichtet wurde. -- Im November 2009 wurde Akwuegbu vom Basingstoke Town FC verpflichtet. Mit dem Team aus der Conference (fünfthöchste Klasse) kam er aber nur noch zu zwei Einsätzen.
Akwuegbu wechselte 1991 aus seiner Heimat zum RC Lens nach Frankreich, für den er im B-Team spielte. -- Ab 1992/93 in Belgien, zuerst bei Eendracht Aalst in Belgiens 2. Division. -- Ab Sommer 1993 beim KRC Harelbeke, mit dem er 1995 in die 1. Division aufstieg. -- 1996/97 im SV Zulte-Waregem, mit dem Akwuegbu den Aufstieg in die 1. Division knapp verpasste. -- 1997/98 in der 3. Division beim KVK Tienen. -- Im Sommer 1998 schliesslich wurde Akwuegbu vom Grazer AK verpflichtet. -- Im GAK erlebte er seine sportlich erfolgreichste Zeit. In 100 Bundesliga-Spielen erzielte er 31 Tore, spielte im Europacup und wurde für die "Super Eagles" (Nigerias Nationalteam) aufgeboten. -- 2002 erstmals in China, Akwuegbu wurde an Shenyang Yinde ausgeliehen. -- Im Sommer 2003 zurück in Graz. Akwuegbu konnte keinen Stammplatz mehr erkämpfen und wurde im Winter an den FC Kärnten ausgeliehen; der GAK wurde in der Saison Meister.
Akwuegbu bestritt 21 Länderspiele für Nigeria, stand im WM-Kader 2002 (1 Einsatz, beim 0:0 gegen England). -- In der WM-Qualifiaktion 2-facher Torschütze.
25.08.2010
* 09.09.1970
Juli 1996 bis Juni 2001 im FCSG. -- 27 (22 NLA/3 Cup/2 UI-Cup-Spiele) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. April 1997 bei der 0:8-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers.
Thomas Alder hat als Ersatzgoalie seinen Anteil am Meistertitel 2000. -- Cupfinalist 1998. -- Trotz seines unglücklichen Debüts genoss Alder viel Vertrauen im FCSG und seinem Umfeld. -- So stand er 13 Monate danach im gewonnenen Cup-Halbfinal gegen Lugano zwischen den Pfosten. -- In den UI-Cup-Spielen gegen Viljandi Tulevik wurde Alder zweimal als Feldspieler eingewechselt. Im Hinspiel im Espenmoos in der 90. Minute für Hakan Yakin, im Rückspiel in Estland bestritt er gar die letzte Viertelstunde (für Edwin Vurens). -- Im Herbst 2000 zog er sich im Training einen schweren Schien- und Wadenbeinbruch zu, worauf er seine Profikarriere vermeintlich beenden musste. -- Der Goalie ging im Sommer 2001 nach Costa Rica und spielte für den FC Carmelita aus der Stadt Alajuela. Carmelita spielte in der höchsten Liga, galt aber mit einem Kleinst-Budget als "Armenhaus" der Primera Divisíon.
Ursprünglich aus dem FC Gossau stammend, spielte Alder zwischenzeitlich im FC Uzwil. -- Ab 1991 wieder in Gossau, 1993 in die NLB aufgestiegen und als Stammgoalie den Ligaerhalt geschafft. -- 1994/95 eine Saison im FC Wil (ebenfalls NLB). -- Danach beim FC Winkeln und SC Brühl, ehe er zu den Espen geholt wurde.
ergänzt 9. Novmeber 2011
* 01.01.1970 | Nationalität: Marokko
1. Juli bis 3. November 1994 im FCSG. -- 10 (9 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1994 beim 0:3 in Luzern.
Boujemaa Allaoui kam nach dem Wiederaufstieg von MAS Fès ins Espenmoos. -- Der Stürmer war in Marokko U21-Internationaler und machte in seiner kurzen Zeit in St. Gallen einen hoffnungsvollen Eindruck, blieb aber in den wenigen Einsätzen ohne Torerfolg. -- Anfang Oktober, beim 2:1-Heimsieg gegen Servette, wurde Allaoui noch vor der Pause verletzt ausgewechselt und kam später nur noch zu einem Teileinsatz. Meist musste der Marokkaner als "überzähliger" Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. -- Schliesslich wurde Allaoui bereits Anfang November wieder an den MAS Fès ausgeliehen.
Inzwischen ist "Buschi" Allaoui in Deutschland in der Region Westerwald heimisch geworden. Von 1999 bis 2002 stürmte er für die SG Betzdorf 06, später als Spielertrainer beim TSV Dreisel und heute als Trainer, der sich noch immer manchmal einwechselt, bei Fortuna Imhausen.
13.01.2012
* 31.08.1969
1. Juli 1987 bis 30. Juni 1991 und 1. Juli 1996 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 37 (33 NLA/4 Cup) Spiele und 11 (9 NLA/2 Cup) Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Oktober 1988 bei der 0:1-Heimniederlage gegen Servette.
Adrian Allenspach kam als Nachwuchsspieler vom FC Münchwilen aufs Espenmoos. -- Der Offensivspieler kam in seiner ersten Phase im FCSG nur zu dem einen Einsatz im Fanionteam gegen Servette.
Im Sommer 1991 zum FC Winterthur. Dort empfahl er sich ein Jahr später und nach 13 NLB-Toren für den FC Schaffhausen. -- Für den FCS erzielte er in der ersten Saison in der NLB und in der Auf-/Abstiegsrunde 19 Tore, in den beiden folgenden Saisons 11 bzw. 14 Tore. -- Höhepunkt war der allerdings mit 0:4 verlorerene Cupfinal 1994 gegen die Grasshoppers. -- 1995 dem FC Aarau ausgeliehen, für den Allenspach in 26 NLA-Spielen 9 Goals erzielte.
In seinem letztem Spiel im Aarauer Trikot Doppeltorschütze beim 4:3-Auswärtssieg auf dem Espenmoos.
Bereits zuvor war bekannt, dass Adrian Allenspach zum FC St. Gallen zurückkehren würde. -- Nun war ihm mehr Glück bescheiden. -- Nach der 5. Runde hatte er 3 der 5 St. Galler Tore besorgt, stets das 1:0: gegen Sion und die Young Boys gab es am Ende einen 2:1-Heimsieg, gegen Basel blieb er einziger Schütze des Spiels. -- Nur eines seiner Meisterschaftstore war nicht punktbringend für den FCSG (bei der 2:3-Heimniederlage gegen die Grasshoppers). -- Zudem auch im Cup-Achtelfinal in Yverdon für den einzigen Treffer verantwortlich.
Trotzdem wurde Allenspach wieder abgegeben, er wechselte im Juli 1997 zum FC Lugano. -- Ein Jahr später vom FC Sion übernommen. -- Noch einmal eine Saison danach, im Sommer 1999, zum FC Wil in die NLB. -- In NLA und NLB erzielte Adrian Allenspach insgesamt beachtliche 89 Tore in 234 Matches.
Nachdem "Adi" Allenspach im Sommer 2000 keinen Vertrag mehr erhielt, beendete er seine Profi-Laufbahn und ging zum FC Bazenheid, dem er sieben Jahre lang als Spieler und später als Trainer treu blieb. -- Seit 2007 Trainer des FC Tuggen in der 1. Liga.
korrigiert und ergänzt 06.05.2012
* 30.04.1977
Ein Cup-Spiel für die Espen am 21. September 1996 beim 4:0-Sieg in Rorschach.
Reto Allenspach kam aus dem Nachwuchs und figurierte in der Saison 1996/1997 häufig im Aufgebot der ersten Mannschaft. -- Der eine Einsatz in der 3. Cup-Hauptrunde blieb allerdings sein einziges Spiel im Fanionteam. -- Es sollte auch nicht klappen mit dem gemeinsamen Auftritt mit (dem entfernt verwandten) Adrian Allenspach: als Reto (und Julico Moura) in der 62. Minute eingewechselt wurden, verliessen Adrian und Giorgio Contini das Spiel.
Reto Allenspach gehörte in der Saison 1992/93 dem U16-Nationalteam an, dass sich für die Endrunde in der Türkei qualifizierte und dort die Viertelfinals erreichte. -- Im Herbst 1992 dem FC Ebnat-Kappel angehörig, dann im Frühling 1993 gemäss damaligem SFV-Aufgebot im SC Brühl. -- In der von Marcel Parietti trainierten Auswahl spielte er gemeinsam mit dem Espen Dorjee Tsawa und Talenten wie Johann Vogel, Patrick Müller und Raphael Wicky; im Tor stand Oliver Stöckli.
korrigiert 06.05.2012
* 28.02.1975 | Nationalität: Ghana
1. Juli 1999 bis 8. Januar 2001 im FCSG. -- 64 (55 NLA/3 Cup/6 Europacup) Spiele und 43 (37 NLA/1 Cup/5 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 1999 beim 2:0-Heimsieg gegen Luzern.
"Charly" Amoah war DER Star der Meistermannschaft 2000. -- Trug mit 25 Treffern zum Titelgewinn bei und wurde mit dieser Quote gleichzeitig NLA-Torschützenkönig. -- Skorte schon im ersten Spiel gegen Luzern (zum 2:0-Endstand in der 90. Minute). -- Der schussgewaltige Stürmer war auch ein überragender Dribbler. -- Im Europacup ausser im Auswärtsspiel bei Chelsea in jedem Einsatz mit Torerfolg. -- Sein Treffer zum 2:0 im Rückspiel sicherte den UEFA-Cup-Triumph über Chelsea. -- Kam vom FC Wil, woher in Marcel Koller kannte, der ihn ein halbes Jahr in der NLB im Kader hatte. -- Für Wil 20 Tore in 33 Spielen, wobei er gemeinsam mit Yverdons Leandro (Ex-FCSG) mit 8 Treffern bester Schütze der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1999 war. -- Amoah kam 1995 von Okwawu United in die Schweiz, bestritt eine NLB-Saison für den FC Winterthur. -- 1996 bis 98 zwei Saisons in der 1. Liga beim FC Frauenfeld, danach ein Jahr im FC Wil. -- Wurde zum grössten Transfer des FCSG, als er für rund 6 Mio Franken zu Sturm Graz wechselte. -- Auch für den SK Sturm (und Österreich insgesamt) war dies damals der grösste Transfer. -- Sturm spielte in der Saison zum dritten Mal in Folge in der Champions League und qualifizierte sich erstmals für die 2. Phase, für die Amoah jedoch keine Spielberechtigung hatte. -- Danach ging es mit den Steirern sportlich und finanziell bergab. -- Amoah bestritt 72 Bundesliga-Spiele mit Sturm, wurde 2002 Zweiter. -- Ende August 2003 an Austria Salzburg ausgeliehen. -- Am Ende seiner Karriere beim Regionalliga-Klub ASK Kottingbrunn und im Frühling 2007 mit letztem Versuch im Profifussball beim LASK Linz. -- Der LASK schaffte die Rückkehr in die Bundesliga, Amoah kam dabei aber nur zu einem Einsatz. -- 2 Länderspiele für Ghana.
* 30.04.1990 | Nationalität: Schweiz/Serbien
2004 bis Sommer 2010 im FCSG-Nachwuchs.
Boban Antic war im Herbst 2008 für zwei NLB-Spiele in Thun und Schaffhausen als Ersatzgoalie im Kader, als Reto Bolli wegen einer Verletzung fehlte. -- In der Saison 2010/11 im FC Rapperswil-Jona (1. Liga). -- Seit Sommer 2011 im FC Vaduz. -- Junioren-Klub war der FC St. Margrethen.
02.07.2011
* 11.04.1990 | Nationalität: Brasilien
Seit 1. Juli 2011 im FCSG.
Átila Araujo Prado spielte zuvor in Brasilien für den Esporte Clube Bahia in Salvador. -- Der Verteidiger wurde mit der Absicht verpflichtet, dass er sich vorerst in der U21 "akklimatisieren" sollte. -- Átila wurde im Nachwuchs des SC Corinthians in seiner Heimatstadt São Paulo ausgebildet.
01.07.2011
* 28.03.1989
2007 bis Januar 2009 im FCSG. -- 1 Einsatz und 1 Tor am 15. September 2007 im Schweizer Cup in Winterthur beim 8:0-Sieg gegen den FC Töss.
Avanzini war Nachwuchs-Internationaler und wechselte vom FC Winterthur aufs Espenmoos. -- Bei seinem einzigen Einsatz im Fanionteam der Espen wurde Avanzini in der Halbzeit eingewechselt und trug mit dem 7:0 zum Torreigen bei. -- Ab der Rückrunde 2008/2009 an den FC Gossau ausgeliehen, mit dem er in eineinhalb Saisons 38 NLB-Spiele bestritt. -- In der Abstiegsaison 09/10 mit 8 Treffern erfolgreichster Torschütze des FCG. -- Nachdem der FCSG seinen Vertrag nicht verlängerte, wurde Avanzini im Sommer 2010 vom FC Lausanne-Sport verpflichtet. -- Avanzini begann im FC Aadorf und wechselte im Sommer 2001 zum FC Winterthur.
Korrigiert und ergänzt 30. Mai 2010
* 02.11.1982 | Nationalität: Holland
Seit 1. Juli 2010 im FCSG. -- Bisher 19 (17 NLA/2 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 1. August 2010 in Basel (0:3-Niederlage).
Der Innenverteidiger mit Gardemassen (2,00 m Körpergrösse) kam vom FC Volendam. -- Bakens startete seine Profikarriere 2001 bei De Graafschap. Für den Klub aus Doetinchem bestritt er 56 Spiele in der höchsten ("Eredivise") Liga und 30 in der zweithöchsten ("Eerste Divisie"). -- Ab 2005 bei der RKC Waalwijk: 31 Spiele in der Eredivisie, nach zwei Saisons abgestiegen und dann noch 34 Matches in der Eerste Divisie. -- 2008 erstes Engagement in Volendam. Mit dem Aufsteiger gelang der Klassenerhalt nicht. -- 2009 wurde Bakens von Sparta Rotterdam verpflichtet, bestritt 10 Matches (Eredivisie), ehe im Winter der Vertrag aufgelöst wurde. -- In der Rückrunde schloss sich Bakens wieder dem FC Volendam an und war am Ende auch deren Captain. Für den Club aus der Provin Noord-Holland bestritt Bakens 45 Spiele. -- Bakens begann als Junior in seiner Heimatstadt Groesbeek bei De Treffers und spielte später für die VV VIOD Doetinchem.
Stand 20.03.2011
* 04.06.1976
01.07.2003 bis 14. März 2005 im FCSG. -- 34 (28 NLA/6 Cup) Spiele und ein NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2003 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Young Boys.
Thomas Balmer folgte Trainer Heinz Peischl aus Wil nach St. Gallen. -- Der Abwehrspieler spielte vorwiegend auf der linken Seite und verdrängte Marc Zellweger vorübergehend in die Mitte. -- Balmer hatte zunehmend mit Verletzungen zu kämpfen. Am Ende wurde der Vertrag aufgelöst, er beendete seine Karriere. -- Begann mit dem 9 Minuten jüngeren Zwillingsbruder Stephan im Nachwuchs der Grasshoppers, für die er am 13. Juni 1995 - zwei Wochen nach Stephan - gegen Luzern sein NLA-Debüt gab. -- 1996 mit den Grasshoppers Schweizer Meister und Nachwuchs-Meister (Inter-A-Junioren). -- Ab 1997 in der NLB, erst gemeinsam mit dem Zwillingsbruder im FC Winterthur und ab 1998 im FC Baden. 2001 trennten sich die Wege, Thomas spielte fortan für den FC Wil und feierte mit Peischl den Aufstieg. -- Stephan verliess Baden ein Jahr später zum Aufsteiger FC Thun. -- Als Thomas Balmer Wil verliess, wurde Stephan - der allerdings die rechte Seite bevorzugte - sein Nachfolger im Bergholz. -- Die Zwillingsbrüder waren U21-Internationale und schlossen erfolgreich ein Wirtschafts-Studium ab.
5. Juli 2010
* 22.05.1985
Ab 1996 im Nachwuchs und bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 72 (61 NLA/7 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 14 (12 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Juni 2002 im 5:1 gewonnenen UI-Cup-Hinspiel gegen B68 Toftir (Färöer). Barnetta wurde in der 72. Minute für Sascha Müller eingewechselt.
St. Gallens berühmtester Fussballer feierte seinen ersten Erfolg (und bisher einzigen Titel) schon als Junior. Barnetta wurde am 10. Mai 2002 U17-Europameister. -- Auf dem Weg zum Profi übersprang Barnetta die U18, spielte früh schon in der U21. -- Barnetta wird heute zusammen mit Philippe Senderos als "DIE Figur" bei der U17-EM bezeichnet, doch war vorerst eher Sandro Burki landesweiter Hoffnungsträger.
"Quillo" hingegen wurde zum Musterprofi. Früh umworben und bald mit Bayer Leverkusen einig, entschied er sich, vor dem Wechsel ins Ausland die KV-Lehre abzuschliessen. -- Und holte das Rüstzeug für seine Karriere in der NLA im FCSG. -- Barnetta kam als Junior vom FC Rotmonten.
2004 von Bayer Leverkusen verpflichtet, zuerst aber an Hannover 96 ausgeliehen. -- Wie in der NLA (am 20. Juli 2002 in seinem 4. NLA-Spiel gegen Thun) erzielte er auch in der Bundesliga sein erstes Tor mit dem Kopf.
Kurz nach dem erfolgreichen Start in Deutschland durch die erste schwere Verletzung gestoppt. Barnetta erlitt im WM-Qualifikationsspiel in Israel nach einem brutalen Foul von Omri Afek einen Kreuzbandriss.
Seit Sommer 2005 bei Bayer Leverkusen und dort auf Anhieb Stammspieler. -- Bis Dezember 2011 187 Bundesligaspiele, davon 7 für Hannover 96. -- Im Januar 2011 fiel Barnetta nach einem Innenmeniskuriss Die erste Saisonhälfte 2011/2012 fiel Tranquillo Barnetta bis Mitte März aus. In der Vorbereitung zur Saison 2011/2012 zog er sich eine Muskelverletzung zu, Ende August wurde schliesslich entschieden, dass er operiert werden muss und damit die erste Saisonhälfte komplett verpasste. -- Dazwischen half er mit, Platz 2 und die Champions League zu erreichen. Und mit der Nati hatte er am 4. Juni 2011 einen grossen Auftritt im Wembley: mit zwei direkt verwandelten Freistössen innerhalb von drei Minuten trug Barnetta zum 2:2 gegen England bei, das nochmals Hoffnung in der EM-Qualifikation zurückbrachte.
Bisher 59 Länderspiele und 8 Tore. -- Stammspieler an der WM 2006 in Deutschland und Torschütze zum 2:0 gegen Togo. -- Stammspieler bei der Euro 2008 in der Schweiz. -- Auch an der WM 2010 in Südafrika in allen drei Spielen eingesetzt. -- Im Kader der Euro 2004 in Portugal (ohne Einsatz). -- Länderspielpremiere am 8. September 2004 im WM-Qualifikationsspiel gegen Irland in Basel (1:1).
Davor Stammspieler bei der U21-EM 2004 in Deutschland. -- Ebenso in den drei Schweizer Gruppenspielen der U20-WM 2005 in Holland eingesetzt.
aktualisiert 8. Januar 2012
* 16.04.1981
1. Juli 2003 bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 12 (8 NLA/4 Cup) Spiele und ein Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2003 bei der 0:2-Niederlage in Neuenburg gegen Xamax.
Christoph Bättig war zuvor von 1996 bis 2002 im FCSG-Nachwuchs ausgebildet worden, sein erster Junioren-Klub war der FC Gossau. -- Die Saison 2002/03 bestritt der Offensivspieler mit dem FC Schaffhausen, für den er 25 NLB-Partien (5 Tore) bestritt. -- Sein einziges Tor im Fanionteam der Espen war das 1:1 im Cup-Achtelfinal in Aarau in der 89. Minute. Es rettete das Team von Heinz Peischl in die Verlängerung, der FCSG kam bis in den Halbfinal. -- Ab Sommer 2004 spielte Bättig in seinem Stammverein FC Gossau. Stieg zuerst aus der 1. Liga ab und trug dann massgeblich zu den zwei Aufstiegen von der 2. Liga interregional in die Challenge League bei. -- Beendete nach 14 weiteren NLB-Spielen im Dezember 2008 aus beruflichen Gründe die Karriere. -- Gab ein Jahr später sein Comeback im SC Brühl (2. Liga interregional). -- Im Juli 2009 zum FC Herisau Milan (2. Liga regional).
4. Mai 2010
* 13.10.1988 | Nationalität: Österreich
28. Januar bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 7 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Februar 2011 bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Thun.
Daniel Beichler wurde vom Hertha BSC Berlin ausgeliehen. -- Vor dem Rückrundenstart mit schwerer Grippe ausgefallen. -- Beichler kam in der Folge nur zu Teileinsätzen in denen er kaum Gelegenheit erhielt, sich auszuzeichnen.
Bei der Hertha unterschrieb Beichler im Sommer 2010 einen Vierjahres-Vertrag, fiel aber unmittelbar vor dem Saisonstart aus und musste sich einer Leisten-Operation unterziehen. -- Kam für die Berliner im Herbst nur mit der U23 in der Regionalliga zum Einsatz, später kam es zu Differenzen mit Trainer Markus Babbel.
Daniel Beichler entstammte dem Nachwuchs des SK Sturm Graz. -- Im Dezember 2006 zwei Teileinsätze in der Bundesliga. -- Im Januar 2007 von Reggina Calcio ausgeliehen. Beim Klub aus Reggio Calabria in einer halben Saison aber ohne Einsatz in der Serie A geblieben. -- Am 24. November 2007 wurde Beichler erstmals nach der Rückkehr im Sommer wieder in der Bundesliga eingesetzt. Gegen den SCR Altach erzielte er kurz nach seiner Einwechslung sein erstes Tor (zum 6:1-Endstand). -- Ab der Saison 2008/2009 regelmässig im Fanionteam von Sturm Graz, bis zu seinem Wechsel nach Berlin im Sommer 2010 64 Meisterschafts-Spiele und 21 Tore.
In der Sommerpause 2011 wurde Beichler vom MSV Duisburg engagiert, doch schon Ende August wurde der Vertrag nach nur je einem Teileinsatz in der 2. Bundesliga und im Cup wieder aufgelöst, mit dem österreichischen Bundesligisten SV Ried konnte ihn nun der dritte Verein im laufenden Jahr von Hertha ausleihen.
Bisher 5 Länderspiele (Debüt im A-Nationalteam am 1. April 2009 in Klagenfurt beim 2:1-Sieg gegen Rumänien). -- 36 Nachwuchsländerspiele. Beichler bestritt die U19-EM-Endrunde 2007 im eigenen Land. -- Erster Junioren-Klub war der SV Grambach.
aktualisiert 30.08.2011
* 28.08.1989 | Nationalität: Schweiz/Spanien
Kein Einsatz im Fanionteam des FCSG.
Zusammen mit Zwillingsbruder Damian wechselte Yago Bellon 2006 mit viel Nebengeräuschen vom Espenmoos zum Nachwuchs von Aston Villa. -- Nachdem sich Damian im Sommer 2009 dem Super-League-Aufsteier Vaduz anschloss, kam Yago im November 2009 zurück zum FCSG. -- Ab der Rückrunde wäre er für die erste Mannschaft spielberechtigt gewesen, musste sich aber mit Einsätzen in der U21 begnüngen. -- Im Sommer 2009 zum FC Wil. -- War Schweizer Nachwuchsinternationaler.
* 18.08.1976 | Nationalität: Schweiz/Tschechien
1. Juli 2000 bis 11. September 2003 im FCSG. -- 55 (47 NLA/3 Europacup/3 Cup/2 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Juli 2000 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Aarau.
Jan Berger kam nach dem Meistertitel vom NLB-Klub FC Baden aufs Espenmoos. -- Der technisch starke Mittelfeldspieler spielte eine gute erste Saison. -- Berger junior wurde im Januar 2003 vor der Vorbereitung auf die Abstiegsrunde von Heinz Peischl aussortiert, nachdem er im Herbst bereits von Thomas Staub nicht mehr berücksichtigt wurde. -- Schliesslich wechselte er im September zum FK Marila Pribram und damit erstmals ins Heimatland seines Vaters.
Nach einem halben Jahr und 3 Meisterschaftsspielen mit Pribram im Januar 2004 zum FC Sion. -- In der Saison 2004/05 zwischenzeitlich an Lausanne-Sport (1. Liga) ausgeliehen. -- 2005/06 im FC Bulle (1. Liga). -- 2006/07 im CS Chênois (1. Liga). -- Danach wieder in Tschechien, nun in der zweithöchsten Liga, je eine Saison im FK Trinec und im 1. FC Slovacko (Uherske Hradiste). -- 2009 in Indien beim Kingfisher East Bengal FC (Kolkata). -- Seit Januar 2010 wieder in der Ostschweiz, im FC Gossau.
Jan Berger junior begann im Nachwuchs der Grasshoppers, auch wenn Vater Jan Berger senior davor für den FC Zürich spielte. -- In der Saison 1994/95 NLA-Debüt mit GC. -- Im Sommer 1997 zum FC Basel (16 NLA-Spiele). 1998/99 im FC Aarau (24 NLA-Spiele). -- Ab Juli 1999 bei der AC Bellinzona, im Januar 2000 ein halbes Jahr im FC Baden.
Vater Jan Berger senior kam 1986 von Sparta Prag in die Schweiz und bestritt 64 Meisterschaftsspiele für den FC Zürich. -- Mit der Tschecheslowakei bestritt Jan Berger senior 30 A-Länderspiele, war im Kader der EM '80 in Italien und der WM '82 in Spanien. -- Ausserdem gewann er Gold im Olympischen Fussball-Turnier 1980 in Moskau. -- Cousin Patrik Berger spielte u.a. für Borussia Dortmund und den FC Liverpool.
07.08.2010
* 22.02.1979 | Nationalität: Schweiz
1. Juli 2001 bis 24. September 2002 im FCSG. -- 37 (32 NLA/2 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 2 (1 NLA/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 2001 beim 3:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.
Rainer Bieli kam von den Grasshoppers, für die der Solothurner schon am 11.05.1996 sein NLA-Debüt gab und in der darauffolgenden Saison einen weiteren NLA-Einsatz hatte. -- 1998 an Baden (12 Tore in 20 NLB-Spielen), im März 1999 an Neuchâtel Xamax ausgeliehen. -- Im zweiten Jahr in Neuenburg spielte Bieli seine beste Saison: mit 21 Toren wurde er in St. Gallens Meistersaison hinter Charles Amoah Zweiter im Torschützenklassement. -- Danach holte ihn GC zurück, Bieli erzielte jedoch nur noch 2 Tore in 18 Spielen. -- Auch in St. Gallen löste sich der Knopf nicht. Das einzige NLA-Tor erzielte er am 8. Mai 2002 zum Saisonabschluss auf dem Hardturm (2:2 Ausgleich, Endstand 3:3) gegen seinen Ex-Club. -- Dazu traf Bieli im UI-Cup auswärts gegen B68 Toftir, zwei Minuten nach seiner Einwechslung (zum 4:0, Endstand 6:0).
Schliesslich wurde Bieli dem FC Aarau, bei seiner Ankunft Tabellenletzter, ausgeliehen, später definitv transferiert. -- Bieli trug mit 9 Treffern zum Klassenerhalt der Aarauer bei, in der darauffolgenden Saison gelangen ihm 13 Tore. Bis Sommer 2005 war Bieli Stammspieler, schoss in 119 Spielen 39 Tore. -- Im letzten Halbjahr kam er nicht mehr auf Touren (8 Spiele/0 Tore) und wechselte im Januar 2006 zu Xamax in die NLB. -- 4 Tore trug er zum Wiederaufstieg bei, die Neuenburger wollten Bieli jedoch nicht behalten. -- Der Stürmer blieb in der NLB, unterschreib bei Concordia Basel. -- Für Congeli in 2 Saisons in 63 Matches 32 Tore. -- Nach dem freiwilligen Abstieg der Basler im Sommer 2009 zum FC Winterthur. -- Nach einer sehr durchzogenen zweiten Saison erhielt Bieli in Winterthur keinen Vertrag mehr, obwohl ihm im vorletzten Spiel gegen Biel der Siegtreffer glückte, der den Klassenerhalt sicherte. -- Seit Juli 2011 im FC Baden (1. Liga).
Bieli soll der Spieler mit den meisten Spielen für SFV-Nachwuchsauswahlen sein. -- 14 U21-Länderspiele (2 Tore), davon 2 Einsätze an der U21-EM-Endrunde 2002 in der Schweiz. -- Teilnehmer U18-EM-Endrunde 1997 in Island. -- Juniorenklub von Rainer Bieli war der FC Kestenholz. 1993/94 eine Saison im FC Solothurn, dann nochmals ein Jahr in Kestenholz, ehe ihn die Grasshoppers erstmals verpflichteten.
aktualisiert 02.08.2011
* 02.03.1979
1. Juli 2008 bis 6. Februar 2011 im FCSG. -- 6 (1 NLA/1 NLB/4 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Mai 2009 bei der 1:3-Niederlage in Lugano.
Davor zwei Jahre in Schaffhausen, wurde der Tessiner als Ersatzgoalie (hinter Daniel Lopar) verpflichtet und erfüllte seine Rolle perfekt, war stets vorbildlich loyal, auch als er im Januar 2010 nach der Ankunft von Germano Vailati nur noch die Nummer 3 zwischen den Pfosten war. -- Im Februar 2011 für eine halbe Saison dem FC Aarau ausgeliehen, der ihn ein halbes Jahr später definitiv übernahm.
Einst im Nachwuchs der Grasshoppers ausgebildet, wechselte er 1999 zum FC Locarno. -- Bisher insgesamt 181 NLB-Spiele mit Locarno (2000-2002), Bellinzona (2002-2004), Lugano (2004-2006) und Schaffhausen.
aktualisiert 02.07.2011
*
Als Nachwuchsspieler zu 4 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 1996 beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Sion.
Cédric Bosshard war 17-jähriger Nachwuchsspieler, als er von Roger Hegi erstmals im Fanionteam eingesetzt wurde. Er ersezte in der 77. Minute Giorgio Contini. -- In den beiden folgenden Spielen gegen die Young Boys und beim FC Zürich jeweils in der 90. Minute aufs Feld geschickt, im letzten Saison-Spiel am 4. Juni 1997 bei Xamax zu seinem letzten NLA-Match gekommen. -- Im Juli 1999 zum FC Winterthur (NLB), den er in der darauf folgenden Winterpause wieder verlassen hatte. -- Später beim FC Gossau in der 1. Liga.
15.04.2011
* 26.12.1960 | Nationalität: Marokko/Frankreich
1. Januar 1994 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 44 (30 NLA/13 NLB/1 Cup) Spiele und 4 (2 NLA/2 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20. Februar 1994 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 1:1 in Neuenburg gegen Xamax.
Abdelaziz El Idrissi Bouderbala gab mit seinem Engagement in St. Gallen sein Comeback als Profifussballer, nachdem er sich ab Sommer 1993 um seine Immobiliengeschäfte in Casablanca widmen wollte und nur noch in Benefizspielen auflief. -- König Hassan II. soll Bouderbala dazu aufgefordert haben. Der König wünschte sich dass Bouderbala für die WM 1994 nochmals in der Marokkos Nati spielen sollte. -- Des Königs Ruf soll ihn im Wallis ereilt haben. -- Beim Tennisspielen mit einem NLB-Goalie erfuhr er, dass der FCSG einen Regisseur suchten. -- Und in St. Gallen fanden sich Investoren, die 70'000 Franken zur Verfügung stellten.
Bouderbala brachte schnell die erhoffte Qualitätissteigerung ins Spiel der Espen. -- Der grosse Teil von Tamas Tiefenbach' und Rado Gilewicz' Toren zum Wiederaufstieg wurde mit Vorlagen von Bouderbala eingefädelt. -- Die zurückgekehrte Euphorie in St. Gallen bewegte Bouderbala dazu, den Vertrag um eine Saison zu verlängern, obwohl er finanzielle Einbussen in Kauf genommen haben soll. -- Zum WM-Aufgebot reichte es dann trotzdem nicht. -- In der NLA glänzte Bouderbala vorerst weiterhin mit genialen Pässen und Freistössen. -- Im Herbst soll es zu Dissonanzen mit Trainer Uwe Rapolder gekommen sein, Aziz blieb dann doch und war noch einmal für ein halbes Jahr eine Teamstütze. -- Speziell war sein erstes für die Espen erzieltes Tor: am 27. März 94 in Kriens traf er nach 15 Sekunden (am Ende 1:1).
Aziz Bouderbala hatte sich in seiner Zeit im FC Sion (1984-88) einen grossen Namen gemacht. -- Nicht nur dank der 25 Toren in 88 NLA-Spielen bleibt er im Wallis in guter Erinnerung, er war immer auch als Regisseur und gefährlicher Freistosschütze wertvoll. -- Im Wallis lernte er auch seine Frau kennen, mit der er später öfter zurück kehrte. -- 1986 gehörte Bouderbala zu den Stützen der Nationalmannschaft Marokkos, die an der WM in Mexiko nach zwei Unentschieden gegen Polen und England und dem 3:1-Sieg gegen Portugal als Gruppensieger die Achtelfinals erreichte und erst durch einen späten Gegentreffer an Deutschland scheiterte. -- Es war die erste afrikanische Mannschaft, die an einer WM die Vorrunde überstand. -- Insgesamt hat Bouderbala über 100 Länderspiele mit den "Lions de l'Atlas" bestritten.
Bouderbala ging 1988 nach Frankreich, wo er beim aufstrebenden Matra Racing (Paris) unterschrieb und Mitspieler wie Luis Fernandez, Enzo Francescoli, David Ginola und Maxime Bossis spielte. -- Bald wurde ihm ein französischer Pass verschafft, damit er das Ausländer-Kontingent nicht mehr belastete. -- Ein Jahr später stieg Hauptsponsor Matra jedoch aus, und als Racing Club mussten die hohen Ziele begraben werden. -- 1990 ging Bouderbala zu Olympique Lyonnais, damals noch weit davon entfernt, zur französischen Spitze zu zählen. -- 1992 schliesslich nach Portugal, wo er beim GD Estoril Praia entscheidend mithalf, den Klassenerhalt in der Primeira zu schaffen. -- In Estoril hätten sie ihn gerne behalten, doch Bouderbala wollte mit dem Profifussball aufhören.
Aziz Bouderbala kam als Junior zu Wydad de Casablanca (WAC), debütierte in der Saison 1977/78 im Fanionteam und blieb seinem Stammklub bis zum Wechsel nach Sitten treu. -- Nach seiner Profi-Karriere im WAC einige Jahre Sportchef.
03.03.2011
* 27.05.1981 | Nationalität: Frankreich/Algerien
Januar 2001 bis Januar 2002 und 1. Juli 2002 bis 7. Januar 2004 im FCSG. -- 13 (10 NLA/3 Cup) Spiele und 2 (1 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Februar 2002 in Wil beim 3:1-Auswärtssieg im Cup-Sechzehntelfinal.
Olivier Boumelaha kam vom FC Basel aufs Espenmoos. -- Der aus dem Basler Grenzgebiet stammende Franzose schaffte es in seiner St. Galler Zeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. -- Gérard Castella, im Herbst zuvor im FCSG entlassen, lieh sich den Stürmer im Frühling 2002 für eine halbe Saison zu Etoile Carouge aus. -- Nur einmal wurde Boumelaha von Beginn weg eingesetzt, bei seinem letzten Einsatz für die Espen in Luzern, als er auch den Führungstreffer beim 5:1-Sieg erzielte. -- Schon zuvor war bekannt, dass Heinz Peischl nicht mehr auf ihn zählen würde. -- Boumelaha fand jedoch vorerst keinen neuen Verein, spielte ein halbes Jahr in der U21, ehe er vom FC La Chaux-de-Fonds (NLB) verpflichtet wurde.
Mit den Neuenburgern schaffte er den Klassenerhalt, wechselte dann aber nach Saudi-Arabien zu Al Ittihad Jeddah, später nach Finnland, wo er für den IFK Marienhamn und die Tampereen Peli-Pojat 70 spielte. -- In der Saison 2007/08 in Bahrain bei Al Ahli. -- 2008 schliesslich wieder in der Ostschweiz beim FC Gossau, für den er bis Dezember 9 NLB-Spiele bestritt und 4 Tore erzielte - davon alle 3 beim 3:1-Auswärtssieg gegen Stade Nyonnais. -- Inzwischen offenbar in Thailand angekommen.
Der aus der französischen Grenzstadt St-Louis stammende Olivier Boumelaha war ab 1996 im Nachwuchs des FC Basel und kam am 28. Februar 1999 zu seinem ersten und einzigen NLA-Spiel für den FCB in Luzern. -- Ebenfalls im FCB-Nachwuchs spielten mit ihm seine Brüder Cyrille und Virgile Boumelaha. -- Letzerer war mit ihm auch im FC Gossau.
22.03.2011
* 20.10.1976 | Nationalität: Kroatien
In der 2. Saisonhälfte 2007/2008 im FCSG. -- 6 (5 NLA/1 Barrage) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. April 2008 beim 2:0-Heimsieg gegen die Young Boys.
Vidak Bratic soll mit dem Versprechen, Stammspieler zu sein, verpflichtet worden sein und musste dann hinter dem ebenfalls neuen Marc Schneider anstehen. -- Als er in Thun erstmals von Beginn weg spielen konnte, erzielte er den Ausgleich zum 1:1, und musste darauf wegen "übertriebenem Torjubel" (Leibchen über den Kopf gezogen) und der 2. Verwarnung vom Platz. -- Dieses 1:1 brachte immerhin die Entscheidung, den Konkurrenten Thun definitv auf Platz 10 verwiesen zu haben. -- Wechselte anschliessend zum FC Wil, wo nach dem 1. Saiosnspiel, ausgerechnet in Thun, der Vertrag wieder aufgelöst wurde. -- Bratic schien seine Auswechslung nicht zu akzeptieren und warf dem Trainer das Leibchen vor die Schuhe. -- Ab der Winterpause 2008/2009 wieder im OFK Belgrad, wo er mithalf, den Abstieg zu vermeiden. -- Bratic startete in seiner Heimat mit Vojvodina Novi Sad in den Profifusball (1996 - 99), war dann bei PAOK Saloniki (1999-2001), Roter Stern Belgrad (2001-03), ausgeliehen von Dynamo Moskau (Juli 2003-Januar 2005), schliesslich eine erste Saison im OFK Belgrad (2006/2007) und ein halbes Jahr in China bei Tianjin Teda.
aktualisiert 04.05.2010
* 14.03.1974
1. Juli 1995 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 66 (57 NLA/9 Cup) Spiele und 4 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano.
Markus Brunner kam vom FC Wil, für den er schon im Nachwuchs und seit 1992 in der Nationalliga B spielte. -- Brunner galt als talentiertester Innenverteidiger der NLB und fand sich auch in der NLA sofort zurecht. -- Bei seinem Debüt im Espenmoos glückte ihm gar der Führungstreffer. -- Sein zweites NLA-Tor Anfang Oktober 1995 gegen den FC Zürich sicherte den ersten Vollerfolg nach zuvor neun Spielen ohne Sieg und brachte die Espen wieder ins Rennen um die Finalrunde. -- Vor allem aber war Brunner für die Abwehr wertvoll, robust, immer zuverlässig.
Etwas überraschend wechselte Brunner nach zwei Jahren zum FC Luzern. -- Zum Finalrundenstart 1998 in St. Gallen Platzverweis nach Gelb-Roter Karte, was dem FCSG die Wende zum 2:1-Sieg brachte. -- Der FCL wollte ihn behalten, doch Brunner zog 1999 zum ambitionierten FC Lugano. -- 2001 Zweiter, 2002 Dritter geworden. -- Brunner blieb den Tessinern auch nach dem Zwangsabstieg treu. -- Im Frühling 2003 ging der FC Lugano konkurs, Brunner war vorerst arbeitslos. -- Im August 2003 vom FC Wohlen verpflichtet, für den er noch zwei Saisons in der NLB spielte. -- Danach als Nachwuchstrainer im FC Wohlen geblieben. -- 2010 mit der U23 in die 2. Liga aufgestiegen. -- Für Klubverantwortliche galt Brunner im Sommer 2010 als Wunschtrainer fürs Fanionteam, doch lehnte er ab, weil er die für den Profifussball erforderlichen Diplome noch nicht hatte.
3 U21-Länderspiele (1 Tor) im Herbst 1995.
7. Juni 2011
* 16.08.1971
27. Januar bis 30. Juni 1996 und 22. Januar 1997 bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 69 (58 NLA/11 Cup) Spiele und 4 (2 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Februar 1996 beim 0:4 in Aarau.
Als Patrick Bühlmann erstmals nach St. Gallen kam, gehörte er bereits zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft, konnte sich aber im FC Sion keinen Stammplatz erkämpfen. -- Wie vorgesehen wollten ihn die Walliser im Sommer 1996 zurück. -- Ein halbes Jahr später klappte es mit der definitiven Übernahme des Zentralschweizers. -- Damals war er der wertvollste Schweizer Transfer seit dem Wiederaufstieg 1994. -- Im Espenmoos gefiel Bühlmann als laufstarker Puncher auf der linken Flanke. -- Im April 1998 wurde der Mittelfeldspieler erstmals in die Nati aufgeboten, kam aber bei der 0:1-Niederlage in Nordirland nicht zum Einsatz. -- Bühlmanns letzter Auftritt in Grün-Weiss endete unglücklich: im Cupfinal gegen Lausanne sah er im Penaltyschiessen seinen Schuss von Goalie Brunner abgewehrt. Eine Woche später war bekannt, dass Servette Bühlmann aus dem Vertrag kaufte.
Mit Servette schaffte es Bühlmann endlich zum Nationalspieler, debütierte im November 1998 in Ungarn (0:2-Niederlage) und brachte es bis 2001 auf 17 Länderspiele (1 Tor im Herbst '99 in Wales). In der ersten Saison mit Servette Schweizer Meister und sechsfacher Torschütze - der beste Wert seiner Karriere. -- Im Januar 2000 im Tausch mit Paolo Diogo zu Lausanne-Sports. Mit Lausanne im Cupfinal gegen den FC Zürich, den diesmal der FCZ im Penaltyschiessen gewann, Trainer Schürmann setzte Bühlmann jedoch nicht ein. -- Im August 2001 von Gilbert Gress, der ihn bereits als Nati-Trainer schätzte, zum FC Zürich geholt. -- Im Sommer 2002 nach insgesamt 254 NLA-Spielen zum SC Kriens, für den er noch 8 NLB-Spiele bestritt. -- Ein Jahr später (2003/04) in die 1. Liga zu Zug 94, danach ein kurzer Abstecher zum Nachbar und Liga-Konkurrenten SC Cham.
In der selben Saison 2004/05 machte Bühlmann den ersten Schritt zum Trainer, zuerst als Spielertrainer beim Drittligisten FC Sins. -- Seit Sommer 2007 wieder bei Zug 94, die erste Saison noch als Spielertrainer, seit 2008 "nur noch" Trainer.
Einer der Vorgänger-Vereine von Zug 94, der SC Zug, war Bühlmanns Juniorenklub. -- Später beim FC Luzern, für den er am 28. November 1993 gegen Yverdon sein NLA-Debüt gab und mit dem Siegtreffer zum 2:0 krönte. -- 1994/95 im FC Aarau und nach einer ersten glänzenden Saison zum FC Sion gelockt.
07.10.2010
* 05.10.1979 | Nationalität: Chile
12. August 2008 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 32 (9 NLA/19 NLB/4 Cup) Spiele und 8 (7 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. August 2008 beim 4:0-Heimsieg gegen Biel.
Mario Cáceres kam von Unión Española aus Santiago nach St. Gallen. -- Ursprünglich von Colo Colo, dem Grossklub, von dem einst Ivan Zamorano und Hugio Rubio ins Espenmoos wechselten. -- Hugo Rubio ist (oder war) auch sein Berater. -- Bald nach seinem Start in St. Gallen durch eine Verletzung zurück geworfen, fand er in der zweiten Saisonhälfte der Aufstiegssaison langsam seinen Stammplatz. -- Nach dem Austieg zu Beginn regelmässig eingewechselt, fehlte er bald wieder verletzungsbedingt und schaffte den Anschluss nicht mehr. -- Seit Sommer 2010 wieder in Chile beim CD San Luis (Quillota).
Stammspieler bei der U20-WM 2001 in Argentinien (Vorrunden-Out nach Sieg gegen China und Niederlagen gegen die USA und Ukraine).
aktualisiert 26.08.2010
* 11.04.1983 | Nationalität: Holland
1. Juli 2010 bis 23. Januar 2012 im FCSG. -- 18 (15 NLA/3 Cup) Spiele und 4 (2 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Juli 2010 beim 3:2-Heimsieg gegen die AC Bellinzona.
Sandro Calabro kam ablösefrei vom VVV Venlo nach St. Gallen. Zuvor lehnte er eine Vertragsverlängerung ab mit der Begründung, einmal in einem anderen Land spielen zu wollen. -- In St. Gallen blieb Calabro glücklos. -- Nach harzigem Saisonstart erhoffte man sich vom Holländer erlösende Tore. Ein paar gute Torchancen erarbeitete er sich und vergab sie. Viel Geduld hatte Trainer Uli Forte jedoch nicht mit ihm, nur sechs Mal stand er in der Startformation. -- Das erste Tor erzielte Calabro im Cup in Flawil (18. September 2010, zur 1:0-Führung; dennoch mussten die Espen in die Verlängerung). -- Ende Januar 2011 fiel der Stürmer wegen eines Bandscheibenvorfalls aus. -- Es sollte zu keinem Comeback mehr kommen. -- Ein Transfer nach Griechenland scheiterte, im September bat Calabro um Vertragsauflösung, zumal er nicht auf der offiziellen Kaderliste figurierte. -- Erst ein halbes Jahr später wurde seinem Wunsch entsprochen.
Sandro Calabro unterzeichnete am 8. März 2012 einen Vertrag bei Sparta Rotterdam, das in der zweithöchsten Liga (Jupiler League) um den Aufstieg kämpft.
Calabro startete seine Profikarriere 2001 in seiner Heimatstadt bei ADO Den Haag, nachdem der Stürmer im Nachwuchs von Feyenoord Rotterdam ausgebildet wurde. -- Sein Debüt im Fanionteam von ADO feierte Calabro erst in der zweiten Saison. Nach 17 Spielen und 8 Toren in der zweithöchsten Liga ("Eerste Divisie") vom FC Utrecht verpflichtet, für den er 19 Spiele in der höchsten Liga ("Eredivisie") bestritt. -- Anfang 2005 für eine halbe Saison an den FC Volendam ausgeliehen (12 Spiele/6 Tore in der Eerste Divisie). -- Dann an Volendams Ligakonkurrenten Helmond Sport ausgeliehen (24 Tore in 61 Spielen). -- 2007 vom VVV Venlo übernommen. Der Klub aus Limburg stieg mit Calabro zeitgleich wie der FCSG ab und ein Jahr später sofort wieder auf. -- Der Stürmer mit sizilianischem Vater und holländischer Mutter trug in 34 Matches 25 Tore zum Aufstieg bei und wurde Torschützenkönig der Eerste Divisie. -- Davor und danach brachte er es für den VVV auf 14 Tore in 42 Einsätzen in der Eredivisie.
aktualisiert 09.04.2012
* 06.10.1984 | Nationalität: Schweiz/Italien
31. Januar 2005 bis Sommer 2008 im FCSG. -- 72 (67 NLA/2 Barrage/3 Cup) Spiele und 8 (8 NLA) Tore für die NLA. -- FCSG-Debüt am 13. Februar 2005 beim im Penaltyschiessen verlorenen Cup-Viertelfinal gegen Aarau.
Davide Callà kam von Servette ins Espenmoos. -- Entschied sich damals für den FCSG und gegen die Offerte der Grasshoppers. -- In Genf konnte er zuvor den Vertrag künden, weil der (kurze Zeit später konkursite) Klub mit Lohnzahlungen weit im Rückstand war. -- Callà entwickelte sich wie erwartet zum Führungsspieler und wurde jung Captain. -- Der Aufstieg des Mittelfeldspielers endete beim Saisonstart 06/07 in Schaffhausen jäh: Callà zog sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. -- Im Aufbautraining im Januar 2007 folgte der zweite Kreuzbandriss. -- Im November 2007 beim Comeback mit der U21 (1. Liga) in Winterthur gleich Siegtorschütze. -- Nach dem Abstieg war der frühere Captain erster Leistungsträger, den es wegzog. Der Winterthurer unterschrieb bei den Grasshoppers. -- Profidebüt am 15. März 2003 mit dem FC Wil (0:3 bei NE Xamax). -- Mit Wil Cupsieger 2004 (3:2-Finalsieg gegen GC). -- War U21-Nationalspieler und gehörte zum Kader der U21-EM 2004 in Deutschland.
aktualisiert 04.05.2010
* 01.03.1980 | Nationalität: Italien
14. Januar 2003 bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 22 (20 NLA/2 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. März 2003 beim 1:0-Heimsieg gegen Lugano.
Salvatore Calò kam vom FC Winterthur aufs Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler spielte auf der linken Aussenbahn, war aber häufig verletzt und erhielt unter Heinz Peischl nur wenig Chancen. -- Danach zum FC Schaffhausen, für den er in der Saison 2004/2005 weitere 22 NLA-Spiele bestritt. -- Als der Vertrag in Schaffhausen nicht verlängert wurde, beendete Calò die Profilaufbahn und schloss sich später mit früheren Winterthurer Teamkollegen dem tief in die 4. Liga gefallenen FC Dübendorf an. Mit zahlreichen Toren trug Calò zu zwei Aufstiegen in die 2. Liga bei und stürmt noch immer für den langjährigen Erstligisten. -- Calò wechselte 1999 vom Nachwuchs der Grasshoppers nach Winterthur, bestritt in vier Saisons 85 NLB-Spiele für den FCW. -- Erster Junioren-Verein war der SCI Juventus Zürich, der 1992 Teil SC YF Juventus aufging.
26.07.2010
* 12.06.1981
1. Juli 2005 bis 30. Juni 2007 im FCSG. -- 67 (62 NLA/5 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2005 gegen den FC Zürich (1:3-Heimniederlage).
Pascal Cerrone kam vom FC Thun. -- Mit den Berner Oberländern wurde er in der 3. Saison hinter dem FC Basel Meisterschafts-Zweiter. -- Trotz der Aussicht, die (letztlich erfolgreiche) Qualifikation zur
Champions League zu bestreiten, kam der Thurgauer zurück in die Ostschweiz. -- Im FCSG Cerrone hatte seinen Stammplatz fast immer auf sicher, spielte stets zumindest solid, fand aber im Publikum nur schwer Anerkennung. -- Im Berner Oberland sorgte der linke Aussenverteidiger vor allem auch mit seinen Flügelläufen und Torvorlagen für Furore. -- im FCSG musste Cerrone vor allem auf die Defensive achten und hatte wenig Möglichkeiten, für Spektakel zu sorgen. -- Nachdem sein Vertrag im Espenmoos nicht verlängert wurde, unterschrieb Cerrone 2007 im FC Vaduz. -- Dort feierte Cerrone auf Anhieb den historischen ersten Super-League-Aufstieg eines liechtensteinischen Klubs. -- Nach dem Abstieg 2009 spielt Cerrone noch immer in Vaduz; bei Dutzenden von Spielerwechseln wurde er zu einer Konstante im Fürstentum. -- Cerrone begann als Junior im FC Frauenfeld. 1997 Wechsel in den Nachwuchs des FC Winterthur, ab der Saison 1999/2000 erste Einsätze in der NLB. -- In der Saison 2001/02 zum Stammspieler geworden, wurde Cerrone im Sommer 2002 vom FC Thun verpflichtet. -- Cerrone war U21-Internationaler.
25. 01.2010
* 14.01.1975 | Nationalität: Argentinien
21. August 2001 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 48 (41 NLA/2 Cup/2 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. September 2001 im Heimspiel gegen Sion.
Carlos Walter Chaile startete bei den Espen zwar mit einer 0:1-Niederlage, doch wurde diese nachträglich in einen 3:0-forfait-Sieg umgewandelt, weil die Walliser einen Ausländer zuviel einsetzten. -- Der FC Sion erhielt noch mehr Bedeutung in Chailes Karriere, bejubelte er doch im Tourbillon seinen einzigen persönlichen Torerfolg. Das 1:0 am 24. November 2001 bedeutete zugleich den St. Galler Siegtreffer. -- Ehemaliger U21-Internationaler Argentiniens. -- Der Innenverteidiger wurde als Nachfolger von Marco Zwyssig verpflichtet. -- Zuvor mit dem CA San Lorenzo de Almagro (Buenos Aires) aus Argentiniens höchster Liga abgestiegen. -- Ab 1998 auch bei Ferro Carril Oeste (Buenos Aires) und Gimnasia y Tiro (Salta). -- Chaile wurde wie rund ein Dutzend Teamkollegen im Sommer 2003 von Trainer Heinz Peischl aussortiert und schloss sich im September 2003 dem österreichischen Bundesligisten SV Pasching an. -- Als Paschings Präsident 2007 den Verein nach Klagenfurt "zügelte" und fortan unter dem Namen SV Austria Kärnten startete, zog Chaile mit, und beendete da nach 2009 seine Profi-Karriere mit 169 Bundesliga-Partien.
14. Januar 2010
* 21.07.1987 | Nationalität: Italien
Seit Juniorenzeiten und bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 85 (51 NLA/2 Barrage/23 NLB/7 Cup/2 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. November 2006 beim 1:2 gegen Thun.
Der Italiener aus Winterthur fiel als filigraner Techniker im Nachwuchs auf. -- Schon im dritten NLA-Spiel Siegtorschütze (am 10. Febrar 2007 gegen Aarau). -- Stammt aus dem FC Tössfeld und kam über den FC Wil zum FCSG. -- Seit Sommer 2010 im FC Vaduz.
Aktualisiert 29. Juni 2010
* 12.05.1992 | Nationalität: Türkei
Seit 1. Juli 2010 im Profikader des FCSG. -- Bisher 5 (4 NLA/1 NLB) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. August 2010 im Heimspiel gegen die Grasshoppers (1:2-Niederlage).
Tunahan Cicek ist seit 2003 im FCSG-Nachwuchs und war zuvor als Junior im FC Arbon. -- Der offensive Mittelfeldspieler spielte im April erstmals in der U21 des FCSG und überzeugte im Sommer 2010 in der Vorbereitung mit dem Fanionteam, dass er sich einen Profivertrag verdiente und seither dem Kader angehört.
Stand 14.05.2012
* 14.06.1978 | Nationalität: Italien
Januar 1999 bis 30. März 2002 und 1. Juli 2002 bis 1. Oktober 2003 im FCSG. -- 93 (76 NLA/5 Cup/9 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 3 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. März 1999 bei der 2:3-Niederlage in Neuenburg gegen Xamax.
Sergio Colacino trug mit 20 Einsätzen zum Meistertitel 2000 bei. -- Der Aargauer - gebürtiger Italiener - wurde von Marcel Koller ein halbes Jahr zuvor aus dem Nachwuchs der Grasshoppers verpflichtet. -- Im März 2002 wurde der Mittelfeldspieler dem FC Wil ausgeliehen und feierte mit den Fürstenländern den Aufstieg in die NLA. -- Danach wieder im FCSG. 2002/03 brachte es Colacino noch auf 11 Einsätze, gehörte Ende Saison zu den von Heinz Peischl Aussortierten. -- Schliesslich wurde er im Herbst 2003 vom FC Wohlen übernommen. -- 2006 wechselte Colacino zur AC Bellinzona. -- Nach einem halben Jahr im Tessin kehrte er für ein halbes Jahr aus Studium-Gründen in die Deutschschweiz zurück, bestritt eine halbe Saison mit YF Juventus Zürich (2 NLB-Spiele). -- Schloss sich im Sommer 2007 dann erneut Wohlen an, ehe er ein Jahr später zum SC Kriens in die 1. Liga ging. -- Mit Kriens schaffte Colacino die direkte Rückkehr in die Challenge League. -- Am Pilatus stieg er im Sommer 2009 in die 11. Saison im Schweizer Profifussball; dabei hat er einzig mit den Espen in der höchsten Liga gespielt. -- Colacino bat im Januar 2010 um Auflösung des Vertrags und wechselte zum FC Muri AG (2. Liga interregional). -- Stammt ursprünglich aus den Junioren des FC Fislisbach, 1991 - 97 im Nachwuchs des FC Baden.
Stand 15. Januar 2010
* 04.01.1974 | Nationalität: Schweiz/Italien
1. Juli 1996 bis 30. Juni 2001 im FCSG. -- 164 (144 NLA/13 Cup/3 Europacup/4 UI-Cup) Spiele und 32 (25 NLA/6 Cup/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
Zudem war Contini zwischen 2006 und 2011 als Trainer in verschiedenen Funktionen im FCSG.
Giorgio Contini stürmte für den FCSG zum Meistertitel 2000. -- Der Winterthurer kam mit der Empfehlung von 18 Toren in 36 NLB-Spielen mit dem FC Baden aufs Espenmoos. -- Eine schwere Knieverletzung im Dezember 1997 kostete ihn ein halbes Jahr und die den Einsatz im Cupfinal 1998. -- Obwohl eher ein Leichtgewicht, behauptete Contini fortwährend seinen Platz im Angriff der Espen.
In der Meistersaison kam Contini nur in zwei Spielen nicht zum Einsatz (wovon einmal wegen einer Sperre); in der Qualifikation in sämtlichen 22 Spielen auf dem Platz. -- Dabei musste er sich von der 2. bis zur 13. Runde 12 Mal mit der Rolle als Joker begnügen. Als er Anfang Oktober im Letzigrund wieder in der Startformation stand (Ionel Gane fiel verletzt aus), nutzte er die Chance, traf beim 3:1 -Sieg gegen den FCZ zum frühen 2:0. -- Schon 1998/99 hatte Contini 9 Tore erzielt und war damit in der Saison vor dem Meistertitel bester Schütze der Espen.
Bereits im Winter 2001 wollte der FC Luzern Contini übernehmen, ein halbes Jahr später wechselte er schliesslich in die Innerschweiz. -- Dort blieb er nur eine halbe Saison, weil der Club in schweren finanziellen Problemen steckte. -- Danach zwei halbe Saisons mit Lausanne-Sports. -- Beschloss seine Aktiv-Karriere beim FC Winterthur, wo er bis 2005 weitere 72 NLB-Spiele bestritt.
Aus den Junioren des SC Veltheim kommend, war Contini 1989-1991 erstmals beim FC Winterthur (Nachwuchs), spielte eine Saison für YF Juventus Zürich in der 1. Liga, ehe er 92-94 mit Winterthur zwei Spielzeiten in der NLB bestritt. -- 1994/95 nochmals in der 1. Liga, beim FC Frauenfeld. -- Contini Bestritt ein Länderspiel am 28. Februar 2001: 0:4-Niederlage im Test gegen Polen in Larnaca (Zypern).
Giorgio Contini sammelte noch als Spieler erste Trainererfahrungen im Nachwuchs des FC Winterthur. -- Im Sommer 2005 erste "richtige" Trainerstelle im FC Oberwinterthur (2. Liga interregional). -- Dann wurde er 2006 zum FCSG zurück geholt, war zuerst unter Ralf Loose Assistenztrainer der ersten Mannschaft. Später übernahm er die Verantwortung der U21, die er gemeinsam mit Sportchef René Weiler trainierte. -- Blieb auch nach der Entlassung von Loose unter Rolf Fringer Assistent. -- Ab Herbst 2008 und mit der Ankunft des Trainers Krasimir Balakov ausschliesslich für die U21 verantwortlich. -- Vom 1. bis 7. März 2011 zusammen mit Giorgio Contini interimistisch für die 1. Mannschaft verantwortlich, danach bis Saisonende wieder bei der U21, die am Ende komfortabel den Verbleib in der 1. Liga geschafft hatte. -- Dennoch wurde im Frühling 2011 bekannt gegeben, dass der Vertrag mit Contini nicht verlängert würde. -- Der FCSG-Meisterstürmer wechselte im Sommer 2011 zum FC Luzern und wurde dort Assistenztrainer von Murat Yakin.
aktualisiert 22.06.2011
* 20.02.1988 | Nationalität: Schweiz/Italien
Seit Juniorenzeiten und bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 77 (42 NLA/1 Barrage/27 NLB/7 Cup) Spiele und 28 Tore (14 NLA/14 NLB) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. Mai 2006 beim 3:0-Heimsieg gegen Schaffhausen.
Costanzo hatte nach dem Abstieg 2008 endgültig den Durchbruch geschafft, als er in der ersten sechs Runden stets ein Tor erzielte. -- Zuvor galt der Stürmer aus dem Toggenburg bereits lange als grosses Stürmertalent. -- Nach dem Aufstieg 2009 mangels Regisseur vom Sturm ins Mittelfeld gewechselt, zum Saisonstart mit Traumtoren für grosses Aufsehen gesorgt. -- Die Saison wurde zur Bestätigung auf höchstem Niveau. -- Schliesslich konnten die Young Boys im Sommer 2010 Costanzo mit einem Vierjahres-Vertrag abwerben.
Nach seinem Wechsel nach Bern kam Costanzo auch kurzfristig zu seinem ersten Aufgebot für die Nationalmannschaft. Ottmar Hitzfeld beförderte ihn kurzfristig von der U21, nachdem Xavier Margairaz kurzfristig abgesagt hatte. -- Costanzo nutzte die Chance, wurde beim Länderspiel in Österreich in der 71. Minute für Hakan Yakin eingewechselt und machte zwei Minuten später mit der ersten Ballberührung den 1:0-Siegtreffer. -- Auch in den folgenden zwei Länderspielen gegen Australien (in der AFG ARENA) und England eingewechselt worden. -- Bisher 7 A-Länderspiele.
2006 nach Wil ausgeliehen, nach 6 Einsätzen verzichtete Uli Forte auf eine Verlängerung des Leihvertrages. -- 2005 an der U17-EM-Endrunde in Italien (1 Einsatz beim 2:5 gegen Kroatien). -- 14 U21-Länderspiele und 1 Tor, davon 2 Teilensätze bei der EM-Endrunde 2011 in Dänemark, in dem die Schweiz bis in den Final vorgestossen war und die Olympia-Qualifikation schaffte.
Costanzo hatte 2005/2006 eine herausragende 1.-Liga-Saison mit der U21 (20 Tore in 25 Matches). -- Junioren-Klub war der FC Kirchberg, von wo der Doppelbürger aus Wattwil 1998 ins Espenmoos wechselte.
aktualisiert 08.01.2012
* 27.02.1986 | Nationalität: Senegal
2008/2009 im FCSG. -- 26 (22 NLB/4 Cup) Spiele und 11 (9 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. August beim 3:1-Sieg in Wohlen.
Moustapha Dabo wurde vom FC Sion ausgeliehen. -- Das erste Tor gelang dem senegalesischen Stürmer schon beim Debüt, als er in der Nachspielzeit den Sieg sicherte. -- Machte 2005/2006 bei UGS Genève in der 1. Liga mit 8 Toren in 11 Spielen auf sich aufmerksam. -- Darauf von Sion übernommen, aber nur in 7 NLA-Spielen eingesetzt. -- Im Sommer 2007 an Servette ausgeliehen, wo er in 15 NLB-Spielen immerhin 7 Tore erzielte, im November aber von den "Grenats" freigestellt wurde; wohl aus finanziellen Gründen.
Ab Sommer 2009 wieder im FC Sion. -- Im Januar 2010 und nach 8 weiteren NLA-Einsätzen mit den Walliser nach Katar an Al-Siliya ausgeliehen, später in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al-Ittihad (Kalba). -- Im Januar 2011 zurück in der Schweiz bei Yverdon-Sport, für das er 2 Tore in 16 Spielen erzielte und den Abstieg in die 1. Liga nicht verhindern konnte. -- Seit Sommer 2011 im FC Aarau.
aktualisiert 15.11.2011
* 12.01.1972 | Nationalität: Schweiz/Italien
Juli 1996 bis Juni 2003 im FCSG. -- 245 (209 NLA/18 Cup/12 Europacup/6 UI-Cup) Spiele und 11 (8 NLA/1 Europacup/2 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
Ivan Dal Santo wurde als Verteidiger Schweizer Meister 2000. -- Cupfinalist 1998. -- Der Aargauer
wechselte zwar von Xamax ins Espenmoos, wurde aber in einem Jahr in Neuenburg nur in einem NLA-Spiel
eingesetzt. -- Im FCSG auf Anhieb Stammspieler als linker Aussenverteidiger. -- In der Meistersaison kam Dal Santo in 33 Spielen zum Einsatz und erzielte in der Qualifikation ein Tor (zur 2:0-Führung bei den Grasshoppers; Endstand 2:2). -- Nachdem er den Schweizer Pass erhielt, war Dal Santo im Januar 2001
als Kandidat für die Schweizer Nationalmannschaft im Gespräch; aufgeboten wurde er jedoch nicht.
Wie Marc Zellweger kam auch Ivan Dal Santo in sämtlichen zwölf Europacup-Spielen der Espen in den Jahren 2000/2001 im Einsatz. -- Sein Auswärtstor in der Nachspielzeit gegen Pelister Bitola trug zum Überstehen der UEFA-Cup-Qualifikation 2001/02 bei.
Ursprünglich im FC Spreitenbach, wurde Dal Santo ab 1986 im Nachwuchs des FC Wettingen zum Profifussballer geformt. -- Debütierte als 19-Jähriger in der NLA. -- Nach einer weiteren Saison in der NLB mit Wettingen im Sommer 1993 Wechsel zum FC Winterthur, für den er in zwei Saisons 60 NLB-Matches
bestritt. -- 1995/96 im Neuchâtel Xamax FC.
Als Dal Santos Vertrag im Sommer 2003 nicht verlängert wurde, wechselte der Aussenverteidiger zum FC
Zürich (29 NLA-Spiele). -- 2004 für ein Jahr in der NLB beim SC YF Juventus Zürich. -- 2005 weiter zum FC Luzern, mit dem er den Wiederaufstieg in die NLA schaffte und nochmals eine letzte Saison in der
höchsten Liga anhängte. -- 2007 bis 2009 im FC Wohlen (weitere 58 Einsätze in der NLB).
Nach 504 NL-Spielen beendete Dal Santo im Sommer 2009 seine Karriere als Profifussballer, wurde Spielertrainer im FC Dietikon (2. Liga). -- Im Sommer 2010, nachdem Dal Santo kurzfristig die Zusammenarbeit aufgekündigt wurde, zum Stadtzürcher FC Oerlikon/Polizei, für den er in der 2. Liga
interregional spielte. -- Ab Juli 2011 als Nachfolger von Patrick Bühlmann Trainer des in die 2. Liga
interregional abgestiegenen Zug 94.
aktualisiert und korrigiert 21. Juni 2011
* 14.05.1975 | Nationalität: Brasilien
22. Oktober 1998 bis 30. Juni 2000 im FCSG. -- 18 NLA Spiele (1 Tor) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Oktober 1998 beim 4:3-Heimsieg gegen Aarau.
Schweizer Meister 2000. -- Damasio brachte es als Ergänzungsspieler in seiner ersten Saison zwar auf 14 Spiele, zum Meistertitel konnte er aber nur noch 4 weitere (Teil-)Einsätze beitragen. -- Damasio soll ab 1994 je eine Saison für Atletico Parangense, Mareinga, Foz do Iguaçu und Concórdia gespielt haben. -- Soll nach seiner Rückkehr aus St. Gallen die Karriere bei einem Klub aus Santa Caterina fortgesetzt haben.
* 22.09.1973 | Nationalität: Schweiz/Italien
Vom 1. Septeber 2001 bis Juni 2002 und ab Juli 2006 bis 9. April 2008 im FCSG. -- 77 (67 NLA/6 Cup/4 Europacup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 8. September 2001 in Genf beim 2:1-Auswärtssieg gegen Servette.
Franco Di Jorio kam vom Serie-B-Klub Salernitana, für den er in zwei Jahren 32 Einsätze hatte. -- Gleich in seinem ersten Spiel erzielte er eines von total vier Toren in Grün-Weiss. -- Obwohl er überzeugte, verliess er nach einer Saison St. Gallen wieder, wegen zu hoher finanzieller Forderungen konnte sich der FCSG nicht zu einer Vertragsverlängerung entschliessen.
Di Jorio Unterschrieb danach in Luzern, das er nach einem halben Jahr wieder verliess und zum FC Zürich zurückkehrte, wo er seine Profikarriere 1992 startete. -- 2006 erneut vom FC St. Gallen verpflichtet. Di Jorio sorgte mit seinen Flankenläufen für viel Betrieb. Baute in der zweiten Saison stark ab und wurde immer seltener aufgeboten. -- Im Abstiegskampf von Trainer Krasimir Balakov aus disziplinarischen Gründen freigestellt.
Ab Sommer 2008 bei Fenerbahçe Zürich, mit dem er in der ersten Saison den Aufstieg in die 3. Liga schaffte und das sich 2010 in FC United Zürich umbenannte, mit dem Ziel, in ein paar Jahren Schweizer Meister zu werden. -- Der Aufstieg in die 2. Liga gelang im Sommer 2010, doch Franco Di Jorio schied zusammen mit seinem Bruder vor Rückrunden-Beginn im Februar 2011 aus dem ambitionierten Amateurklub aus. -- Ab Sommer 2011, im FC Opfikon (3. Liga), wo er als Spieler und Co-Trainer tätig ist und auch wieder sein Bruder Remo mit im Team ist.
92/93 bei Wettingen in der NLB. -- 93/94 und 95 bis 98 im FC Zürich. -- Ab 1998 13 Länderspiele, die letzten 4 davon als FCSG-Spieler. -- Nebenbei u.a. auch Besitzer eines gutgehenden Restaurants in Zürich, das Eltern und Geschwister mit ihm führen.
aktualisiert 08.01.2012
* 28.08.1971 | Nationalität: Senegal
September 1995 bis Juni 1996 im FCSG. -- 27 (22 NLA/5 Cup) Spiele und 11 (7 NLA/4 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. September 1995 in Frauenfeld beim 5:0-Sieg in der 3. Hauptrunde des Schweizer Cups.
Mamadou Diallo kam aus Marokko vom KACM (Kawkab Athétique Club Marrakesch) in die Ostschweiz. -- Der FC St. Gallen musste sich im Sommer 1995 lange gedulden, bis im September endlich die Spielbewilligung für Mamadou Diallo eintraf. -- Im KACM gingen sie davon aus, dass er eine weitere Saison für sie spielen würde. -- Diallo debütierte beim Cupmatch in Frauenfeld mit den Toren zum 3:0 und 5:0. -- In der Meisterschaft erzielte Diallo im fünften Anlauf seine ersten Tore: beim 4:0-Heimsieg gegen Servette besorgte er die zwei letzten Tore. -- Aber schon zuvor wusste der mit seiner physischen Präsenz (187 cm Körpergrösse), Kampfgeist und Torvorlagen zu begeistern. -- Mit Diallo wurde der Abwärtstrend gestoppt und am Ende die Qualifikation für die Finalrunde geschafft. -- Dennoch wurde der Vertrag mit Diallo - er war der erste Spieler aus dem Senegal in der Schweiz und der erste nicht-arabische Afrikaner im FCSG - nicht über den Sommer 1996 hinaus verlängert.
Diallo ging nach Istanbul zu Aufsteiger Zeytinburnuspor, stieg aber Ende Saison wieder ab und wechselte im Sommer 1997 nach Norwegen zum Lilleström SK, für den er in 29 Meisterschaftsspielen 19 Tore erzielte. -- Im Frühling 1998 dem MSV Duisburg ausgeliehen (7 Bundesligaspiele), nachdem er selbst Transfers zu IA Akranes (Island) und zum HJK Helsinki ablehnte. -- Da ihn der MSV nicht übernahm und Lilleström das Ausländerkontingent ausgeschöpft hatte, wurde Diallo im August 1999 an den Osloer Klub Valerenga IF geliehen. Seine Tore verhalfen massgeblich zum Klassenerhalt. -- Nun buhlten die beiden norwegischen Klubs um seine Gunst, er wechselte jedoch im März 2000 in die USA zu Tampa Bay Mutiny.
In der Major League Soccer schlug Diallo auf Anhieb ein. -- Mit 26 Goals wurde er Torschützenkönig der MLS, scheiterte in den Playoffs jedoch im Viertelfinal an Los Angeles Galaxy. -- In der Saison 2001 traf Diallo noch 9 Mal, war immer noch bester Skorer der Mutiny. -- 2002 von der New England Revolution verpflichtet, für die er lediglich 7 Spiele (1 Tor) bestritt, ehe er Mitte Saison in einem grossen Spieler-Draft an die MetroStars abgegeben wurde. -- Für das Team aus New York und New Jersey 11 Tore in 17 MLS-Spielen. -- Anfang 2003 nach Saudi-Arabien, wo er sich bei Al-Ahli (Dschidda) nicht wohl fühlte. -- Im Sommer 2003 nach Schweden zum IFK Göteborg. -- 2004 für ein Jahr in Malaysia in der Pahang FA (Kuantan); der Klub wurde in der Saison Meister. -- 2005 nach Südafrika zu Jomo Cosmos. -- 2006 nach Mali zum Djoliba Athletic Club (Bamako).
Mamadou Diallo soll Analphabet gewesen sein ("ich war für die Schule nicht geeignet") und war ein Spätzünder. -- Erster Verein in seiner Heimatstadt Dakar war SOTRAC, ab 1991 im Spitzenklub UCST du Port Autonome, wo er erst ein Jahr später, als 21-jähriger, ins Fanionteam aufgestiegen sein soll. -- Nach nur sieben Matches in der obersten Liga in die Nationalmannschaft berufen, in 2 Länderspielen gegen Sierra Leone und Guinea glückten ihm 3 Tore. -- Eine starke Leistung im WM-Qualifikationsspiel gegen Sambia (0:0), welche Marokko die Tür zur WM 94 öffnete, machte die Vertreter des KACM aufmerksam. -- In Marrakesch verdiente er erstmals Geld mit Fussball, schon nach einer halben Saison kam vom VfB Stuttgart das erste Angebot aus Europa; doch soll sein Klub nicht auf die Transfererlöse angewiesen gewesen sein.
Mamadou Diallo soll 21 Tore in 46 Länderspielen für Senegal erzielt haben und gehörte zum Kader des Afrika Cups 1994 in Tunesien (0:1-Niederlage im Viertelfinal gegen Sambia).
07. Mai 2011
* 24.02.1976 | Nationalität: Brasilien
28. Juli bis 16. Oktober 2000 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Europacup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. August 2000 beim 3:1-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.
Sebastião Pereira Nascimento "Didi" wurde nach dem Meistertitel als Verstärkung für den Sturm verpflichtet. -- Kam von Portuguesa São Paulo. -- Bereitete bei seinem Debüt nach seiner Einwechslung das Tor zum 3:1 durch Landsmann Jairo vor. -- Ein eigener Torerfolg blieb ihm im FCSG aber versagt. -- Noch im selben Herbst an den FC Aarau ausgeliehen. -- Marcel Koller trennte sich auch aus disziplinarischen Gründen wieder vorzeitig von Didi. -- Im ersten Match für Aarau drei Minuten nach seiner Einwechslung und vor 10561 Zuschauern im Brügglifeld Kopfball-Torschütze zum 2:3. -- Trotzdem wollte ihn im Sommer 2001 auch der FC Aarau nicht behalten. -- Didi unterschrieb beim SSV Reutlingen, wo er aber wohl nie zum Einsatz kam. -- War später bei Südkoreas Spitzenklub Busan I'Park unter Vertrag, zwischenzeitlich in seiner Heimat im Joinville Esporte Clube. -- Im Juli 1999 für einen grossen Millionenbetrag vom VfB Stuttgart verpflichtet, hatte beim Bundesligisten jedoch nur zwei Teileinsätze. -- Widersprüchliche Angaben über seinen weiteren Karriereverlauf, offenbar seit 2004 in Mexiko tätig, scheinbar im Herbst 2009 noch aktiv, bei Tampico Madero.
12.1.2010
* 19.03.1964 | Nationalität: Russland
23. Februar bis 30. Juni 1993 im FCSG. -- 15 (14 NLA/1 Cup) Spiele und 9 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Februar 1993 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Winterthur.
Sergej Igorewitsch Dimitrijew spielte vor seinem Engagement im FCSG im FC Stahl Linz. -- Er soll aber Österreich bereits vorzeitig Richtung seiner Heimatstadt St. Petersburg verlassen haben.
Dimitrijew konnte knapp vor Beginn der Auf-/Abstiegsrunde verpflichtet werden. -- Mit Fabian Estay und Eduardo Hurtado hatten zwei Stürmer die Espen verlassen, weil sie nicht zur Lohnreduktion bereit waren. -- In der Vorbereitung zeichnete sich eine grosse Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor ab. -- Dimitrijew konnte in Sachen Torgefährlichkeit die Erwartungen gewiss erfüllen. Im zweiten Spiel gegen Grenchen glückte ihm die erste Doublette. -- Doch am Ende konnten auch seine 9 Goals den Abstieg nicht verhindern Sergej Dimitrijew musste den FCSG verlassen.
Danach zog Dimitrijew nach Israel zum Hapoel Ashkelon FC (zweithöchste Liga), dann nach Deutschland, wo er für die SpVgg Beckum in der Oberliga Westfalen spielte (damals vierthöchste Liga). -- 1995 zurück zu Zenit St. Petersburg (15 Tore in 36 Spielen), kurze Zeit im FK Tjumen. 1997 bei Spartak Moskau, mit dem er den Meistertitel feierte, aber in der Qualifikation zur Champions League am 1. FC Kosice scheiterte. -- Ab 1998 bei Dynamo St. Petersburg, 1999 bei Crystal Smolensk, und zum Abschluss der Profikarriere 2001 in Swetogorez.
Sergej Dimitirjew wurde Trainer, war u.a. 2004/2005 bei Dynamo St. Petersburg, dann als Assistent bei Anschi Machatschkala, wieder Cheftrainer bei Spartak Nischni Nowgorod, Petrotrest St. Petersburg und schliesslich 2009 Trainer der Reserven von Saturn Ramenskoje, ab 2010 Assistent im FK Wolga Twer (2. Division).
Sergej Dimitrijew wurde 1982 von Pawel Sadyrin zu Zenit Leningrad geholt. -- 1984 feierte der junge Stürmer seinen ersten Meistertitel. -- 1986 der erste Rückschlag. Dimitrijew zog sich auf dem Kunstrasen eine Verletzung zu, die ihm längere Zeit zu schaffen machte und die Teilnahme an der WM '86 in Mexiko kostete. -- Bei der EM 1988 in Deutschland war Dimitrijew dann im Kader der grossen Mannschaft von Valeri Lobanowski, die erst im Final an Holland scheiterte. Dimitrijew kam zwar nicht zum Einsatz, darf sich aber dennoch als Silber-Gewinner bezeichnen. -- Insgesamt soll der Stürmer 6 A-Länderspiele für die Sowjetunion bestritten haben (1 Tor). -- 1989 verliess er Zenit Leningrad im Streit und ging zu Dynamo Moskau, wo er wegen einer Meniskus-Verletzung nur wenig spielte. -- Dann holte ihn Sadyrin zum ZSKA Moskau, mit dem er 1990 Meisterschaftszweiter wurde. -- Im Frühling 1991 ein kurzes Gastspiel in Spanien beim CD Jerez, mit dem er den Abstieg in die "Segunda B" (dritthöchste Liga) nicht verhindern konnte. -- Zurück im ZSKA gewann er mit der Mannschaft den Cup und die letzte Meisterschaft der UdSSR. -- Darauf folgte der Wechsel zum FC Stahl Linz.
22.03.2011
* 19.08.1974 | Nationalität: Deutschland
12. September 1996 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 18 (15 NLA/3 Cup) Spiele und 6 (4 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. September 1996 beim 1:1 gegen den FC Lugano.
Marco Dittgen war vertragslos, als er vom FCSG verpflichtet wurde. -- Der Stürmer erzielte in der Saison 95/96 für die Young Boys in 33 NLA-Spielen beachtliche 13 Tore, doch die Berner konnten ihn aus finanziellen Gründen nicht weiter verpflichten. -- Vor seiner Ankunft in der Ostschweiz hielt sich Dittgen beim deutschen Bundesliga-Absteiger KFC Uerdingen fit. -- Was sich bei seinem Debüt auszahlte: Dittgen erzielte sogleich sein erstes Tor, eine Woche später gelang ihm im Cup in Rorschach eine Doublette. -- Der FCSG schaffte es in die Finalrunde, Marco Dittgen hätte ab Januar 1997 für zwei Monate bei Atletico Catania mit dem Schweizer Trainer Roberto Morinini in der Serie C1 aushelfen sollen. -- Das Leihgeschäft scheiterte an Transferbestimmungen. -- Im Januar zog sich Dittgen in der Vorbereitung auf die Hallenmasters an den Knöchelbändern. -- Vier Spiele konnte Dittgen im Frühling bestreiten, Mitte April jedoch musste er wegen der Verletzung operiert werden. -- Im Sommer verzichteten die Espen auf eine Weiterverpflichtung.
Marco Dittgen kam dann doch noch in die Serie C1, spielte für die US Palermo, wo er im Frühling wegen einer Verletzung erneut ausfiel. -- Im Sommer 1998 zum VfB Leipzig (Regionalliga). -- Dann beim Chemnitzer FC (2. Bundesliga). -- In der Saison 2000/2001 eine Saison im SV Waldhof Mannheim (2. Bundesliga). -- 2001/2002 bei Rot-Weiss Erfurt (Regionalliga). -- Im Sommer 2002 zurück in die saarländische Heimat, Dittgen unterschrieb im SV Röchling Völklingen (Verbandsliga). -- Später noch im FC Kutzhof, FC Riegelsberg und SV Ritterstrasse aktiv.
Marco Dittgen wurde 1991 als Junior von seinem Stammklub FV 08 Püttlingen in den Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern geholt. -- Mit den jungen "Roten Täufeln" wurde er Deutscher Meister der A-Junioren. -- 1993 ins Fanionteam geholt, kam aber unter Friedel Rausch nur zu wenigen Bundesliga-Einsätzen. -- 1994 zur SG Dynamo Dresden, für die er 19 Bundesligaspiele (3 Tore) bestritt. -- Dynamo stieg am Ende nicht nur ab, sondern wurde aufgrund finanzieller Probleme in die Regionalliga verwiesen. -- So kam der Transfer zu den Young Boys zustande, für die er ebenfalls beim Debüt bereits das erste Tor erzielte (zum 1:0-Endstand gegen Xamax - nach nur 161 Sekunden). -- Dittgen war deutscher Nachwuchs-Internationaler, u.a. 2 U21-Ländespiele, und wurde einmal für einen Lehrgang der Nationalmannschaft aufgeboten.
07. Mai 2011
* 21.09.1971 | Nationalität: Brasilien
Januar bis Ende Mai 1992 im FCSG. -- 9 (8 NLA/1 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. März 1992 bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen Lausanne-Sports.
Djair Kaye de Brito konnte von Lazio Rom ausgeliehen werden - kostenlos. -- Der offensive Mittelfeldspieler sollte die Serie starker südamerikanischer Leihspieler fortsetzen. -- Trainer Heinz Bigler war nicht ganz so begeistert. -- In den ersten Spielen des Frühlings wurde vermeldet, dass der Brasilianer noch im Aufbautraining weile. -- Auf den Trainer wurde Druck ausgeübt, da Lazio erwartete, dass Djair zu Spielpraxis komme. -- Von Bigler gab es die Aussage, dass Djair in seinem 19er-Kader athletisch wie psychologisch der Schlechteste sei. -- Eine Woche nach seinem Debüt wurde Djair im Cup-Sechzehntelfinal in Basel in der 120. Minute eingewechselt - und verschoss wie zuvor Daniel Raschle den Penalty, die Espen schieden aus. -- Bigler wurde weitere drei Tage später entlassen, offensichtlich aufgrund der Unzufriedenheit von Lazio (und des Agenten Vinicio Fioranelli). -- Unter Biglers Nachfolger Leen Looijen kam dann Djair zu Spielpraxis, wurde nur noch einmal nicht eingesetzt.
Zum letzten Saisonspiel weilte Djair bereits nicht mehr in der Ostschweiz, die SS Lazio beordete ihn vorzeitig zurück. -- In Rom schaffte Djair den Durchbruch nicht. -- Nach einer Saison kehrte er nach Brasilien zurück und spielte - ziemlich erfolgreich - für verschiedene Grossklubs: Internacional (Porto Alegre), Fluminense (Rio de Janeiro), São Paulo FC, Botafogo (Rio de Janeiro), Cruzeiro (Belo Horizonte), Atlético Mineiro (Minas Gerais) und nochmals Fluminense. -- 2004 wechselte er nach einem ersten Intermezzo bei Madureira (Rio de Janeiro) nochmals für kurze Zeit ins Ausland, spielte in Katar beim Aufsteiger Al-Kharitiyath SC. -- 2006 heuerte Djair noch einmal im Madureira Esporte Clube an und half mit, dass der kleine Klub erstmals die Taça Rio, den Cup von Rio, gewann.
Insgesamt soll Djair fünf Carioca-Meisterschaften gewonnen haben, die ersten zwei vor seinem Wechsel nach Europa 1989 und 1990 mit Botafogo. -- Als herausragender Spieler galt er 1995 mit Fluminense.
1999 bestritt Djair zwei Länderspiele mit der "Seleçao". -- Vor seinem Wechsel nach St. Gallen war Djair in der brasilianischen U23, die die Olympia-Qualifikation (1992 in Barcelona) verpasssste. -- An der U20-WM 1991 in Portugal war Djair Captain und scheiterte mit Brasilien erst im Final gegen die Gastgeber (deren Team die "Goldene Generation" Portugals prägte). -- Teamkollegen an der U20-WM waren Goalgetter Elber (später Grasshoppers, VfB Stuttgart, Bayern München) und Roberto Carlos (u.a. Real Madrid).
07. Mai 2011
* 12.04.1984 | Nationalität: Österreich
15. Januar bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 11 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2011 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Daniel Dunst war vor seiner Verpflichtung ein halbes Jahr ohne Verein und wurde auf Empfehlung des neuen Sportchefs Heinz Peischl zum Probetraining eingeladen. -- Der Österreicher bot stets solide Spiele, stieg aber mit dem FCSG ab. -- Danach wurde der Vertrag nicht mehr verlängert.
Im Januar 2012 wurde Dunst vom SC Austria Lustenau (Erste Liga/zweithöchste Spielklasse) verpflichtet.
Der Aussenverteidiger begann im Nachwuchs des VfB Admira Wacker Mödling und kam zwischen 2004 und 2006 zu ersten Einsätzen in der Bundesliga. -- Nach dem Abstieg 2006 zum First Vienna FC und in die Regionalliga Ost (dritthöchste Liga). -- In Wien-Döbling, beim ältesten Klub Österreichs, war er als Aussenverteidiger Leistungsträger. -- Ein Jahr später zum SC Austria Lustenau (Erste Liga, zweithöchste Liga). -- Ein weiteres Jahr später, im Juli 2008, zurück in seine engere Heimat nach Niederösterreich, wo er vom neu lancierten SC Magna Wiener Neustadt verpflichtet wurde. -- Der vormalige Geldgeber des FK Austria Wien, Frank Stronach, hatte den SC Schwanenstadt nach Wiener Neustadt verlegt und umbenannt, rüstete das Team auf und schaffte mit Dunst in der ersten Saison den anvisierten Aufstieg in die Bundesliga. -- In seiner ersten Saison im Oberhaus wurde der SC Magna Fünfter. Zudem erreichte der neue Verein den Cupfinal (0:1 gegen Sturm Graz), in dem Dunst nicht eingesetzt wurde; Daniel Dunst hatte zuvor ein Angebot auf Vertragsverlängerung ausgeschlagen.
Erster Juniorenklub war der SC Pfaffstätten.
ergänzt 24. Januar 2012
* 17.08.1982 | Nationalität: Nigeria
1. Juli 2003 bis 4. August 2003 sowie zuvor 1999 bis Juli 2002 im Nachwuchs des FCSG. -- 17 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Dezember 2000 beim 7:0-Heimsieg gegen Yverdon-Sport.
Henry Ekubo kam als Junior vom FC Rorschach in den Nachwuchs des FCSG. -- Bei seinem Debüt im Fanionteam ersetzte der Mittelfeldspieler in der 84. Minute den fünffachen Torschützen Ionel Gane. -- Nach Verletzungen in der Saison 2001/02 in der U21 Fuss gefasst (26 1.-Liga-Spiele). -- 2002/03 dem SC Kriens ausgeliehen, für den er eine gute NLB-Saison bestritt (26 Spiele/1 Tor). -- Im Sommer 2003 aufs Espenmoos zurück geholt.
Im Sommer 2004 vom Stadtzürcher NLB-Aufsteier SC YF Juventus verpflichtet, für den Ekubo in 24 Meisterschaftsspielen 3 Tore erzielte. -- Danach in zwei Jahren in der 1. Liga zweimal abgestiegen, 2005/06 mit dem FC Altstetten Zürich, 2006/07 mit Chur 97. -- Im Sommer 2007 zurück in der Region, im FC Gossau. Nach 9 NLB-Spielen für den Aufsteiger im Dezember 2007 zum SC Brühl in die 2. Liga interrregional. -- Seit Juli 2009 beim FC Linth 04 (ebenfalls 2. Liga inter), zwischenzeitlich im Herbst 2010 im FC Kreuzlingen (auch 2. Liga inter).
ergänzt 16.08.2011
* 30.08.1990 | Nationalität: Kamerun
Seit 1. Juli 2011 im FCSG. -- Bisher 27 (24 NLB/3 Cup) Spiele und 11 (10 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. Juli 2011 beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz.
Franck Mbia Etoundi kam vom FC Biel. -- Der Stürmer aus Kamerun schoss in 26 NLB-Spielen 12 Tore. Zudem erzielte Etoundi im Cup-Viertelfinal gegen den Titelverteidiger und späteren Meister FC Basel das siegsichernde 3:1.
Etoundi spielte in seiner Heimat für die Dragons de Yaoundé und wechselte 2009 zum Ouragan FC Yaoundé. -- Im Herbst 2009 von Neuchâtel Xamax für die U21 verpflichtet, nutzte er in der Vorbereitung im Januar 2010 die Chance, ins Kader der 1. Mannschaft aufzusteigen. -- NLA-Debüt am 14. Februar 2010 (1:3-Heimniederlage gegen Basel). In drei weiteren NLA-Matches wurde Etoundi eingewechselt. Am 16. Mai 2010 erzielte er sein erstes Tor im Schweizer Profifussball, als er beim 3:3 gegen den FC Zürich den 2:3-Anschlusstreffer markierte. -- Im Sommer 2010 mit zwei weiteren Xamax-Spielern dem FC Biel ausgeliehen.
Franck Etoundi wurde im April 2011 zum Rückspiel der Olympia-Qualifikation gegen Tansania in das Team Kameruns aufgeboten. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel unterlag Kamerun 1:2 und schied im Penaltyschiessen aus.
Franck Etoundi ist der vier Jahre jüngere Bruder von Stéphane Mbia Etoundi. -- Als Stéphane Mbia bekannt, wurde dieser in der Akademie von Gilbert Kadji (ehemals Präsident des FC Sion) ausgebildet. -- Stéphane Mbia ist Defensivspieler und seit 2004 in Frankreich, erst bei Stade Rennais, seit 2009 bei Olympique de Marseille. Er bestritt seit 2005 38 A-Länderspiele (Stand Juli 2011) - 2008 unter Otto Pfister im Final des Afrika-Cups.
Stand 29.04.2012
* 27.03.1978
1995 bis 1997 und 1998 bis 2001 im FCSG. -- 88 (78 NLA/7 Cup/3 UI-Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. Mai 1996 beim 0:0 gegen Neuchâtel Xamax.
Adrian Eugster hat mit 23 Einsätzen grossen Anteil am Meistertitel 2000. -- Der Verteidiger kam 1993 vom FC Flawil in den Nachwuchs des FCSG. -- Eugster kam während dreier Spielzeiten bis und mit der Meistersaison regelmässig zum Einsatz, danach verlor er durch Verletzungen seine Position und wurde an die Young Boys ausgeliehen. -- In Bern gelang es Eugster, sich wieder zu etablieren und bestritt 103 NLA-Spiele für YB. -- Im Januar 2006 lieh sich Aarau den St. Galler aus, Eugster bestritt in einem halben Jahr 13 Spiele für den FCA. -- Danach auf Klubsuche und ab Ende September mit letztem Profivertrag im FC Concordia Basel. -- Für Congeli konnte Eugster jedoch nur 3 NLB-Spiele bestreiten. -- Anhaltende Achillessehnen-Probleme zwangen ihn, kürzer zu treten. -- Ab Januar 2007 noch eine halbe Saison in der 1. Liga für den FC Grenchen, dort dann auch Assistenztrainer, ehe er von den Young Boys die Möglichkeit erhielt, als Nachwuchstrainer Trainerdiplome zu erwerben. -- Sommer 2009 bis Herbst 2010 Trainer des FC Kerzers (2. Liga interregional). -- Ab Sommer 2011 Trainer des Traditionsclub FC Bern (ebenfalls 2. Liga interregional).
aktualisiert 26.07.2011
* 10.04.1975 | Nationalität: Brasilien
01. Juli 2004 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 48 (44 NLA/4 Cup) Spiele und 2 (1 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 beim 3:3 gegen die Young Boys.
Fabio de Souza "Fabinho" kam vom FC Wil nach dessen Abstieg aufs Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler war Nachfolger seines Landsmanns Jairo. -- Fabinho spielte solide, die Rolle des Spielmachers konnte er jedoch kaum ausfüllen. -- In den zwei Saisons davor erzielte Fabinho 15 NLA-Tore für Wil, im Dress des FCSG gelang ihm nur noch ein Meisterschaftstreffer (am 22.9.2004 per Foulpenalty zum 1:0 gegen Servette, Endstand 1:1). -- Fabinho kam in der Saison 1998/99 in die Schweiz. -- Mit 7 Toren in 14 NLB-Spielen für Wil empfahl er sich für den NLA-Aufsteiger SR Delémont. -- Für die Jurassier erzielte er 10 Tore in 34 Spielen, konnte aber den Wiederabstieg nicht verhindern. -- Er bestritt noch 2 NLB-Spiele mit Delémont, ehe er im August 2000 nach Wil zurückkehrte. -- 2002 NLA-Aufstieg mit dem FC Wil, 2004 Cupsieger; Fabinho verwandelte zwei Foulpenaltys zum 3:2-Sieg im Final über die Grasshoppers. -- Nach dem FCSG noch eine Saison beim FC Schaffhausen, für den er noch 8 NLA Spiele bestritt. Seit 2007 beim FC Herisau, zuerst in der 1. Liga, 2009/10 in der 2. Liga interregional. -- Nachdem der zweite Abstieg mit Herisau feststand, übernahm Fabinho im Mai 2010 auch das Amt des Cheftrainers, ist nun Spielertrainer. -- Fabinho spielte in Brasilien für den Blumenau EC, den Moto Club de São Luis (Maranhão) und den Americano FC (Rio de Janeiro).
15.07.2010
* 28.11.1980 | Nationalität: Argentinien
7. August 2007 bis 30. Juni 2008 im FCSG. -- -- 28 (26 NLA/2 Cup) Spiele und 5 (3 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. August 2007 beim 2:1-Heimsieg gegen Neuchâtel Xamax.
Adrian Eduardo Fernandez galt als "Not-Transfer", wurde verpflichtet, nachdem zwei Top-Stürmer (Alex Tachie-Mensah und Francisco Aguirre) verletzt ausfielen. -- Der Argentinier war trotz bescheidener Trefferzahl ein respektabler NLA-Stürmer. -- Zuvor eine Saison im FC Schaffhausen, wo er ebenfalls auf 26 NLA-Einsätze und 3 Tore kam. -- NLA-Debüt am 18. September 2006 gegen Sion. -- Begann seine Profikarriere 1998 in Buenos Aires bei Nueva Chicago, dann 2002 für eine Saison bei El Porvenir. -- Nach 117 Spielen in Argentiniens 1. Division 2003/04 erstes Auslandengagement bei Chiles Topklub Colo Colo. -- 2004/2005 bei Boliviens Spitzenklub The Strongest. -- 2005 - 2007 bei Al Sh'aab in den Vereinigten Arabischen Emiraten. -- Im Sommer 2008 nach Bulgarien zu Tscherno More Varna gewechselt. -- Im Januar 2009 vom Ligakonkurrenten Tschernomoretz 1919 Burgas verpflichtet, wo kurz zuvor mit Krasimir Balakov ein Bekannter aus St. Galler Zeiten das Traineramt übernahm.
* 12.09.1980 | Nationalität: Brasilien
11. Juli 2007 bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 112 Spiele (69 NLA/29 NLB/14 Cup) und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Juli 2007 bei der 0:2-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers (eingewechselt für Serdal Kül).
Mit vollem Namen Cesar Fernando de Souza. -- Der Brasilianer wurde verpflichtet, nachdem die Verantwortlichen der Mut verliess, alleine dem jungen Kül als linker Aussenverteidiger zu vertrauen. -- Fand in der NLB mit konstant guten Leistungen auch das Vertrauen der Fans. -- 1999 - 2001 zwei Saisons im SC Kriens (55 NLB-Spiele) und 2003 - 2007 vier Spielzeiten beim FC Schaffhausen (113 NLA/NLB-Spiele). Zuvor und dazwischen 1997 - 1998 und 2001 - 2002 in seinem Heimatland bei Comercial FC (Ribeirão Prete, São Paulo), Ceará Sporting Clube (Fortaleza) und 1999 beim (Grün-Weissen) Rio Preto Esporte Clube (São José do Rio Preto).
Stand 15.06.2011
* 18.11.1976 | Nationalität: Kamerun
2. August 2006 bis 30. Juni 2008 im FCSG. -- 37 (33 NLA/3 Cup/1 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. August 2006 beim 3:1-Heimsieg gegen den FC Zürich.
Guy Armand Feutchine wurde als Ersatz für den verletzten Davide Callà geholt. -- Der Kamerunische Nationalspieler kam vom PAOK Saloniki, wo er bereits unter Rolf Fringer spielte, nach St. Gallen. -- -- In der ersten Saison Stammspieler, danach bereits von Fringer nicht mehr oft berücksichtigt. -- Feutchine begann in seiner Heimat bei Union Douala. -- 1997/1998 in Polen bei Wisla Krakau. -- Dann der Wechhsel nach Griechenland, wo er von 1998 - 2000 für PAS Giannina und ab 2001 beim PAOK. -- Danach nochmals für ein Jahr in Griechenland, wo er für Diagoras Rhodos in der zweithöchsten Liga spielte. -- September 2009 nach Frankreich zu SR Colmar (CFA/vierthöchste Liga). -- Rund 20 Länderspiele für Kamerun, Teilnehmer am Afrika-Cup 2006.
* 13.06.1975
27. Januar bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. März 1998 beim 0:0 in Sitten.
Marc Fiechter kam vom 1. FC Nürnberg aufs Espenmoos, war vom FC Lugano ausgeliehen. Bei den Franken konnte er sich in der 2. Bundesliga nicht durchsetzen (nur 3 Spiele). Im FCSG kam Fiechter allerdings auch nicht weit. Der Aussenverteidiger schaffte es nur dreimal in die Startformation. Im Cupfinal gegen Lausanne-Sport wurde Fiechter eingewechselt und verwandelte im verlorenen Penaltyschiessen seinen Elfer. -- Der FCSG sah von einer definitiven Verpflichtung ab, Fiechter wechselte zum FC Baden.
Nach zwei NLB-Saisons im FC Baden im Sommer 2000 zum FC Aarau in zwei Saisons 44 NLA-Spiele bestritt. -- Im September 2002 wieder in die NLB, zum SC Kriens. -- Im Februar 2003 in die 1. Liga zum SC Zofingen, für den er ausserdem die Verantwortung im Nachwuchsbereich übernahm. -- In der Sommerpause 2003 zum FC Grenchen. -- 2004 Jahr später vom FC Subingen (2. Liga interregional) als Spielertrainer engagiert. -- Ab 2008 Trainer des SC Derendingen (2. Liga).
Der SC Derendingen war auch Fiechters Junioren-Klub. -- Im Sommer 1992 zum FC Grenchen, später zum FC Solothurn (NLB). -- Im Sommer 1995 vom FC Lugano übernommen, bei dem Fiechter seine besten zwei Jahre haben sollte (38 NLA-Spiele für die Bianconeri).
25.11.2010
* 20.02.1966
1. Juli 1987 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 288 (243 NLA/13 NLB/20 Cup/12 Intertoto-Cup) Spiele und 11 (10 NLA/1 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 8. August 1987 beim 0:0 auswärts gegen die Grasshoppers.
Urs Fischer hat mit 532 Spielen in der NLA am zweitmeisten Matches in der obersten Liga bestritten und ist zur Personifizierung des FC Zürich geworden. -- Er begann als Junior im FCZ, sein Transfer nach St. Gallen mit 21 Jahren war sein erster Klubwechsel überhaupt. -- Fischer wechselte nicht zuletzt wegen des Trainers zum FCSG: Markus Frei kannte er vom FCZ, und Frei drängte den FCSG, Fischer ein Angebot zu machen. -- Zudem, sagte Fischer später, wollte er nicht immer nur der kleine Junior sein.
* Weit verbreitet gilt Urs Fischer als 545 NLA-Spielen als Rekordhalter; hier werden die 13 Spiele aus der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1994 als NLB-Spiele gezählt, da der FCSG aus der NLB kam. Somit würde Philippe, der seine 539 (oder 540) Spiele für Xamax bestritten hat, Rekordhalter sein.
In St. Gallen war Urs Fischer von Beginn weg Stammspieler, in seiner ersten Saison schafften es die Espen mühelos in die Finalrunde. -- Dem sportlich guten Einstand standen lange Akzeptanzprobleme gegenüber. Er habe in den ersten zwei Jahren "schwer untendurch" gehen müssen, sagte Fischer, es seien zwischenmenschliche Distanzen zwischen ihm und den St. Gallern gewesen. Sein Selbstbewusstsein soll im Umfeld als Arroganz ausgelegt worden sein. -- Als auch noch Kurt Jara Fischers Fürsprecher Markus Frei ablöste, wurde auch die Kritk des Trainers härter. -- Doch Fischer biss sich durch und zeigte die richtige Einstellung, gerade auch in der Auf-/Abstiegsrunde.
Nachdem Fischer zu Beginn meist im Mittelfeld - auf wechselnden Positionen - eingesetzt wurde, konnte er im April 1988 (3:2-Auswärtssieg gegen... den FCZ) erstmals als Libero aushelfen, seiner Lieblingsposition aus Juniorenzeiten. -- Ab Sommer 1989 war Urs Fischer die Nummer eins als "freier Verteidiger". Fischer mochte es, den Libero offensiv zu spielen. -- Vorne stürmten die Espen mit Zamorano und Rubio zum "Wintermeister", und im Dezember wurde er von Uli Stielike aus der U21 ins A-Nationalteam geholt. -- Am 13. Dezember 1989 gegen Spanien in Teneriffa (1:2-Niederlage) hat er das erste von vier Länderspielen bestritten.
Urs Fischer lehnte in seiner St. Galler Zeit wiederholt Angebote anderer Clubs ab, und als der FCSG im Frühling 1993 den Abstieg in die NLB nicht verhindern konnte und die finanzielle Situation ernst war, blieb der Zürcher im Espenmoos, mit stark reduzierten Bezügen (es wurde von Halbierung des Lohns gesprochen). -- Unter Trainer Uwe Rapolder wechselte der FCSG auf Raumdeckung, und Captain Urs Fischer spielte fortan wieder vermehrt im Mittelfeld. Dem sofortigen Wiederaufstieg folgte die Etablierung in der NLA. -- Im Frühling 1995, kurz vor Saisonschluss, entschied sich Urs Fischer zur Rückkehr zu "seinem" FC Zürich.
Der "Stadtclub" war unter dem Motto "Löwengebrüll im Letzi" in Aufbruchstimmung, und Fischer sollte als Identifikationsfigur eine wichtige Rolle spielen. Die sportlichen Leistungen vermochten unter Trainer Raimondo Ponte vorerst nicht mit dem forschen Marketing mitzuhalten. -- Der Aufwärtstrend kam dann doch, und 1998 qualifizierte sich der FC Zürich nach 15 Jahren wieder für den UEFA-Cup. -- Im Sechzehntelfinal erzielte Urs Fischer sein wichtigstes (und schönstes Tor) zum 1:1 auswärts gegen Celtic Glasgow. Die Zürcher gewannen das Rückspiel 4:2. -- In der St. Galler Meistersaison 1999/2000 schliesslich gewann der FCZ den Cupfinal gegen Lausanne-Sports, 2:2 nach Verlängerung, 3:0 im Penaltyschiessen. -- Den ersten Penalty versenkte Captain Urs Fischer. Und bei der Pokalübergabe gönnte er Präsident Sven Hotz das Privileg, die Trophäe als Erster in die Höhe zu stemmen. -- Es war der erste Titel des FCZ nach 19 Jahren, und für Fischer der einzige in seiner langen Karriere als Aktiver.
Urs Fischer beendete seine Karriere 2003. Er hätte weitergespielt, Trainer Lucien Favre wollte nicht mehr auf ihn zählen. -- Fischer blieb im FCZ, war zunächst U14-Trainer, bereits ab Oktober half er Favre als Coach. -- Später Trainer der U21, unter Bernard Challandes auch wieder Assistent der ersten Mannschaft. -- Am 19. April 2010 - einem Sechseläuten-Montag - wurde Fischer (vorerst interimistisch) Cheftrainer. -- Und auch in dieser Rolle blieb Fischer stets auf dem Boden, mit schnörkellosen Ansagen, immer authentisch, ob sein Team gerade auf einer Durstrecke befindet oder um den Titel spielt. -- Am 12. März 2012 - einen Tag nach dem 1:0-Sieg in Lausanne - wurde Fischer als Trainer freigestellt und sein bisheriger Assistent Harald Gämperle zum interimistischen Nachfolger befördert. -- Fischer wurde mangelnde Entwicklung der Spieler und zu wenig attraktive Spielweise in Heimspielen vorgeworfen. Im Januar-Transferfenster hatte er allerdings den Verkauf von gleich fünf Stammspielern mittragen müssen.
aktualisiert 20.03.2012
* 16.03.1963 | Nationalität: Ungarn
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1994 im FCSG. -- 24 (4 NLA/17 NLB/3 Cup) Spiele und 3 (1 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Sursee.
Imre Fodor kam von Ferencvaros Budapest zum FCSG. -- Er war im neuen Ausländertrio der Routinier und spielte als Regisseur hinter den Spitzen Gilewicz und Tiefenbach. -- Fodor war in der NLB-Qualifikation Stammspieler und hatte wesentlichen Anteil am sicheren Erreichen der Auf-/Abstiegsrunde. -- Nach der Winterpause aber wurde Fodor von Abdelaziz Bouderbala verdrängt und musste oft als "überzähliger Ausländer" auf die Tribüne.
Nach dem Wiederaufstieg wechselte Fodor zum FC Gossau, bat aber bereits im Oktober 1994 um Auflösung seines Vertrages, um in die Heimat zurückzukehren. -- In Ungarn spielte er eine letzte Saison in der höchsten Liga beim Videoton FC Szekesfehervar, der damals unter dem Namen "FC Parmalat" spielte. -- Ab Sommer 1995 Spielertrainer, vorerst vermutlich beim BVSC Budapest. In der Saison 1996/97 im BKV Elöre, für den er zum Abschied in der Barrage als Torschütze zum Klassenerhalt in der zweitobersten Liga beitrug. -- Danach "nur noch" Trainer, zuerst des Dunakeszi VSE, dann im FC Hatvan.
Imre Fodor spielte vor seiner Zeit in St. Gallen bei drei Grossklubs seiner Heimatstadt Budapest. Zuerst von 1979 bis 1986 im MTK, zwischen 1986 und 1991 für Honved und in der Saison 1992/93 für die Grün-Weissen des Ferencvaros Torna Club. -- Dazwischen 1991 beim Siofoki Banyasz FC. -- Mit Honved feierte Fodor drei Meistertitel (1988, 89 und 91). 1989 gewann er auch den Cup, wobei Fodor im Final gegen Ferencvaros einziger Torschütze war. -- Mit Ferencvaros 1993 erneut Cupsieger. -- Fodor bestritt 6 Länderspiele für Ungarn.
Imre Fodor verstarb am 9. April 1999 bei einem Autounfall, unterwegs zu einem Auswärtsspiel.
19.12.2010
* 08.01.1989
7. Juli 2009 bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 72 (64 NLA/8 Cup) Spiele und 18 Tore (13 NLA/5 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Juli 2009 beim 1:1 auswärts gegen die Young Boys.
Die Verantwortlichen des FCSG hätten Fabian Frei bereits ein halbes Jahr zuvor vom FC Basel ausleihen wollen, nach dem Aufstieg klappte es schliesslich. -- Der Start in St. Gallen verlief für Fabian Frei noch harzig. Im phantastischen Startspiel gegen "seinen" FC Basel (2:0-Heimsieg in ausverkaufter AFG ARENA) durfte er aufgrund einer Bedingung im Leihvertrag nicht spielen. -- Dann spielte Moreno Costanzo in neuer Rolle im Mittelfeld so gut, dass Frei vorerst nur als Joker zum Zuge kam, schliesslich fiel er auch noch ein paar Wochen verletzt aus. -- Doch der Thurgauer fand seine Rolle, auch wenn er anfangs eher defensiv spielen musste. -- Später, und vor allem in der zweiten Saison nach dem Abgang von Costanzo, auch immer mehr Spielgestalter und hängende Spitze. -- Costanzo wuchs in St. Gallen von der Nachwuchshoffnung zum richtigen Profi. -- Als im Abstiegskampf Polemiken gegen ihn aufkamen, liess er sich davon kaum beeinflussen. -- Frei hätte sich beim Klassenerhalt einen Verbleib im FCSG vorstellen können. Die Espen stiegen aber ab, und der FC Basel signalisierte ihm auch, dass er auf ihn setzen würde.
In Basel setzte sich im Herbst 2011 Fabian Freis Aufstieg fort. -- Höhepunkt waren die Einsätze in der Champions League. Gegen den rumänischen Vertreter Otelul Galati traf Fabian Frei im Hin- und Rückspiel, geradezu grandios war das 3:3 auswärts gegen Manchester United, als Fabian Frei der 1:2-Anschlusstreffer glückte und die Basler am Ende ein 3:3 feierten. Welches schliesslich mit der Achtelfinal-Qualifikation im Rückspiel gegen den gleichen Gegner noch getopt wurde.
Ende August 2011 erfolgte auch das erste Aufgebot von Ottmar Hitzfeld für die Nationalmannschaft. -- Fabian Frei rückte nach, weil sich Pirmin Schwegler verletzt hatte. -- Am 7. Oktober Nati-Debüt bei der 0:2-Niederlage in der EM-Qualifikation gegen Wales (in Swansea). -- Bisher 4 Länderspiele. -- Zuvor 22 U21-Länderspiele (5 Tore), davon die meisten als FCSG-Spieler und als Höhepunkt die erfolgreiche EM-Endrunden-Teilnahme in Dänemark, wo die Schweiz bis in den Final vorstossen konnte und sich die Olympia-Qualifikation sicherte. -- Fabian Frei kam in allen 5 Endrunde-Spielen zum Einsatz. Er traf im zweiten Gruppenspiel gegen Island (2:0-Sieg) bereits in der 1. Minute und bereitete den zweiten Treffer vor.
Der Thurgauer startete im Nachwuchs-Spitzenfussball beim FC Winterthur (zuvor im FC Frauenfeld). -- Ab 2003 im Nachwuchs des FC Basel, debütierte er am 22. Juli 2007 in der NLA und brachte es auf Anhieb auf 24 Einsätze und zum ersten Meistertitel. -- Sein Vater, ex-FCSG-Trainer Markus Frei, war Nachwuchschef bei den Grasshoppers, und sah seinen Sohn lieber nicht im eigenen Klub.
aktualisiert 1. März 2012
* 07.09.1974 | Nationalität: Liechtenstein
1. Juli 1994 bis 30. Juni 1996 und 1. Juli 2009 bis 7. Januar 2011 FCSG. -- 112 (101 NLA/11 Cup) Spiele und 18 (16 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1994 in Luzern (0:3-Niederlage).
Sein erstes Engagement im Profifussball verdankte Mario Frick als 19-jähriger 36 Toren in einer Zweitliga-Saison mit dem FC Balzers. -- Verschaffte sich in der NLA bald Respekt und Vertragsangebote. -- Zur Rückkehr in die Ostschweiz war Frick längst Liechtensteins Rekord-Nationalspieler und -Torschütze (bis dato 105 Länderspiele/16 Tore). -- Erster NLA-Torschütze nach dem Wiederaufstieg 2009 gegen ... denselben FC Basel, gegen den er sein zuvor letztes Tor für die Espen erzielte (am 31. März 1996), und zu dem er danach wechselte. -- Der schwungvollen Rückkehr in die Ostschweiz folgten lange Phasen ohne Torerfolg. -- Als es der Mannschaft im Herbst 2010 nur selten gut lief, schien auch Mario Frick nicht aus dem Tief zu finden. -- Schliesslich wurde der Vertrag in der Winterpause vorzeitig aufgelöst, wenig später unterschrieb Frick bei den Grasshoppers.
Im ersten Spiel mit den "Hoppers" kam es zum Direktduell gegen den FCSG, Frick erzielte in der 8. Minute den Führungstreffer, GC gewann 4:1 und überliess den Espen wieder den letzten Tabellenplatz. -- Es blieb sein einziger Torerfolg in 8 Spielen für die Zürcher. -- Frick beendete seine Profi-Karriere und ging im Sommer 2011 zurück zu seinem Stammklub FC Balzers, der in die 1. Liga zurück gekehrt war.
80 NLA-Spiele und 30 Tore in drei Jahren für den FC Basel. -- 1999 der Wechsel zum FC Zürich, der ihn nicht ganz glücklich machen sollte (41 NLA-Matches/7 Tore), trotz des Cupsiegs 2000.
Ende Oktober 2000 zu Arezzo in die italienische Serie C1, wo er mit 16 Toren in 23 Partien nachhaltig auf sich aufmerksam machte. -- 2001 erstmals in der Serie A mit Hellas Verona (7 Tore in 24 Spielen, abgestiegen). -- Ab 2002 vier Saisons in der Serie B mit Ternana (131 Spiele/44 Goals). -- Der Club aus Terni steuerte in wirtschaftlichen Sorgen dem Abstieg entgegen. -- Mario Frick aber schaffte die Rückkehr in die Serie A mit Siena, wo er es von 2006 bis 2009 auf weitere 87 Serie-A-Einsätze brachte (13 Tore) und dreimal mithalf, den Abstieg zu verhindern.
50. NLA-Treffer am 29. August 2009 in Luzern (zur 1:0-Führung).
Stand 4. März 2012
* 17.12.1988
Seit Juniorenzeiten und bis August 2009 im FCSG. -- 1 NLB-Spiel für das Fanionteam des FCSG am 25. Mai 2009 beim 1:3 in Lugano.
Frrokaj kam am Ende seiner dritten Saison mit der U21 des FCSG zu seiner Premiere im Profifussball. -- Bewies in der 1. Liga öfter seine Torgefährlichkeit (als Verteidiger 11 Tore in zwei Jahren). -- Zuvor im FC St. Otmar. -- Im August 2009 an die USV Eschen/Mauren (1. Liga) ausgeliehen. -- Ab Sommer 2010 im FC Gossau. -- Im Januar 2011 zum FC Rapperswil-Jona. -- Im Sommer 2011 zur gemeinsam mit dem FCSG in die NLB abgestiegenen AC Bellinzona.
Aktualisiert 02.07.2011
* 30.11.1969
1. Juli 1996 bis 31. Juli 1997 im FCSG. -- 20 (19 NLA/1 Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
Rico Fuchs kam vom FC Wil aufs Espenmoos. -- Der Innenverteidiger hatte sich auf Anhieb seinen Stammplatz erkämpft, musste aber im Lauf des Herbst öfter auf die Bank und fiel ab November wegen einer Zerrung im Sprunggelenk länger aus. -- Obwohl Fuchs ab Mitte April nochmals zu weiteren 7 Einsätzen kam, verliess er Ende Saison den FCSG wieder zurück Richtung Wil.
Mit dem FC Wil zwischen 1992 und 96 sowie 1997 und 2001 rund 245 Meisterschaftsspiele (und beachtliche 35 Tore). -- 1998 im Cup-Halbfinal, fuchs fehlte aber wegen einer Sperre. -- Junioren-Klub von Rico Fuchs ist der FC Bazenheid, dazwischen soll er einen Abstecher zum FC Kirchberg gemacht haben und im Nachwuchs des FCSG gewesen sein.
30.12.2010
* 13.08.1968 | Nationalität: Schweiz/Italien
1. Juli 1986 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 233 (187 NLA/18 NLB/16 Cup/12 Intertoto-Cup) Spiele und 27 (22 NLA/3 Cup/2 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. September 1988 bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers (Cup-Sechzehntelfinal).
Giuseppe Gambino kam vom FC Flawil zum FCSG, spielte zuerst im Nachwuchs und packte seine Chance im Fanionteam auf Anhieb. -- Der in Sizilen geborene Gambino war als Junior in Flawil zuerst Goalie, später Stürmer und dann Mittelfeldspieler. -- In St. Gallen zu Beginn in einer offensiveren Rolle, später in der Verteidigung eingesetzt. -- Gambinos Torpremiere am 15. April 1989 in der Auf -/Abstiegsrunde in Grenchen sicherte den 1:0-Auswärtssieg. -- "Giusi" Gambino gehörte zu den Leistungsträgern, die nach dem NLB-Abstieg 1993 den Espen treu blieben -- und feierte ein Jahr später die Rückkehr in den Top-Fussball.
Nochmals ein Jahr später und nach sieben Jahren im Espenmoos wechselte Gambino 1995 zum FC Zürich, für den er drei Saisons bestritt. -- Im Sommer 1998 zum FC Schaffhausen in die NLB, nachdem er in der dritten Saison im FCZ nicht mehr regelmässig zum Einsatz gelangte. -- Ende September 1999 zum FC Wil gewechselt, mit dem Gambino 2002 seinen zweiten Aufstieg in die NLA feierte - und darauf die Karriere als Profi beendete. -- Gambino wurde Assistenztrainer. -- Als Cheftrainer Heinz Peischl im Januar 2003 zum FCSG geholt wurde, war der Flawiler gemeinsam mit Hanspeter Meier interimistisch Verantwortlicher, dann wieder Assistent. -- Im Sommer 2003 Wechsel zum FC Herisau, wo er erst als Spielertrainer, später und bis November 2007 als Trainer tätig war und in der ersten Saison den Aufstieg in die 1. Liga feierte.
11. Januar 2011
* 11.05.1968
1. Juli 1986 bis 30. Juni 1990 im FCSG. -- 91 (83 NLA/8 Cup) Spiele und 7 (4 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. August 1986 beim 2:2 gegen die Grasshoppers.
Harald Gämperle kam vom FC Kirchberg aufs Espenmoos. -- Nach einer Saison im FCSG-Nachwuchs gelang ihm unter Markus Frei im Fanionteam der Durchbruch. -- Durch Verletzungen von Stammspielern kam Gämperle ins Team und nutze die Chance. -- Als "gelernter" Mittelfeldspieler bewies "Harry" auch in der Verteidigung seine Zuverlässigkeit. -- Bald wurde er gelobt für "unbändigen Kampf, überdurchschnittliche Aggressivität, Einsatz ohne Rücksicht auf Verluste und körperliche Top-Verfassung" und im Vergleich mit Marco Tardelli als Prototyp des "Strichkämpfers" dargestellt. -- Der FCSG qualifizierte sich in der Saison 87/88 denn auch für die Finalrunde. -- Zu Beginn der Saison 88/89, als Ivan Zamorano neu auf dem Espenmoos war, fiel Gämperle wegen eines Bänderrisses lange aus, kam erst zum Ende der Qualifikation zurück, die Espen mussten in die Auf-/Abstiegsrunde. -- Zum "Wintermeistertitel" 1989 trug Harald Gämperle seinen Anteil bei. -- Gämperle blieb während seiner Zeit im FCSG Halbprofi, arbeitete Teilzeit als Maler im Geschäft seines Vaters.
Lange schon waren die Grasshoppers auf Harald Gämperle aufmerksam geworden. -- Das Tauziehen um ihn wurde schon in der Winterpause 89/90 intensiv, schliesslich wechselte der Toggenburger im Sommer auf den Hardturm. -- Acht Jahre spielte Gämperle für GC, wurde viermal Meister, einmal Cupsieger und spielte in der Champions League und in weiteren Europacup-Partien. -- 165 NLA-Partien (4 Tore) für die Zürcher. -- Nach dem vierten Meistertitel wechselte Gämperle 1998 zum Neuchâtel Xamax FC (17 NLA-Spiele). -- Im Oktober 1998 schied Gämperle in einem Match gegen den FC Basel mit Kreuzbandriss aus. -- Es sollte sein letztes Spiel als Profi gewesen sein, im Sommer 2000 beendete er schliesslich die Aktiv-Karriere. -- Total 265 NLA-Spiele und 8 Tore. -- Seinen einzigen Platzverweis kassierte Gämperle auf dem Espenmoos am 26. Oktober 1996 (zweite Verwarnung, seine Grasshoppers gewannen dennoch 3:2).
Uli Stielike holte Gämperle aus der U21- in die richtige Nationalmannschaft, am 13. Dezember 1989 beim 1:2 in Teneriffa gegen Spanien kam er bereits zu seinem Nati-Debüt - gemeinsam mit Klub-Kollege Urs Fischer sowie Patrick Sylvestre und Frédéric Chassot. -- Gämperle kam in der Saison 91/92 zu zwei weiteren und am 3. März 1995 in Athen gegen Griechenland zu seinem vierten Länderspieleinsatz. -- Zudem 8 U21-Länderspiele.
Juniorenklub war der FC Bazenheid, 1985 wechselte Gämperle zum FC Kirchberg, für den er eine 2.-Liga-Saison bestritt.
Nach der Spieler-Karriere wurde Harald Gämperle Trainer-Assistent. -- Zuerst unter Marco Schällibaum bei den Young Boys, mit denen er im Sommer 2001 die Rückkehr in die NLA feierte. -- Nachdem Schällibaum die Berner verlassen hatte, ging im Sommer 2003 auch Gämperle. -- Ab Oktober 2003 kurzzeitig Assistent von Urs Meier im FC Baden (NLB). -- Ab Januar 2004 unter Lucien Favre im FC Zürich. -- Nach zwei Meistertitel in Serie mit dem FCZ folgte Gämperle 2007 seinem Cheftrainer Favre nach Berlin zum Hertha BSC. -- Nach starker zweiter Saison in der Bundesliga wurde Favre im Herbst 2009 in Berlin entlassen, Gämperle verliess die Hertha ebenfalls. -- Nach der Beförderung von Urs Fischer zum Cheftrainer kehrte Harry Gämperle Ende April 2010 zum FCZ zurück. -- Im März 2012 wurde Gämperle nach der Absetzung von Fischer interimistisch Cheftrainer des FC Zürich.
aktualisiert 20.03.2012
* 12.10.1971 | Nationalität: Rumänien
24. Juli 1999 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 141 (117 NLA/10 Cup/11 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 65 (52 NLA/6 Cup/3 Europacup/4 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. August 1999 beim 3:2-Heimsieg gegen Yverdon.
Ionel Gane trug 9 Tore zum Meistertitel 2000 bei, 5 davon in den ersten 6 Spielen der Finalrunde, als er pro Match einmal traf (im 2. Spiel, gegen Lausanne, sass er eine Gelbsperre ab). -- Kam von Dinamo Bukarest und teilte sich im St. Galler Sturm mit Giorgio Contini den Platz im Angriff neben Charles Amoah. -- Schon im ersten Spiel Torschütze: für den Führungstreffer gegen Yverdon benötigte er keine 6 Minuten. -- Einer der erfolgreicheren Skorer in der FCSG-Geschichte, 2001 und 2002 jeweils bester Espen-Torschütze. -- Als am Ende der Saison 2002/2003 die grosse Kaderbereinigung unter Heinz Peischl durchgeführt wurde, musste auch Gane den FCSG verlassen. -- Marcel Koller leihte sich seinen Meisterstürmer aus, holte ihn zu den Grasshoppers. -- Bei GC erzielte Gane nochmals 16 Meisterschaftstore, sein zweitbester Wert in ein einer NLA-Saison. -- Verliess dennoch ein Jahr später die Schweiz und schloss sich seinem Stammverein Univierstatea Craiova an, der aber in einer sportlichen Krise steckte. -- Noch in der Saison 2004/2005 folgte ein Abstecher nach China zu Tanjin Teda und die Rückkehr in die Heimat, zu Rapid Bukarest. -- Im Sommer 2005 folgte Gane erneut dem Ruf Kollers, unterschrieb beim VfL Bochum. -- Aufgrund einer Verletzung kam es bald wieder zur Vertragsauflösung. -- Noch einmal schloss sich "Jerry" dem inzwischen abgestiegenen Universitatea Craiova an. -- 2007/08 beendete Gane seine Profi-Karriere im FC Arges Pitesti. -- Danach Assistenztrainer bei Universitatea Craiova und nach der Entlassung des Cheftrainers im Mai 2008 für die letzten Wochen Cheftrainer. -- Seit Sommer 2009 Cheftrainer des CS Gaz Metan CFR Craiova in der zweithöchsten Liga.
11.1.2010
* 19.04.1983 | Nationalität: Argentinien/Italien
2005 bis 2009 im FCSG. -- 84 Spiele (57 NLA/19 NLB/6 Cup/2 UI-Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2005 beim 1:3 gegen den FC Zürich.
Der Argentinier spielte davor in seiner Heimat bei Atletico Atlanta (Buenos Aires) in der 2. Division (2004/2005) und im Nachwuchs des Grossclub River Plate. -- Zu Beginn einziger "Gaucho" bei den Espen, zwischenzeitlich mit drei Landsleuten im Kader, verblieb er nach dem Abstieg 2008 wieder als einziger Argentinier. -- Die ersten beiden Treffer des Innenverteidigers verhinderten im Frühling 2007, dass die sagenhafte Unentschieden-Serie brach. Sowohl bei den Grasshoppers als auch auf dem Kunstrasen der Young Boys glich er jeweils zum 1:1-Endstand aus.
Trainer Uli Forte verzichtete nach dem Aufstieg im Sommer 2009 auf seine Dienste, da er der einzige Inneverteidiger mit ausgelaufenem Vertrag war. -- Ab Ende August 2009 beim CA Tigre aus Victoria in Argentiniens Primera Division unter Vertrag. -- Im Sommer 2010 Wechsel zu Dinamo Bukarest. -- Ein Jahr später, im Sommer 2011, zurück in der Schweiz. -- Der FC Aarau mit Trainer René Weiler gab ihm einen Zweijahresvertrag. Weiler holte Garat damals als Sportchef zum FCSG.
ergänzt 05.07.2011
* 19.09.1981 | Nationalität: Argentinien
1. Juli 2006 - 30. Juni 2008 im FCSG. -- 70 (60 NLA/2 Barrage/6 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 3 (1 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Marcos Agustín Gelabert kam von Estudiantes La Plata nach St. Gallen. -- Im defensiven Mittelfeld zuhause, begeisterte Gelabert in jedem Spiel mit vorbildlichem Kampfgeist. -- Nach dem Abstieg von Christian Gross nach Basel geholt, wo er in der ersten Saison zwar öfter auf die Bank musste, aber auch auf 5 Einsätze in der Champions-League und -Qualifikation brachte. -- Schweizer Meister 2010 mit dem FC Basel. -- Im Sommer 2011 zum Neuchâtel Xamax FC.
Aktualisiert 6. September 2010
* 07.02.1965
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 44 (12 NLA/29 NLB/3 Cup) Spiele und 8 (1 NLA/7 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Sursee.
Reto Gertschen konnte vom FC Sion für zwei Jahre ausgeliehen werden. Vor seinem Wechsel nach St. Gallen spielte er ein halbes Jahr für den Servette FC. -- Mit Gertschen kam nach dem Abstieg ein Routinier zum FCSG, der im Mittelfeld für Stabilität sorgte und bedeutenden Anteil am Wiederaufstieg hatte. -- Im Sommer 1994 hatte Gertschen Pech. Er zog sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu und fiel deshalb ein halbes Jahr aus. -- Der Linksfüsser kehrte in der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1995 zurück und bestritt noch einmal 12 Spiele. -- Zu einer Übernahme kam es jedoch nicht, Gertschen wechselte zurück zu seinem Stammklub BSC Young Boys.
Mit YB bestritt Gertschen weitere 16 NLA-Spiele, ehe er sich Ende Februar 1996 eine Meniskusverletzung zuzog. -- Eine Vertragsverlängerung gab es im Sommer nicht, Gertschen schloss sich im Oktober dem Erstligisten SC Bümpliz 78 an und war dort ab Juli 1997 Spielertrainer. -- Im August 2000 trat Gertschen als Trainer bei Bümpliz zurück. -- Ab Januar 2001 Nachwuchstrainer im BSC Young Boys. -- Von Februar 2003 bis März 2005 YB-Sportchef. -- Im Sommer 2005 wurde Gertschen Trainer des Waadtländer FC Champagne (2. Liga interregional). -- Im November vom Erstligisten FC Grenchen als Trainer und Sportchef verpflichtet. -- Im Juli 2006 holte ihn der FC Thun - in der Saison nach der Champions-League-Teilnahme - als Sportchef. Bei den Berner Oberländern hatte Gertschen unter anderen Heinz Peischl und Jeff Saibene als Trainer unter sich. -- Nach dem NLB-Abstieg trennten sich der FC Thun und Gertschen im Mai 2008. -- Seit Juli 2009 ist Reto Gertschen Technischer Leiter des Solothurner Kantonal-Fussballverbands (und dort in weiteren Funktionen tätig). -- Seit 2011 zudem Assistenztrainer von Heinz Moser bei den jüngeren SFV-Auswahlen (U15-U17).
Reto Gertschen wuchs unweit des Stadions Wankdorf auf und trat 1974 den YB-Junioren bei. -- NLA-Debüt am 24. April 1983 beim 2:0-Heimsieg gegen Bellinzona. -- 1986 Meistertitel mit YB, Gertschen hatte in der Saison aber nur 2 NLA-Einsätze. -- 1987, inzwischen Stammspieler geworden, Cupsieger. Gertschen traf im Cupfinal gegen Servette in der Verlängerung zum 4:2-Endstand. -- Dann für drei Jahre bei Lausanne-Sports, wo er ein erstes Mal durch einen Kreuzbandriss gestoppt wurde, aber auch endgültig den Durchbruch schaffte. -- 1990, in der dritten Saison mit "LS", Meisterschaftszweiter hinter den punktgleichen Grasshoppers. -- Gertschen wurde von Sion engagiert, wurde in der ersten Saison (1990/91) erneut Zweiter (wieder hinter GC) und gewann seinen zweiten Cupfinal (3:2 gegen YB). -- 1992 feierte der FC Sion seinen ersten (und Gertschen seinen zweiten) Meistertitel. -- Ein halbes Jahr später wurde Gertschen an Servette ausgeliehen.
Reto Gertschen bestritt sein einziges Länderspiel auf dem Espenmoos: am 2. Juni 1990 beim 2:1-Sieg gegen die USA.
23. Dezember 2011
* 23.12.1971
27. September 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 21 (19 NLA/2 Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 30. September 1995 beim 1:1 in Lugano.
Mauro Giannini konnte vom FC Sion ausgeliehen werden, wo er nach zwei Saisons mit Stammplatz höchstens noch auf der Bank sass. -- Der unzimperliche Walliser spielte bevorzugt im defensiven Mittelfeld, oft aber auch in der Abwehr - und war immer für eine Verwarnung gut. -- Sein einziges Tor in Grün-Weiss erzielte Giannini im Cup-Achtelfinal gegen die Grasshoppers (2:1): sein frühes 2:0 bedeutete die Vorentscheidung. -- Im Viertelfinal in Schötz im Penaltyschiessen erfolgreich, den (verlorenen) Halbfinal gegen Sion verpasste er verletzt. -- Wie mehrere andere Spieler konnte er im Sommer 1996 aus finanziellen Gründen nicht gehalten werden.
Giannini wurde deshalb von Sion an den FC Lugano ausgeliehen, musste nach einem turbulenten Jahr in die NLB absteigen, flog unter Trainer Karl Engel zwischenzeitlich aus dem Kader, kehrte bald zurück, war wieder Stammspieler und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg. -- Im Herbst 1996 scheiterte ein Transfer nach Italien. Giannini war sich mit dem Serie-B-Klub Salernitana einig, doch dann verdreifachte Sion-Präsident Constantin die Ablösesumme.
Im Sommer 1999 Transfer zum FC Zürich, mit dem er ein Jahr später den Cupsieg feierte. -- Im Cupfinal gegen Lausanne-Sports (2:2, 3:0 im Penaltyschiessen) bewies er seine Polyvalenz. Gilbert Gress liess ihn auf der linken Flanke im Angriff beginnen, beorderte ihn später auf die rechte Abwehrseite und schliesslich ins Mittelfeld. -- Nach zweieinhalb Jahren und 74 NLA-Spielen für den FCZ wechselte Giannini im Januar 2002 in die NLB zum FC Concordia Basel. -- Er verhalf zum Klassenerhalt, und die Absicht war, eineinhalb Jahre bei Congeli zu bleiben, doch Giannini kehrte schon im Sommer ins Wallis zurück und ging zum 1.-Liga-Klub FC Naters (mit dem er im Cup-Achtelfinal im Februar 2003 noch einmal auf den FCSG traf). -- Ab 2004 bei der US Collombey-Muraz. -- Später als Junioren-Trainer im FC Sion, ab Sommer 2011 Trainer des Zweitligiten FC Vétroz.
Mauro Giannini begann als Junior im FC Riddes und war ab 1985 im Nachwuchs des FC Sion. Sein NLA-Debüt gab er am 9. Juni 1993 beim 4:0-Sieg gegen Lausanne-Sports. -- Bis 1995 bestritt er 56 NLA-Spiele für Sion. -- Im Sommer 1995 hätte er nach Vorstellung des FC-Sion-Präsidenten Christian Constantin nach Naters abgeschoben werden sollen. Giannini wollte sich das nicht bieten lassen, worauf ihm Constantin beschied, dass er nie mehr für den FC Sion auflaufen werde.
9. November 2011
* 19.10.1975 | Nationalität: Brasilien
1. Juli 1998 bis 17. Juli 1999 im FCSG. -- 34 (32 NLA/1 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 5 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. Juli 1998 beim 1:0-Sieg im UI-Cup-Rückspiel gegen den SV Salzburg.
Gil Steven Ribeiro spielte vor seinem Wechsel in die Ostschweiz vermutlich für den CS Sergipe (Arcuju), andere Quellen nennen den CC Recreativo Concordia. -- Als "20. Südamerikaner" bei den Espen seit 1990 bezeichnet, einer mehr, auf dem die Hoffnungen ruhten, die Flaute im Angriff endlich zu mildern. -- Gil hatte einen guten Einstand im FCSG, nachdem ihm in der Vorbereitung und für die ersten UI-Cup-Spiele noch die Spielbeweilligung gefehlt hatte. -- In seinem vierten Meisterschafts-Spiel war er gleich Doppeltorschütze (zum 1:0 und 3:1 beim 6:2-Auswärtssieg in Aarau). -- Gegen Aarau traf er auch drei Monate später im Rückspiel, Gil erzielte den 4:3-Siegtreffer. -- In der Finalrunde und unter dem neuen Trainer Marcel Koller kam er kaum mehr auf Touren, und traf nur noch in seinem letzten Einsatz gegen den FC Zürich.
Im Sommer folgte Koller aus Wil Charly Amoah, Gil wurde schliesslich für ein Jahr dem NLB-Aufsteiger FC Winterthur geliehen (eine Woche später unterschrieb auch noch Ionel Gane im Espenmoos). -- Auch in Winterthur konnte Gil kaum überzeugen. Immerhin wurde ihm im Frühling eine Steigerung attestiert.
Gil spielte danach in seiner Heimat für den Londrina EC, in der Saison 2002/03 in Portugals 2. Division für Portimonense und dann wieder in Brasilien (u.a. EC São Bento de Sorocaba, Nacional São Paulo, ADAP/Galo Maringá, Sertãozinho FC, América de Natal; Angaben wohl lückenhaft).
Gil soll brasilianischer U17-Internationaler gewesen sein. Erster Klub war in seiner Heimatstadt Campinas die A.A. Ponte Preta.
Bemerkung: zu seiner Zeit spielte mindestens ein weiterer Brasilianer mit Künstlername Gil in der Schweiz, u.a. in Yverdon und Schaffhausen. Verschiedene Quellen sehen ihn nach der FCSG-Saison beim FC Schaffhausen; er aber spielte für den FC Winterthur. Auch gibt es Schweizer Quellen, die einen Transfer vom FC Winterthur zum FC Locarno melden, in der selben Zeit aber auch wieder einen Transfer-Abgang von Locarno.
14.11.2011
* 08.05.1971 | Nationalität: Polen
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 68 (17 NLB/48 NLA/3 Cup) Spiele und 40 (11 NLB/26 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen Sursee.
Radoslaw Gilewicz wechselte von Ruch Chorzow aufs Espenmoos. -- Nach dem Abstieg bildete er zusammen mit den Ungaren Tamas Tiefenbach und Imre Fodor ein preisgünstiges neues Ausländer-Trio, und schlug auf Anhieb ein. -- Beim Debüt gegen Sursee Doppeltorschütze (zum 3:0 und 5:1). -- Zum sofortigen Wiederaufstieg trug Gilewicz 22 Tore bei, war bester Torschütze der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1994. -- Auch nach dem Aufstieg mit 15 Goals erfolgreichster Torschütze der Espen (7 in der Qualifikation, 8 in der Auf-/Abstiegsrunde). -- Von Gilewicz' vielen wertvollen Toren ist der späte Ausgleich zum 2:2 in Kriens zu erwähnen, der dem FCSG im Juni 1995 vorzeitig den Klassenerhalt sicherte. -- In den zwei St. Galler Jahren erzielte Gilewicz einen Torkoeffizient von 0,588 - ein Wert, der später nur noch von Charles Amoah übertroffen wurde.
Im Sommer 1995 wechselte Gilewicz zum VfB Stuttgart, der neu von Rolf Fringer trainiert wurde. -- In zwei Saisons kam Gilewicz auf 44 Bundesliga-Spiele und gewann 1997 den Deutschen Cup. -- Danach beim Karlsruher SC, mit dem er in die 2. Bundesliga abstieg.
Im Januar 1999 vom FC Tirol mit Trainer Kurt Jara verpflichtet. -- Mit den Innsbruckern gelang ihm ein Einstand nach Mass, im Auwärtsspiel gegen Vorwärts Steyr erzielte Gilewicz den einzigen Treffer. Im Rückspiel gegen Steyr gelang ihm sein erster Hattrick in Österreich. -- Ein Jahr später der erste Meistertitel und die Wahl zu Österreichs Fussballer des Jahres. -- 2001 der zweite Meistertitel und Torschützenkönig. -- 2002 noch einmal Meister, inzwischen war Joachim Löw sein Trainer geworden. -- Nach dem dritten Titel in Serie musste der FC Tirol Konkurs anmelden, "Radogoal" wechselte zum FK Austria Wien und gewann 2003 seinen vierten Meistertitel in Folge, dazu den Cup. -- 2005 ein zweites Mal Cupsieger mit Austria Wien, danach zwei Saisons beim SV Pasching. -- Als der Club aus Oberösterreich nach Klagenfurt (neu FC Kärnten) verlegt wurde, wollte Gilewicz nicht mitgehen. -- Eine letzte Saison im Profifussball bestritt Gilewicz 2007/2008 für Polonia Warschau.
Radek Gilewicz bestritt zwischen 1997 und 2003 10 Länderspiele für Polen (ohne Torerfolg), davon drei in der erfolgreichen Qualifikation zur WM 2002.
Seine Karriere startete Gilewicz im GKS Tychy. -- 1992 im KS Ruch Chorzow, für den er vor seinem Wechsel in die Ostschweiz in 31 Spielen 15 Tore erzielte und den Cupfinal erreichte.
Während Radoslaw heute in Polen für einen Fernsehsender arbeiten soll, versucht sich Sohn Konrad Gilewicz (Jahrgang 1992) im Profifussball, schloss sich 2008 dem Nachwuchs von Ruch Chorzow an.
19.12.2010
* 05.12.1985 | Nationalität: Deutschland/Albanien
2005 - 19. Juli 2005 bis 9. April 2008 im FCSG. -- 72 (62 NLA/7 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 8 Tore (7 NLA/1 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. Juli 2005 beim 4:1-Auswärtssieg in Aarau.
Jürgen Gjasula hatte es schwer, im Espenmoos Anerkennung des Publikums zu finden, trotz seiner glänzenden spielerischen Qualitäten. -- Spätestens als er in der Abstiegssaison, als alles gegen die Espen lief, bei Penalties Verantwortung übernahm und auch verwandelte, hätten manche (Vor)urteile revidiert werden können. -- Unrühmlich war sein Ende in der Ostschweiz, er wurde gemeinsam mit Franco Di Jorio im Abstiegskampf von Krasimir Balakov "wegen mangelnder Einstellung" freigestellt. -- Kam vom 1. FC Kaiserslautern, für den er in der Bundesliga auf 7 Einsätze kam. -- Aufgewachsen in Freiburg im Breisgau, spielte er erst im Freiburger FC und dann beim SC Freiburg, wo er vom langjährigen Trainer Volker Finke als "neuer Ballack" bezeichnet wurde.
2008 vom FC Basel verpflichtet, wo er weitere 19 NLA-Spiele bestritt, aber trotz weiterlaufendem Vertrag im Sommer 2009 freigestellt wurde. -- Anfang September 2009 verpflichtete ihn der FSV Frankfurt. Mit Gjasula gelang dem schlecht in die Saison gestarteten FSV der Aufwärtstrend und schliesslich der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. -- Es folgte eine zweite konstant gute Saison mit den Frankfurter (total 60 Meisterschaftsspiele/9 Tore). -- Im Sommer 2011 zum MSV Duisburg (ebenfalls 2. Bundesliga).
aktualisiert 2. Juli 2011
* 17.09.1985 | Nationalität: Portugal/Schweiz
16. Januar bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 17 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2011 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
José Julio Gomes Gonçalves war seit Sommer 2010 ohne Verein und kam schon im Herbst nach St. Gallen, um nach Verletzungen das Aufbautraining zu bestreiten. -- Im Januar kam es schliesslich zum Vertragsabschluss. -- Gonçalves schien zu Beginn für seine lange Rekonvaleszenz büssen zu müssen, strahlte aber zunehmend Sicherheit aus. -- Sein Ausgleichtor beim 1:1 in Emmenbrücke gegen Luzen verlängerte die erste positive Serie der Saison. -- Am Ende stieg er aber mit den Espen ab und verliess danach St. Gallen wieder, zog zum FC Sion.
Auf sich aufmerksam gemacht hatte Gonçalves in der beachtlichen Champions-League-Kampagne des FC Thun im Herbst 2005. -- Erst am 12. Juli von den Berner Oberländer verpflichtet, wurde Gonçalves im ersten Qualifikationsspiel in Kiew eingewechselt - und war dann im 1:0 gewonnenen Rückspiel, gegen Malmö und in allen sechs Gruppenspielen über die volle Distanz im Einsatz. -- Die starken Auftritte mit dem kleinen FC Thun auf der grossen europäischen Bühne rückten auch Gonçalves ins Rampenlicht. -- Nach 16 NLA- und 10 Europacup-Spielen sowie 3 Einsätzen im Schweizer Cup konnte er kurz vor Transferschluss im Januar 2006 beim Heart of Midlothian FC (Edinburgh) unterschreiben. Offiziell hatte ihn der russisch-litauische Klub-Besitzer Wladimir Romanow über einen seiner weiteren Klubs, den FBK Kaunas, verpflichtet und sofort weiter den Hearts ausgeliehen.
Bei den "Jambos" konnte Gonçalves an seine Leistungen im Thuner Herbst anknüpfen und war Teil der Mannschaft, die die Saison als Zweite hinter Celtic Glasgow beendete. Es war das erste Mal seit 1995, dass sich ein Team zwischen den zwei Grossen aus Glasgow, Celtic und Rangers, klassierte. -- Zudem gewannen die Hearts den Schottischen Cup, Gonçalves verpasste den Final gegen den unterklassigen Gretna FC jedoch, nachdem er im Halbfinal (4:0-Sieg gegen den Lokalrivalen Hibernian) verletzt ausschied. -- Die zweite Saison in Edinburgh lief weniger rund, die Hearts verpassten Champions League wie UEFA-Cup, wurden am Ende Vierte und Gonçalves fehlte öfter verletzt. -- Im Juli 2008 wurde er an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen, mit dem er die Rückkehr in die Bundesliga schaffte, aber schon vor den Barrage-Spielen erfuhr, dass "der Club" nicht mehr mit ihm planen würde. -- Zurück bei den Hearts fasste Gonçalves wieder Tritt in Schottland, hatte einen persönlich erfolgreichen Herbst, der im Januar 2010 durch einen Muskelfaserriss endete. Ebenfalls wechselten die Hearts den Trainer, der nicht mehr auf ihn zählen wollte. -- Im März kam Gonçalves nochmals zurück, wurde dann aber von Kniebeschwerden gestoppt.
Der in Lissabon geborene portugiesisch-schweizerische Doppelbürger mit kapverdischen Wurzeln wuchs in der Waadt auf. Juniorenclubs waren der FC La Sallaz und Yverdon-Sport. -- 2002 Wechsel in den Nachwuchs des FC Basel, mit dem er unter Heinz Hermann U17-Meister wurde und zeitweise dem Kader des Fanionteams angehörte (aber zu keinem Einsatz kam). -- 2004 zum FC Winterthur in die Challenge League. -- Im Januar 2005 Transfer zur AC Venezia in die italienische Serie B. Die AC Venezia stieg am Ende der Saison ab und musste sich aus finanziellen Gründen auflösen und neu gründen. Gonçalves wechselte nach Thun.
José Gonçalves spielte in Portugals U21 und soll im Herbst 2009 einmal zum erweiterten Kader des A-Nationalteams gehört haben.
Stand 15.06.2011
* 28.01.1987 | Nationalität: Paraguay/Spanien
28. Januar bis August 2005 im FCSG. -- 1 NLA-Spiel am 4. Mai 2005 zuhause gegen den FC Thun (1:2-Niederlage).
Iván Emmanuel González Ferreira kam als vielversprechendes Talent und Nachwuchs-Internationaler Paraguays. -- Zuvor in der Heimat im Club Guaraní, für den er schon als 17-jähriger Stammspieler in der Primera División war. -- Im Espenmoos fand González keine Fortsetztung des Glücks: mehrere Monate fehlte die Spielgenehmigung, Guaraní behauptete, einen gültigen Vertrag mit seinem Juwel zu haben. -- Allerdings fehlte bei diesem - im Gegensatz zum Kontrakt mit dem FCSG - die Unterschrift der Eltern, weshalb sein alter Club nicht im Recht war. Schliesslich entschied die FIFA zugunsten der Espen. -- Dann musste er sich mit dem einen 20-minütigen Einsatz im Fanionteam zufrieden geben. -- Zum Ende der Sommerpause wurde bemerkt, dass González' Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen war. Er wurde beim VfB Stuttgart (Partnerverein) "parkiert", der spanische Pass des Doppelbürgers wurde erst dann besorgt. -- In Stuttgart bestritt er eine halbe Saison mit der U23 in der Regionalliga.
Damals war noch geplant, dass er zum FCSG zurückkehren sollte. -- Später aber wurde González in Klubs seiner Heimat, Olimpia Asunción und Sportivo Luqueño, ausgeliehen. -- 2007 kehrte er doch in die Ostschweiz zurück und spielte für den FC Wil - in sämtlichen 30 Spielen. Im August 2008 jedoch wurde der Vertrag nach 2 weiteren Meisterschaftsspielen für Wil wieder aufgelöst. -- Danach spielte González wieder in Paraguay für Sol de América (Barrio Obrero) und deren berühmteren Lokalrivalen Cerro Porteño. -- Seit Sommer 2010 in Brasilien bei Atlético Paranaense (Curitiba).
25. 08.2010
* 01.06.1988
In der Saison 2008/2009 im FCSG. -- Ohne Einsatz im Fanionteam des FCSG.
Mirco Graf spielte zuvor mit Frauenfeld (2006/2007) und Kreuzlingen drei 1.-Liga-Saisons und wechselte im Sommer 2009 zum Nachwuchs des FCSG. -- Der Stürmer steigerte unter Giorgio Contini seine Torquote auf 13 (in den beiden Spielzeiten davor je 7).
In der Vorbereitung im Sommer 2009 schien er im Kader zu sein. Sein St. Galler Höhepunkt blieb aber das Freundschaftsspiel gegen den FC Liverpool in der ausverkauften AFG-ARENA. -- Im August 2009 schliesslich an den FC Gossau ausgeliehen (14 NLB-Spiele/2 Tore). -- Seit Sommer 2010 (wieder) bei den Grasshoppers. -- Graf wurde für das U21-Team verpflichtet, kam ab Oktober auch im Fanionteam zum Einsatz. -- Wie viele andere Spieler erhielt Mirco Graf im Sommer 2011 bei GC keinen Vertrag mehr und wechselte schliesslich in die Challenge League zum FC Chiasso.
aktualisiert 8. Januar 2012
* 09.03.1976 | Nationalität: Brasilien
23. März 2000 bis 8. Mai 2003 im FCSG. -- 107 (87 NLA/7 Cup/12 Europacup/1 UI-Cup) Spiele und 9 (7 NLA/2 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 2. April 2000 beim 7:1-Heimsieg gegen Luzern.
"Guido" Alves Pereira Neto wurde in der Meistersaison als Nachfolger des Holländers Wilco Hellinga verpflichtet. -- Der defensive Mittelfeldspieler brauchte keine 90 Sekunden für sein erstes Ausrufezeichen im Espenmoos: er schoss den FCSG bei der Gala gegen Luzern in Führung. -- Zusammen mit seinem Landsmann Jairo bildete Guido die unwiderstehliche Mittelfeld-Achse. -- War als Antreiber auch ein glänzende Techniker. -- Zu früh musste er seine Karriere beenden. Adduktoren- und Leistenprobleme zwangen ihn zur Aufgabe, weshalb er um Auflösung des Vertrags bat, um nach Brasilien zurück zu kehren. -- Guido spielte davor in Schanghai, wohl im 1.-Divisions-Team von Shenhua. -- 1997 holte ihn Carlos Alberto Parreira zu den New York/New Jersey MetroStars in die amerikanische Major League Soccer. -- Der brasilianische Weltmeister-Trainer von 1994 soll Guido aus dem Nachwuchs des São Paulo FC gekannt haben, wo Parreira zuvor tätig war.
* Österreich | Nationalität: 19.06.1969
30. Januar bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 8 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. März 1995 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 1:0-Heimsieg gegen den SC Kriens.
Der Kärntner Rudi Gussnig kam vom SC Rheindorf Altach aufs Espenmoos. -- Er wurde bereits seit Mitte Januar getestet und wurde im vom FCSG gewonnenen Hallenturnier von Sursee Torschützenkönig. -- Gussnig war zwar ein richtiger Goalgetter, doch im FCSG konnte er sich nicht durchsetzen. -- Zudem hatte Uwe Rapolder einen Ausländer mehr im Kader als er aufstellen konnte. -- Erst im letzten Saisonspiel zuhause gegen den FC Solothurn glückte ihm der erste Treffer (zum 3:0-Endstand). -- Der Leihvertrag wurde nicht verlängert.
Gussnig ging zum Linzer ASK (LASK). Nach gutem Start konnte er beim Bundesligisten die hohen Erwartungen in ihn nicht erfüllen. -- Gussnig wurde dem damals in der zweithöchsten Liga spielenden SVL Flavia Solva Wagna ausgeliehen. -- Später wieder im SCR Altach, mit dem 1997 der Aufstieg in die 2. Divison gelang. Ein Jahr später wieder der Abstieg in die Regionalliga, 2004 die endgültige Rückkehr der Vorarlberger in den Profifussball. -- Gussnig blieb Altach auch darüber hinaus treu, wurde Trainer der 2. Mannschaft und später Co-Trainer der "Ersten".
Rudi Gussnig stammt aus Obervellach und begann beim FC Mölltal. Der grosse Ernst Happel holte ihn 1990 zum FC Swarovski Tirol nach Innsbruck. -- Im Sommer 1992, nach dem Niedergang des FC Swarowski und der Rückkehr des alten FC Wacker, gehörte Gussnig dem neuen Innsbrucker Team an, machte aber noch im selben Sommer für etwas mehr ein Jahr einen Abstecher zu VSE St. Pölten. -- 1993 Rückkehr zu Wacker Innsbruck. -- 1994 erster Wechsel nach Altach.
29.03.2012
* 08.04.1978 | Nationalität: Schweiz/Österreich
1. Juli 2007 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 3 Spiele (1 NLA/2 UI-Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 2007 im UI-Cup auswärts beim 1:0-Sieg gegen Dacia Chisinau.
Das Verletzungspech, das Bernt Haas vor seiner St. Galler Zeit hatte, begleitete ihn auch in die Ostschweiz. -- Die Vorbereitung verlief im Sommer 2007 reibungslos, doch nach dem ersten Meisterschaftsspiel meldete sich die Bandscheibe. -- Mehrmals vor dem Comeback durch neue Sorgen gestoppt. Im Sommer 2010 schliesslich wurde im Rahmen er Kaderbereinigung auch sein Vertrag nicht mehr verlängert. -- 36 Länderspiele, EM-Teilnahme 2004, 2 Einsätze, Stammspieler, doch gegen England nach einer zweiten Verwarnung vom Platz gestellt. -- NLA-Debüt mit den Grasshoppers am 31. Mai 1995 beim 3:1-Sieg in Lausanne. -- Als 18-jähriger mit GC 1996 in der Champions League. -- In der selben Saison unter Rolf Fringer erstmals in der Nati. -- 4 Meistertitel mit GC. Nach 166 NLA-Spielen 2001 zu Sunderland in die englische Premier League gewechselt. -- 2002/2003 an Basel ausgeliehen und mit dem FCB erneut in der Champions League und massgeblich am Erfolg (Qualifikation zur 2. Gruppenphase) beteiligt. -- 2003/2004 mit West Bromwich Albion in die Premier League aufgestiegen (36 Einsätze). -- Nach dem Aufstieg von "WBA" nur noch wenig berücksichtigt. -- Im Januar 2005 zu Bastia, wo er mithelfen sollte, den Abstieg zu verhindern. -- Erlitt im vierten Match für die Korsen einen Kreuzbandriss. -- Im März 2006 zurückgekehrt, aber am Ende den Wiederaufstieg mit Bastia verpasst. -- Im Sommer 2006 von Hanspeter Latour zum 1. FC Köln geholt. -- Kam in der 2. Bundesliga wegen nun aufgetretenen Hüftproblemen nur auf 19 Einsätze. -- Im Kanton Schwyz aufgewachsen (erste Junioren-Klubs Buttikon und Freienbach), schweizerisch-österreichischer Doppelbürger. -- Der offensivstarke rechte Aussenverteidiger wurde auch durch weite Einwürfe bekannt.
Ergänzt 2. Juli 2010
* 27.08.1987 | Nationalität: Deutschland
Vom 6. Mai bis 30. Juni 2011 als Ersatzgoalie im FCSG.
Timo Hammel wurde für die letzten fünf Spiele der Abstiegs-Saison 2010/2011 verpflichtet, da sich Stammgoalie Germano Vailati einer Operation unterziehen lassen musste und Nachwuchsgoalie Florian Kloser aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung gestanden hätte. -- Hammel spielte von 2003 bis Sommer 2010 in Nachwuchteams des VfB Stuttgart. -- Zuvor im SV Viktoria Aglasterhausen und SV Sinsheim.
02.07.2011
* 07.05.1985
Seit 1. Juli 2008 im FCSG. -- Bisher 85 (36 NLA/40 NLB/9 Cup) Spiele und 6 Tore (2 NLA/2 NLB/2 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. September 2008 in Thun (2:4-Niederlage).
Ursprünglich im FC Wil, musste Hämmerli den Umweg über Thun nehmen, um vom FCSG verpflichtet zu werden. -- Profi-Debüt als 16-jähriger in der Wiler Aufstiegssaison. -- Nach 69 NL-Spielen mit Wil nach Thun gezogen, wo er in der Saison 2006/07 auf Anhieb einschlug, in der zweiten Saison aber wie zahlreiche andere Spieler zu neun NLA-Einsätzen kam und dann suspendiert wurde.
Stand 14.05.2012
* 03.05.1981 | Nationalität: Frankreich
21. Januar 2005 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 49 (47 NLA/2 Cup) Spiele und 19 (18 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20.02.2005 beim 3:1-Heimsieg gegen den FC Basel.
Eric Hasslis erster Auftritt in Grün-Weiss fiel triumphal aus: auf schwer spielbarem, schneebedecktem Terrain erzielte er zwei Tore und legte so die Grundlage zum ersten Heimsieg seit vier Jahren gegen den FC Basel. -- Hassli kam vom Servette FC, den er aufgrund des finanziellen Zusammenbruchs verliess. -- Der 1,93 m grosse Franzose ragte körperlich und technisch heraus und bildete mit Alex Tachie-Mensah ein vorzügliches Sturmduo. -- In fünf weiteren Spielen gelang der manchmal fast zu verspielte Hassli eine Tor-Doublette - stets im Espenmoos. -- Eric Hassli wechselte im Sommer 2006 zum Valenciennes FC. -- Der Klub aus Nordfrankreich war eben in die Ligue 1 zurückgekehrt, Hassli wurde vor dem Saisonstart als der grosse Hoffnungsträger gesehen, verletzte sich jedoch früh und fiel dann lange aus. Schliesslich lief im mit Steve Savidan ein anderer Stürmer den Rang ab. -- Ein Jahr später kehrte Hassli in die Schweiz zurück. Nach einem zähen ersten Jahr im FC Zürich trumpfte er in der Saison 2008/09 auf und steuerte 17 Tore zum Meistertitel bei. -- Im Sommer 2009 mit dem FCZ für die Champions League qualifiziert, im ersten Gruppenspiel gegen Real Madrid verletzt ausgeschieden und sieben Monate ausgefallen. -- Im Januar 2011 Wechsel zu den Vancouver Whitecaps in die Major League Soccer.
Eric Hassli spielte als Junior in seiner Heimatstadt bei der AS Sarreguemines und im FC Metz. -- In Metz schaffte er auch den Sprung in den Profifussball, debütierte am 27. Juli 2000 in der damals noch Division 1 genannten Topliga. -- Im März 2002 an den Southampton FC ausgeliehen, aber ohne Einsatz in der Premier League geblieben. -- 2002/03 bestritt Hassli nochmals 13 Spiele für den FC Metz in der Ligue 2 und schaffte den Wiederaufstieg. -- Danach war Hassli in Lothringen kein Thema mehr; erst im Februar 2004 fand der Stürmer einen neuen Klub, unterschrieb bei Xamax für eine halbe Saison. In 13 Spielen schoss er 2 Tore, davon eines gegen Servette, das später zum Tor des Jahres gewählt wurde. -- Servette lockte Hassli im Sommer 2004 nach Genf. Bis zum Konkurs bestritt Hassli 11 Spiele (3 Tore) für die Grenats.
ergänzt 22.03.2011
* 05.08.1974 | Nationalität: USA
27. August 2002 bis 28. Januar 2003 im FCSG. -- 7 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 2002 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Frank Daniel Hejduk wurde von Bayer Leverkusen ausgeliehen. -- Der US-Amerikaner mit kroatischen Wurzeln hatte in der Bundesliga eine gute erste Saison (1998/1999), es insgesamt in drei Jahren aber nur zu 19 Einsätzen gebracht. -- Der Defensivspieler aus Südkalifornien war bekannt als begeisterter Surfer und genoss in St. Gallen die Nähe zum Bodensee. -- Fussballerisch blieb jedoch ein Ausraster in Erinnerung, der dem Publikum verborgen blieb: im Heimspiel gegen Xamax war Hejduk in der ersten Halbzeit auf der Ersatzbank. In der Pause zeigte er dem Referee den Vogel, worauf er wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte sah. -- Hejduk wurde für 3 Spiele gesperrt. -- Die dritte Sperre sass er nicht mehr in der Schweiz ab. Hejduk kehrte nach Neujahr nicht nach Europa zurück. Schliesslich wurde der Vertrag aufgelöst.
Hejduk schloss sich den Columbus Crew in der Major League Soccer an. In Columbus war Frankie von Beginn weg Leistungsträger. -- 2004, 2008 und 2009 mit der Crew Gewinner der "Supporters Shield" (beste "Regular Season"). -- Vor allem aber 2008 Gewinner des MLS Cups (nach europäischer Leseart: Meister). Im Playoff-Final gegen die New York Red Bulls erzielte Hejduk das Tor zum 3:1-Endstand.
Hejduk bestritt 85 Länderspiele für die USA. -- 2 Einsätze an der WM 1998 in Frankreich. -- In 4 von 5 Spielen an der wM 2002 (also wenige Wochen vor seinem Wechsel zum FCSG) in Südkorea/Japan im Einsatz; im Achtelfinal gegen Mexiko büsste er eine Gelbsperre ab, stand im 0:1 verloreren Viertelfinal gegen Deutschland wieder im Team. -- Verpasste die WM 2006 wegen einer Verletzung. -- Für die WM 2010 jedoch nicht mehr im Kader. -- An den Olympischen Spielen 1996 in allen 3 Spielen im Einsatz. -- In sämtlichen 6 Spielen bei Olympia 2000 in Sydney im Einsatz. Die USA scheiterten erst im Halbfinal an Spanien und unterlagen im Spiel um Bronze Ivan Zamoranos Chile.
Frankie Hejduk spielte als Junior für die San Dieguito High School (für die er auch im Surf-Team antrat, 1988 Nationaler "Junior High School Surfing Champion" wurde, ein Jahr später 10. der Nationalen Amateurmeisterschaften der Surfer). -- Zweites High-School-Team waren die La Jolla Nomads. -- 1996 in der Gründungssaison der Major League Soccer von der Tampa Bay Mutiny verpflichtet. -- Bis 1998 57 MLS-Spiele für Mutiny. -- 2003 bis 2010 147 MLS-Spiele für die Crew. -- Im Dezember 2010 von Sporting Kansas City gedraftet und anschliessend an Los Angeles Galaxy weiter "gehandelt". -- Für das Team von David Beckham bestritt Hejduk nur 6 MLS-Spiele, hatte auch mit Verletzungen zu kämpfen. Ende 2011 von der Galaxy auf die Draf-Liste gesetzt, jedoch wollte ihn kein neues Team verpflichten. Im Januar 2012 wurde der Vertrag aufgelöst, bald darauf erklärte Frankie Hejduk seine Aktiv-Karriere für beendet. -- Seit April 2012 wieder bei der Columbus Crew, vorerst soll er als "Symbolfigur" der Crew als "Brand Ambassador" um Sympathien werben.
ergänzt 06.05.2012
* 16.08.1970 | Nationalität: Holland
11. März 1997 bis 31. Dezember 1999 im FCSG. -- 97 (84 NLA/9 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 8 (7 NLA/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. März 1997 beim 0:0 gegen Aarau.
Hellinga ist "halber Meister" 2000, verliess den FCSG aber bereits nach dem "Wintermeister-Titel". -- Kam vom Beerschot VAC aus Antwerpen (Belgien/2. Division) und war ablösefrei, weil sein ex-Klub in Zahlungsschwierigkeiten war. -- Hellinga war nach Erik Regtop der zweite von später drei (Edwin Vurens) Holländern bei den Espen und hatte grossen Anteil daran, den Aufschwung einzuleiten. -- Cufpinalist 1998. -- Der FCSG wollte mit seinem defensiven Mittelfeldspieler den Vertrag über das Jahr 2000 hinaus verlängern, doch Hellinga zog es zum 1. FC Nürnberg in die 2. Bundesliga. -- Ein halbes Jahr später, nachdem der Aufstieg mit Nürnberg knapp verpassst wurde, kehrte er in die Schweiz zurück und bestritt drei Saisons mit dem FC Zürich (75 NLA-Spiele für den FCZ). -- Im Sommer 2003 kehrte Hellinga zurück nach Holland, wo er bis zum Ende seiner Profikarriere 2006 im BV Veendam (zweithöchste Liga) spielte. -- Seither Nachwuchstrainer beim SC Heerenveen, bei dem er seine Profikarriere 1994 startete.
12.1.2010
* 22.03.1965
1985 bis Dezember 1993 im FCSG. -- 233 (203 NLA/13 Schweizer Cup/17 Intertoto-Cup) Spiele und 9 (7 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 9. März 1986 beim 1:1 gegen den FC Zürich.
Thomas Hengartner nahm einen Umweg über den FC Zürich, für den er im Dezember 1984 zu zwei Kurzeinsätzen in der NLA kam. -- Der Aussenverteidiger, ausgeprägter Linksfüsser und mit unbändigem Kampfgeist ausgestattet, wurde bald zum Publikumsliebling auf dem Espenmoos. -- Später vor allem für seine Flanken berühmt, erzielte er bereits in seinem zweiten Einsatz - erstmals in der Startformation stehend - das Siegtor zum 2:1 gegen Xamax. -- Hengartner wurde einmal als "typischer Auf-/Abstiegsrunden-Typ" bezeichnet, der (im Abstiegskampf gegen Unterklassige) realistisch blieb und nie überheblich wirkte.
Im Mai 1987 wurde Hengartner von der Vereinsführung als erster Spieler mit einem betont leistungsbezogenen Vertrag langfristig gebunden, der für die Zukunft beispielhaft sein sollte. -- Das Karrierenende kam für Hengartner jedoch vorzeitig. Anfang Dezember 1993 beschloss er den bis 1995 laufenden Vertrag aufzulösen, nachdem er über ein Jahr lang unter chronischen Adduktoren- und Leistenbeschwerden litt. -- So musste das grosse Kämpferherz den Abstieg im darauf folgenden Frühling von der Tribüne aus verfolgen.
Hengartner war später als Trainer unter anderem im FC Widnau und FC St. Otmar, war Sportchef des SC Brühl und dank beruflichem Abstecher ins Tessin auch des FC Locarno. -- Auch engagierte er sich weiterhin für den FCSG, so betreute er - auch aus Verbundenheit zu seinen früheren Teamkollegen Hugo Rubio und Ivan Zamorano - Mario Cáceres in dessen ersten Monaten in der Schweiz. -- Seit Sommer 2011 ist Hengartner Trainer des FC Wängi. -- Junioren-Vereine waren der FCSG und der SC Brühl.
20.10.2011
* 16.08.1971 | Nationalität: Chile
1. Juli bis 31. Dezember 1997 im FCSG. -- 19 (18 NLA/1 Cup) Spiele und 2 (1 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Juli 1997 auswärts beim 2:2 gegen Servette.
Leonel Marcelo Herrera Silva wurde von Colo Colo ausgeliehen. Und allein die Tatsache, dass er vom chilenischen Grossklub kam, weckte grosse Hoffnung. Doch dem Chilenen gelang es nicht, Trainer Roger Hegi zu überzeugen; auch sein Tor im dritten Meisterschaftsspiel zum zum 3:0-Schlussstand gegen Xamax half nicht. Herrera kam nur in 4 Spielen in die Startformation. -- Dann kam auch noch Pech dazu: Anfang Dezember brach er sich im Trainig den Mittelhandknochen, zwei Tage später wurde er vor dem letzten Spiel der Qualifikation offiziell verabschiedet.
Leonel Herrera kehrte in die Heimat zurück spielte bis 2002 noch beim CD Iquique sowie in Santiago für den CD Palestino und Audax Italiano.
Der Club Social y Deportivo Colo Colo war Herreras erster Profiklub 1989, dreimal kehrte er zum Rekordmeister Chiles zurück, mit dem er 1991 seinen grössten Erfolg feierte. Im Rückspiel des Finals der Copa Libertadores gegen Olimpia Asunción wurde Herrera in der 40. Minute eingewechselt und erzielte das dritte Tor beim 3:0-Sieg (Hinspiel 0:0). -- Dazwischen spielte Herrera 1990 für den CD Concepción, 1992 für Deportes La Serena und 1994 für den CD Antofagasta. 1996, vor seinem Engagement im FCSG, bei den Correcaminos de la UAT (Ciudad Victoria, Tamaulipas) in Mexiko und damit erstmals im Ausland.
Leonel Herrera spielte für Chile 1991 an der Südamerikanischen U20-Meisterschaft und 1994 an der Copa America für U23-Teams.
Sein Vater Leonel Herrera Rojas war ywischen 1967 und 1987 als Abwehrspieler erfolgreicher Profi, gewann fünf Meistertitel mit Colo Colo und einen mit Union Española.
25.11.2010
* 22.11.1977 | Nationalität: Schweiz/Kanada
17. Februar 2000 bis 30. Juni 2005 und 16. Januar 2010 bis 30. Juni 2012 im FCSG. -- Bisher 247 (196 NLA/19 NLB/23 Cup/6 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 13 (10 NLA/2 UI-Cup/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. März 2000 beim 3:1-Sieg im Cup-Achtelfinal in Sion.
Schweizer Meister 2000. -- Daniel Imhof wurde von Marcel Koller, der schon sein erster Trainer im FC Wil war, zum FCSG geholt. -- Der Kanada-Schweizer war die vorletzte Ergänzung auf dem Weg zum Meistertitel. -- Zu Beginn in der Startformation, wurde Imhof ein paar Wochen später von Guido verdrängt.
In der zweiten Saison erarbeitete er sich schliesslich den Stammplatz. -- Innerhalb des St. Galler Europacup-Triumphs gegen Chelsea hat Imhof ungewollt besondere Beachtung gefunden: bei einem Tackling mit dem Kanada-Schweizer brach sich Roberto Di Matteo mehrfach das Schien- und Wadenbein und musste seine Karriere beenden. -- Im Juli 2001 war Imhof selbst im Verletzungspech, zog sich erst eine Bänderverletzung im Sprunggelenk und Muskelfaserriss zu, im Training vor seinem Comeback einen Fussgelenkbruch. -- Danach machte sich der Rackerer unentbehrlich. -- Marcel Koller soll bereits versucht haben, Imhof zu den Grasshoppers und zum 1. FC Köln zu holen. -- Als unser Meistertrainer beim VfL Bochum begann, konnte Koller Imhof doch verpflichten -- Imhof war inzwischen Captain der Espen und Teamstütze, kurz vor Saisonbeginn klappte es aber mit der Unterschrift in Bochum.
Daniel Imhof kehrte im Januar 2010 zurück, als er in Bochum unter Trainer Heiko Herrlich (Koller wurde inzwischen entlassen) kaum berücksichtigt wurde. -- FCSG-Trainer Uli Forte freute sich über die Erfahrung aus der Bundesliga und die Härte, die er aus Deutschland mitbringe. -- Imhof war bald ein Teamleader, und gehörte in der unglücklichen Saison 2010/2011 zu den Spielern, die am heftigsten gegen den Abstieg kämpften. -- Nach dem Abstieg 2011 löste Daniel Imhof den jungen Philipp Muntwiler als Captain ab. -- Im Januar 2012 gab er vorzeitig bekannt, dass er im Sommer seine Karriere beenden will. Er habe sich im Sommer schon Gedanken über sein persönliches Ende gemacht, aber nach einem Abstieg habe er nicht aufhören wollen.
In Bochum schaffte Imhof mit Koller (und David Pallas) 2006 die sofortige Rückkehr in die Bundesliga. -- Und behauptete dann entgegen vielen Prognosen seinen Platz auch in der höchsten Liga. -- 61 Spiele in der 1. Bundesliga, 33 in der 2. BL. -- 35 Länderspiele für Kanada. -- Teilnehmer am Confederations Cup in Japan 2001. -- 2002 (3. Platz) und 2003 am CONCACAF Gold Cup. -- In Wil geboren, wanderten seine Eltern nach Kanada aus, als Dani 5-jährig war. -- Spielte als Nachwuchsspieler in Kanada für BV Blast und University of Victoria, ehe er 1998 zurück nach Wil kam, um Profiussballer zu werden. -- Verlor im FC Wil nach einem Kreuzbandriss den Stammplatz, ehe er zum FCSG wechselte.
Stand 14.05.2012
* 01.12.1964 | Nationalität: Schweiz/Türkei
1. Juli 1986 bis 30. Juni 1993 und 26. Juli 1994 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 281 (251 NLA/17 Cup/13 Intertoto-Cup) Spiele und 4 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 5. Juli 1986 im Intertoto-Cup gegen Widzew Lodz (0:3-Heimniederlage).
Ertan Irizik kam vom FC Basel aufs Espenmoos. -- Der Verteidiger gehörte im Sommer 1986 zu zahlreichen Spielern, die der FCSG neu verpflichtete. -- Die Verkündung seines Transfers löste in der Ostschweiz keine Begeisterung aus, hätte doch eigentlich ein bekannterer Abwehrspieler wie Servettes Pascal Cacciapaglia geholt werden sollen - was aber an der Finanzierung scheiterte. -- Doch Irizik beeindruckte die FCSG-Fans auf Anhieb. Auch wenn er offensiv weniger zustande brachte als sein Vorgänger Zdenek Urban, wurde er schnell als würdiger Nachfolger gesehen. -- Für manch gegnerischen Stürmer wurde der knochenharte Verteidiger zum Alptraum. -- Laufstark, "Eisenfuss", unerbittlich - Irizik entsprach den Stereotypen des von den Gegnern gefürchteten Verteidigers.
Im Frühling 1990, als die Espen nach dem "Wintermeister-Titel" zurückfielen und um einen UEFA-Cup-Platz kämpften, wollte Präsident Carlo Hidber den Vertrag mit Irizik nicht zu den gewünschten Konditionen des Verteidigers verlängern (Hegi und Rietmann wurden bereits zuvor nach Gossau "aussortiert"). -- Es stand das Spiel gegen Luzern an, das mit Semir Tuce einen neuen Stürmer in seinen Reihen hatte, der in der Vorwoche Leader Grasshoppers mit zwei Toren abschoss. Während GC-Trainer Ottmar Hitzfeld der Meinung war, der Jugoslawe könne nicht wirkungsvoll gedeckt werden, traute FCSG-Trainer Kurt Jara genau dies Irizik zu. Ein frühes Foul von Irizik kurz nach Anpfiff schüchterte Tuce derart ein, dass dieser für den Rest des Spiels kaum in Erscheinung trat. -- Nicht zuletzt dieses klar gewonnene Duell mit Luzerns neuem Star half mit, dass Hidber sich später doch noch mit Irizik einigte. Damals war auch von einem Angebot von Galatasaray Istanbul die Rede.
Neuerlichen Ärger in Vertragsverhandlungen gab es für Irizik nach dem Abstieg im Sommer 1993. Irizik, 1991 Schweizer geworden, beklagte sich über die zu hohe Ablösesumme, die der FCSG verlangte, und kaufte sich selbst frei. -- Statt mit den Espen in die NLB ging der Verteidiger nach Norddeutschland in die Regionalliga (damals dritthöchste Liga). -- Der TuS Celle hatte Ambitionen auf den Aufstieg, doch Irizik wurde in Niedersachsen nicht glücklich. -- Sein Team steckte bald im Abstiegskampf, und schon in der Winterpause brach er seine Zelte in Celle wieder ab und hoffte auf ein Angebot eines NLB-Klubs. -- Im Juli 1994 schliesslich, kurz vor Saisonstart, verpflichtete ihn der wieder in die NLA aufgestiegene FCSG. -- Trainer Uwe Rapolder setzte Irizik nun öfter auch im Mittelfeld ein, was ihn noch einmal beflügelte ("mehr Verantwortung, statt nur auf einen Stürmer aufpassen").
Längst war Irizik mehr als Halbbruder des talentierten Murat Yakin denn als routinierter Verteidiger bekannt. -- Ertan stand dem späteren Internationalen von Anfang an als Berater zur Seite, genauso auch dessen jüngerer Bruder Hakan.
Im Sommer 1995 schloss sich Ertan Irizik dem in die 1. Liga abgestiegenen FC Gossau an. -- Im März 1996 hätte es zum "Bruderduell" mit Murat Yakin kommen können, der FC Gossau traf im Cup-Sechzehntelfinal auf den FC Basel. Doch FCB-Trainer Karl Engel wollte Murat Yakin schonen. -- Dem FC Gossau gelang die sofortige Rückkehr in die NLB, Irizik blieb Teamstütze der Mannschaft und wurde als Spieler auch Assistenztrainer. -- Später wechselte der langjährige Espe zum SC Brühl. -- Schon in seiner letzten Saison im FCSG arbeitete Irizik im Verkauf einer Küchenbaufirma, in früheren Zeiten arbeitete er halbtags als Dolmetscher.
Wie Murat und Hakan Yakin startete auch Ertan Irizik seine Laufbahn im Nachwuchs des FC Concordia Basel. -- Ab 1984 im FC Basel, für den er vor seinem Wechsel in die Ostschweiz in zwei Jahren 48 NLA-Spiele bestritt.
03. Mai 2012
* 16.07.1991 | Nationalität: Kroatien
Seit Sommer 2010 im FCSG-Nachwuchs -- Bisher 6 (4 NLB, 2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. November 2011 beim 2:2 in Aarau.
Ilija Ivic wechselte aus dem Nachwuchs des Zagreber Klubs NK Croatia Sesvete zum FCSG. -- Nachdem sich der Mittelfeldspieler in der zweiten Saison in der U21 einen Stammplatz erkämpft hat, kam er im Fanionteam in den zwei Testspielen der Länderspielpause im November und kurz darauf zum ersten Einsatz in einem Pflichtspiel. -- Im Januar 2012 unterzeichnet Ivic eine Nachwuchs-Profivertrag über zweieinhalb Jahre.
Ivic begann in den Junioren des FC Widnau, wurde Anfang 2008 in die 1. Mannschaft (2. Liga) geholt und wechselte im Sommer 2008 zum NK Croatia Sesvete. Davor soll er parallel auch in einem Nachwuchsteam des FC Winterthur trainiert haben.
Stand 14.05.2012
* 25.11.1971 | Nationalität: Brasilien
24. Januar 1999 bis 5. November 2004 im FCSG. -- 163 (139 NLA/12 Cup/8 Europacup/4 UI-Cup) Spiele und 28 (27 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Februar 1999 beim 2:0-Auswärtssieg gegen den FC Zürich.
Luiz Filho Jairo hat als Regisseur des FCSG grossen Anteil am Meistertitel 2000. -- Jairo begann in St. Gallen als Stürmer und war dann für lange Zeit der letzte "Spielmacher" der Espen. -- Jairo kam vom FC Wil, wo er bereits unter Marcel Koller spielte. Jairo kam im Sommer 1998 vom Brusque FC (Santa Catarina) in die Ostschweiz. -- Trug 8 Tore zum Meistertitel bei und war Schütze des ersten Treffers der Saison 99/00: beim 2:0-Startsieg gegen den FC Luzern traf er in der 76. Minute per Foulpenalty. -- Jairo war auch in der Saison nach dem grossen Titel brillant. Die Vertragsverhandlungen zogen sich in die Länge, ehe er im Mai 2001 für 3 weitere Jahre unterschrieb. -- Ab der Saison 2002/03 wurden seine Glanzstücke seltener. -- Jairo ist im Sommer 2003 wie rund ein Dutzend weitere Spieler von Trainer Heinz Peischl aussortiert worden, nachdem der Ligaerhalt gesichert worden war. -- Jairo blieb in St. Gallen, musste sich einer Leistenoperation unterziehen lassen, spielte im Nachwuchs. -- Am 4. April 2004 gab er beim 4:0-Heimsieg gegen Wil ein umjubeltes Comeback, das er mit einem Freistoss-Tor in der 41. Minute (zum 3:0) krönte. -- Die zweite Hälfte seiner Zeit in der Ostschweiz war von privaten Problemen getrübt. Sie überschattete zu Unrecht das Feuer, dass Jairo zuvor in das St. Galler Angriffsspiel gebracht hat. -- Jairo kehrte vor dem Winter 2004 in seine Heimat zurück; ob er damit seine Karriere beendet hatte oder fortsetzte, bleibt mir bisher ein Geheimnis.
* 25.02.1992 | Nationalität: Deutschland/Serbien
Seit 16. Februar 2012 im FCSG.
Dejan Janjatovic wurde vom FC Bayern München übernommen, spielte aber vor seinem Wechsel nach St. Gallen eine halbe Saison für die 2. Mannschaft des FC Getafe ("Getafe B") in Spaniens Segunda B (dritthöchste Liga). -- Der Mittelfeldspieler wurde nicht zuletzt im Hinblick auf die im Sommer 2012 folgenden Abgänge von Daniel Imhof und Philipp Muntwiler verpflichtet.
Im FC Bayern stieg Janjatovic im Lauf der Saison 2010/2011 aus dem Nachwuchs in die zweite Mannschaft auf, kam aber nur zu einem Einsatz in der 3. Liga (dritthöchste Liga). -- "Bayern II" stieg in die Regionalliga ab, Janjatovic wurde dem FC Getafe ausgeliehen. -- Janjatovic bestritt vier U18- und ein U19-Länderspiel für Deutschland. -- Erster Juniorenklub war der SV Neuperlach aus dem Südosten Münchens.
Stand 17.02.2012
* 23.02.1976 | Nationalität: Brasilien
28. Februar 2001 bis 20. August 2002 im FCSG. -- 43 (34 NLA/4 Cup/5 Europacup) Spiele und 11 (8 NLA/2 Cup/1 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. März 2001 im 7:1 gewonnenen Cup-Achtelfinal beim FC Fribourg.
Alexandre Batista Jefferson wurde als eigentlicher Nachfolger von Charles Amoah verpflichtet, der Anfang Januar St. Gallen verlassen hatte. -- Der Stürmer spielte zuvor in Russland für Uralan Elista, mit dem er aus der 1. Division abstieg. -- Beim Einstand im Cupmatch gegen den Erstligisten FC Fribourg Doppeltorschütze (zum 3:1 und 6:1). -- Drei Tage später skorte Jefferson auch bei seinem NLA-Debüt gegen Lausanne-Sports (4:2-Heimsieg), dies blieb aber sein letzter Torerfolg bis zur Sommerpause. -- Die beste Phase hatte Jefferson im Sommer/Herbst 2001, als er in den ersten drei Runden je ein Goal erzielte, Mitte September beim 4:1-Heimsieg gegen die Young Boys seine einzige Doublette feierte und zwei Wochen später im UEFA-Cup-Hinspiel gegen Steaua Bukarest das 1:0 erzielte.
In der Finalrunde 2002 nur noch selten eingesetzt, wurde Jefferson im August an den FC Zürich ausgeliehen (9 NLA-Spiele/1 Tor). -- Im Januar 2003 aussortiert, kehrte Jefferson in die Heimat zurück und spielte beim Esporte Clube Vitoria (Bahia). -- Im Juli 2004 von Neuchâtel Xamax mit einem Zweijahresvertrag verpflichtet. -- Für die Neuenburger erzielte er in 9 NLA-Spielen 2 Tore - beide beim 3:0-Heimsieg gegen den FCSG... -- Vor dem Rückrundenstart 2005 löste Xamax den Vertrag mit Jefferson auf, er kehrte zurück zum Paulista FC (Jundiai), der als Club der zweithöchsten Liga Cupsieger wurde; Jefferson scheint im Final nicht zum Einsatz gekommen sein.
Jefferson soll 1997 im Kader der Corinthians (São Paulo), 1998 beim Guarani FC (Campinas) gestanden haben. 1999 Transfer nach Russland zu Alanja Wladikawkas, ein Jahr später zu Uralan Elista.
16.08.2010
* 06.07.1978
Juli 2001 bis Juni 2005 im FCSG. -- 142 (124 NLA/10 Cup/4 Europacup/4 UI-Cup) Spiele und 6 (5 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. Juli 2001 beim 3:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.
Pascal Jenny wurde von Yverdon-Sport übernommen, nachdem immer mehr Spieler aus der Meistermannschaft ins Ausland wechselten. -- Der Freiburger war ein Aussenback, der sich auf beiden Seiten wohl fühlte und zeitweilig, vor allem vor seinem Wechsel in die Ostschweiz, auch im Mittelfeld spielte. -- Vier Jahre lang war Jenny Stammspieler. -- Sein Abschied verlief recht still. Die Verpflichtung von Pascal Cerrone schien den zuverlässigen Jenny verzichtbar gemacht zu haben.
Jenny unterschrieb erneut bei Yverdon, das 2005 in die Super League zurück gekehrt war. -- Stieg ein Jahr später mit den Nord-Waadtdländern ab und bestritt eine Saison in der NLB, ehe er 2007 zum Aufsteiger Neuchâtel Xamax FC wechselte. -- Auf der Maladière zu Beginn meist in der Startformation. -- Als Nestor Clausen im Frühling 2008 das Traineramt übernahm, wurden die Einsätze Jennys seltener.
Anfang August 2008 wurde Jenny an den FC Freiburg ausgeliehen, für den er in der 1. Liga 27 Spiele bestritt. -- Im Juli 2009 Wechsel zurück in die engere Heimat zum SC Düdingen (ebenfalls 1. Liga).
Jenny begann einst als Junior im FC Brünisried und FC Rechthalten. -- 1991 erstmals zum damaligen NLB-Klub FC Freiburg. -- 1996, inzwischen war Freiburg Erstligist, zum Servette FC, für den er am 26. März 1997 im Spiel der Auf-/Abstiegsrunde gegen Lugano (0:0) sein NLA-Debüt gab. -- Im Januar 1998 dem FC Winterthur ausgeliehen. -- Ab der Saison 1998/99 erstmals und für drei Saisons bei Yverdon-Sport.
Zwischen 1997 und 99 wurde Jenny mehrmals für die U21-Nati aufgeboten, blieb aber ohne Einsatz. -- Spielte 1994 mit der U16 an der EM-Endrunde in Irland.
aktualisiert 11. Januar 2011
* 01.08.1992 | Nationalität: Österreich
Seit 2005 im FCSG-Nachwuchs.
Florian Kloser befand sich im Frühling 2011 für zwei NLA-Spiele als Ersatzgoalie im Team, nachdem sich Germano Vailati einer Leistenoperation unterziehen musste.
02.07.2011
* 02.10.1966 | Nationalität: Deutschland
3. Januar bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 11 NLA-Spiele und 2 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. März 1995 beim 1:0-Heimsieg in der Auf-/Abstiegsrunde gegen den SC Kriens.
Peter Knäbel kam vom TSV 1860 München aufs Espenmoos. -- Der FC St. Gallen soll sich bereits im Sommer 1993 um den Mittelfeldspieler bemüht haben. -- Der Meisterschaftsstart verzögerte sich aufgrund der winterlichen Verhältnisse, fünf Anläufe benötigte der FCSG, um Knäbel endlich das Debüt zu ermöglichen. -- Schon in der 9. Minute erzielte der Spielmacher den Siegtreffer gegen Kriens, doch auch sonst bewies er, dass er die nötige Bereicherung für die St. Galler war. -- Sein zweites Tor feierte er beim 3:0 in Solothurn, als er schon in der 1. Minute traf. -- Den Klassenerhalt schafften die Espen solide. Trotzdem wurde die Vertragsoption mit Knäbel nicht eingelöst. -- Er verliess den FCSG wegen der finanziellen Sorgen des Clubs, wie ein paar andere Spieler auch.
Peter Knäbel ging zurück nach Deutschland und unterschrieb in der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg. -- Mit dem "Club" stieg er ein Jahr später in die Regionalliga ab und schaffte 1997 umgehend die Rückkehr in die 2. Bundesliga. -- Als im Herbst 1997 Felix Magath Trainer in Nürnberg wurde, war Knäbel seinen Stammplatz los und nicht mehr Captain. -- Im Mai 1998 wurde Knäbel vom in die 1. Liga abgestiegenen FC Winterthur als Spielertrainer verpflichtet. -- Er schaffte 1999 die sofortige Rückkehr in die NLB. -- Im Mai 2000 hörte Knäbel als Spielertrainer auf und wurde Technischer Leiter der Winterthurer Nachwuchs-Abteilung. -- Im Sommer 2003 holte ihn der FC Basel als neuen Nachwuchs-Chef. -- Unter seiner Führung wurde Basel auch im Nachwuchsbereich zur Nummer 1 in der Schweiz. -- Seit 1. September 2009 ist Knäbel Technischer Direktor des SFV. -- Sein Amts-Vorgänger Hansruedi Hasler hatte seit 1995 die Nachwuchs-Arbeit im Verband zu einer der anerkanntesten in Europa gemacht.
In Witten im Herzen des Ruhrgebiets aufgewachsen, war Peter Knäbel als Junior zuerst bei Borussia Dortmund und dann beim VfL Bochum. -- In Bochum stieg der Mittelfeldspieler ins Fanionteam auf und debütierte im September 1984 in der Bundesliga. -- Nachdem er beim (verlorenen) Cupfinal gegen Eintracht Frankfurt 1988 nicht aufgestellt wurde, wechselte Knäbel nach Hamburg zum Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli, wo er nach eigener Aussage seine beste Zeit als Profi erlebte. -- 1991 Abstieg in die 2. Bundesliga, 1993 Abschied aus Hamburg und für ein Jahr zum 1. FC Saarbrücken, der davor aus der Bundesliga abgestiegen war. -- Ein Jahr später unterschrieb Knäbel noch einmal bei einem Bundesliga-Aufsteiger. -- Doch der Wechsel zum TSV 1860 brachte ihm wenig Freude, nur in zwei Spielen setzte ihn Trainer Werner Lorant ein.
2. März 2012
* 09.11.1983
9. Januar 2009 bis 28. Januar 2011 im FCSG. -- 3 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Oktober 2009 beim 1:0-Heimsieg gegen die Grasshoppers.
Knöpfel war im FCSG-Nachwuchs und ging 2005 nach Gossau, wo er in zwei Saisons zweimal aufstieg (von der 2. Liga interregional in die Challenge League). -- Die Espen versuchten den Mittelfeldspieler schon im Sommer 2008 zu verpflichten. -- In der Winterpause 08/09 kam es schliesslich zu Uli Fortes Wunschtransfer. Knöpfel aber fiel noch in der Vorbereitung wegen Rückenbeschwerden aus und hatte in der Sommerpause 2009 erneute Rückschläge. -- Das Verletzungspech war ihm stets treu.
Im Janaur 2011 zum FC Schaffhausen in die Challenge League. -- Knöpfel bestritt 12 Spiele für die Schaffhauser, konnte aber den Abstieg nicht verhindern. -- Sein einziges Tor für den FCS war der (vorläufig) letzte Treffer der Schaffhauser im Profifussball, zum 2:5-Endstand auswärts in Wohlen. -- Der Mittelfeldspieler blieb in der Liga, wechselte zum Aufsteiger SC Brühl. -- Nach 10 Einsätzen für die Kronen wurde der Vertrag im Dezember 2011 aufgelöst. -- Knöpfel kehrte darauf Anfang Januar 2012 zum FC Gossau zurück.
aktualisiert 08.01.2012
* 08.02.1969
1. Juli 1992 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 157 (114 NLA/28 NLB/10 Cup/5 Intertoto-Cup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juni 1992 bei der 0:1-Auswärtsniederlage in Nieukerk gegen Bayer Uerdingen im Intertoto-Cup.
Heribert Koch kam vom FC Aarau aufs Espenmoos. -- Im ersten NLA-Spiel (18. Juli 1992) beim 1:1 gegen Lugano Torschütze. -- Als Innenverteidiger war der Solothurner von Beginn weg eine feste Grösse, konnte aber den Abstieg nach der ersten Saison nicht verhindern. -- Koch blieb dem FCSG treu und feierte den sofortigen Wiederaufstieg. -- Im Frühling 1997 fiel Koch nach dem vierten Spiel verletzt aus und kehrte nicht mehr in die Mannschaft zurück.
Heribert Koch wechselte im Sommer 1997 zum SC Schwarz-Weiss Bregenz in die 2. Division Österreichs. -- Bereits im ersten Training zog er sich eine Knieverletzung zu und verpasste nach einer Operation die erste Saisonhälfte. -- Später in der 1. Liga im FC Vaduz und ab Februar 2001 im FC Gossau.
Koch wechselte 1988 von seinem Stammklub FC Schönenwerd zu den Junioren des FC Aarau. -- Sein Debüt im Fanionteam des FCA gab er am 25. März 1990 gegen Chênois. -- Im Sommer 1990 erhielt Koch den ersten Profivertrag. -- Vor seinem Aufstieg nach Aarau soll Koch in Schönenwerd regelmässig in der 3. Liga als Goalie und am selben Tag mit den Junioren als Libero gespielt haben.
28.02.2011
* 23.02.1987
1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2009 im FCSG. -- 28 (25 NLB/3 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Juli 2008 beim 2:0-Sieg gegen Concordia Basel.
Sebastian Kollar feierte mit dem FCSG den Wiederaufstieg 2009. -- Der Mittelfeldspieler konnte vom FC Zürich ausgeliehen werden, war zuvor ein halbes Jahr in Wil mit Trainer Uli Forte. -- Kollar zog sich in der Vorbereitung im Sommer 2009 eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu, verpasste deswegen die ganze erste Saisonhälfte. -- Im Dezember 2009 wurde auf eine Verlängerung des Leihvertrags verzichtet. -- Im FC Zürich in eininhalb Saisons 17 NLA-Spiele. -- Davor bei Concordia Basel, wo er als am 28. November 2004 gegen YF Juventus Zürich als 17-jähriger erstmals in der NLB spielte.
Stand 9. Januar 2010
* 05.08.1982
1.7. 2005 bis 30.6.2010 im FCSG. -- 144 (123 NLA/2 Barrage/8 NLB/11 Cup) Spiele und 12 (9 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2005 bei der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Zürich.
Kam vom FC Tescoma Zlin, für den er in Tschechiens höchster Liga in drei Jahren 68 Spiele bestritt (dazwischen 2 Spiele für Sparta Prag). -- Der 195 cm grosse Innenverteidiger verschaffte sich in St. Gallen schnell grossen Respekt und wurde nicht zuletzt durch immer wieder neu "erfundenen" speziellen Jubel äusserst populär. -- Nach dem Abstieg mit grossen Verletzungssorgen und nur wenigen Einsätzen in der NLB. -- Koubsky fand dann im Sommer 2009 in der NLA zurück ins Team, bestritt nochmals 28 der 36 NLA-Spiele. Auf eine Vertragsverlängerung wurde im Frühling 2010 verzichtet.
Der Tscheche wechselte zurück in seine Heimat zum SK Slavia Prag. -- Im Sommer 2011 Transfer zum slowakischen Spitzenklub FC Spartak Trnava.
Koubsky machte in der Schweiz in der U21-EM-Barrage im Herbst 2003 erstmals auf sich aufmerksam: er erzielte im Hinspiel in Basel den 2:1-Siegtreffer für Tschechien. Beim Rückspiel in Ostrava brachte er sein Team in Führung, und rettete später die Schweizer mit einem Eigentor in die Verlängerung (das Team mit Tranquillo Barnetta gewann schliesslich das Penaltyschiessen).
ergänzt 06.05.2012
* 21.08.1981 | Nationalität: Bosnien-Herzegowina
1. Juli 2006 bis 30. Juni 2007 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Samir Kozarac wechselte vom FC Winterthur aufs Espenmoos. -- Als Ergänzungsspieler verpflichtet, bestritt der Mittelfeldspieler nur ein Spiel über 90 Minuten (am 4. November 2006 beim FC Zürich) und musste sich sonst mit meist mit Kurzeinsätzen begnüngen.
Im Sommer 2006 wurde Kozarac vom SC Kriens verpflichtet, für den er allerdings nur 11 NLB-Spiele bestreiten konnte. -- Danach eine Saison im FC Wohlen (12 NLB-Spiele). -- Nochmals ein Jahr später, im Sommer 2008, zog es Kozarac nach Holland. -- Für Fortuna Sittard lief Kozarac in der "Eerste Divisie" (zweithöchste Liga) 29 Mal auf, wollte aber seinen Vertrag nicht verlängern. -- Nach einem halben Jahr ohne Klub schloss er sich im Winter 2010 dem norddeutschen Regionalliga-Verein (vierthöchste Liga) SV Wilhelmshaven an, mit dem er den Klassenerhalt schaffte. -- Seit Sommer 2010 beim SV Elversberg (Regionalliga West).
Samir Kozarac' Juniorenclubs waren der SC Emmen, ab 1996 für drei Jahre der SC Kriens und 1999/2000 die Kickers Luzern. -- 2000 für eine Saison im Nachwuchs der Grasshoppers, ehe er in der Saison 2001/2002 mit dem FC Baden in der NLB debütierte. -- Ab 2003/04 im FC Winterthur. -- Total 148 NLB-Spiele.
02.08.2010
* 26.11.1987 | Nationalität: Türkei
Juli 2007 bis 7. März 2008 im FCSG. -- 3 Spiele (1 NLA/2 UI-Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 2007 beim 1:0-Auswärtssieg im UI-Cup gegen Dacia Chisinau.
Serdal Kül war als Nachfolger von Pascal Cerrone als linker Aussenverteidger vorgesehen. -- Doch kurz nach Saisonstart verliess die Verantwortlichen der Mut, einem damals 19-jährigen das Vertrauen zu geben und holten auch noch Fernando. -- Und so wurde er nach kurzer Zeit wieder aus der 1. Mannschaft verdrängt. -- Im März 2008 wurde Kül zu Concordia Basel ausgeliehen. Schon im ersten Einsatz zog er sich eine schwer Verletzung zu und fiel für den Rest der Saison aus. -- Im Herbst 2008 wieder in St. Gallen und in einigen Spielen mit der U21 eingesetzt. -- Kül kam aus der U21 des FC Basel, soll auch im U21-Nationalteam der Türkei eingesetzt worden sein.
* 08.02.1991
Bereits als Junior im FCSG. -- Bisher 74 Spiele (57 NLA/9 NLB/8 Cup) und 5 (3 NLA/1 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- Erstes NLA-Spiel für den FCSG am 24. Mai 2007 beim 1:1 in Aarau.
Der Innenverteidiger ist auf dem Weg zum Vorzeige-Spieler für den FCSG-Nachwuchs zu werden. -- Bei der U17-EM 2008 in der Türkei von der technischen Kommission der UEFA als einziger Schweizer im virtuellen 18-Mann-Kader "Team der EM". -- Nach einigen U18-Länderspielen im Frühling 2009 in die U19 befördert, die Qualifikation zur U19-EM geschafft und auch an der Endrunde in der Ukraine dabei (2 Einsätze). -- Erster Espe, der innerhalb eines Jahres zwei Nachwuchs-EM-Turniere bestritt (nebst Philippe Koch/FC Zürich und Fabio Daprelà/Grasshoppers, jetzt West Ham Utd, einziger Schweizer überhaupt). -- Michael Lang hat sich in der Aufstiegssaison 2009/2010 in der NLA etabliert; nicht zuletzt nachdem er sich auch als Aussenverteidiger und im defensiven Mittelfeld beweisen konnte.
Stand 27.05.2011
* 12.06.1981 | Nationalität: Slowenien
31. Januar bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 13 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2011 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Klemen Lavric war ohne Verein, als er vom FCSG verpflichtet wurde. Zuvor in der Saison 2009/2010 im SK Sturm Graz und dort Teamkollege von Daniel Beichler, der kurz vor ihm in die Ostschweiz kam. -- Zum Startspiel gegen den Tabellenletzten Grasshoppers sah das erwartungsfrohe Publikum Lavric' Ausgleich per Kopfball zum zwischenzeitlichen 1:1, doch das Spiel wurde zur grossen Ernüchterung (1:4-Niederlage). -- Lavric konnte keinen zweiten Treffer mehr bejubeln und stieg mit dem FCSG ab. -- Ende Juni 2011 kehrte der Stürmer nach Deutschland und in die 2. Bundesliga zurück und unterschrieb beim Karlsruher SC.
Klemen Lavric' erster Profiklub war in seinem Heimatland der NK Rudar Velenje. -- Im Sommer 2003 wechselte der Stürmer nach Kroatien zum HNK Hajduk Split. -- Ab Januar 2004 im NK Inter Zapresic. -- Im Sommer 2004 vom in die 2. Bundesliga aufgestiegenen 1. FC Dynamo Dresden verpflichtet. Lavric erzielte 18 Tore in 27 Spielen, womit er (hinter Lukas Podolski vom 1. FC Köln) zweitbester Torschütze der 2. Liga war - und führte Dynamo auf Platz 8. -- Zudem wurde ein Treffer per Fallrückzieher im Spiel gegen Rot-Weiss Erfurt zu Deutschlands Tor des Jahres 2004 gewählt.
Im Sommer 2005 zum Bundesliga-Aufsteiger MSV Duisburg. -- Lavric bestritt in Deutschlands Elite-Liga 22 Spiele und erzielte 6 Tore, wobei er ab Ende September bis zur Winterpause ausfiel. -- Mit dem Klub vom Niederrhein konnte er den direkten Wiederabstieg nicht verhindern. -- Der MSV schaffte die sofortige Rückkehr, Lavric trug 12 Tore in 29 Spielen bei. -- In der dritten Saison noch zweimal Torschütze in weiteren 18 Bundesliga-Spielen. -- Da die "Zebras" erneut abstiegen, verliess Lavric den Klub und ging nach Japan zu Omiya Ardija. -- In der J-League in 21 Spielen 5 Tore. -- Im Sommer 2009 schliesslich zum SK Sturm Graz, für den Lavric in 28 Spielen 8 Tore erzielte.
Klemen Lavric war Nationalspieler (24 oder 25 Länderspiele für Slowenien, 6 Tore). -- Junioren-Klub war der NK Rudar Trbovlje.
korrigiert 04.07.2011
* 13.09.1980 | Nationalität: Brasilien
18. Februar bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 10 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Februar 2004 beim 1:3 gegen die Young Boys.
Bruno Amorim Lazaroni kam vom Grossclub Vasco da Gama aus Rio de Janeiro. -- Der Mittelfeldspieler schaffte es unter Heinz Peischl nur einmal in die Startformation. Die Option auf eine definitive Übernahme von Vasco wurde nicht wahrgenommen, Lazaroni ging zurück nach Rio.
Lazaroni wechselte 2007 ein zweites Mal nach Europa. In Portugal spielte er für die Associação Naval 1º de Maio aus Figueira da Foz drei Saisons in der höchsten Liga. -- Im Sommer 2010 Transfer nach Saudi-Arabien zu Al-Ittifaq (Dammam).
Erster Profiklub Lazaronis war in der Saison 1999/2000 der CR Flamengo (Rio de Janeiro). -- 2000 bis 2002 spielte Lazaroni beim kleinen Stadtrivalen Bangu Atlético Clube, ehe er von Vasco verpflichtet wurde.
Brunos Vater Sebastião Lazaroni hat als Trainer eine grosse Karriere gemacht: von 1989 bis 1990 Nationaltrainer Brasiliens. -- 1989 gewann er mit der "Seleção" die Copa América. Die WM 1990 verlief jedoch glücklos (im Achtelfinal an Argentinien gescheitert). -- Drei Carioca-Meisterschaften mit Flamengo (1986) und Vasco (1987 und 88) waren Sebastiãos erste Erfolge. -- Nach der WM 1990 vor allem im Ausland tätig, u.a. bei der Fiorentina, AS Bari, Al-Hilal (Saudi-Arabien), Al-Aarabi (Kuwait), Fenerbahçe, Trabzonspor, Yokohama Marinos (Japan), Maritimo Madeira, dem Qatar SC und zweimal auch Nationaltrainer in Jamaika.
20.09.2010
* 14.02.1975 | Nationalität: Brasilien
7. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 36 (32 NLA/4 Cup) Spiele und 6 (4 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen Lugano.
Leandro Fonseca kam von der S.E. Matsubara, für die er in 25 Spielen in der brasilianischen Serie C 10 Tore erzielt haben soll. Mitgeteilt wurde bei der Verkündung seiner Verpflichtung, dass er "zuletzt einer Fussballschule" angehörte. -- Zuvor soll Leandro auch in der dritthöchsten Liga bei Jaboticabal und bei einem kurzen Gastspiel in der deutschen Regionalliga beim FC Carl Zeiss Jena gespielt haben. -- Der junge Stürmer musste das zweite Saisonspiel (4:0-Sieg in Zürich) von der Tribüne aus ansehen, weil die Arbeitsbewilligung noch ausstand - drei Tage zuvor gegen Lugano stand er in der Startformation. -- Meist kam Leandro nur als Joker zum Einsatz, nur selten spielte er über die volle Distanz. -- Entsprechend selten zeichnete er sich als Torschütze aus. Zwei der vier NLA-Treffer erzielte er in den letzten zwei Spielen, als schon feststand, dass er Ende Saison zu den zahlreichen Spielern gehört, die nicht behalten wurden.
Doch nach der Zeit in St. Gallen brachte es der Brasilianer zu einer beachtlichen Karriere.
Leandro ging zum FC Wil und war im Herbst 1996 mit 11 Toren in 21 Spielen drittbester Torschütze der NLB-Qualifikation. -- Im Frühling in der NLB-Abstiegsrunde ohne Einsatz (und mir bisher unklar, weshalb Leandro nicht spielte). -- Im Sommer 1997 holte ihn Yverdon-Sport, und bei den Nord Vaudois gelang ihm der Durchbruch. -- 24 Tore in der NLB-Saison 1997/98, ein Jahr später 21 Tore die zum erstmaligen NLA-Aufstieg in der Klubgeschichte beitrugen. Das Torschützenklassement der Auf-/Abstiegsrunde führte Leandro gemeinsam mit dem damaligen Wiler Charles Amoah an (je 8 Tore). -- Nicht zuletzt dank dem in St. Gallen einst kaum beachteten Stürmer startete Yverdon recht gut in die NLA. 6 Tore in 15 Spielen sorgten dafür, dass ihn der vom Schweizer Martin Andermatt trainierte Bundesliga-Neuling SSV Ulm abwarb. -- 51 Tore in 85 Meisterschaftsspielen für Yverdon sollten sein Bestwert bleiben.
In Deutschland lief es Leandro nicht mehr ganz so rund wie am Neuenburgersee. -- Die Ulmer Aufstiegseuphorie verfloss allmählich, Leandro erzielte 3 Tore in 25 Bundesliga-Spielen. -- Nach dem Abstieg blieb er den "Spatzen" treu, traf in 19 Spielen sechsmal. -- Noch vor Saisonende im Frühling 2001 konnte ihn der inzwischen hoch verschuldete Verein an den Coritiba F.C. verkaufen. -- Anfang November 2001 erinnerte sich das in Schwierigkeiten steckende Lausanne-Sports an den Stürmer und holte ihn in die Schweiz zurück. -- 9 Tore in 12 Spielen waren eine gute Ausbeute für "LS", daneben hatte er wegen Sperren (u.a. Tätlichkeit) einige Spiele verpasst. -- Lausanne-Sports hätte sportlich den Klassenerhalt geschafft, erhielt aber keine Lizenz mehr. -- Leandro ging zu Xamax und war im Dezember 2002 mit 15 Toren gemeinsam mit Thuns Milaim Rama treffsicherster Stürmer; in der Finalrunde glückten ihm zwei weitere Treffer.
Die Young Boys holten Leandro im Sommer 2003 nach Bern. -- In der ersten Saison der Zehnerliga hinter Teamkollege Stéphane Chapuisat und Abdel Kader (Servette) und gemeinsam mit Alex Tachie Mensah auf Platz 3 der Torschützenliste (17 Tore). -- YB wurde hinter Basel Zweiter, doch Leandro wurde am Saisonende abgegeben, Leandro ging 2004 nochmals in die Bundesliga zu Hannover 96, wo er Teamkollege von Tranquillo Barnetta wurde. -- Nach 2 Toren in 20 Bundesliga-Spielen 2005 zu den Grasshoppers. -- Bei GC kam der Brasilianer nur zu 8 NLA-Spielen, fehlte lange verletzt. -- 2006/07 im FC Thun (19 NLA-Spiele/2 Tore). -- Im Sommer 2007 wieder zu Yverdon-Sport (beachtliche 14 Tore in 30 NLB-Spielen). -- Im Sommer 2008 zurück in die Heimat zum EC Noroeste Bauru (Serie C). -- Nach kurzen Engagements bei sechs weiteren Klubs hat Leandro offenbar im Mai 2010 seine Profi-Karriere beendet.
27. Januar 2012
* 18.12.1991
Seit 2003 im FCSG-Nachwuchs. -- Bisher 10 (2 NLA/8 NLB/1 Cup) Spiele und 4 (3 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. Mai 2010 bei der 1:2-Heimniederlage gegen Bellinzona.
Sven Lehmann ist nach Nico Abegglen die zweite grosse Stürmer-Hoffnung des FCSG. Noch vor dem 17. Geburtstag debütierte er in der U21 und erzielte gleich im ersten 1.-Liga-Spiel ein Tor (gegen Red Star). -- Lehmann war U17-EM-Teilnehmer 2008 in Antalya (1 Teileinsatz gegen Frankreich). -- Ursprünglich Junior des FC Winkeln. -- Vater Markus Lehmann ist im FCSG Co-Trainer der U21.
Stand 26.02.2012
* 17.01.1978 | Nationalität: Brasilien
1. Juli 2005 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 15 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2005 bei der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Zürich.
Leonardo Pereira de Oliveira kam vom FC Istres (Frankreich). -- Mit dem Klub aus Südfrankreich schaffte er ein Jahr zuvor den überraschenden Aufstieg in die Ligue 1. -- Darauf wechselte er zu Servette, wo der Mittelfeldspieler eine beachtliches Halbjahr spielte. Nach dem Konkurs im Januar 2005 kehrte er für ein halbes Jahr zurück zu Istres (Abstieg in die Ligue 2). -- In St. Gallen konnte Leonardo die Erwartungen nicht erfüllen, kämpfte auch wiederholt mit Verletzungen. -- Leonardo startete seine Profikarriere beim América FC (Natal) und spielte auch danach bei unterklassigen Clubs: União São João (São Paulo, Brasilien), Mérida (Spanien), Juventud Unida (Argentinien), ehe er 2003 nach Frankreich wechselte. -- Soll später in Zypern bei Olympiakos Nikosia AE Paphos gespielt haben.
19. Mai 2010
* 30.12.1975 | Nationalität: Serbien/Ungarn
30. August 2002 bis 17. Dezember 2003 im FCSG. -- 17 (14 NLA/3 Cup) Spiele und ein NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 2002 bei der 2:3-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Leo Lerinc kam kurz vor Transferschluss im Sommer 2002 von Roter Stern Belgrad aufs Espenmoos, als im FCSG der Abwärtstrend begann. -- Den einzigen Treffer erzielte der Mittelfeldspieler im Dezember 2002 beim 1:1 gegen GC. Lerinc schoss die Espen in Führung, kassierte im selben Spiel auf dem Hardturm aber auch einen Platzverweis, nachdem er in der 90. und 91. Minute zweimal wegen Foulspiels verwarnt wurde. -- Zum Saisonende und nach geschafftem Klassenerhalt wie zahlreiche Mitspieler von Heinz Peischl aussortiert. -- Im Februar 2004 vom CF Ciudad de Murcia mit dem er den Abstieg aus der zweithöchsten spanischen Liga (Segunda) erfolgreich verhinderte. -- Später bei Dinamo Bukarest unter Vertrag, seine Karriere scheint er bei seinem ersten Profiverein Vojvodina Novi Sad beendet zu haben. -- Aus der Vojvodina wechselte Lerinc 2000 zum Roten Stern.
20.05.2010
* 04.05.1983 | Nationalität: Kroatien
29. Januar bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 16 NLA-Spiele und 4 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. Februar 2006 beim 3:1-Auswärtssieg in Schaffhausen.
Goran Ljubojevic konnte von Dinamo Zagreb ausgeliehen werden, nachdem der FCSG Moreno Merenda wiederum an den FC Schaffhausen auslieh. -- Der Stürmer hatte einen perfekten Einstand - in den ersten drei Spielen erzielte er je ein Tor: beim Debüt in Schaffhausen zum 2:0, im Heimspiel gegen Aarau (1:1) das Führungsgoal, in Neuenburg zum 2:2-Ausgleich. -- Bei der 1:3-Niederlage in Basel glich er zum zwischenzeitlichen 1:1 aus, das Tor wurde jedoch als Eigentor (Majstorovic) gewertet. -- "Ljubo" erzielte danach nur noch im letzten Spiel gegen Schaffhausen ein weiteres Goal, wurde nicht weiterverpflichtet. Und blieb als toller Angreifer in Erinnerung.
Zurück bei Dinamo Zagreb, erzielte er im Qualifikationsspiel zur Champions League einen Hattrick gegen Ekranas Panevezys, hatte jedoch keinen Platz im Kader. -- Ab September 2006 beim KRC Genk in Belgien. In der ersten Saison massgeblich beteiligt am Platz 2 und der Quali zur Champions League. In der dritten Saison nur noch selten eingesetzt, wurde der Vertrag im Sommer 2009 nicht mehr verlängert. -- Anfang 2010 zum NK Zagreb, für den er in einer Halbsaison in 12 Spielen 6 Mal traf. -- Im Sommer 2010 zum AIK Stockholm.
Seit Januar 2011 wieder im NK Osijek, bei dem er seine Karriere startete (Profidebüt 2001). 2005 von Dinamo Zagreb abgeworben. -- "Ljubo" war U21-Nationalspieler Kroatiens.
Aktualisiert 26.07.2011
* 12.01.1983
2003/04 und 2007/08 im FCSG. -- Espen-Debüt am 16. Juli 2003 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Young Boys. -- 11 (7 NLA/3 Cup) Spiele für den FCSG.
Dominique Longo kam aus dem eigenen Nachwuchs und galt als grosse Hoffnung. Verletzungen warfen den technisch starken Abwehrspieler mehrmals in der Karriere zurück. -- 2005 an den FC Wil ausgeliehen, wo er in zwei Saisons Meisterschaftsspiele (26 NLA/15 NLB) bestritt. -- Kehrte 2007 aufs Espenmoos zurück im Wissen, nur als Ergänzungsspieler betrachtet zu werden. -- Nach dem Abstieg eine Saison im FC Gossau (25 NLB-Spiele). -- Seit Sommer 2009 beim FC Frauenfeld.
* 19.04.1985
Seit Sommer 2006 im FCSG. -- Bisher 113 (50 NLA/2 Barrage/56 NLB/5 Cup) Spiele für die Espen. -- Erstes NLA-Spiel für den FCSG am 9. Mai 2007 beim 2:0-Heimsieg gegen Thun. --
Im Abstiegskampf und zum Rückrundenstart 2007/2008 von Krasimir Balakov zum Stammgoalie ernannt und sofort etabliert. -- NLA-Debüt als 19-jähriger nach der Verletzung des vormaligen U21-Natigoalies Nicolas Beney mit dem FC Wil am 21. März 2004 beim 2:1-Auswärtssieg bei den Grasshoppers. -- In dem Frühling der finanziellen Wirren im FC Wil zwar abgestiegen, aber überraschend Cuspieger geworden (3:2-Finaltriumph gegen die Grasshoppers. -- Am 13. Dezember 2004 für ein Spiel an Aarau ausgeliehen (Ersatzgoalie gegen die Grasshoppers). Im März 2006 zum FC Thun ausgeliehen (nach Transfer von Eldin Jakupovic zu Lokomotive Moskau; 4 NLA-Einsätze). -- Hatte bei SFV-Aufgeboten Verletzungspech. In der Vorbereitung zur U19-EM-Endrunde 2004 in der Schweiz Bänderriss im Fussgelenk. Zur U20-WM in Holland im Sommer 2005 startete als Nummer 1, zog sich aber im Startspiel gegen Südkorea (2:1-Sieg) einen Bänderriss in der Schulter zu.
Stand 14.05.2012
* 04.11.1978 | Nationalität: Chile
30. Januar bis 30. Juni 2005 im FCSG. -- 14 (13 NLA/1 Cup) Spiele und 5 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20. Februar 2005 im Espenmoos im verlorenen Cup-Viertelfinal gegen den FC Aarau.
Julio López wurde von Persib Bandung (Indonesien) ausgeliehen. -- López' gutes Debüt endete bitter. Der Chilene, der aus Mexiko in die Ostschweiz kam, bewies bei dichtem Schneetreiben in dem Cupspiel gegen Aarau dass er eine wesentliche Verstärkung war. Nach Verlängerung stand es 3:3, López war fünfter St. Galler Penaltyschütze und scheiterte an Oliver Stöckli, der bereits Imhofs Schuss abwehrte. -- Spektakulär waren López' Freistösse. Beim 4:5 gegen den FC Zürich verwandelte er gleich zwei direkt. -- Seinen ersten Torerfolg feierte der Chilene beim 3:2-Auswärtssieg gegen YB am 20. März 2005. -- López' Vertrag wurde nicht verlängert, und so übernahm ihn der FC Vaduz, für den er allerdings nur 9 NLB-Spiele bestritt. -- López startete seine Profikarriere beim CD San Luis de Quillot dem CD Magallanes (Santiago). -- Zwischen 2002 und 2004 spielte er in Indonesien für Persela Lamongan, PSIS Semarang und Persib Bandung. -- Im Sommer 2004 an Atlante Neza ausgeliehen. Für den Mexikanischen Spitzenklub bestritt López 19 Meisterschaftsspiele. -- Anfang 2006 verliess López Vaduz und soll beim CF Universidad de Chile unterschrieben haben. -- Das Team erreichte den Final der Clausura-Meisterschaft, das ohne Julio López bestritten wurde. -- Im Sommer 2006 nochmals im PSIS Semarang.
5. Juli 2010
* 01.02.1973
1. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 1 NLA-Spiel am 14. Mai 1996 bei der 3:4-Heimniederlage gegen den FC Aarau.
Reto Löpfe wurde als Ersatzgoalie verpflichtet und kam vom FC Grenchen. -- Seinen einzigen Ernstkampf bestritt er zum Saisonabschluss, als Trainer Rapolder nebst Goalie Eric Pédat weitere Stammspieler auf der Bank Platz nehmen liess. -- Danach an den FC Wil ausgeliehen, für den er mehrere Saisons in der NLB bestritt.
30.12.2010
* 18.12.1992
Seit Januar 2011 im FCSG -- 1 NLB-Spiel für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. März 2012 bei der 2:3-Niederlage in Biel.
Der vom FC Montlingen stammende Gabriel Lüchinger kam über die Grasshoppers zum FCSG. -- Vorerst für die U21 ausgeliehen, konnte der Offensivspieler im Sommer 2011 die Vorbereitung mit dem Fanionteam bestreiten (und beeindruckte in mehreren Testspielen auch gegen NLA-Clubs). -- Mit Lüchingers definitivem Übertritt zu den Espen verbunden war ein kleiner Streit mit den Grasshoppers um den Wechsel von Michael Lang zu den Zürchern. -- Lüchinger war Junioren-Internationaler.
29.03.2012
* 01.11.1976 | Nationalität: Brasilien
12. August bis Dezember 2007 im FCSG. -- 8 (6 NLA/2 Cup) Spiele und 2 Cup-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. August 2007 beim 2:1-Heimsieg gegen Neuchâtel Xamax.
Luis Mario Miranda Da Silva war nach Adrian Fernandez zweiter "Not-Transfer" zu Beginn der Abstiegssaison. -- Dem Brasilianer fehlte die Spielpraxis, es war gar die Rede, dass er seine Karriere eigentlich schon beendet hätte. -- War davor bei den brasilianischen Grossklubs Botafogo und Atletico Mineiro unter Vertrag, früher auch für Corinthians. -- Im Ausland spielte er ausserdem für Vitoria Guimarães (Portugal) und Anyang (Südkorea).
* 07.01.1969
1. Juli 1994 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 16 (15 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1994 bei der 0:3-Niederlage in Luzern.
Stefan Lütte wechselte vom FC Gossau aufs Espenmoos. -- Der Verteidiger wurde im Herbst zunehmend sicherer, hatte aber in der Auf-/Abstiegsrunde nur noch drei Einsätze und ging zurück in die NLB zum FC Winterthur. -- Ab 1997 wieder im FC Gossau, für den er zuvor bereits seit 1991 spielte, und bei dem er später auch Captain war. -- In der Saison 2004/05 im FC Amriswil. -- Ab Sommer 2005 wollte er in Gossau für die Senioren spielen, liess sich aber von Trainer Vlado Nogic dazu überreden, das in die 2. Liga interregional abgestiegene Team zu verstärken. Gossau schaffte 2006 die Rückkehr in die 1. Liga, Lütte beendete seine Karriere.
2. März 2012
* 10.08.1988
Seit Junioren-Zeiten und mit Unterbrüchen bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 2 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Oktober 2007 gegen Thun (0:4-Heimniederlage).
Abwehrspieler Alessandro Maier hatte es bisher trotz konstanten Leistungen in der 1. Liga schwer, ins NLA-Team zu finden. -- In der 2. Saisonhälfte 2008/2009 an den FC Gossau ausgeliehen (12 NLB-Einsätze). -- In der Saison 2009/10 wieder im FCSG, aber nur in der 1. Liga eingesetzt. -- Im Sommer 2010 Wechsel zum FC Tuggen. -- Ende August 2011 löste er den Vertrag mit den Märchler auf und wechselte in die 2. Liga zum FC Sirnach.
Maier kam einst aus dem Nachwuchs des FC Wil.
aktualisiert 08.01.2012
* 14.01.1985 | Nationalität: Schweiz/Serbien
In der Saison 2006/2007 im FCSG. -- 17 (15 NLA/2 Cup) Spiele und 1 Tor im Cup für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Milos Malenovic kam im Sommer 2006 aus Wohlen aufs Espenmoos, nachdem ihn die FCSG-Verantwortlichen schon in der Winterpause zuvor holen wollten. -- Hinter dem von Rolf Fringer gesetzten Sturmduo Alex Tachie-Mensah/Francisco Aguirre kam er nur zu Kurzeinsätzen. -- Der einstige Grasshoppers-Nachwuchsspieler erzielte zuvor für Wohlen in 51 NLB-Spielen 21 Tore. -- 2007 an Aufsteiger Xamax ausgeliehen, wo er es auf 6 NLA-Spiele brachte und seinen einzigen Treffer ausgerechnet in St. Gallen erzielte (zum 1:1-Ausgleich; der FCSG gewann am Ende 2:1). -- Im September 2007 bei einem Trainingsspiel ein Kreuzbandriss zugezogen. Ein mögliches Comeback in Neuenburg wurde ihm verwehrt. -- 2008 Wechsel nach Holland zum FC Omniworld (Almere), wo er in der in der zweithöchsten Liga ("Eerste Divisie" bzw. "Jupiler League") 20 Meisterschaftsspiele (1 Tor) bestritt. -- Ende Saison 2009 trotz weiterlaufendem Vertrag bei Omniworld freigestellt. -- Seit 25. September 2009 beim FC Emmen in Hollands Eerste Divisie. -- Ende Januar 2011 für eine halbe Saison dem Ligakonkurrenten BV Veendam ausgeliehen, für den er ausgerechnet gegen Emmen sein erstes Tor (zum 1:0-Sieg) erzielte. -- 4 U21-Länderspiele (2 Tore) für die Schweiz.
ergänzt 22.03.2011
* 06.09.1984
Sommer 2003 bis 19. August 2008 im FCSG. -- 162 (143 NLA/2 Barrage/2 NLB/13 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 13 Tore (12 NLA/1 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16.07.2003 beim 1:4 gegen die Young Boys.
David Marazzi kam als Nachwuchsinternationaler mit bereits 28 NL-Spielen in Lausanne aufs Espenmoos. -- Sein alter Klub war in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten, hatte im Jahr zuvor keine NLA-Lizenz mehr erhalten. -- Die Waadtländer Frohnatur mit Tessiner Wurzeln sorgte auf dem linken Flügel immer für viel Betrieb, war aber als Vorbereiter wesentlich erfolgreicher, als wenn er selber schiessen sollte. -- Bekannte sich nach dem Abstieg 2008 zu einem Verbleib in St. Gallen, ehe er dann doch den Abgang nach Aarau erzwang. -- NLA-Debüt als 17-jähriger am 28. April 2002 in der NLA (1:0-Sieg gegen Luzern). -- War U21-Nationalspieler.
aktualisiert 03.05.2010
* 30.04.1984 | Nationalität: Schweiz/Serbien
Juli 2003 bis 29. August 2007 im FCSG. -- 97 (92 NLA/5 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2003 beim 1:4 gegen die Young Boys.
Der im Nachwuchs der AC Bellinzona gross gewordene Innenverteidiger kam von Malcantone Agno aufs Espenmoos. -- Auch wenn Maric bei seinem Espen-Debüt schon in der 37. Minute bei 1:3-Rückstand ausgewechselt wurde, brachte er es auf fast 100 Spiele in Grün-Weiss. Erst profitierte er vom erfahrenen Stefan Wolf an seiner Seite, später musste er hinter dem Duo Jiri Koubsky/Juan-Pablo Garat meist geduldig auf Einwechslungen hoffen.
Im August 2007 dem FC Luzern ausgeliehen, der wegen mehreren Verletzten um den früheren U21-Internationalen bat und für den er auf 7 NLA-Einsätze kam. -- Anfang März 2008 wurde Maric von der AS Bari verpflichtet, wohin er mangels Perspektiven unter Trainer Balakov sofort zog. -- Bei den Süditalienern, die am Ende der Saison 2008/2009 überlegen in die Serie A zurückkehrten, ohne Einsatz in einem Meisterschaftsspiel.
Anfang 2009 an den K.A.S. Eupen in Belgiens zweithöchster Liga ausgeliehen und massgeblich am Ligaerhalt beteiligt. -- Im Sommer 2009 von Eupen definitv übernommen, ein Jahr später mit dem kleinen Verein gar überraschend in die höchste Liga aufgestiegen. -- Ab 1. Juli 2010 bei Sporting Lokeren. Der Club der belgischen Pro League verpflichtete den Tessiner mit einem Dreijahres-Vertrag. -- Im März 2012 holte sich Sporting Lokeren mit dem Cupsieg (1:0 im Final gegen Kortrijk) den ersten grossen Titel in der Vereinsgeschichte. Stammspieler (und Leistungsträger) Maric musste von der Tribüne aus zusehen, er war wegen einer Verwarnung im Halbfinal-Rückspiel gegen Lierse gesperrt.
Aktualisiert am 27. März 2012
* 11.01.1988
1. Juli 2006 bis 30. März 2007 im FCSG. -- Espen-Debüt am 21. August 2006 beim 2:0-Auswärtssieg in Thun. -- 4 (2 NLA/2 Cup) Spiele und ein Cup-Tor für den FCSG.
Sandro Marini kam als 17-jähriger mit der Empfehlung von 18 Toren in 62 NLB-Spielen mit Kriens zum FCSG. -- Der Durchbruch im Espenmoos blieb dem Offensivspieler jedoch verwehrt. -- Für die letzten Spiele der Saison 2006/07 an den FC Vaduzu ausgeliehen. -- In der Saison 2007/08 dem SC Kriens ausgeliehen, für den er weitere 30 NLB-Spiele bestritt. -- Im Sommer 2008 wieder im FCSG, wo Marini nur für die U21 gemeldet wurde. -- Ab September 2008 beim SC Cham (1. Liga). -- Seit 1. September 2010 im SC Goldau (2. Liga interregional).
Vater Stefan Marini bestritt zwischen 1982 und 1993 in 11 Saisons 181 NLA-Spiele für den FC Luzern, 94/94 weitere 9 für den FC Aarau, sowie zwischen 1986 und 1991 19 Länderspiele. -- Sandro Marini startete im Nachwuchs des FC Luzern, wechselte zum SC Kriens, bei dem sein Vater von 2003 bis 2008 Trainer war.
aktualisiert 07.10.2010
* 02.10.1990 | Nationalität: Kroatien
Seit 2004 und bis 19. Februar und ab 1. Juli 2010 im FCSG. -- Bisher 43 (13 NLA/23 NLB/7 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Mai 2009 beim 1:3 in Lugano.
Ivan Martic kam 2004 vom FC Uzwil nach St. Gallen. -- Nachdem Martic im Winter 2010 eine starke Vorbereitung bestritten hatte, wurde er dem FC Schaffhausen ausgeliehen, um zu mehr Spielpraxis zu gelangen. Unter Trainer René Weiler erarbeitete sich der Verteidiger Respekt und steuerte zur guten zweiten Saisonhälfte auch bisher drei Tore bei.
Stand 09.04.2012
* 28.06.1969 | Nationalität: Südafrika
1. Juli bis 3. Oktober 1996 im FCSG. -- 10 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
Philemon "Chippa" Masinga kam vom Leeds United FC nach St. Gallen und war der prominenteste der drei neuen Südafrikaner. -- Der Saisonstart des FCSG verlief überraschend gut, doch dem kräftigen Stürmer gelang einzig ein Pfostenschuss, jedoch kein Tor. -- Da die Ablösesumme für Phil Masinga angeblich eine Million Franken betrug, geriet seine Verpflichtung schnell in die Kritik. -- Schliesslich dürften die Verantwortlichen für das gute Angebot aus Italien dankbar gewesen sein, Masinga wechselte zu Salernitana in die italienische Serie B.
In Salerno lief es ebenfalls harzig an. Erst in der Rückrunde erzielte er seinen ersten Treffer, die 4 Tore in 16 Spiele trugen aber zum Klassenerhalt der Salernitana bei. -- Im Oktober 1997 von der AS Bari verpflichtet, wo er sich nach erneuten Anlaufschwierigkeiten schliesslich durchsetzte und beitrug, dass der Verein aus Apulien vier Jahre in der Serie A hielt. -- Masinga bestritt 75 Spiele und erzielte 24 Tore für Bari, 11 Treffer alleine in der Saison 1998/99. -- In der Saison 1999/2000 von Verletzungen gestoppt, 2000/2001 von einem Jungstar namens Antonio Cassano meist auf die Ersatzbank verdrängt. -- 2001, nach dem Abstieg, ging Masinga in die Vereinigten Arabischen Emirate und spielte für den Al-Wahda Sports Cultural Club. -- Zwar war Masinga auch hier regelmässiger Torschütze, doch ein erhofftes Angebot aus einer guten (europäischen) Liga blieb aus, Masinga beendete 2002 seine Profi-Karriere.
In 58 Länderspielen für Südafrika war Masinga 18 Mal Torschütze. -- "Chippa" gewann 1996 den Afrika-Cup und war 1998 Finalist. -- Masinga war im Herbst 1997 der Torschütze beim 1:0 gegen Kongo, das den Weg an die WM 1998 ebnete. -- 2 Einsätze an der WM 1998, Masinga zog sich danach verärgert aus der "Bafana Bafana" zurück, weil er trotz Knöchelverletzung spielen musste. -- Ende 1998 gab er jedoch sein Comeback im Nationalteam.
Phil Masinga starte im Nachwuchs der Kaizer Chiefs in Johannesburg und wurde 1990 von seinem früheren Idol, Jomo Sono, zu den Jomo Cosmos (Johannesburg) geholt, wo er den ersten Profi-Vertrag hatte. -- Jomo Sono bezeichnete er später als seinen wichtigsten Förderer. -- 1991 bis 1993 im Mamelodi Sundowns FC (Pretoria). -- Ab 1993 Leeds United 28 Spiele und 5 Tore in der Premier League.
Phli Masinga war Botschafter der erfolgreichen WM-Kandidatur seines Landes. -- Er stammt aus Klerksdorp in der Nordwest-Provinz, wo er inzwischen eine Fussballschule ("Phli Masinga Soccer Academy", PMSA) führt.
28.02.2011
* 05.07.1987
Seit 16. Januar 2012 im FCSG. -- Bisher 14 (13 NLB/1 Cup) Spiele und 2 (1 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18.02.2012 beim 6:0-Heimsieg gegen die SR Delémont.
Marco Mathys kam vom FC Biel/Bienne nach St. Gallen. -- Der torgefährliche Mittelfeldspieler war nach Franck Etoundi der zweite FCSG-Transfer aus dem Seeland innert einem halben Jahr. -- Mathys fiel im Herbst 2011 auch beim Bieler Gastspiel in der AFG ARENA auf, als er aus rund 30 Metern den "Ehrentreffer" zum 1:3 erzielte. -- Bereits eine Woche zuvor schoss er in Lugano mit einem direkt verwandelten Freistoss aus ähnlicher Distanz sein Team in die Cup-Achtelfinals.
In der Halbsaison vor seinem Wechsel nach St. Gallen erzielte Mathys für Biel 10 Tore (8 NLB/2 Cup). In 73 NLB-Spielen in zweieinhalb Jahren brachte er es auf 23 Treffer. -- Davor spielte Mathys zwischen 2006 und 2009 drei Saisons für den FC Concordia Basel, für den er in 79 NLB-Spielen 8 Tore erzielt hatte. -- Mathys stammte vom FC Derendingen. -- Die Basler wurden auf den jungen Derendinger Spielmacher aufmerksam, als der Solothurner Zweitligist im September 2005 in der 1. Cup-Hauptrunde auf den FC Concordia traf.
Stand 14.05.2012
* 14.08.1972 | Nationalität: Schweiz/Italien
2. Juli 1999 bis 23. August 2000 im FCSG. -- 40 (36 NLA/3 Cup/1 Europacup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Juli 1999 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Zürich.
Giuseppe Mazzarelli wurde mit dem FCSG Schweizer Meister 2000. -- Der Transfer des Italo-Schweizers aus Dübendorf erfolgte erst nach dem Saisonstart und darf als wesentlicher Schritt auf dem Weg zum Titelgewinn gesehen werden. -- Der Innenverteidiger, der in seine 10. Saison als Profifussballer stieg, war in der Espen-Abwehr auf Anhieb Führungsspieler. -- Sein erster Treffer für die Espen bedeutete im 2. Spiel der Finalrunde gegen Lausanne den 1:0-Sieg. -- In der Qualifikation zur Champions Leauge in der Nachspielzeit des Hinspiels gegen Galatasaray mit der zweiten Verwarnung ausgeschlossen, verpasste "Giusi" das Rückspiel. -- Im Juli 2000 unterschrieb Mazzarelli bei der in die Serie B aufgestiegenen AC Ancona. Vollzogen wurde der Transfer nicht (finanzielle/administrative Probleme). -- So wechselte er einenhalb Monate später in die Serie A zur AS Bari. -- Mit den Apuliern stieg Mazzarelli Ende Saison ab, bestritt insgesamt 61 Partien, in der dritten Saison jedoch wurde er nur noch 4 Mal eingesetzt. -- Im Sommer 2003 ohne Vertrag, hielt sich mit der U21 des FC Zürich fit. Erst in der Winterpause 2005 konnte er noch ein letztes halbes Jahr an seine Aktivkarriere anhängen, bestritt für den FC Baden neun Spiele in der Challenge League. -- Sein Wechsel ins Espenmoos wurde begünstigt, weil ihn bei den Grasshoppers Trainer Roger Hegi im März 1999 zusammen mit Kubilay Türkyilmaz aussortierte. -- Darauf bestritt Mazzarelli ab 16. April bis Saisonende 6 Matches für die Young Boys. -- Mazzarelli wechselte 1985 vom FC Dübendorf in den Nachwuchs des FCZ, für den er am 12. Juni 1991 in der Auf-/Abstiegsrunde gegen Schaffhausen debütierte (2:0-Sieg) und bis 1997 unter Vertrag stand. -- Dazwischen im März 1996 an Manchester City ausgeliehen (2 Spiele in der Premier League). -- Im Sommer 1997 wechselte er zu den Grasshoppers. -- Mit GC gewann Mazzarelli 1998 den ersten Meistertitel, der ausgerechnet mit einem 2:1-Heimsieg gegen seinen alten FCZ gesichert wurde. -- Mazzarelli bestritt 13 Länderspiele für die Schweiz. -- Das Nati-Debüt gab er unter Roy Hodgson am 6. September 1994 im Testspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (1:0-Sieg vor 3500 Fans in Sitten, in der 79. Minute für Marc Hottiger eingewechselt). -- Sein nächstes Nati-Aufgebot erhielt er erst in der St. Galler Meistersaison. Von Hanspeter Zaugg nachnominiert, bestritt er am 27. März 2000 das Testspiel gegen Norwegen von Beginn weg (2:2 in Lugano). -- Schwester Marisa Mazzarelli bestritt als Unihockeyanerin 54 Länderspiele und wurde mit den Red Ants Rychenberg (Winterthur) ab der Saison 1994/95 9 Mal in Serie Schweizer Meisterin. Danach in Schweden mit den Balrog Oilers (Botkyrka) Meister und Europacupsiegerin. Nach der Rückkehr in die Schweiz und dem vermeintlichen Rücktritt gab Marisa 2005 in den Playoffs ein Comeback und wurde ein 9. Mal Schweizer Meisterin.
12.1.2010
* 26.04.1969
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1994 im FCSG. -- 22 (21 NLB/1 Cup) Spiele und 2 NLB-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Sursee.
Rolf Meier kam nach dem Abstieg vom FC Aarau, für den er zuvor 69 NLA-Spiele bestritten hatte. -- Seine
beiden Tore für die Espen erzielte der Mittelfeldspieler innerhalb von vier Tagen, beide Male das 1:0: am 18. August 1993 beim 6:1 in Schaffhausen und, noch wichtiger, am 21. August beim 2:0 gegen Bellinzona, als sein Treffer in der 86. Minute den Weg zum Sieg ebnete. -- Zu Beginn der Auf-/Abstiegsrunde fehlte Meier lange verletzt. -- Der FCSG schaffte den sofortigen Wiederaufstieg, Meier blieb in der NLB und wechselte zum FC Baden.
Im Sommer 1996 zum FC Wangen bei Olten (1. Liga), mit dem er in der St. Galler Meistersaison 1999/2000
den erstmaligen Aufstieg in die NLB schaffte. -- Rolf Meier blieb aber mit dem Wechsel zum FC Wohlen in
der 1. Liga und erklärte dort in der darauf folgenden Winterpause seinen Rücktritt.
Rolf Meier begann bei den Junioren des FC Windisch und wechselte 1986 zum FC Aarau. Zum NLA-Debüt kam
Meier am 18. März 1990 beim Heimspiel gegen den FC Winterthur (in der Auf-/Abstiegsrunde). -- Vornehmlich als Joker eingesetzt, war Meier unter Trainer Fredy Strasser in der Saison 1991/92 Stammspieler, bestritt 32 Matches, davon 22 über die volle Distanz.
13.01.2012
* 10.01.1985 | Nationalität: Argentinien
28. Januar 2007 bis 6. Februar 2008 im FCSG. -- 34 (29 NLA/3 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. Februar 2007 beim 2:0-Sieg in Sion.
Jesús David Méndez tauchte im Sommer 2006 erstmals in der Ostschweiz auf und begeisterte in Testspielen. -- Doch um den blendenden Techniker entwickelte sich eine "Transfersaga". -- Der Grossclub River Plate, der ihn zuvor an Olimpo Bahia Blanca ausgeliehen hatte, wollte sein Juwel trotz unterschriebenem Leihvertrag im Verein behalten. -- Nach der starken Hinrunde konnte Méndez doch verpflichtet werden, definitv, für eine hohe Ablösesumme von rund 1 Million Franken. -- Die Erwartungen waren entsprechend hoch. -- Doch der Mittelfeldspieler entfaltete sich auf dem Platz nicht wie erhofft und fühlte sich ausserhalb nie wohl.
Nach knapp einem Jahr kehrte Méndez nach Argentinien zurück, zu Rosario Central. -- Im Januar 2010 Méndez vom CA Boca Juniors, Rivers grossem Rivalen, verpflichtet, um den Verletzten Sebastián Battaglia zu ersetzen. -- Anstelle Méndez versuchte Boca Fernando Gago von Real Madrid zu holen, doch soll dieses Vorhaben an "steuertechnischen Problemen" gescheitert sein. -- Ende Januar 2011 für ein halbes Jahr an Rosario Central ausgeliehen.
aktualisiert 15.02.2011
* 17.05.1978
Januar 2003 bis Dezember 2005 und 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 167 (119 NLA/27 NLB/21 Cup) Spiele und 64 Goals (31 NLA/22 NLB/11 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. Februar 2003 im Cup-Achtelfinal in Naters (4:0-Sieg, 2:0 und 3:0 selbst erzielt).
In seiner ersten Phase als Espe machte sich Merenda vor allem als Joker einen guten Namen. -- Der Zuger kam 2003 mit der Empfehlung von 40 Toren in eineinhalb Saisons mit Vaduz aufs Espenmoos. -- Traf nicht nur bei seinem Espen-Debüt im Cup, sondern auch im ersten Meisterschaftsspiel (am 2. März 2003 beim 4:2 gegen Luzern, erzielte das 3:1).
Hatte 1996 erste NLA-Einsätze mit dem FC Luzern. -- 1998 erstmals bei Xamax, dann nach Locarno ausgeliehen. -- 1999/2000 von Xamax an die Young Boys (19 NLA-Spiele/2 Tore), dann nach Gütersloh (Deutsche Regionalliga) und schliesslich in die 1. Liga an Wohlen ausgeliehen. -- 2000/2001 17 Goals in 19 NLB-Spielen für Baden. -- 2001 schliesslich in Vaduz. -- Im Winter 2005 dem FC Schaffhausen ausgeliehen (18 NLA-Spiele/3 Tore). Nach dem Abstieg von Xamax im Sommer 2006 zum zweiten Mal in Neuenburg, wo er als NLB-Torschützenkönig (22 Tore in 34 Spielen) wesentlichen Anteil an der sofortigen NLA-Rückkehr hatte und in der zweiten Saison immerhin 7 Treffer in 31 Meisterschaftsspielen erzielte.
2008/2009 auch beim Aufstieg des FCSG bester Torschüzte. -- Die 22 NLB-Tore reichten "nur" zum 2. Rang in der Schützenliste hinter Luganos Vincenzo Rennella (24 Goals). -- In der Aufstiegs-Saison 2009/2010 zweitbester NLA-Torschütze der Espen (9 Tore).
Im Sommer 2010 wechselte Merenda erneut zum FC Vaduz.
1 U21-Länderspiel (21. April 1998, 1:2-Niederlage in Nordirland). -- 1998 Nachwuchs-Cupsieger mit dem FC Luzern und Schütze zum 4:1-Endstand im Final gegen Lausanne-Sports.
aktualisiert 07.10.2010
* 16.09.1980
1. Juli 1996 bis 27. September 1999 im FCSG. -- 41 Spiele (37 NLA/4 Cup) und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. September 1996 bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen Sion.
Philipp Meyer war eines der hoffnungsvollsten Talente der Ostschweiz, das zu sehr von Verletzungen gebremst wurde. -- Der Verteidiger stammt vom FC Diepoldsau und war bereits 1994/95 für ein Jahr im FCSG. -- Nach einer Saison im FC Weinfelden-Bürglen kam Meyer 1996 zurück ins Espenmoos und war nun bereits nahe an der 1. Mannschaft: den ersten Einsatz im Profiteam hatte er zwei Tagen nach seinem 16. Geburtstag. -- Sein einziger persönlicher Torerfolg war sehenswert und wertvoll zugleich. Im Spiel gegen Etoile Carouge traf er ins Lattenkreuz zum 3:2-Siegtreffer (am 9. August 1997). -- In der Meistersaison spielte Meyer die ersten zwei Spiele, als Marco Zwyssig verletzt und Giuseppe Mazzarelli noch nicht da waren (und wurde Ende August gegen Delémont ein letztes Mal eingewechselt). -- Schliesslich wechselte Meyer zum FC Wil. -- Feierte mit Wil den NLA-Aufstieg 2002. -- Im Sommer 2003 Transfer zu Austria Lustenau. -- Bestritt für die Vorarlberger zwei Saisons in der "Ersten Liga" (zweithöchste Spielklasse). -- Nun wieder im FC Diepoldsau-Schmitter, mit dem Meyer 2008 in die 2. Liga interregional aufstieg.
* 11.11.1961 | Nationalität: Brasilien
14. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 37 (32 NLA/5 Cup) Spiele und 4 (3 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano.
Milton Luiz de Souza Filho (in der Deutschschweiz meist Luiz Milton genannt) konnte vom FC Sion ausgeliehen werden. -- Seine Verpflichtung soll im Umfeld des Espenmoos nicht nur Begeisterung ausgelöst haben, doch musste der FCSG nicht nur keine Leihgebühr bezahlen, auch ein Teil des Lohnes wurde weiterhin vom FC Sion bezahlt. -- Im Wallis deutete seinen Transfer manch einer als Schritt Richtung Karriereende. -- Doch dann startete die als klarer Abstiegsrunden-Kandidat gehandelte Mannschaft mit drei Siegen in die Saison und sorgte für neue Begeisterung. -- Grossen Anteil hatte Milton, den Trainer Uwe Rapolder im Herbst 1995 als "genau den Spieler" bezeichnete, den er gesucht habe. -- Ein konstruktiver Spieler als Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld, aggressiv - und ehrgeizig.
Vom "schwierigen" Spieler, als der er galt, war in St. Gallen nichts zu sehen. -- Milton selbst sprach davon, andernorts zwar auch Fehler gemacht, aber auch menschlich grosse Probleme gehabt zu haben und oft traurig gewesen zu sein. -- In St. Gallen aber sei es ganz anders, und er fragte: "Wieso bin ich nicht viel früher in dieser Stadt und diesem Klub gelandet? Ich fühle mich fantastisch hier, die Leute lieben mich, sie vertrauen mir, verstehen mich, deshalb spiele ich gut." -- Milton schwärmte auch später noch von der Nähe zum Publikum, die er nur in St. Gallen erlebte.
Damals, im Herbst 1995, wollte er die Karriere noch zwei Jahre fortsetzen und in St. Gallen beenden. -- Doch dann lief es in der Finalrunde nicht mehr so rund, Trainer Rapolder musste gehen, und zum Saisonende kam eine Verlängerung des Leihvertrages oder Übernahme nicht in Frage, der FCSG trennte sich von Milton wie von mehreren anderen Spielern.
Milton wechselte 1996 zurück ins Wallis, nahm den Schwung aus der Ostschweiz mit, spielte die beste seiner acht Schweizer Saisons und feierte am Ende den zweiten Meistertitel der Klubgeschichte. -- Für Milton und den FC Sion gab es das Double, wurde doch auch der Cupfinal gegen den FC Luzern gewonnen (3:3, 5:4 im Penaltyschiessen). -- Doch auf den Triumph folgte in Sitten der Kater. -- Milton blieb bis zum Sommer 1998, doch schon in der Winterpause war klar, dass sich der Verein die Mannschaft nicht mehr leisten konnte. -- Milton entschied sich, danach als Spielertrainer in die 1. Liga zum FC Monthey zu wechseln. -- Ein Jahr später in gleicher Funktion zum Liga-Konkurrenten Montreux-Sports.
Milton spielte im Nachwuchs von Flamengo (Rio de Janeiro), wurde aber als zu schwach befunden. Nach mehreren Anläufen in anderen Klubs fand er zum Coritiba F.C. -- Bei den Grün-Weissen gelang dem Mittelfeldspieler 1987 der Durchbruch, Milton wurde in die Olympia-Auswahl berufen und wurde dort ebenfalls Stammspieler. -- 1988 in Seoul gewann er an der Seite von (späteren) Superstars wie Torschützenkönig Romario, Bebeto, Jorginho oder Goalie Taffarel Olympia-Silber. Brasilien unterlag im Final der Sowjetunion 1:2.
Darauf wurde Milton vom Serie-A-Klub Como verpflichtet. -- Der Höhenflug des Teams aus der Grenzstadt neigte sich jedoch dem Ende zu, zudem wurde Milton durch Verletzungen gebremst (nach eigener Aussage wäre er sonst wohl im Kader der WM 1990 gestanden). -- Zweimal hintereinander stieg Como ab, Milton wechselte schliesslich in der Winterpause 1990/1991 über die Grenze zum FC Chiasso, der als NLB-Klub die Auf-/Abstiegsrunde bestritt. -- Sein "Schweizer Debüt" gab Milton am 3. März 1991 zuhause gegen den FCSG (0:3). -- Chiasso verpasste als Dritter den Aufstieg hinter den Espen und dem FC Wettingen. -- Milton aber hatte sich empfohlen und wurde im Sommer vom FC Zürich verpflichtet. -- Nach zwei Saisons im Letzigrund im Sommer 1993 Transfer zum FC Sion. -- Mit den Wallisern gewann er 1995 erstmals den Schweizer Cup (4:2 im Final gegen die Grasshoppers). -- Total 190 NLA-Spiele (sowie 13 Spiele in der NLA/NLB für den FC Chiasso).
22. Januar 2012
* 10.07.1977 | Nationalität: Südafrika
3. September 2001 bis 30. Juni 2002 im FCSG. -- 24 (20 NLA/4 Europacup) Spiele und 3 (1 NLA/2 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 8. September 2001 in Genf beim 2:1-Auswärtssieg gegen Servette.
Teboho Patrick Mokoena kam vom südafrikanischen Spitzenklub Jomo Cosmos (Johannesburg). -- Der kampfstarke Nationalspieler spielte vorwiegend als "Sechser". -- 2 seiner 3 Torerfolge feierte Mokoena im UEFA-Cup: der 2:1-Siegtreffer im Hardturm gegen Steaua Bukarest sorgte für ein Polster im Hinspiel. Beim Bundesligisten SC Freiburg sorgte er gar auf sensationelle Weise für den 1:0-Auswärtssieg. -- Am Ende der Saison, wurde er für die WM in Südkorea/Japan aufgeboten, der FCSG verlängerte seinen Vertrag trotzdem nicht. -- Mokoena kehrte nach Johannesburg zu Jomo Cosmos zurück.
An der WM besorgte Mokoena im Startspiel gegen Paraguay nach 0:2-Rückstand den Anschlusstreffer. Südafrika spielte 2:2, der Espe Mokoena kam auch in den nächsten zwei Gruppenspielen (1:0-Sieg gegen Slowenien, 2:3 gegen Spanien) zum Einsatz, die "Bafana Bafana" scheiterte knapp.
Insgesamt bestritt Mokoena 27 oder 28 Länderspiele (verschiedene Quellen). -- Die Zeit im FCSG blieb sein einziges Ausland-Engagement. -- Bei den Jomo Cosmos spielte er von 1998 bis 2001, 2002 bis 2004 und nochmals 2005/2006. -- Dazwischen (2004/05) im Mamelodi Sundowns FC. -- Ab 2006 bei den BidVest Wits (Johannesburg). -- Im Sommer 2008 bei den Wits aussortiert, wurde er im November von den Mpumalanga Black Aces verpflichtet, mit denen er am Ende der Saison den Aufstieg in die Premiership schaffte. Dort schaffte er es nur noch zu 3 Einsätzen, im Sommer 2010 beendete Mokoena seine Karriere.
11. Januar 2011
* 15.07.1982
1. Juli 2004 bis 27. Februar 2007 und ab 1. Juli 2011 im FCSG. -- Bisher 110 (73 NLA/27 NLB/10 Cup) Spiele und 5 (2 NLA/3 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 beim 3:3 im Heimspiel gegen den BSC Young Boys.
Philippe Montandon wechselte nach dem Abstieg des FC Wil ins Espenmoos. -- Sowohl als Innenverteidiger als auch im Mittelfeld einsetzbar, schaffte es Montandon in der 1. Saison zum Stammspieler. -- Unter Ralf Loose schien sich Montandon zum Führungsspieler zu entwickeln. -- Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde er aus der Startformation verdrängt, Marcos Gelabert im Mittelfeld und das Duo Koubsky/Garat waren gesetzt. Nachdem sich Juan-Pablo Garat verletzte, kehrte Montandon bereits in der 3. Runde zurück. -- Nach der Winterpause kehrte Garat zurück, Montandon wurde an den FC Schaffhausen ausgeliehen. -- Blieb nach dem Abstieg eine weitere Saison in Schaffhausen (14 NLA/33 NLB-Spiele für den FCS). -- Im Sommer 2008, nach dem Abstieg des FCSG, scheiterte ein Wechsel zurück nach St. Gallen. Montandon ging zum FC Lugano, mit dem er für den FCSG einziger echter Herausforderer im Aufstiegsrennen war und erst in der Barrage scheiterte. -- Verpflichtet wurde er vom italienischen Serie-A-Club Chievo Verona. -- Im August 2009 an Prostata-Krebs erkrankt, konnte Montandon noch im November sein Comeback geben. -- Philippe Montandon stammte ursprünglich wie Uli Forte vom FC Brüttisellen. Ging 1996 als Junior zum FC Winterthur, für den er in der Saison 1999/2000 erste Einsätze in der NLB bestritt und mit Pascal Cerrone und Salvatore Calo im Nachwuchs-Cupfinal stand (0:4 gegen die Grasshoppers verloren). -- Ab 2002 im FC Wil, für den er in zwei Jahren 50 NLA-Spiele absolvierte. -- Montandon war Nachwuchs-Internationaler, lief 8-mal mit der U21 auf, darunter an der EM-Endrunde 2004 in Deutschland (1 Einsatz).
Stand 14.05.2012
* 05.03.1973 | Nationalität: Schweiz/Italien
14. Juli bis 31. Dezember 1995 im FCSG. -- 11 (10 NLA/1 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano.
Marzio Morocutti konnte vom NLB-Klub FC Locarno ausgeliehen werden. -- Der Stürmer kam unter Uwe Rapolder bis auf eine Ausnahme nur als Joker in der Schlussphase der Spiele zum Einsatz. Einzig in seinem letzen Match in Grün-Weiss gegen Aarau ersetzte er den verletzten Mario Frick schon in der 34. Minute. -- Im "Olma-Match" am 21. Oktober 1995 gegen Sion kam Morocutti in der 88. Minute für Patrick Winkler ins Spiel und erzielte zwei Minuten später den viel umjubelten Treffer zum 3:0.
Morocutti wechselte für ein halbes Jahr in die NLB zurück zum FC Schaffhausen. -- Danach ab Sommer 1996 zuerst in der 2. Division Belgiens, wohl bei der RAA La Louvière, später in Italien in der Serie C1 (dritthöchste Liga) bei Aquila Montevarchi. -- Im März 1998 von Ascoli Calcio (ebenfalls Serie C1) verpflichtet. -- Er blieb für den ehemaligen Serie-A-Klub (Oliver Bierhoff sorgte bis 1995 beim Klub aus den Marche für Furore) jedoch ohne Ernstkampf.
Im Sommer 1998 kehrte Morocutti zur AC Bellinzona zurück, wo er einst als Junior begann, ehe er 1994 in die NLB zu Locarno wechselte. -- Bellinzona wollte im dritten Jahr nach dem Zwangsabstieg zurück in den Profifussball und hatte in Gianni Dellacasa einen Trainer, der spektakulären Offensivfussball spielen liess. -- Morocutti wurde Captain, zusammen mit dem späteren Nationalspieler und Topskorer Mauro Lustrinelli bildete er ein Duo, das den Übernahmen "Gemelli del Gol" (Tor-Zwillinge) erhielt. -- Auch in der NLB dominierten die "Granata", gewannen die Qualifikation und sorgten (mit weiteren Verstärkungen) auch in der Auf-/Abstiegsrunde für Aufsehen. -- Der Durchmarsch in die NLA wurde knapp verpasst. -- Auch in der zweiten NLB-Saison wurde die Auf-/Abstiegsrunde erreicht, Morocutti aber wurde im Februar 2001 der SR Delémont ausgeliehen.
Die halbe Saison im Jura bewahrte ihn vor den Auseinandersetzungen der Bellinzona-Spieler mit dem Geldgeber Gianmarco Calleri. -- Dieser hatte im Frühling die Lohnzahlungen eingestellt, worauf neun Spieler, unter ihnen Lustrinelli, in den Streik traten. -- Die Streikenden wurden freigestellt, bald ging auch Calleri, doch die arbeitskämpferischen Spieler waren - auch in der Fangemeinde - unerwünscht. -- Morocutti hingegen kehrte zurück, erzielte in der Saison 2001/02 15 Tore - sein Bestwert in der NLB. -- Im Herbst 2002 traf Morocutti in der NLB 8 Mal, doch die ACB war im Sinkflug. -- Der Stürmer mit dem grosen Herzen wurde dem Qualifikationssieger FC Vaduz ausgeliehen. -- Ein Angebot des mexikanischen CD Veracruz reizte ihn zwar, lehnte es mit Rücksicht auf die Familie jedoch ab.
Für die Liechtensteiner bestritt Marzio Morocutti nur die Vorbereitung. -- In der Nacht auf den 28. Februar 2003 verunglückte der Tessiner tödlich, als er mit einem Auto in einen stehenden Bus fuhr. Mannschaftskollege Vaidotas Slekys und eine zweite Beifahrerin wurden schwer verletzt. -- Morocutti hinterliess eine schwangere Ehefrau und die vierjährige Tochter Tosca.
16. Februar 2012
* 07.01.1970 | Nationalität: Südafrika
1. Juli 1996 bis 15. Januar 1997 im FCSG. -- 15 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20. Juli 1996 beim 2:1-Heimsieg gegen die Young Boys.
Sizwe Wesles Motaung kam vom Mamelodi Sundwons FC (Pretoria) und bildete im Sommer 1996 gemeinsam mit David Nyathi und Phil Masinga das neue südafrikanische Trio in St. Gallen. -- Motaung wurde meist als linker Aussenverteidiger eingesetzt und half beim Saisonstart mit, dass die Espen kaum Tore kassierten. -- Als im Herbst die Abwehrstärke nachliess, wurde Motaung nicht mehr regelmässig eingesetzt, seine Position im Team auch nicht weiter gestärkt. -- Als der CD Teneriffa im Januar um Motaung warb, waren die Verantwortlichen kaum unglücklich, in ziehen zu lassen.
Nach eineinhalb Jahren in Spanien kehrte Motaung 1998 zurück nach Südafrkia und unterschrieb bei den Kaizer Chiefs (Soweto, Johannesburg). -- Zwei Jahre später zum grossen Lokalrivalen der Chiefs, den Orlando Pirates. -- Die Pirates wurden in der Saison 2000/2001 Meister, doch am Ende war Motaung nicht mehr dabei, erkrankte schwer und verstarb am 16. August 2001 in seiner Heimatstadt Newcastle. --
Als Motaungs Entecker galt Südafrikas Fussball-Legende Jomo Sono, der ihn 1991 in seinen Klub Jomo Cosmos (Johannesburg) holte und den ersten Profivertrag gab. -- 1993 - 1996 bei den Mameloni Sundowns. -- Motaung, der damit bei allen vier Grossen des südafrikanischen Fussballs unter Vertrag war, spielte 51 Mal für die "Bafana Bafana", Südafrikas Nationalteam. Er war Stammspieler der Equipe, die im Februar 1996 mit dem Gewinn der Afrika-Meisterschaft (Africa Cup of Nations) für den bisher grössten Erfolg der Bafana Bafana sorgte.
11. Januar 2011
* 20.08.1967 | Nationalität: Marokko
4. Juli 1994 bis Januar 1999 im FCSG. -- 84 (74 NLA/10 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1994 bei der 0:3-Niederlage in Luzern.
Mohammed Mouidi kam vom SC Kriens aufs Espenmoos. -- Zuerst ausgeliehen, wurde er 1995 vom FC Emmenbrücke, dem er bis dahin "gehörte", übernommen. -- Der Mittelfeldspieler brachte nach dem Wiederaufstieg viel Stabilität ins Mittelfeld. -- In seiner zweiten St. Galler Saison in sämtlichen Spielen eingesetzt, musste er sich zuvor und danach mit Verletzungssorgen herumschlagen. -- Chronische Knieprobleme zwangen "Simo" Mouidi schliesslich im Januar 1998 zur Beendigung der Karriere. -- Mouidi blieb vorerst dem FCSG im Trainerstab erhalten und kehrte im Herbst 1998 auch noch einmal zurück aufs Spielfeld, wurde in zwei Spielen eingewechselt.
Mouidi kam 1989 in die Schweiz zum damaligen NLB-Klub FC Emmenbrücke. -- 1993 zum SC Kriens, der seine erste NLA-Saison in Angriff nahm. Mouidi bestritt 32 Meisterschaftsspiele für den SCK. -- In Marokko spielte Mouidi offenbar für FAR (Force Armée Royale) Rabat. -- Er erzählte vor dem Cupfinal 1998 davon, mit FAR bereits zweimal Cupsieger geworden zu sein.
Zusätzlich bekannt machte Mouidi seine Ehe mit Nicole, die zur ersten NLA-Schiedsrichterin wurde (und sich später nach der Trennung wieder Petignat nannte). -- 1993 erlangte der Marokkaner den Status eines "Fussballschweizers".
Als Roger Hegi Anfang 1999 vom Espenmoos zu den Grasshoppers wechselte, nahm er Mouidi als Assistent mit. Im August und nach schlechtem Saisonstart wurden beide entlassen. -- Ab Anfang 2000 Spielertrainer im FC Herisau. -- In der Saison 2001/2002 Spielertrainer im FC Rapperswil-Jona. -- Dann ab Sommer 2002 als Spieler und später als Spielertainer beim FC Seefeld (Zürich, 2003 Aufstieg in die 1. Liga). -- Januar 2005 bis Juli 2006 Spielertrainer im FC Muri (2. Liga interregional). -- In der Saison 2006/2007 als Spieler im SV Höngg (Zürich). -- Juli 2007 bis Frühling 2008 Spielertrainer im FC Witikon (Zürich). -- Juli bis Oktober 2009 Trainer des SV Höngg.
04.08.2011
* 1976 od. 1977 | Nationalität: Brasilien
6. September bis 31. Dezember 1996 im FCSG. -- 9 (8 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. September 1996 im Cupspiel der 3. Hauptrunde in Rorschach (4:0-Sieg).
Júlico Moura kam eineinhalb Monate nach seinem älteren Bruder Cláudio Moura nach St. Gallen. -- Júlico gehörte ebenfalls dem São Paulo FC, war aber zuletzt dem chilenischen Spitzenklub Colo Colo ausgeliehen. -- Nur einmal, in seinem ersten Meisterschaftsspiel (1:0-Auswärtssieg bei den Young Boys) stand er in der Startformation. -- Der Stürmer konnte kaum Akzente setzen und sollte im Frühling an einen NLB-Klub ausgeliehen werden. -- Schliesslich wechselte er in der Winterpause zurück nach Chile, zum CD Everton (Viña del Mar).
7. Juni 2011
* 1971 od. 1972 | Nationalität: Brasilien
20. Juli 1996 bis 30. Juni 1997 im FCSG. -- 29 (26 NLA/3 Cup) Spiele und 4 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 31. Juli 1996 beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Basel.
Cláudio Lúcio Camargo de Moura kam als 24-Jähriger vom São Paulo FC und soll für den brasilianischen Spitzenklub zuvor in zwei Jahren 52 Tore erzielt haben. -- Trainer Roger Hegi kündigte ihn als den Regisseur an, auf den er so sehr gehofft hatte. -- Cláudio Moura belebte den FCSG tatsächlich entscheidend. -- Sein erster Treffer im vierten Spiel bedeutete den 1:0-Sieg gegen Servette, später im Herbst traf er gegen Luzern zum 1:0 und zum 3:2-Endstand, was die Qualifikation für die Finalrunde fast schon sicherstellte.
Dazwischen war Cláudio Moura Hauptbeteiligter in einer der aufsehenerregendsten Tätlichkeiten der jüngeren Schweizer Fussballgeschichte. -- Nach Abpfiff des Spitzenspiels Xamax (Leader) - FCSG (Zweiter; die Neuenburger hatten 3:0 gewonnen) stürmte der Franzose Jean-Pierre Cyprien mit Anlauf auf Moura, traf aber Roger Hegi in den Unterleib. Der Trainer wollte schlichtend eingreifen. -- Zuvor hatten sich die beiden während des Spiels mehrfach gegenseitig provoziert, Moura versetzte Cyprien auch einen Faustschlag. -- Cyprien wurde zuerst für 9 Monate gesperrt, das Rekursgericht korrigierte dann den Bann auf 15 Spiele; Moura seinerseits erhielt erst 7 "Strafsonntage", die die zweite Instanz um einen Match auf 6 reduzierte.
Während seiner Sperre wurde der jüngere Bruder Júlico Moura engagiert, der sich aber nicht durchsetzen konnte. -- Später im Herbst kam Erik Regtop, der Cláudio Moura ein wenig verdrängte. -- Zudem war der Brasilianer, der oft auch als Sturmspitze eingestzt wurde, zwar technisch ziemlich überzeugend, hatte aber konditionelle Mängel. -- Trotz ordentlicher Finalrunde wurde der Vertrag mit ihm nicht verlängert. -- Cláudio Moura wechselte zurück nach Brasilien zum América FC Natal, der eben in die Serie A aufgestiegen war.
Cláudio Moura wurde mit 18 Profi und war ab 1992 im Kader des São Paulo FC. -- Die "Tricolor" gewannen 1992 (gegen den FC Barcelona) und 1993 (gegen Milan) zweimal den Interkontinental-Cup, Moura jedoch kam nicht zum Einsatz. -- Im Sommer 1995 sollen sich die Grasshoppers vergeblich um ihn bemüht haben, obwohl das Kader 45 Spieler umfasste. -- Cláudio Moura soll auch 15 U21-Länderspiele für Brasilien bestritten haben.
7. Juni 2011
* 28.02.1970
1. Juli 1994 bis 25. Oktober 1995 und 2. Juli 1997 bis Juni 2003 im FCSG. -- 246 (214 NLA/14 Cup/11 Europacup/7 UI-Cup) Spiele und 20 (17 NLA/2 Cup/1 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. August 1994 in Genf (0:1-Auswärtsniederlage gegen Servette).
Sascha Müller war nach seiner Spielerkarriere ab 2003 bis im Sommer 2009 als Nachwuchstrainer dem FCSG treu geblieben.
Schweizer Meister 2000 mit dem FCSG. -- Cupfinalist 1998. -- Der aus Volketswil stammende Sascha Müller entwickelte sich schnell zum bewährten Stammspieler. -- Seine statistisch beste Saison hatte Müller in der Meistersaison mit 5 persönlichen Torerfolgen. -- Dazu schaffte es Müller schon zu Beginn der Meistersaison zum ersten Nationalmannschafts-Aufgebot und debütierte in der Nati unter Gilbert Gress am 18. August 1999 beim Testspiel in Tschechien (0:3-Niederlage in Drnovice, Müller wurde in der 69. Minute für Alexandre Comisetti eingewechselt). -- Sein wertvollstes Tor erzielte Müller im UEFA-Cup, als er im Rückspiel gegen den FC Chelsea die Espen in Führung schoss. -- Am Ende gehörte er 2003 zu den zahlreichen von Heinz Peischl aussortierten Spielern. -- Bereits seine erste FCSG-Saison endete unschön: nach einem Disput mit Trainer Uwe Rapolder fiel Müller im Frühling 1995 erstmals in Ungnade. -- Der Aussenläufer einigte sich darauf mit dem FC Basel, jedoch legte der FCSG sein Veto ein. Schliesslich konnte er im Oktober 1995 zurück zum FC Winterthur (NLB) wechseln. -- In der Winterpause 95/96 vom FC Luzern übernommen, für den er in eineinhalb Jahren 28 NLA-Spiele bestritt. -- Müller wechselte 1990 von seinem Junioren-Verein FC Volketswil zum FC Brüttisellen, mit dem er in der ersten Saison den Aufstieg in die NLB schaffte. -- Ein Jahr später wurde Müller vom FC Winterthur verpflichtet. -- Als FCSG-Nachwuchstrainer verstärkte Müller in der Saison 2003/04 nebenbei den FC Herisau, dem er zum Aufstieg in die 1. Liga verhalf. -- Seit 2009 als Trainer im Nachwuchs der Grasshoppers tätig.
12.1.2010
* 25.02.1987
1. Februar 2006 bis 30. Juni 2012 im FCSG. -- Bisher 171 (102 NLA/1 Barrage/52 NLB/15 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 22 (4 NLA/13 NLB/5 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. Februar 2006 beim 3:1-Auswärtssieg in Schaffhausen.
Philipp Muntwiler war zuvor im FCSG-Nachwuchs. -- Er begann im FC Bazenheid und wechselte bereits als D-Junior zum FC Wil. -- Erste nationale Berühmtheit erlangte er unfrewillig im Frühling 2007. "Munti" wurde beim 0:0 gegen den FC Zürich eingesetzt, obwohl er am Vortag in der 1. Liga (U21) vom Platz gestellt wurde. -- Der FCZ bekam Wind von der Gelb/Roten Karte, reichte Rekurs ein, erhielt einen Forfait-Sieg und wurde deshalb Meister. -- Kurios: sein Platzverweis roch nach Kompensationsentscheid. Der Schiedsrichter hatte zwei Minuten zuvor einen Spieler von Seefeld aus unerfindlichen Gründen vom Platz gestellt.
Der defensive Mittelfeldspieler etablierte sich in der darauffolgenden Saison an der Seite von Marcos Gelabert. -- Muntwiler hat sich in der Klubgeschichte bereits mit dem ersten Meisterschaftstreffer im neuen Stadion verewigt. Am 26. Juli 2008 gegen Concordia Basel traf er in der 18. Minute mit einem herrlichen Weitschuss via Innenpfosten zum 1:0. -- Muntwiler erlitt im Herbst 2009 einen Achillessehnenriss und fiel bis kurz vor Saisonende aus. -- Im Sommer 2010 als Nachfolger Marc Zellwegers zum Captain ernannt. -- Im Januar 2012 gab der Mittelfeldspieler bekannt, dass er im Sommer zum FC Luzern wechseln wird.
Philipp Muntwiler war U21-Nationalspieler.
Stand 14.05.2012
* 06.02.1976 | Nationalität: Brasilien
19. Juli 2003 bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 34 (29 NLA/5 Cup) Spiele und 4 (2 NLA/2 Cup) Tore für den FCSG. -- Espen-Debüt 26. Juli 2003 beim 0:0 im Heimspiel gegen den FC Aarau.
Ednaldo Mendes da Conceiçao "Naldo" kam vom FC Luzern. -- Den Stürmer kannte Trainer Heinz Peischl aus der gemeinsamen Zeit im FC Wil. -- Naldo war insgesamt wenig erfolgreich; sein wichtigstes Tor war der 1:2-Anschlusstreffer im Cup-Viertelfinal in Thun. -- Der FCSG setzte sich am Ende im Penaltyschiessen durch (wobei Naldo als erster Schütze verschoss).
Naldo soll 1997-98 im Grossclub América Mexico gespielt haben, war in der Saison 2000/01 im Kader des türkischen Spitzenklubs Trabzonspor unter Vertrag. -- Ab 2001 im FC Wil, mit dem ihm der Aufstieg in die NLA gelang. -- Im Herbst 2002 im Höhfenflug der Fürstenländer in 19 NLA-Spielen 5 Tore erzielt. -- Im Winter 2003 an den FC Luzern ausgeliehen, für den er in der Abstiegsrunde 9 Mal eingesetzt wurde, den Abstieg aber nicht verhindern konnte.
16.08.2010
* 15.02.1976 | Nationalität: Brasilien
Januar 1999 bis 31. März 2000 im FCSG. -- 11 (10 NLA/1 Cup) Spiele und ein NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. März 1999 im Cup-Sechzehntelfinal in Buochs (0:1-Niederlage nach Verlängerung).
Francisco Valmerino de Souza "Neri" kam mit der Empfehlung von 12 Toren in 8 1.-Liga-Spielen mit dem FC Köniz ins Espenmoos. -- War zu Beginn seines FCSG-Engagements gesperrt, dann brachte er es bis zur Sommersaison auf 9 Einsätze in der NLA. -- Schweizer Meister 2000, doch die Meisterfeier erlebte er nicht mehr, wurde er doch per 1. April 2000 an den FC Wil ausgeliehen, nachdem er nur noch einmal auf dem Feld stand. -- Im Vergleich zum gleichzeitig mit ihm verpflichteten Landsmann Jairo konnte Neri nicht brillieren. -- Später kam der Stürmer doch noch zu einer beachtlichen Karriere. -- 2000/01 10 NLB-Tore für den FC Wil, dann in zwei Jahren 26 Tore für den SC Kriens. -- In der Saison 2003/2004 zum FC Schaffhausen gewechselt, mit dem er als NLB-Torschützenkönig (17 Tore) zum Aufstieg beitrug. -- Darauf von den Young Boys verpflichtet, für die er im ersten Jahr 13 Treffer erzielte. -- Nach dem Trainerwechsel in Bern von Gernot Rohr kaum mehr berücksichtigt, wechselte der Brasilianer im Januar 2006 zum FC Aarau. -- 2006/07 erneut im FC Schaffhausen (6 NLA-Tore). -- Ab Sommer 2007 in Zypern bei Enosis Paralimni. -- Ab Januar 2008 in der AC Bellinzona, für die er mit 11 Toren zum Aufstieg beitrug, so auch im Barrage-Rückspiel im Espenmoos, in dem er den Führungstreffer erzielte. -- Anfang Januar 2009 wurde der Vertrag bei der ACB aufgelöst, Neri wollte die Karriere in der Heimat beenden.
* 25.03.1973 | Nationalität: Trinidad und Tobago
Juli 2000 bis Januar 2003 im FCSG. -- 52 (37 NLA/5 Cup/7 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 10 (9 NLA/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. Juli 2000 in Lugano (0:1-Niederlage).
Jerren Kendall Nixon wurde nach dem Meistertitel verpflichtet. -- Der Offensivspieler, der meist hinter den Spitzen spielte, kam von Yverdon-Sport und hatte eine ausgezeichnete erste Saison im Espenmoos. -- Seinen ersten Torerfolg für die Espen feierte Nixon gleich doppelt: zum 4:0-Heimsieg gegen Basel liess er am 19. November 2000 nach dem 1:0 auch noch das 4:0 folgen. -- Im nächsten Heimspiel gegen den FCB, am 22. April 2001, erzielte er ein "Phantomtor". Seine Flanke ging über Goalie König, der zur Abwehr einen Schritt hinter die Torlinie tat. Der Ball überquerte die Linie wohl nicht, der Assistent jedoch hob die Fahne, der Schiedsrichter entschied auf Tor; es war das 2:0, am Ende siegte der FCSG 3:2. -- Zuvor gelang Nixon auch im Spitzenspiel gegen Lugano eine Doublette (3:1-Sieg). -- Im Sommer 2001 nach einer Verletzung ausgefallen, kam der Trinidader erst im Frühling 2002 wieder zum Einsatz. -- Im Herbst 2002 nach der Absetzung von Gérard Castella von Thomas Staub nicht mehr aufgeboten. -- Mit dem Amtsantritt von Heinz Peischl aussortiert.
Nixon versuchte sich bei den Dallas Burn (heute FC Dallas), erhielt im Team der Major League Soccer jedoch keinen Vertrag. -- Schloss sich schliesslich in seiner Heimat den North East Stars aus Sangre Grande an. -- Die Stars wurden vor seiner Ankunft in ihrer ersten Profi-Saison abgeschlagen Letzte, mit ihm 2004 Dritte. -- Zudem wurde Nixon Torschützenkönig der Liga. -- Nixon soll 2005 die Karriere abgeschlossen haben, kam aber nochmals in der erfolgreichen und historischen ersten WM-Qualifikation zu zwei Einsätzen und erzielte ein Tor, war aber bei der WM 2006 in Deutschland nicht im Aufgebot.
Jerren Nixon spielte bei verschiedenen Klub in Trinidad und Tobago, ehe er 1993 nach Europa wechselte. -- Mit Dundee United gewann Nixon in der ersten Saison den schottischen Cup, stieg jedoch 1995 ab. -- Der FC Zürich holte ihn als ersten Trinidader in die Schweiz. -- Nixon bestritt bis 1999 105 NLA-Spiele (20 Tore) für den FCZ. -- In der Saison 1999/2000 nicht mehr zum Einsatz gekommen, wurde er im März 2000 an Yverdon ausgeliehen, für die Nixon 9 NLA-Spiele bestritt (1 Tor; total 151 NLA-Spiele/29 Goals).
Jerren Nixon bestritt 38 Länderspiele für Trinidad und Tobago und 1991 die U20-WM in Portugal.
07.08.2010
* 21.07.1982 | Nationalität: Kosovo/Schweiz
Seit 1. Juli 2009 im FCSG. -- Bisher 87 Spiele (62 NLA/18 NLB/7 Cup) und 7 (4 NLA/3 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. Juli 2009 beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Basel.
Kristian Nushi war nach dem feststehenden Wiederaufstieg erste Neuverpflichtung 2009. -- Der Kosovare verdankte seine Verpflichtung nebst technischen und vorbildlichen kämpferischen Qualitäten nicht zuletzt seiner Ostschweizer Herkunft. -- 2002 bis 2005 vier Saisons mit dem FC Wil in der NLA und NLB. -- Auf dem Weg zum Cupsieg 2004 vorentscheidender Torschütze im Halbfinal auf dem Espenmoos (zum 0:2). -- 2007 bis 2009 im FC Aarau (69 NLA-Spiele).
Stand 14.05.2012
* 22.03.1969 | Nationalität: Südafrika
1. Juli 1996 bis 16. Januar 1997 und 30. August 1997 bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 25 NLA-Spiele und 2 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
David Sibusio Nyathi kam von den Kaizer Chiefs (Soweto/Johannesburg) zum FCSG und gehörte mit Sizwe Motaung und Phil Masinga dem neuen südafrikanischen Trio der Espen an. -- Der Verteidiger hatte einen starken Einstand, musste aber bald wegen einer Knieverletzung pausieren. -- Kehrte ins Team zurück, soll aber auf Trainer Roger Hegi zu häufig zu lustlos gewirkt haben. -- Im Januar 1997 vom CD Tenerife verpflichtet. -- Doch Teneriffa sollte nicht Nyathis Trauminsel werden, die Hoffnung, in der spanischen "Primera" zu spielen, wurde jäh zerschlagen: medizinische Untersuchungen zeigten, dass Nyathi Probleme mit dem Herzen hat. -- Er überstand zwei Operationen, wurde aber vom Verein wieder abgeschoben.
David Nyathi fühlte sich fit, St. Galler Ärzte hatten keine Einwände und er wurde wieder ins FCSG-Kader aufgenommen, gab am 13. September 1997 beim 3:0-Heimsieg gegen den SC Kriens sein Comeback bei den Espen. -- Bereits im Januar 1998 unterschrieb David Nyathi für die kommende Saison bei Cagliari Calcio. -- Im Frühling 1998 wegen Aufgeboten für das Nationalteam Südafrikas oft abwesend, so auch bei den Höhepunkten Cup-Halbfinal und Cupfinal.
An der WM in Frankreich war David Nyathi Stammspieler, doch die "Bafana Bafana" kam nicht über die Gruppenspiele hinaus. -- Insgesamt hat Nyathi 41 Länderspiele für Südafrika bestritten.
Richtig glücklich wurde der Verteidiger auch in Sardinien nicht, er brachte es auf 6 Einsätze in der Serie A. -- Im Jahr 2000 ein letzter Wechsel zu Ankaragüçü in die Türkei, wo er die Saison vorzeitig abbrach und die Karriere als Profi beendete.
28.02.2011
* 07.03.1981
1. Juli 2001 bis 14. Juli 2004 im FCSG. -- 24 (19 NLA/5 Europacup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Juli 2001 in Neuenburg (0:3-Niederlage gegen Xamax).
Stephan Oberli kam als Nachwuchsspieler 1996 von Wil ins Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler war Nachwuchs-Internationaler und schien auch im NLA-Team auf bestem Weg zu sein, alle Hoffnungen zu erfüllen. -- Doch ab Frühling 2002 wurde er immer wieder von Verletzungen gebremst. Als grösste Rückschläge erlitt er einen Bänderriss im Fussgelenk und nach seinem Comeback im Oktober 2002 einen Kreuzbandriss. -- Im Trainingslager in Südafrika im Februar 2000 mit der U19 verunfallt. Teamkollege Thomas Köppel war danach querschnittgelähmt, Oberli hatte Glück und kam mit gebrochenem Brustwirbel davon. -- 2004 wurde er seinem Stammklub FC Wil ausgeliehen, für den Oberli bis 2006 31 NLB-Spiele bestritt.
24.04.2010
* 01.03.1976 | Nationalität: Serbien
21. September bis 31. Dezember 2004 im FCSG. -- 11 (9 NLA/2 Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. September 2004 beim 1:0-Auswärtssieg gegen die Young Boys.
Goran Obradovic war vertragslos und wurde vorerst bis zur Winterpause verpflichtet, nachdem gleich mehrere Offensivspieler wegen Verletzungen ausfielen. -- Obradovic spielte sowohl im offensiven Mittelfeld als auch im Angriff. -- Der Serbe überzeugte, erhielt ein Angebot zum Verbleib, lehnte jedoch ab.
Schliesslich unterschrieb Obradovic im Januar 2005 beim FC Vaduz. -- Mit den Liechtensteinern verpasste er in der Barrage den Aufstieg. -- Im August 2005 zum FC Sion geholt, mit dem Obradovic ein Jahr später die Barrage-Spiele gegen Xamax gewann und in die NLA zurück kehrte. -- Seither im Wallis. -- Mit Sion weimal Cupsieger, im Final jeweils gegen die Young Boys: 2005 (Torschütze zum 1:1-Ausgleich, Sion bezwang die Young Boys im Penaltyschiessen) und 2009 (erzielte den 1:2-Anschlusstreffer; Sion drehte das Spiel zum 3:2).
Obradovic startete seine Profikarriere 1996 bei Partizan Belgrad, wurde in der ersten Saison sowie 1998/99 Meister. -- Im Januar 2001 zum Servette FC, für den er in 90 NLA-Spielen 18 Tore erzielte. -- 2001 Cupsieger mit Servette. -- NLA-Debüt am 24. Februar 2001 beim 3:0-Heimsieg gegen Basel. Erster NLA-Treffer am 10. März 2001 gegen den FCSG. -- Obradovic spielte in Serbiens U21-Nationalteam. -- Juniorenklub war der FK Sumadija (Arandelovac).
25.08.2010
* 15.03.1987 | Nationalität: Liechtenstein/Schweiz
1. Juli 2008 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 3 (2 NLA/1 NLB) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Mai 2009 beim 1:3 in Lugano.
Yves Oehri kam von der U21 des FC Winterthur in die Ostschweiz. -- Bisher 28 Länderspiele für Liechtenstein. -- Er gehörte schon als Winterthurer Nachwuchsspieler zum Team und war beim inofiziellen Eröffnugnsspiel der AFG-Arena, bei Schweiz - Liechtenstein 83 Minuten im Einsatz. -- Oehri wechselte im Sommer 2010 zum FC Vaduz.
Aktualisiert/Stand Länderspiele 4. März 2012
* 04.03.1989 | Nationalität: Kamerun
Seit 12. Februar 2010 im FCSG. -- Bisher 27 (18 NLA/7 NLB/2 Cup) Spiele und 7 (2 NLA/3 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Februar 2010 in Neuenburg beim 3:0-Sieg gegen Xamax.
Brice Owona kam vom Coton Sport FC (Garoua), bei dem er seit 2005 unter Vertrag gestanden haben soll. -- Der Stürmer war mit Kamerun U20-WM-Teilnehmer 2009 in Ägypten (in allen drei Vorrundenspielen im Einsatz, als Gruppenletzter ausgeschieden).
Stand 23.11.2011
* 26.12.1989 | Nationalität: Gambia
Seit 21. Januar 2009 im FCSG. -- Bisher 78 (44 NLA/24 NLB/10 Cup) Spiele und 7 (4 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 02. März 2009 beim 4:0-Heimspieg gegen Yverdon.
Pa Modou Jagne kam vom FC Wil, wohin ihn Uli Forte von Ports Authority in Gambia holte. -- Nationalspieler von Gambia (u.a. 2 Einsätze in der Qualifikation zur WM 2010) und für sein Heimatland an der U17-WM 2005 in Peru und 2007 an der U20-WM in Kanada (im Achtelfinal) im Einsatz.
Stand 14.05.2012
* 24.09.1977
1. Juli 2003 bis 30. Juni 2005 im FCSG. -- 64 (56 NLA/8 Cup) Spiele und 11 (7 NLA/4 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2003 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Young Boys.
Dusan Pavlovic kam vom FC Wil, wo er zuvor ebenfalls unter Heinz Peischl spielte, aufs Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler ist nicht verwandt mit der einstigen FCSG-Nachwuchshoffnung Daniel Pavlovic. -- Wurde im Nachwuchs der Grasshoppers augebildet, für die er am 31. Mai 1995 sein NLA-Debüt in Lausanne gab. -- Später in Lugano, Baden, Bellinzona unter Vertrag, ab Januar 2000 im FC Wil. -- 2005 holten ihn die Grasshoppers zurück, für eine Saison war er nun Stammspieler. -- Ein Jahr später musste er im Rahmen einer Kaderbereinigung über die Klinge springen. -- Im Januar 2008 vom FC Erzgebirge Aue verpflichtet, mit dem er den Abstieg aus der 2. Bundesliga nicht verhindern konnte. -- Im Februar 2009 zu Hapoel Ra'anana in Israels zweithöchster Liga. -- Ab Sommer 2009 im SC Buochs (2. Liga interregional), mit dem Pavlovic die Rückkehr in die 1. Liga gelang. Die Nidwaldner stiegen 2011 wieder ab, Pavlovic blieb in der 1. Liga und schloss sich dem FC Wangen bei Olten an.
Ergänzt 16.08.2011
* | Nationalität: 23.07.1967
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 111 (84 NLA/13 NLB/9 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Sursee.
Eric Pédat konnte nach dem Abstieg und dem Weggang von Jörg Stiel vom Servette FC ausgeliehen werden. -- Der Genfer Goalie war nicht nur sportlicher Rückhalt, sondern auch Führungsspieler, was als Romand in der Ostschweiz alleine schon bemerkenswert war und ihm auch uneingeschrenkt Respekt einbrachte. --1995 schliesslich auch zum Captain ernannt. -- Pédat wuchs in seiner Zeit im FCSG in der Meinung vieler zu einem der besten Goalies der Schweiz, dennoch blieb ihm die Beachtung der Nationalmannschafts-Verantwortlichen verwehrt. -- Dafür hatte Pédat grossen Anteil an der Finalrunden-Qualifikation im Herbst 1995.
Nachdem sein Nachfolger in Genf, Marco Pascolo, im Sommer 1996 nach Cagliari verliess, musste Pédat zu Servette zurück kehren. -- Nun aber war er auch bei den Grenats unbestrittene Nummer eins, wie schon zwischen 1989 und 1991. -- 1999 wurde Eric Pédat mit Servette Meister, 2001 Cupsieger, und im Herbst 2001 zu den letzten grossen Europacupspielen der Genfer mit Siegen über Real Saragossa und Hertha Berlin. -- Im Sommer 2002 beendete Pédat seine Karriere, nachdem Vorgänger Pascolo als sein Nachfolger zurück geholt wurde. -- Ebenso war ja in St. Gallen sein Vorgänger, Jörg Stiel, auch Nachfolger.
Eric Pédat spielte bereits als Junior im Servette FC. -- Zwischen 1987 und 1989 im Etoile Carouge FC 69 Spiele in NLB und Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB). -- Ab 1989 bei Servette im Fanionteam, für das er im ersten Karriereabschnitt 64 NLA-Spiele bestritt, im zweiten 203. -- Total 438 NL-Spiele. -- NLA-Torhüter des Jahres im Jahr 2001.
Eric Pédat, gelernter Zahntechniker, soll heute in der Waadt als Sportlehrer tätig sein.
30.12.2010
* Brasilien | Nationalität: 15.05.1974
27. Januar bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 10 (9 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Februar 1998 im 2:1 nach Verlängerung gewonnenen Cup-Achtelfinal in Sitten.
Die Verpflichtung von Edvaldo Gonçalves Pereira wurde gemeinsam mit der von Jonathan Vidallé bekannt gegeben. -- Im Vergleich zum Argentinier konnte Edvaldo Pereira weniger positive Akzente setzen, weswegen er trotz Eineinhalb-Jahres-Vertrag nicht über Saisonende hinaus in St. Gallen beschäftigt wurde. -- Allerdings musste sich Pereira in der Vorbereitung noch von einem Bänderriss im Fuss erholen. -- Der Stürmer blieb im FCSG-Trikot ohne eigenen Torerfolg. -- Bei seinem Debüt holte er sich eine Rote Karte wegen Unsportlichkeit gegen Sion-Goalie Fabrice Borer.
Edvaldo Pereira soll vor seiner Espen-Zeit in Brasilien für Botafogo, in Portugal für Maritimo (Madeira) und Farense sowie in Mexiko für Deportivo Toluca gespielt haben. -- Später u.a. in China bei Shenhua (Schanghai), in Uruguay bei Defensor Sporting (Montevideo) und zuletzt in Thailand (2009 Thai Port FC und seit 2010 Chiangrai United FC.
22.03.2011
* 29.03.1979
21. Januar 1999 bis 30. Juni 2001 im FCSG. -- 28 (25 NLA/3 Cup) Spiele und 3 (2 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. März 1999 beim 2:0-Heimsieg gegen Servette.
Dino Pinnelli wurde 2000 Schweizer Meister. -- Der Innenverteidiger fehlte oft aus Verletzungsgründen. -- Kam vom FC Schaffhausen. -- Der vom FC Uster stammende Pinnelli war zwei Jahre im Nachwuchs des FC Zürich, ehe er 1992 nach Lugano wechselte. -- Bestritt mit den Tessinnern in der Saison 1992/93 sein erstes NLA-Spiel, 1994/95 sein zweites. -- Dazwischen im Herbst 1994 ein halbes Jahr im FC Baden, wohin er 1995 definitv wechselte. -- Ab 1997 in Schaffhausen. -- Nach dem FCSG 2001/02 beim FC Luzern (19 NLA-Spiele), ein halbes Jahr in der 1. Liga mit dem FC Wangen bei Olten und im Frühling 2003 erneut in der NLB mit dem FC Winterthur (12 Meisterschaftsspiele). -- Danach spielte Pinnelli mehrere Saisons für den FC Bülach in der 2. Liga interregional.
* 03.05.1982 | Nationalität: Deutschland
10. August 2004 bis 30. Juni 2005 im FCSG. -- 24 (21 NLA/3 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. August 2004 beim 0:0 gegen die Grasshoppers.
Tobias Rathgeb wurde vom VfB Stuttgart ausgeliehen. -- Dieses "Leihgeschäft" war das sichtbarste Zeichen der Zusammenarbeit mit dem Bundesligisten. -- Der linke Aussenverteidiger spielte zuvor im Nachwuchsteam des VfB in der Regionalliga. -- Da Pascal Cerrone verpflichtet werden konnte, verliess Rathgeb den FCSG nach einer Saison und wechselte zum FC Hansa Rostock. -- Mit den Ostdeutschen gelang in der ersten Saison die Rückkehr in die 1. Bundesliga, ein Jahr später erfolgte der Wiederabstieg. -- Während Rathgeb in der Topliga 30 Spiele bestritt, kam er in zwei Saisons 2. Bundesliga nur auf 15 Einsätze. -- Seit Januar 2010 wieder im Nachwuschteam des VfB Stuttgart (3. Bundesliga). -- Erste Junioren-Vereine waren der TV Nellingen und der VfL Kirchheim/Teck.
17. Juni 2010
* 13.09.1971 | Nationalität: Italien
Vom 25. Februar 2003 bis Juni 2008 im FCSG. -- 181 (164 NLA/15 Cup/2 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 2. März 2003 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 4:2-Sieg gegen Luzern. -- Ab Sommer 2011 als Goalietrainer wieder im FC St. Gallen.
Weil Trainer Heinz Peischl den Eindruck hatte, dass seine Goalies nicht nervenstark genug für den Abstiegskampf sind, wurde Razzetti wenige Tage vor dem Auftakt in die bisher letzte Auf-/Abstiegsrunde aus Lugano geholt. -- Der Italiener überzeugte auf Anhieb, wurde zum Führungsspieler, später auch Captain, und Publikumsliebling. -- Zu Beginn der Rückrunde 2007/2008 musste er Daniel Lopar weichen, war im letzten Halbjahr nur noch auf der Bank.
Zuvor seit 1999 im Lugano, wo er 2001 vor dem FCSG Zweiter wurde. -- Nach dem finanziellen Zusammenbruch blieb er als Einziger der Stars dem Lugano vorerst treu und bestritt und spielte ein halbes Jahr in der NLB, ehe er aufs Espenmoos geholt wurde.
Razzetti wurde in der U.S. Cremonese ausgebildet und startete da 1992 auch seine Profilaufbahn. Als Ersatzgoalie kam er zu 7 Einsätzen in der Serie A. -- 1996/1997 an Acireale ausgeliehen (32 Spiele mit den Sizilanern in der Serie C1). -- 1997/1998 zurück in seinem zuvor zweimal hintereinander abgestiegenen Stammklub Cremonese. -- Nun war er Goalie Nummer 1, und über die Barrage gegen Livorno wurde die Rückkehr in die Serie B erlangt, eine Saison später folgte jedoch abermals der Abstieg. -- So kam er auf weitere 51 Spiele (33 C1/28 B) mit Cremonese, ehe er 1999 nach Lugano wechselte.
Auch wegen der anstehenden Einschulung seiner Tochter wollte Razzetti den Vertrag in St. Gallen nicht verlängern. Bellinzona soll sich um ihn bemüht haben, doch "Razzo" schloss sich der U.S. Pizzighettone an. Zu Aktiv-Zeiten auf dem Espenmoos erzählte er einmal, dass es ein Traum wäre, für den Verein seines Heimatortes zu spielen. Als Junior war Pizzighettone noch ein Amateurverein, 2003 erstmals im Profifussball. Doch trotz noch immer starker Leistungen konnte Razzetti den Abstieg aus der "LegaPro 2" (zuvor "C2") nicht verhindern. -- Nach der Profi-Karriere bei Cremonese Goalie-Trainer im Nachwuchs, ehe er im Sommer 2011 in selber Funktion zum FCSG zurück kehrte.
aktualisiert 04.06.2011
* 04.05.1983
Ab 1. Januar 2011 im FCSG. -- Bisher 44 (16 NLA/24 NLB/4 Cup) Spiele und 6 (2 NLA/4 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2011 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
Alberto Regazzoni kommt vom BSC Young Boys. -- Der Offensivspieler kam im Herbst 2009 nur noch zu einem Einsatz über die volle Distanz, nachdem er in den drei Jahren zuvor in Bern Stammspieler war und 84 NLA-Spiele bestritt (total 96 Meisterschaftsspiele mit YB). -- 11 Europacup-Spiele für die Young Boys.
Regazzoni startete seine Karriere im Nachwuchs des FC Lugano, wo er als 17-jähriger am 4. Juni 2000 zu seinem NLA-Debüt kam (1:1 gegen Delémont). -- Ab der Saison 2002/03 im Kader des Fanionteams des FC Lugano, für den er nun in 25 Spielen in der NLB und in der Auf-/Abstiegsrunde eingesetzt wurde - bis zum Konkurs und dem abrupten Ende seines Stammklubs.
Regazzoni konnte sich der AC Malcantone Agno anschliessen, die zum Auffangbecken des FC Lugano wurde und im Sommer 2003 mit ihm den Aufstieg in die NLB schaffte. -- In seiner ersten kompletten NLB-Saison war er zusammen mit Yane Bugnard mit 11 Toren bester Schütze der AC Malcantone.
2004 Transfer zum FC Sion, mit dem in der zweiten Saison nicht nur der Aufstieg in die NLA gelang. -- 2006 gelang dem FC Sion ein weiterer Cupsieg. Als Unterklassiger waren die Walliser gegen die Young Boys in deren Stadion für einmal in einem Endspiel Aussenseiter. Es kam nach torlosen 120 Minuten zum Penaltyschiessen, und Regazzoni verwandelte den entscheidenden Elfer.
Nach einer NLA-Saison mit Sion im Juli 2007 selbst zu den Young Boys gewechselt. -- In der ersten Saison in Bern meist als Joker im Einsatz, ab 2008 öfter von Beginn weg. -- 2009 noch einmal im Cupfinal, diesmal gabs für Regazzoni eine 2:3-Niederlage .. gegen den FC Sion.
Alberto Regazzoni bestritt bisher 3 Länderspiele, alle unter Köbi Kuhn zwischen Herbst 2006 und Frühling 2007. -- Das Nati-Debüt gab er am 2. September 2006 beim 1:0-Sieg gegen Venezuela in Basel.
Stand 29.04.2012
* 16.02.1968 | Nationalität: Holland
6. Oktober 1996 bis 3. Januar 1998 im FCSG. -- 47 (43 NLA/4 Cup) Spiele und 20 (19 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 9. Oktober 1996 beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Zürich.
Erik Regtop wurde als Nachfolger von Phil Masinga verpflichtet. -- Der Mittelfeldspieler kam von Bradford City (zweithöchste englische Liga, damals "First Division"). -- Regtop war Spielmacher und einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler, die der FCSG je hatte. Die Quote von 2,35 Spielen pro Goal unterboten nach ihm einzig die Stürmer Charles Amoah, Ionel Gane und Francisco Aguirre.
Zum Zeitpunkt seines Abgangs bester Torschütze der Espen. -- Dazu war Regtop ein natürlicher Leadertyp, der Begeisterung ausstrahlte. -- In seinem ersten Auftritt für die Espen Siegtorschütze gegen den FC Zürich. -- Herausragend der 20. September 1997: innerhalb von 28 Minuten erzielte er einen Hattrick zum 4:2-Auswärtssieg im Sittener Tourbillon - die ersten zwei Tore per Foulpenalty. -- Zweimal gelang Regtop eine Doublette: am 5. April 1997 beim 2:1-Auswärtssieg in Basel, sechs Wochen später beim 2:1-Heimsieg gegen ... Basel. -- Für Regtop gab es auch in den drei weiteren Matches gegen Basel stets einen persönlichen Torerfolg.
Als der OGC Nice Regtop einen wesentlich besser dotierten Vertrag anbot, zog er nach Nizza. -- Der Traditionsklub von der Côte d'Azur strebte die Rückkehr in die Division I an (verpasst diese jedoch). -- Im März 1998 fiel er jedoch nach einem Bänderriss aus. -- Der Aufstieg wurde verpasst. Regtop kehrte nach nur 10 Einsätzen für "Gym" zurück in die Region, im August 1998 unterschrieb er bei Austria Lustenau. -- Ab 2000 bei Schwarz-Weiss Bregenz. -- 2002 schliesslich der Wechsel zum SCR Altach. Nun wurde Regtop zum Aufstiegs-Garanten. -- In der ersten Saison in Altach gelang der Aufstieg aus der Regionalliga - als Spieler, Coach und Manager in Personalunion. -- Ein Jahr später gelang die Promotion mit der 2. Mannschaft. -- 2005 als "Aushilfsspieler" mit Diepoldsau in die 2. Liga aufgestiegen. 2006 den FC Altstätten als Spielertrainer in die 2. Liga interregional geführt. -- In der Saison 2007/08 den FC Montlingen als Trainer übernommen, 2009 in 2. Liga aufgestiegen und dort auf Anhieb an die Spitze geführt. -- Schliesslich wurde Regtop vom SC Brühl verpflichtet. Der Klub vom Krontal stieg eben in die 1. Liga auf - für einmal vor seinem Engagement. -- Mit Trainer Regtop schafften die "Kronen" 2011 überraschend den Durchmarsch in die Challenge League.
Ergänzt 4. Januar 2012
* 20.10.1961
Als Junior und bis 30. Juni 1990 im FCSG. -- 272 (219 NLA/4 Europacup/24 Cup/19 IFC/Intertoto-Cup und 6 Ligacup) Spiele und 20 (14 NLA/5 Cup/1 IFC) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 30. November 1980 im Cup-Viertelfinal auswärts gegen den FC Sion.
Beat Rietmann war von Kindsbeinen an ein Espe, durchlief sämtliche Junioren-Stufen des FCSG. -- Den Cup-Viertelfinal in Sitten konnte sein Team nicht mehr gewinnen (1:3-Niederlage). Rietmann ersetzte nach der Pause Norbert Senn; sein Gegenspieler Jean-Paul Brigger habe in der 2. Halbzeit kaum mehr einen Ball berührt. Nicht nur Trainer Willy Sommer zeigte sich zufrieden mit dem jungen Stopper. -- Anfang November sass Rietmann im Ligacup in Sursee erstmals auf der Reservebank des Fanion-Teams und war dann auch in zwei NLA-Spielen im Kader, ehe der Kanti-Schüler zum "Profi-Debüt" kam. -- Zum Rückrundenstart im Frühling 1981 fielen mehrere Stürmer aus. Trainer Sommer setzte Verteidiger Peter Hafner im Angriff ein, Rietmann ersetzte diesen als Stopper und kam am 1. März 1981 im Heimspiel gegen den FC Zürich zu seinem NLA-Debüt (bei dem Hafner zwei Tore zum 3:1-Sieg beitrug).
Vier weitere NLA-Einsätze gab es unter Willy Sommer, und als mit Helmuth Johannsen im Sommer 1981 ein neuer Trainer kam, schaffte es Rietmann "so knapp ins Kader", wie er später erzählte. -- Nur die Matura hatte seine Fussballer-Karriere nochmals kurz gebremst, danach profitierte er davon, dass er vor dem Studium ein Zwischenjahr einschaltete.
So richtig durchgestartet war Rietmann in der zweiten Johannsen-Saison, die mit der damals besten NLA-Klassierung der Geschichte (Platz 3) und der erstmaligen Qualifikation zum UEFA-Cup endete. -- Als harter, stets vorbildlich korrekter Kämpfer in der Abwehr wurde der Stopper gelobt. -- Sein Fairplay spiegelt sich auch in Zahlen: Auch wenn er im ersten und dritten NLA-Spiel je einmal verwarnt wurde, sah er in den über 270 Spielen nur gerade zwölfmal Gelb (10 NLA/2 Schweizer Cup) - und keine einzige rote Karte. -- Grosse Namen beeindruckten den jungen Rietmann nie, auch gegen Torschützenkönige ging er stets unaufgeregt konzentriert ins Spiel. -- Zudem setzte er bei stehenden Bällen auch seine 1,88 m Körpergrösse in der Offensive ein und war immer wieder einmal für Kopfballtore gut.
Rietmann wurde in der Saison 1982/83 regelmässig in der U21-Nati eingesetzt (mehrere Testspiele gegen NL-Klubs und drei offizielle U21-Länderspiele). -- Im Mai 1983 stand Rietmann im U21-Aufgebot für das Heimspiel gegen die DDR. In einem internen Vorbereitungsspiel wurde er von Paul Wolfisberg in der A-Nati eingesetzt, blieb auch im Kader für das EM-Qualifikationsspiel gegen die DDR und war als Einwechselspieler vorgesehen. Am Spieltag erfuhr er, dass er in der Startformation stehe. Die Schweiz "verlor" 0:0, die Qualifikationschancen waren dahin. Doch der St. Galler Verteidiger konnte mit sich richtig zufrieden sein. Die Nervosität verflog mit dem ersten Ballkontakt. Rietmann hatte seinen Gegenspieler Joachim Streich, DDR-Rekordnationalspieler (und Rekordtorschütze), bestens im Griff, und von Libero Roger Wehrli gab es Lob: "Er dirigierte ausgezeichnet, es war eine Freude, so zu spielen." Wolfisberg erklärte später, er habe Manfred Braschler (dessen Nati-Debüt sich abgezeichnet hatte) nicht alleine spielen lassen wollen, "so sollen grad beide St. Galler zusammen beginnen".
Weitere sechs Länderspiele bestritt Rietmann, die letzten drei auf der Amerika-Tour im Februar 1985. -- Zu keiner Zeit hätte er wie seine Konkurrenten im Nationalteam Vollprofi werden wollen. -- Das Studium zum Bauingenieur an der ETH Zürich und später den Beruf wollte er zu keiner Zeit vernachlässigen. -- Dies war dann auch der Grund, weshalb er mit noch nicht 29 Jahren seine Karriere als Spitzenfussballer beendete. -- Nach dem "Wintermeister"-Titel wünschte Trainer Kurt Jara im Frühling 1990, dass Rietmann voll auf den Fussball setzt. -- Der FCSG drängte auf eine Vertragsverlängerung, doch er wollte den Beruf nicht vernachlässigen. -- Es sollte sich später auszahlen, im Sommer 2010 wurde Beat Rietmann in St. Gallen zum Stadtingenieur und damit Leiter des Tiefbauamts gewählt.
Wie Beat war auch sein Vater René Rietmann ein treuer FCSGler. Auch Rietmann Senior war ein grossgewachsener Verteidiger und in den Fünfziger Jahren eine Teamstütze auf dem Espenmoos. Einzig wegen einer beruflichen Weiterbildung in Paris verliess Rietmann Senior 1953 für ein Jahr die Espen.
Fussballerisch setzte Beat Rietmann 1990 seine Karriere beim FC Gossau als Spielertrainer in der 2. Liga fort. -- Wiederholt wurde er später als möglicher FCSG-Sportchef oder Vorstandsmitglied gesehen. -- Kein offizielles Amt war es, als er sich 2008 (auf Bitte von Rietmanns früherem Teamkollegen Hugo Rubio) um Mario Cáceres Eingewöhnung in der Ostschweiz kümmerte. -- Daneben war Rietmann im FC Fortuna als Juniorentrainer tätig.
4. Januar 2012
* 20.10.1984
Seit 1. Juli 2011 im FCSG. -- Bisher 5 (4 NLB/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. Juli 2011 beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz.
Simon Roduner kam vom FC Wohlen, für den er seit Februar 2006 in fünfeinhalb Jahren 127 NLB-Spiele bestritt. -- In seiner letzten Saison konnte die Teamstütze der Freiämter aus verletzungsgründen jedoch nur noch 9 Meisterschaftspiele bestreiten. -- Der Verteidiger wechselte im Januar 2005 in den Nachwuchs der Grasshoppers, für die er zwei halbe Saisons in der U21 bestritt. -- Davor in seinem Stammklub SV Höngg (Zürich) in der 2. Liga.
Stand 29.04.2012
* 05.07.1960 | Nationalität: Chile
1. Juli 1989 bis 18. Juli 1991 im FCSG. -- 66 (57 NLA/5 Cup/4 Intertoto-Cup) Spiele und 18 (15 NLA/1 Cup/2 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 22. Juli 1989 beim 2:2 gegen Sion im Espenmoos.
Hugo Eduardo Rubio wurde im Sommer 1989 als dritter Chilene nach Ivan Zamorano und Patricio Mardones verpflichtet und vom FC Bologna ausgeliehen.
Rubio war in seiner Heimat der populärste Fussballer. -- Nach der starken Copa América 1987 (erst im Final an Uruguay gescheitert) drängte sich ein Ausland-Transfer auf. -- 1988 verpflichtete ihn der FC Bologna, er wurde dem jungen Ivan Zamorano vorgezogen, den Bologna ebenfalls unter Vertrag nahm und von Beginn an in die Ostschweiz auslieh. -- Rubio fiel nach einer Verletzung 6 Monate aus und kam dann nur noch zu Kurzeinsätzen (insgesamt 14 Spiele in der Serie A). -- Die strenge Limitierung für Ausländer in der Serie A begünstigte das "Leihgeschäft" mit dem FCSG.
Auf dem Espenmoos wurde Rubio zum "Leutnant" Zamoranos, nebst den sagenhaften Dribblings glänzte er mit unzähligen präzisen Flanken für den Goalgetter. -- Im Herbst 1989 trug Hugo Rubio dazu bei, dass die Zuschauerzahl um fast die Hälfte anstieg und die Euphorie immerhin zum "Wintermeister" führte. -- Ein Jahr später - Zamorano war inzwischen in Spanien - mussten die Espen zwar in die Abstiegsrunde, Rubio blieb herausraugender Akteur. -- Auf der Schattenseite stehen für Hugo Rubio drei Platzverweise wegen Tätlichkeiten zu Buche.
Als Hugo Rubio im Sommer 1991 zu Colo-Colo zurück kehrte, lag das auch daran, dass sich der FCSG seinen Lohn nicht mehr leisten konnte. -- Zu seinem Abschied hiess es, dass er wie Zamorano seinen Marktwert in der Ostschweiz enorm gesteigert hatte. Bis auf einen Abstecher zum Stadtrivalen Unión Española (1994) blieb Hugo Rubio bis zu seinem Karrierenende bei Chiles Nummer 1, dem Club Social y Deportivo Colo-Colo, für die vor seinem Wechsel nach Bologna zwei Jahre spielte. Mit Colo-Colo feierte Hugo Rubio vier Meistertitel, drei Cupsiege, und je einmal die "Recopa Sudamericana" und die "Copa Interamericana".
Seine Profikarriere begann Hugo Rubio 1981 in seiner Heimatstadt Talca bei den Rangers de Talca. 1982 zum CD Cobreloa (Calama), mit dem er in der ersten Saison und 1985 seine ersten zwei Meistertitel feierte. In der Saison 1985/86 für eine Saison in Spanien beim CD Málaga in der zweithöchsten Liga.
Hugo Rubio bestritt 36 Länderspiele für Chile und erzielte dabei 12 Tore. Seine zweite Copa América 1991 bedeutete schliesslich nicht nur die Rückkehr aus St. Gallen, er gab danach auch den Rücktritt aus dem Nationalteam.
Hugo Rubio besitzt Trainerdiplome, hat sich jedoch mit seiner Firma "Passball" als Spieleragent etabliert.
Hugo Rubios Vater war ebenfalls Profi bei den Rangers de Talca, seine Söhne Eduardo, Matías und Diego wurden alle auch Profi. Eduardo Rubio spielte die Saison 2008/09 im FC Basel, brachte es auch wegen Verletzungen aber nur auf 9 NLA Spiele (2 Tore). Eduardo bestritt bisher 13 Länderspiele, Matías hatte spielte in der U20 Chiles.
3. Oktober 2010
* 10.06.1979 | Nationalität: Schweiz/Griechenland
1. Juli 1998 bis 27. April 1999 im FCSG. -- 8 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Juli 1998 beim 2:2 in Lugano.
Anastasios Salonidis war bereits als Nachwuchsspieler zwischen 1992 und 1997 im FCSG. -- In der Saison 97/98 dem FC Wil ausgeliehen, für den er 8 NLB-Spiele bestritt. -- Der rechte Aussenverteidiger kam in der Finalrunde im 1999 und unter dem neuen Trainer Marcel Koller nur noch zu einem Einsatz und wurde noch im selben Frühling wieder dem FC Wil ausgeliehen (weitere 3 NLB-Spiele).
Im Sommer 1999 wechselte Salonidis, der Grieche aus dem Rheintal, in sein Heimatland und unterschrieb beim Aufsteiger A.O. Trikala, für den er 7 Einsätze in der "Alpha Ethniki", der höchsten Liga. -- Nach dem Abstieg von Trikala im Sommer 2000 zu A.O. Kavala, für den Salonidis in 3 Jahren 54 Spiele in der zweithöchsten Liga spielte. -- Im Sommer 2003 zum Fostiras FC (Tavros), in der selben Saison weiter zum Veria FC in der dritthöchsten Liga. -- Im Januar 2005 Rückkehr in die Schweiz. Salonidis wurde vom SC YF Juventus verpflichtete und bestritt für die Stadtzürcher in einer halben Saison 13 Spiele in der Challenge League. -- Dann noch aktiv bei Chur 97 und dem FC Bad Ragaz.
Erster Junioren-Klub war der FC Widnau.
22.03.2011
* 14.07.1985 | Nationalität: Argentinien
Seit 22. Februar 2011 im FCSG. -- Bisher 47 (15 NLA/28 NLB/4 Cup) Spiele und 19 (2 NLA/14 NLB/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Februar 2011 bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Thun.
Ezequiel Oscar Scarione kam vom FC Thun nach St. Gallen. -- Zuerst für Sommer 2011 verpflichtet, bemühte sich der FCSG, den Mittelfeldspieler bereits vorzeitig in die Ostschweiz zu holen.
Ezequiel Scarione kam Ende Januar 2007 nach Thun. -- Sein Meisterschaftsdebüt gab er am 1. April 2007 bei der 1:4-Auswärstsniederlage in Basel. -- Konnte in der Saison 2007/2008 den Abstieg in die Challenge League nicht vermeiden, war aber mit 6 Goals in 31 Spielen bereits zweitbester Torschütze. -- In der zweiten Saison nach 13 Spielen/6 Toren in der Winterpause dem FC Luzern ausgeleihen (14 NLA-Spiele). -- Im Sommer 2009 zurück in Thun, wo er mit 18 Toren in 28 Spielen als erfolgreichster Schütze zum Wiederaufstieg beitrug. -- Auch im Herbst 2010, als der FC Thun mit bemerkenswerten Resultaten aufwartete, war der Regisseur mit 7 Goals bester Schütze - und sorgte ebenfalls für die meisten erfolgreichen Torvorlagen.
Ezequiel Scarione kam aus dem Nachwuchs des C.A. Boca Juniors, für die er zwei Meisterschaftsspiele im Fanionteam bestritten haben soll. -- 2004 Wechsel nach Ecuador zu Deportivo Cuenca.
Stand 14.05.2012
* 01.04.1984
Seit 2008 im FCSG. -- Bisher 107 Spiele (66 NLA/29 NLB/12 Cup) und 4 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26.07.2008 beim 2:0-Heimsieg gegen Concordia Basel.
Der Innenverteidiger kam vom FC Wil (62 NLB-Spiele von 2006 - 2008), wohin er ebenfalls von Trainer Uli Forte geholt wurde. -- Lukas Schenkel durchlief die Ausbildung im FC Thun, wo er bis zur U19 spielte. -- Ab Dezember 2002 beim FC Münsingen, für den er bis 2004 in der 1. Liga spielte. -- Im Sommer 2004 erhielt Schenkel den ersten Profivertrag im FC Thun, für den er in vier NLA-Spielen zum Einsatz kam. -- Im September 2005 von den Young Boys ausgeliehen, die den Berner Oberländer für ihre U21 holten. -- 2006 vom FC Wil ausgeliehen. -- Unter dessen neuen Trainer Forte fand Schenkel nach einigen Wochen, einer 0:5-Heimniederlage gegen Chiasso und einer erst im Penaltyschiessen abgewendeten Cup-Niederlage in Zug erstmals in die Startformation - und war fortan gesetzt. -- Genauso stand Schenkel in den ersten zwei Saisons für die Espen fast über die gesamte Spieldauer auf dem Rasen: im April 2009 verhinderte eine Gelb-Sperre das Maximum an NLB-Spiele. -- Im Frühling 2010 stoppte Schenkel ein Verletzung, einziger Feldspieler zu werden, der in sämtlichen Spielen über 90 Minuten bestritt. -- Juniorenklub war der FC Allmendingen aus Thun.
Stand 27.05.2011
* 28.09.1984 | Nationalität: Österreich
1. Juli 2004 bis 30. Juni 2005 im FCSG. -- 19 (16 NLA/3 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 2004 zuhause beim 3:3 gegen die Young Boys.
René Schicker kam mit dem Prädikat "Österreichischer U19-Internationaler" vom SV Kapfenberg aufs Espenmoos. -- Der Steirer wurde im ersten Halbjahr fast in jedem Spiel eingesetzt - meist eingewechselt - und war auf dem Weg zum Publikumsliebling. -- Nach der Winterpause von Heinz Peischl nach dem verlorenen Cup-Viertelfinal gegen Aarau (Schicker verwandelte seinen Elfer im Penaltyschiessen) nur noch in 2 NLA-Spielen eingesetzt.
René Schicker wurde im Sommer 2005 an den FC Kärnten ("Erste Liga"/zweithöchste Spielklasse) ausgeliehen. -- Im Sommer 2006 vom Donawitzer SV Leoben, seinem Stammklub, übernommen. -- Nach zwei guten Saisons in Leoben 2008 vom ambitionierten FC Admira Wacker Mödling, ebenfalls "Erste Liga", verpflichtet und seither Leistungsträger bei den Niederösterreichern.
Schicker wechselte 2001 erstmals vom DSV Leoben zum Grazer AK, 2003 zum SV Austria Salzburg (4 Bundesliga-Spiele) und wurde im Januar 2004 an den SV Kapfenberg (den Nachbarn des DSV Leoben) ausgeliehen, ehe er nach St. Gallen kam.
25.08.2010
* 23.07.1980
4. Januar bis 30. Juni 2008 im FCSG. -- 19 (17 NLA/2 Barrage) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Februar 2008 bei der 1:3-Niederlage in Aarau.
Schneider wurde für den Abstiegskampf vom FC Zürich verpflichtet. -- Er wurde zum Abwehrchef, war der ersehnte Führungsspieler. -- Der Berner kam vom FC Zürich für den er in fünfeinhalb Saisons 102 NLA-Spiele bestritt und auch Captain war. -- Davor und dazwischen ebenfalls fünfeinhalb Spielzeiten im FC Thun (154 NLA/NLB-Spiele). -- Nach dem Abstieg zu den Young Boys, die sich schon ein halbes Jahr zuvor um ihn bemühten.
aktualisiert 04.05.2010
* 24.12.1967 | Nationalität: Frankreich
1. Juli 1997 bis 30. Juni 1999 im FCSG. -- 65 (55 NLA/6 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 3 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 20. Juni 1997 im UI-Cup Hinspiel gegen den JK Viljandi Tulevik (3:2 gewonnen).
David Sène kam vom SC Kriens aufs Espenmoos. -- Der zuverlässige Innenverteidiger verpasste den Meisterschaftsstart 1997 verletzungsbedingt, schaffte den Anschluss aber schnell. -- Cupfinalist 1998: Sène wurde beim Stand von 2:1 für den Offensivspieler Georgi Slavtschev eingewechselt. Im verlorenen Penaltyschiessen verwertete Sène seinen "Elfer" zum 2:1. -- Ein Jahr später bat er aus persönlichen Gründen um vorzeitige Vertragsauflösung; Sène hatte bis 2000 unterschrieben gehabt.
David Sène unterschrieb bei Xamax. Für die Neuenburger lief Sène in weiteren 46 NLA-Spielen auf (total 101 NLA-Spiele). -- 2001 bestritt der Franzose eine letzte Saison als Aktiver in der 1. Liga im FC La Chaux-de-Fonds. -- Ab 2002 bei Xamax im Trainerstab, meist als Assistenztrainer, ab Sommer 2004 bis März 2005 zusammen mit Gianni Dellacasa und René Lobello als gleichberechtigter Chef in einem "Triumvirat".
David Sène startete seine Profikarriere im FC Mulhouse, mit dem er den Aufstieg in die 1. Division schaffte. Später beim SAS Epinal (2. Division, dann abgestiegen) und Union Narbonne (untere Liga), ehe er 1996 zum SC Kriens kam, für den er 32 NLB-Spiele bestritt (und 6 Tore erzielte). -- Sein Sohn Manuel Sène spielte zwischen 2007 und 2009 bei Yverdon und Stade Nyonnais in der NLB.
20.09.2010
* 17.09.1983
Im Nachwuchs und bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 6 NLA-Spiele und 2 Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. November 2002 beim 2:1-Auswärtssieg in Bern gegen die Young Boys.
Daniel Senn hatte im schwierigen Herbst 2002 unter Thomas Staub erste Einsätze im Fanionteam und war beim Heimsieg gegen Delémont auch Torschütze zum 3:0-Schlussstand. Heinz Peischl hatte ihn dann nach Amtsantritt offiziell ins Kader der NLA-Mannschaft befördert. -- Ab Mitte April fehlte Senn verletzt und kam dann nur zum Saisonabschluss in Luzern noch einmal zum Einsatz.
Senn wurde an den FC Schaffhausen ausgeliehen, um mehr Spielpraxis sammeln zu können. Mit den "Munotstädtern" schaffte er 2004 den Aufstieg und wurde später vom FCS auch übernommen. -- Daniel Senn wurde Schaffhauser Aufstiegs-Torschütze, er erzielte im entscheidenden Heimspiel gegen Chiasso in der 90. Minute das 3:2. -- Zweieinhalb Monate später, beim 3:2-Sieg gegen den FCSG vor 5500 Zuschauern, dem ersten grossen Triumph der Schaffhauser nach der Rückkehr in die NLA, traf Senn zum 1:0 und fügte den St. Gallern einen tiefen Stich ins Herz. -- Ende September fiel Senn mit einem Wadenbeinbruch aus und fehlte bis Jahresende 2004. -- Nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal hatte der Offensivspieler Verletzungspech: Ende September 2005 hatte ein Ermüdungsbruch im Fuss zu einem längeren Ausfall geführt, danach wurde Senn nur noch unregelmässig eingesetzt, im Herbst 2006 kam er auf gerade noch drei NLA-Spiele. -- Davor hatte Senn im Juni 2005 im Barrage-Rückspiel in Vaduz das einzige Tor erzielt und Schaffhausen eine weitere NLA-Saison gerettet.
Im Januar 2007 wurde Daniel Senn dem FC Winterthur ausgeliehen, für den er bis 2009 in zweieinhalb Jahren 47 NLB-Spiele bestritt. -- Seit Sommer 2009 im FC Tuggen. 16 Tore schoss er in der ersten Saison für die Märchler in der 1. Liga, dazu traf er auch im Schweizer Cup beim 4:1-Sieg gegen den FC Schaffhausen.
Juniorenklub von Daniel Senn war der FC Freienbach. -- Vor seinem Wechsel in den FCSG-Nachwuchs (wohl 2001) spielte er bei den Grasshoppers. -- 1 U21-Länderspiel (am 19. Juli 2005 gegen Katar in Vevey, 1:2-Niederlage).
11. März 2012
* 10.05.1982 | Nationalität: Schweiz/Österreich
Als Junior und bis 31. Januar 2002 im FCSG. -- 2 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 2001 beim 1:1 gegen den FC Aarau.
Zweimal nur kam Daniel Sereinig im Fanionteam zum Einsatz, obwohl er beim Debüt in der Startformation stand und sich 90 Minuten bewährte. -- Mitte Oktober gegen Xamax wurde er von Trainer Marcel Koller nochmals eingewechselt, doch schon da war davon die Rede, das der Innenverteidiger nach Wil wechseln könnte.
Schliesslich wurde Sereinig für ein Jahr ausgeliehen, der FC Wil schaffte den Aufstieg in die NLA, er kam dabei nur zu vier Einsätzen. -- In der Sommerpause wurde Sereinig dem FC Schaffhausen geliehen, später in der Winterpause konnte ihn der FCS übernehmen. -- 2004 gelang ihm der zweite Aufstieg, mittlerweile war Sereinig Stammspieler und blieb dies in den vier Saisons mit den Nordschweizern. -- 2007, nach dem Abstieg, 99 NLA- und 42 NLB-Spielen, erster Ausland-Transfer. -- Bei Rot-Weiss Essen in der Deutschen Regionalliga wurde die Qualifikation für die neu geschaffene 3. Bundesliga verpasst, der Traditionsclub wurde viertklassig. -- Sereinig wechselte zum Vorarlberger Bundesligisten SCR Altach, mit dem der Abstieg nicht verhindert werden konnte. -- Ab 2009 war Daniel Sereinig im SC Freiburg, wurde für die "U23" in der Regionalliga geholt. Dort war er der Routinier unter den Nachwuchsspielern, kam am 2. Oktober 2010 zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga beim 3:2-Heimsieg gegen den 1. FC Köln. -- Seit Januar 2011 zum FC Winterthur.
aktualisiert 15.02.2011
*
2 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 17. Juli 1996 beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Sion.
Ersel Sertkan war 16-jähriger Nachwuchsspieler, als er unter Roger Hegi in der NLA debütierte. -- Sertkan ersetzte in der 88. Minute Marc Zellweger. -- Genau einen Monat später kam er beim 1:0-Heimsieg gegen Servette vor 11'000 Zuschauern in der 80. Minute für den Torschützen Claudio Moura zum zweiten Teileinsatz. -- Später im FC Landquart-Herrschaft. -- Seit Sommer 2011 im neu gegründeten FC Rot-Weiss Winikon (Uster), der sich zum Ziel gesetzt hat, aus der 5. Liga innert zwölf Jahren zum Meistertitel zu gelangen.
aktualisiert 01.10.2011
* 09.07.1988 | Nationalität: Schweiz/Kosovo
Juli bis Dezember 2007 im FCSG. -- 2 (1 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Juli 2007 bei der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Basel.
Labinot Sheholli wurde vom FC Zürich ausgeliehen, für den er davor eine 1.-Liga-Saison mit der U21 bestritt. -- Der offenive Mittelfeldspieler wurde in der halben Saison in St. Gallen auch vorwiegend in der U21 eingesetzt. -- In der 2. Saisonhälfte wieder in der U21 des FC Zürich. -- Seit 2008/2009 wieder in seinem Heimatklub FC Biel. -- Ab Sommer 2012 spielt Labinot Sheholli, inzwischen Captain in Biel, für den FC Aarau.
Im August/September 2008 2 Einsätze im U20-Nationalteam. -- Der 2 Jahre jüngere Bruder Kastriot spielt ebenfalls im FC Biel.
aktualisiert 09.04.2012
* 01.10.1969 | Nationalität: Bulgarien
7. Februar bis 30. Juni 1996 und 1. Juli 1997 bis Sommer 1999 im FCSG. -- 64 (57 NLA/6 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 8 (7 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 25. Februar 1996 bei der 0:4-Niederlage in Aarau.
Georgi Slavtschev kam vom damaligen bulgarischen Serienmeister Levski Sofia. -- Nach der ersten Halbsaison nicht mehr im Kader, ein Jahr später wurde Slavtschev zurück geholt. -- Der offensive Mittelfeldspieler wirkte aufgrund seiner 1,95 m Körpergrösse etwas schlaksig. -- Der Bulgare war Cupfinalist 1998 (stand im Wankdorf in der Startformation und wurde nach Lausannes Anschlusstreffer zugunsten des Verteidigers David Sène ausgewechselt). -- Zur Finalqualifikation trug Slavtschev den Siegtreffer in der Verlängerung im Achtelfinal in Sitten bei (zum 2:1). -- Eine Woche später gelang ihm die einzige Tor-Doublette bei den Espen (im Heimspiel gegen Luzern, 2:1-Sieg). -- Slavtschev kam im letzten Halbjahr, unter Marcel Koller, kaum mehr zum Einsatz. -- Nach der Verpflichtung von Charles Amoah nicht mehr im Kader, hielt er sich im Sommer noch eine Weile im Nachwuchs fit. -- Danach beim Vorarlberger Bundesligisten Schwarz/Weiss Bregenz im Gespräch, Slavtschev kehrte jedoch offenbar in seine Heimat zurück.
23.09.2010
* 31.05.1974
1. Januar 1994 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 11 (4 NLB/7 NLA) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. März 1994 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 3:1-Heimsieg gegen Yverdon.
René Soller kam als 19-jähriges Talent vom FC Amriswil. -- Der Stürmer feierte mit dem FCSG die Rückkehr in die NLA. -- Seinem einzigen Treffer verdankte die Mannschaft von Uwe Rapolder, mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen zu können. Am 4. Dezember 1994 ersetzte Soller in der 62. Minute Mario Frick und erzielte in der 85. Minute das Tor zum 1:0-Heimsieg gegen Lugano. -- Die "Neue Luzerner Zeitung" bezeichnete ihn in einer Rückblende in der Winterpause als "effizientesten NLA-Fussballer", da er mit nur 49 Minuten Einsatzzeit ein Tor erzielte. -- Im März 1995 gegen die Young Boys verletzt ausgewechselt, danach zu keinem weiteren Einsatz mehr gekommen.
Soller wurde im Sommer 1995 dem in die 1. Liga abgestiegenen FC Gossau ausgeliehen. -- Ein Jahr später gelang den Fürstenländern der Wiederaufstieg in die NLB; in den entscheidenden Aufstiegsspielen gegen Bellinzona (1:0- und 3:0-Sieg) erzielte er drei der vier Tore. -- Soller war im Herbst 1996 mit 8 Toren Gossaus bester Torschütze. -- 1997 stieg der FCG wieder ab, Soller ging zum FC Wil, mit dem er im Schweizer Cup erst im Halbfinal an Lausanne-Sports scheiterte. -- Ab 1998 im FC Kreuzlingen (1. Liga). -- 2001 zurück zum FC Amriswil, für den er seit 2006 als Trainer und heute als Co-Trainer des Fanionteams tätig ist.
2. März 2012
* 29.08.1981 | Nationalität: Frankreich/Marokko
24. Januar bis 30. Juni 2004 im FCSG. -- 8 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. März 2004 beim 1:1 im Heimspiel gegen den FC Basel.
Mounir Soufiani wurde von Stade Laval ausgeliehen, bei dem er zwischen 2001 und 2003 zu insgesamt 7 Einsätzen in der Ligue 2 kam. -- Der linke Aussenverteidiger erzielte in seinem zweiten Einsatz für die Espen gegen Xamax den wichtigen Treffer zum 1:1 (am Ende 3:1-Sieg).
Im Sommer 2004 wechselte Soufiani zu Neuchâtel Xamax. -- Er bestritt war Stammspieler bei den Neuenburgern (33 NLA-Spiele), doch im September 2005 wurde sein Vertrag abrupt aufgelöst: Soufiani hatte nach der 0:1-Heimniederlage gegen ... den FCSG dem Publikum eine obszöne Geste gezeigt. -- Im Oktober 2005 vom FC Schaffhausen verpflichtet, für den Soufiani bis Saisonende in 12 NLA-Spielen zum Einsatz kam. -- Soufiani wechselte nach Belgien, wo er für den RAEC Mons und den Royal Antwerp FC spielte. -- Im August 2008 im FC Libourne-Saint-Seurin in der "Nationale" (dritthöchste Liga Frankreichs). -- Seit Sommer 2011 bei der A.S. Béziers in der vierthöchsten Liga Frankreichs (CFA). -- Soufiani startete im Nachwuchs des FC Bourges.
aktualisiert 22. Januar 2012
* 09.08.1975 | Nationalität: Serbien
28. Februar 2001 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 19 (14 NLA/2 Europacup/2 Cup) Spiele und 2 Cup-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. März 2001 bei der 1:4-Niederlage auswärts gegen Servette.
Ivan Stefanovic kam vom FK Obilic (Belgrad) und sollte zusammen mit dem Brasilianer Jefferson mithelfen die Lücke zu schliessen, die Charles Amoah hinterlassen hat. -- Erhielt einen Vertrag bis Sommer 2004. -- Der Stürmer stand bei seinem Espen-Debüt gegen Servette in der Startformation. -- Eine Woche später im Cup-Achtelfinal beim FC Fribourg ebenso, im St. Leonhard-Stadion erzielte er beim 7:1-Sieg die Tore zum 2:1 und 4:1. Es sollten seine einzigen Tore für den FCSG gewesen sein. -- Später war er nur noch einmal, im Cup-Viertelfinal in Winterthur, in der Startformation. -- Nachdem Gérard Castella Anfang 2002 Trainer wurde, musste Stefanovic in die U21. -- Heinz Peischl holte Stefanvoic nach seinem Amtsantritt ein Jahr später zurück ins Profi-Kader, doch ausser in der Vorbereitung kam er zu keinem Einsatz mehr im Fanionteam.
Stefanovic spielte von 1998 bis 2000 für den NK Napredak Krusevac und dann eine halbe Saison bei Obilic.
22.03.2011
* 03.03.1968 | Nationalität: Schweiz/Deutschland
Juli 1990 bis Juni 1993 sowie Juli 1996 bis 20. Juli 2001 im FCSG. -- 313 (269 NLA/22 Cup/6 Europacup/4 UI-Cup/12 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 1. Juli 1990 in Schaan im 2:1 gewonnenen Intertoto-Cup-Spiel gegen den FC Tirol Innsbruck.
Ausserdem vom 20. Juni 2005 bis 22. April 2006 im Verwaltungsrat der FC St. Gallen AG.
Goalie Jörg Stiel führte sein Team als Captain zur Meisterschaft 2000. -- Wuchs in seinem zweiten Abschnitt im Espenmoos zum Leader. -- Als er 1996 zurück kehrte, hatte er zwei Jahre im FC Zürich hinter sich, in denen er selbst beim Trainer öffentlich in der Kritik stand. -- War im FCSG aber auf Anhieb (wieder) ein sicherer Wert. -- Cupfinalist 1998. -- In der Meistersaison zum Nati-Kandidaten gewachsen. -- Debütierte unter Enzo Trossero am 15. November 2000 beim 1:1 im Freundschaftsspiel in Tunesien. -- Stammgoalie bei der Euro 2004 in Portugal und insgesamt 21 Länderspiele. -- Trat nach der Euro 04 als Profifussballer ab. -- Als Junior im FC Baden und eine Saison (82/83) bei den Grasshoppers. -- Die Profikarriere startete Stiel im FC Wettingen, wo er ab 1983 im Nachwuchs spielte. -- NLA-Debüt am 3. Juni 1987 bei Young Boys - Wettingen (3:0). -- Musste mit Wettingen den Abstieg miterleben, schaffte aber 1988 den sofortigen Wiederaufstieg. -- Brachte mit den Ostaargauern im UEFA-Cup im Herbst 1989 beinahe das grosse Napoli mit Diego Maradona zu Fall. -- 106 NLA/NLB-Spiele für Wettingen, 69 NLA-Matches für den FC Zürich und damit total 444 Einsätze in der Nationalliga. -- Nach dem Abstieg 1993 verliess der Goalie den FCSG und bestritt eine Saison mit Toros Neza in Mexikos "Primera". -- Wurde ein Jahr nach dem Meistertitel von Borussia Mönchengladbach abgeworben, wo er es in drei Jahren auf 89 Bundesligaspiele brachte. -- War auch in Deutschland bald der beliebteste TV-Interviewpartner seines Teams. -- Stiel hatte sich als einer der ersten Profis Medientraining genommen. -- Heute arbeitete er für das Schweizer Sportfernsehen SSF, nachdem er zuvor beim Schweizer Fernsehen SF regelmässiger Studiogast war. -- Daneben Vertreter für seinen Goalie-Handschuh-Ausrüster und deren Importeur. -- Teilzeit-Goalietrainer bei Frauenfeld, zuvor in Altach (österr. Bundesliga). -- Hat(te) Mandate für den Spieleragenten Vincio Fioranelli, was auch Interessenskonflikte mit seiner Aufgabe als FCSG-Verwaltungsrat mit sich brachte. -- Im Sommer 2009 von Borussia Mönchengladbach als Dolmetscher für die spanischprachigen Spieler verpflichtet worden. -- Engagiert sich für ein Sozialprojekt in Kuba. -- Bruder Arne Stiel bestritt zwischen 1984 und 1994 217 NLA-Spiele für die Grasshoppers, Servette und Aarau.
* 25.09.1979 | Nationalität: Liechtenstein
Ab 1. Juli 2011 im FCSG. -- Bisher 30 (27 NLB/3 Cup) Spiele und 1 NLB-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. Juli 2011 beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz.
Martin Stocklasa kam vom österreichischen Bundesliga-Klub SV Ried und war die erste Neuverpflichtung nach dem Abstieg 2011. -- Für die Oberösterreicher bestritt Stocklasa seit 2008 in drei Saisons 92 Meisterschaftsspiele (6 Tore). -- Vor allem in seiner letzten Rieder Saison sorgte seine Mannschaft für viel Aufsehen. -- Sie war wochenlang vor den Grossklubs aus Salzburg und Wien Tabellenführer. -- Und zum Abschluss gewann er mit dem SV Ried den Cup (2:0 im Final gegen Austria Lustenau).
Martin Stocklasa entstammt den Junioren des USV Eschen/Mauren und wechselte 1997 zum FC Vaduz in die 1. Liga. -- Ab 1999 im FC Zürich, für den er in der ersten Saison 25 NLA-Spiele bestritt. -- 2000/01 dem SC Kriens ausgeliehen (28 NLB-Spiele). -- 2001/02 wieder im FC Zürich (17 NLA-Spiele). -- Ab Sommer 2003 beim mittlerweile in den Profifussball aufgestiegenen FC Vaduz, für den bis 2006 123 NLB-Matches bestritt. -- Ab Sommer 2006 für zwei Jahre in der SG Dynamo Dresden. -- Der Traditionsklub aus Sachsen war zuvor in die Regionalliga abgestiegen, Stocklasa spielte 60 Spiele in der dritthöchsten deutschen Liga. -- Als bekannt war, dass Martin Stocklasa den SV Ried verlassen würde, sollen sich auch Dynamo (nun als Aufsteiger in die 2. Bundesliga) sowie der aufstrebende Klub RasenBallsport Leipzig (Regionalliga) um die Dienste des neuen FCSG-Innenverteidigers bemüht haben.
Martin Stocklasa bestritt seit 1996 98 Länderspiele (5 Tore) für Liechtenstein. -- Der 18 Monate jüngere Bruder Michael Stocklasa, auch er ein Defensiv-Spieler, ist ebenfalls Nationalspieler (70 Einsätze) und seit 2006 wieder im Stammklub USV Eschen/Mauren. -- Michael spielte zwischenzeitlich für den FC Vaduz (1998-2000 und 2002-2006), FC Winterthur (2000/01) und den FC Baden (2001-2002).
Stand 06.05.2012
* 28.12.1976
26. Oktober 2000 bis 31. Dezember 2003 im FCSG. -- 49 (44 NLA/1 Cup/4 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. April 2001 beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Zürich.
Oliver Stöckli wurde aufgrund der Verletzung des Ersatzgoalies Thomas Alder verpflichtet, war zuvor Ersatzgoalie im FC Winterthur. -- Als sich der Wechsel von Jörg Stiel in die deutsche Bundesliga abzeichnete, wurde Stöckli zur Nummer Eins, für 42 NLA-Spiele. -- Im ersten Spiel unter Trainer Thomas Staub (2:2 gegen Servette, im Espenmoos) endete Stöcklis kurze Ära. Er wurde in der Halbzeit durch Flavio Agosti ersetzt, der vom Publikum gefordert wurde. -- Stöckli kassierte kurz vor dem Pausenpfiff das 1:2 und hatte in den Wochen zuvor in der Öffentlichkeit an Rückhalt verloren. -- Als im Januar Heinz Peischl das Traineramt übernahm, befand er, dass Stöckli wie Agosti zu schwache Nerven für den Abstiegskampf hätten. Stefano Razzetti konnte vom serbelnden FC Lugano übernehmen können.
Darauf wurde Stöckli für eine halbe Saison an Lugano ausgeliehen. Die Tessiner wollten holten ihn als Ersatz hinter Germano Vailati. -- Im Sommer kehrte der Aargauer zurück ins Espenmoos, war aber gegen Razzetti chancenlos. Im September 2004 wurde der Vertrag aufgelöst. -- Stöckli konnte sich im Januar 2004 dem FC Sion anschliessen, der sich erst spät im Herbst 2003 die Wiederaufnahme in der NLB erstreiten konnte. -- Im Sommer 2004 zum NLB-Club Concordia Basel. -- Im Januar 2005 vom FC Aarau als Ersatz für den verletzten Massimo Colomba übernommen. -- Mit Aarau feierte er gleich beim ersten Auftritt einen persönlichen Triumph. Im Cup-Viertelfinal im Espenmoos wehrte er im Penaltyschiessen die Schüsse von Daniel Imhof und Julio Lopez ab und sicherte so den Halbfinal-Einzug. -- Im Sommer 2006 wieder im FC Winterthur, wo er für eineinhalb Jahre die Nummer Eins war. -- Im Herbst 2007 wurde Stöckli von Christian Leite verdrängt. -- Im Februar 2008 vom FC Basel unter Vertrag genommen. -- Nach Rücktritt vom Rücktritt im Herbst 2008 nochmals für drei Spiele im FCB-Tor. -- Nach dem letzten Rücktritt als Profifussballer im Sommer 2009 Goalietrainer im Nachwuchs des FC Basel.
In St. Jakob startete Stöckli seine Karriere. Er wurde 1995 vom damaligen Erstligisten FC Muri als dritter Goalie verpflichtet. Bestritt bis zum Jahr 2000 8 NLA-Spiele für Basel und wurde in der Saison 1998/99 an den FC Baden (2 NLB-Spiele) ausgeliehen. -- NLA-Debüt am 3. Mai 1997 bei Basel - GC (3:3). Stöckli wurde in der Halbzeit für Thomas Grüter eingewechselt. -- Stöckli war Nachwuchs-Internationaler, bestritt u.a. 1993 die U16-EM-Endrunde in der Türkei.
aktualisiert 11. Januar 2011
* 10.04.1970
Bis 30. Juni 1992 im FCSG. -- 24 (18 NLA/3 Cup/3 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. Dezember 1988 bei der 0:3-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers.
Christian Stübi kam aus dem FCSG-Nachwuchs und schien es im Sommer 1990 geschafft zu haben, stand zu Saisonbeginn in der Startformation, schied aber im dritten Spiel in Sion schon in der 8. Minute verletzt aus.
Zwei Jahre später wechselte Stübi zum FC Schaffhausen, für den er sieben Saisons in der NLB spielte und als Höhepunkt der Karriere 1994 im Cupfinal stand. -- 1999 beendete Stübi seine Aktiv-Karriere und wurde Geschäftsführer des FC Schaffhausen, später zusätzlich auch Sportchef. -- So hatte er 2004 beim Aufstieg in die Super League wesentlichen Anteil am Schaffhauser Fussball-Wunder und arbeitete an der Seite von Trainer Jürgen Seeberger auch zweimaligen verteidigen des Platzes in der obersten Liga mit. -- Als Seeberger im März 2007 den FCS vorzeitig verlassen musste, übernahm Stübi auch noch die Verantwortung als Interimstrainer bis zum Saisonende. -- Später auch an der Planung des Stadionprojekts "FCS-Park" beteiligt.
Nach 18 Jahren im FC Schaffhausen kehrte Christian Stübi Anfang 2011 nach St. Gallen zurück. Er wurde für die neu geschaffene Stabsstelle für die Geschäftsentwicklung in der FCSG Event AG (Stadionbetrieb) verpflichtet.
Christian Stübi hat zwei U21-Länderspiele bestritten, am 3. April 1990 gegen Norwegen in... Schaffhausen und am 15. Mai 1990 in Muri AG gegen Deutschland.
03.01.2011
* 08.03.1991 | Nationalität: Österreich
Seit Juli 2009 im FCSG-Nachwuchs. -- Bisher 39 (13 NLA/21 NLB/5 Cup) Spiele und 6 (4 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Mai 2010 bei der 1:5-Auswärtsniederlage in Sitten.
Manuel Sutter kam vom FC Wolfurt (Vorarlberg). Der Offensivspieler fand in der U21 schnell zum Stammspieler und erzielte in seiner ersten 1.-Liga-Saison 9 Tore. -- Zuvor auch im Leistungszentrum des Vorarlberger Fussballverbands.
Stand 14.05.2012
* 16.04.1977
1. Juli 2003 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 78 (70 NLA/8 Cup) Spiele und 7 (6 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2003 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Young Boys.
Bruno Sutter folgte Trainer Heinz Peischl vom FC Wil aufs Espenmoos. -- Markenzeichen des Winterthurers waren zu der Zeit lange blonde Haare. -- Der Mittelfeldspieler hatte im FCSG einen guten Start, zeigte Qualitäten eines Spielgestalters - was in St. Gallen lange vermisst wurde. -- In seiner dritten Saison und unter Ralf Loose nur noch sporadisch eingesetzt.
Bruno Suter debütierte als 18-jähriger am 19. Juli 1995 in der NLA und bestritt darauf 61 Meisterschaftsspiele für den FC Basel, ehe er vom FC Zürich abgeworben wurde. -- In der Folge konnte er das Versprechen seines grossen Talents nicht immer erfüllen. -- 1998 zum FC Schaffhausen, im Winter 1999 erstmals für eine halbe Saison im FC Wil. -- Im Sommer 1999 vom FC Lugano übernommen, für den Sutter in drei Saisons auf 59 NLA-Spiele (5 Tore) kam. -- Im Sommer 2002 zum NLA-Aufsteiger Wil, für den er sämtliche 36 Spiele bestritt (5 Tore).
Nachdem Bruno Sutter 2006 in St. Gallen keinen Vertrag mehr erhielt, ging er zum FC Vaduz. -- In der zweiten Saison am erstmaligen NLA-Aufstieg der Liechtensteiner beteiligt, jedoch ab Oktober 2007 nach einem Bandscheiben-Vorfall und Operation ausser Gefecht gesetzt. -- Bruno Sutter bestritt 13 NLA-Spiele für Vaduz und blieb auch nach dem Abstieg - als einziger Spieler, der schon beim Aufstieg dabei war. --
Im Sommer 2010 erhielt Sutter nach 73 Meisterschafts- und 4 UEFA-Cup-Spielen für Vaduz keinen Vertrag mehr. -- In der Saison 2010/2011 wieder in seinem Stammklub SC Veltheim (Winterthur) in der 3. Liga. -- Ab Juli 2011 im FC Linth 04 (2. Liga interregional) als Spieler und Assistenztrainer.
Bruno Sutter bestritt zwischen 1995 und 1998 28 U21-Länderspiele und erzielte dabei 2 Tore - beide, in zwei verschiedenen Spielen, gegen Österreich. -- Juniorenklubs war der FC Tössfeld (Winterthur), ab der Saison 92/93 spielte Sutter zwischenzeitlich im FC Winterthur und FC Oerlikon (Zürich), ehe er über den SC YF Juventus Zürich (94/95) den Sprung nach Basel und in den Profifussball schaffte.
15.06.2011
* 12.12.1962
1. Juli 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 34 (29 NLA/5 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano.
Beat Sutter kam von Yverdon-Sport nach St. Gallen und stand bereits im Herbst seiner Karriere. -- Der Stürmer wechselte ein Jahr zuvor von Neuchâtel Xamax nach Yverdon in die NLB. -- Sutter hoffte auf einen schönen Abschluss seiner langen Profilaufbahn und bevorzugte das Angebot des FCSG gegenüber jenem der Young Boys, nicht zuletzt weil er grösseren Publikumsaufmarsch erwarten konnte. -- Dank gutem Saisonstart war es für den gelernten Stürmer, der meist im rechten Mittelfeld antrat, tatsächlich eine versöhnliche Zeit. -- Zwei Tore erzielte der Baselbieter in den ersten Wochen für die Espen: per Kopf zum 2:2-Endstand auswärts gegen Servette sowie den Führungstreffer beim 1:1 gegen seinen Ex-Klub Xamax. -- Im Oktober zog sich Sutter eine Oberschenkelzerrung zu, musste pausieren und wurde von Patrick Winkler so gut ersetzt, dass er fortan oft nur noch als Joker zum Einsatz kam. -- Im Juni 1996 entschloss sich Sutter schliesslich, den Zweijahres-Vertrag vorzeitig aufzulösen und unterschrieb noch einmal für ein Jahr bei Yverdon.
Dort beendete er 1997 und nach 16 Jahren seine Karriere als Aktiver und ging zum FC Affoltern am Albis, bei dem er als Nachfolger von Alex Germann, einem weiteren ehemaligen Espen, Trainer wurde. Den Klub aus dem Säuliamt blieb Beat Sutter jahrelang treu.
Beat Sutter wurde 1981 von Helmut Benthaus aus Gelterkinden zum FC Basel geholt. -- Für den FCB erzielte er bis 1986 in 114 NLA-Spielen 35 Tore. -- NLA-Debüt am 16. August 1981 beim 2:0-Heimsieg gegen Aarau. -- 1982 im Cupfinal (0:1-Niederlage gegen Sion). -- Nach seinem Transfer zum Neuchâtel Xamax FC begann die erfolgreichste Zeit der Neuenburger. In den ersten zwei Jahren wurde Sutter mit Xamax Meister (1987 und 88). -- Dazu begeisterten die Rot-Schwarzen in jener Zeit immer wieder im Europacup, brachten Real Madrid und Bayern München an den Rand der Niederlage. -- In 222 NLA-Spielen lief Beat Sutter für Xamax auf und erzielte 67 Tore. -- Mit Xamax 1990 ein zweites Mal im Cupfinal (1:2-Niederlage gegen die Grasshoppers). -- Das Ende in der Maladière war jedoch bitter: 1994 erfuhr Sutter erst spät, dass er nicht mehr erwünscht war und kam am letzten Tag vor Transferschluss bei Yverdon unter.
Wenige Monate zuvor erfuhr er die erste grosse Enttäuschung seiner Karriere: dass er für das Testspiel im März in Ungarn von Roy Hodgson nicht aufgeboten wurde und damit nicht mehr WM-Kandidat war, erfuhr er aus dem Teletext. -- Beat Sutter bestritt 61 Länderspiele und erzielte 13 Tore. -- Sein Nati-Debüt gab Sutter am 12. Oktober 1983 im 0:3 verlorenen EM-Qualifikationsspiel gegen DDR in Ost-Berlin.
11. Januar 2011
* 15.02.1977 | Nationalität: Ghana
2. April 2002 - 2009 im FCSG. -- 193 (173 NLA/16 Cup/4 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 4. April 2002 bei der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Basel.
Mit 77 Toren (64 in der NLA, 13 im Cup) ist Alex Tachie-Mensah einer der erfolgreichsten Schützen in der FCSG-Geschichte. -- Kam 2000 von den Cape Coast Ebusua Dwarfs zu Xamax, für die er in Ghanas 1. Division in zwei Jahren in 39 Spielen 35 Tore erzielte. Bis 2000 in seiner Heimat Ghana beim Dwarfs FC. -- Bei Xamax in 57 NLA-Spielen 25 Tore. -- 11 Länderspiele und als Karrieren-Higlight WM-Teilnehmer 2006 (3 Einsätze gegen Italien, die USA und im Achtelfinal gegen Brasilien). -- Ein Foul des Grasshopper Boris Smiljanic im 1. Meisterschftsspiel der Saison 2007/2008 beendete seine Karriere. Tachie-Mensah scheiterte mit mehreren Combeack-Versuchen und gab fast zwei Jahre später seinen Rücktritt als Profifussballer bekannt.
* 1980
Als Junior ab der Saison 1996/1997 und bis 30. Juni 2001 im FCSG. -- 3 NLA-Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 8. November 1998 beim 0:0 gegen Servette.
Damiano Tamanti war Nachwuchsspieler im FCSG und kam in der Schlussphase der Qualifikation im Herbst 1998 zu drei Einsätzen in der NLA. -- Der Offensivspieler kam in der Folge wieder im Nachwuchs zum Einsatz und wechselte im Juli 2001 zum FC Gossau in die 1. Liga, im Juli 2002 zum FC Arbon. -- Später im FC St. Margrethen.
Damiano Tamanti war bereits Junioren-Internationaler, als er vom "Team Thurgau" aufs Espenmoos wechselte. -- 1997 Teilnehmer an der U16-EM in Deutschland (gemeinsam mit Vincenzo Zinnà), in der die SFV-Auswahl im Halbfinal gegen Österreich im Penaltyschiessen scheiterte und im Spiel um Platz 3 dem Gastegeber unterlag.
15.04.2011
* 02.06.1977 | Nationalität: Schweiz/Spanien
1. Juli.2001 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 21 (19 NLA/1 Cup/1 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. Juli 2001 bei der 2:3-Auswärtsniederlage gegen den FC Zürich.
Oscar Tato wurde nach dem Abgang von Marco Zwyssig verpflichtet. Der Spanier aus Basel wechselte von der AC Bellinzona aus Espenmoos. -- Tato schied in seinem 2. Einsatz für die Espen in der 17. Minute verletzt aus - mit einem Kreuzbandriss. Das Comeback gab der Innenverteidiger erst ein Jahr später. -- Im Sommer 2003 unter den zahlreichen von Heinz Peischl aussortierten Spielern. -- Oscar Tato begann als Junior im FC Concordia Basel. -- 1996 Wechsel zu Servette. Für die Genfer bestritt er in drei Saisons 17 NLA-Spiele und wurde 1999 Schweizer Meister. -- Danach ab Sommer 1999 zwei Saisons in Bellinzona (47 Spiele in NLB und Auf-/Abstiegsrunde). -- 2003 unterschrieb Tato bei seinem Stammclub FC Concordia. Und verletzte sich kurz nach Saisonstart erneut am Kreuzband. -- Bis 2006 konnte Tato noch insgesamt 36 NLB-Spiele für "Congeli" bestreiten, beendete dann seine Profi-Laufbahn und wechselte zum FC Black Stars Basel.
15.07.2010
* 31.07.1971 | Nationalität: Spanien
1. Juli 1994 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 50 Spiele (46 NLA/4 Cup) und 2 (1 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1994 beim 0:3 in Luzern.
Julio Tejeda wechselte von seinem Stammklub FC Monthey, wo er bereits unter Uwe Rapolder spielte, aufs Espenmoos. -- Der kampfstarke Mittelfeldspieler verpasste in seiner ersten Saison in St. Gallen fast die ganze zweite Saisonhälfte wegen Rückenproblemen. -- Im zweiten Jahr schaffte er den Durchbruch, auch beflügelt vom optimalen Saisonstart der Mannschaft. -- Sein einziges Meisterschaftstor für den FCSG war im Juli 1995 das 1:0 beim 4:0-Auswärtssieg auf dem Letzigrund. -- Der FCZ wiederum war es, der Tejeda ein Jahr später weglockte. -- Von finanziellen Sorgen geplagt, wurde mit der Vertragsverlängerung in St. Gallen zu lange zugewartet.
Julio Tejeda spielte zwei Saisons im FC Zürich (61 NLA-Spiele/1 Tor) und wechselte 1998 zum aufstrebenden FC Lugano. -- Im Tessin brachte es Tejeda, inzwischen Verteidiger, nach gutem Start wegen Verletzungen nur zu 16 NLA-Spielen. -- Im Sommer 1999 am Kreuzband operiert, erfuhr er im Januar 2000 eine Stunde vor dem Trainingsstart, dass Trainer Morinini nicht mehr auf ihn zähle. -- Schliesslich konnte er Ende Februar ein Leihgeschäft zu Etoile Carouge einfädeln. -- Mit den Genfern konnte er den Abstieg in die 1. Liga jedoch nicht verhindern. -- Ab Sommer 2000 im FC Bex (1. Liga). -- 2001 zurück zum FC Monthey, wo er auch als Trainer begann. -- Später als Trainer im FC Bex, bei Martigny-Sports (1. Liga) FC Massongex und seit Sommer 2011 erneut im FC Bex (2. Liga interregional).
Zu ersten NLA-Einsätzen kam Tejeda im Herbst 1991 im FC Sion, der am Ende der Saison (im Frühling 1992) seinen ersten Meistertitel feierte. -- Weil dem Klub das Geld ausgegangen war und ihm nicht die volle versprochene Meisterprämie gezahlt werden konnte, bat Tejeda darum, an seinen FC Monthey ausgeliehen zu werden. -- In der Saison 1992/93 gelang unter Rapolder der Aufstieg in die NLB, er selbst folgte dem Trainer, der ihn nach eigener Aussage am meisten geprägt hatte, in die Ostschweiz.
Der Spanier aus dem Unterwallis, Linksfüsser, defensiv stark, Freistossspezialist, bewies auch reichlich Nehmer-Qualitäten, die sich u.a. in mehreren Nasenbeinbrüchen zeigten.
9. November 2011
* 10.01.1970
1. Juli 1988 - 5. Juli 1993 und 6. April 1999 bis 30. Juni 2001 im FCSG. -- 180 (161 NLA/11 Cup/8 Intertoto-Cup) Spiele und 21 (17 NLA/3 Cup/1 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. Mai 1989 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 1:1 gegen Malley.
Pascal Thüler konnte zwei grosse Phasen der FCSG-Geschichte auf dem Rasen mitgestalten: er gehörte dem grossen Team um Ivan Zamorano an und kehrte vor der Meistersaison aufs Espenmoos zurück. -- Wie Marc Zellweger war Thüler zu Beginn seiner Profikarriere Stürmer und etablierte sich später als (linker) Aussenverteidiger.
Thüler kam 1988 vom FC Arbon, wechselte nach dem Abstieg 1993 vorerst leihweise zu den Grasshoppers. -- Mit den Grasshoppers in der ersten Saison (93/94) Cupsieger und danach dreimal Schweizer Meister (94/95, 95/96 und 97/98), zweimal für die Champions League qualifiziert. -- 135 NLA-Spiele in den fünf Jahren für GC, insgesamt 296 NLA-Spiele (21 Tore). -- 1998 vom MSV Duisburg mit einem Dreijahres-Vertrag verpflichtet, wurde aber beim Bundesliga-Klub nie eingesetzt, und kehrte im April 1999 zum FCSG zurück.
27 Einsätze und 3 Tore in der Meistersaison, wobei er 10-mal ein- und 12 ausgewechselt wurde. -- Nach dem Meistertitel hat Thüler nur noch das Auftaktspiel in Lugano bestritten (15. Juli 2000), fehlte danach wegen Verletzungen und schaffte den Sprung zurück ins Team nicht mehr. -- Im Sommer 2001 dem österreichischen Bundesliga-Klub Schwarz-Weiss Bregenz ausgeliehen. -- Im März 2002 dem NLB-Klub FC Vaduz geliehen. -- Im Sommer 2002 schloss sich Thüler schliesslich dem FC Kreuzlingen an. -- Im April 2003 kehrte er zu seinem Stammklub FC Arbon zurück, wo er vorerst als Spielertrainer den Weg ins Coaching einleitete.
Ab Sommer 2004 zwei Saisons Nachwuchs-Trainer im FC Schaffhausen, seit 2006 wieder in Diensten des FCSG. -- Als Chef Préformation koordinierte Thüler die Ausbildung der jüngeren Nachwuchs-Jahrgänge und ist Trainer der U15. -- Ab März 2011 in ähnlicher Funktion (offiziell "Leiter Ausbildung") im Bündner Fussballverband, wobei Thüler die durch die Zusammenarbeit zwischen FCSG und BFV immer noch im Umfeld der Espen bleibt.
aktualisiert 22. Januar 2012
* 25.12.1972 | Nationalität: Ungarn
1. Juli 1993 bis 31. Dezember 1994 im FCSG. -- 42 (21 NLA/17 NLB/4 Cup) Spiele und 16 (2 NLA/13 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Sursee.
Tamas Tiefenbach kam von Ujpest Budapest und bildete nach dem Abstieg zusammen mit Radoslaw Gilewicz ein Sturmduo, das massgeblich an der sofortigen Rückkehr ins "Oberhaus" beteiligt war. -- Bei seinem Einstand traf Tiefenbach dreimal (zum 1:0, 2:0 und 4:0). -- Mit 21 Toren (13 in der Qualifikation, 8 in der Auf-/Abstiegsrunde) war Tiefenbach hinter Gilewicz erfolgreichster FCSG-Torschütze der Saison 93/94. -- Er war auch Schütze des 1:0-Führungstreffer beim 1:1 in Yverdon am 30. April 1994, das vorzeitig die NLA-Rückkehr sicherte. -- Nach dem Aufstieg musste Tiefenbach immer öfter auf der Tribüne Platz nehmen, da er "überzähliger Ausländer" war. -- Anfang Januar 1995 war dann klar, dass Tiefenbach zurück zu seinem Stammklub Ujpest wechseln würde. -- Im Sommer 1995 zurück auf dem Espenmoos, konnte aber Trainer Uwe Rapolder nicht mehr überzeugen. -- Auch im Sommer 1996 war Tiefenbach nochmals in der Vorbereitung im FCSG, aber auch Rapolders Nachfolger Roger Hegi wollte den Stürmer nicht mehr im Kader.
Schliesslich wurde Tiefenbach im Sommer 1997 vom in die Bundesliga aufgestiegenen SC Austria Lustenau verpflichtet. -- 2000/2001, nach dem Abstieg der Austria, an den FC Admira Wacker Mödling ausgeliehen. -- Ein Jahr später zurück bei Austria Lustenau. -- Auch die letzten Stationen als Aktiver hatte Tiefenbach in Vorarlberg, zuerst beim VfB Hohenems in der Regionalliga, später beim FC Bizau (Vorarlbergliga, vierthöchste Stufe, 2006/2007 Torschützenkönig der Liga). -- Später beim VfB Hohenems Nachwuchs-Koordinator.
Tamas Tiefenbach machte als 18-jähriger seine ersten Erfahrungen in der Schweiz. -- Im Februar 1991 wurde er als dritter Ungare vom damaligen NLB-Klub FC Bulle verpflichtet. -- Sein Gastspiel im Greyerzerland war von kurzer Dauer, Tiefenbach wurde Ende April ausgewiesen, nachdem er bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde (er soll ein Liter Öl und ein Kilo Brot gestohlen haben).
19.12.2010
* 22.04.1980 | Nationalität: Italien
Als Junior und bis 30. Juni 2001 sowie 1. Juli 2003 bis 26. Januar 2004 im FCSG. -- 3 (2 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. Dezember 1999 beim 2:0-Heimsieg gegen den Servette FC.
Enzo Todisco, seit jüngstem Junioren-Alter im FCSG, kam in der Meistersasison zu zwei Teileinsätzen in der NLA. -- Beim Debüt gegen Servette ersetzte der Stürmer in der 85. Minute Pascal Thüler. -- 2001 dem in die NLB aufgestiegenen FC Vaduz ausgeliehen, für den er 16 Meisterschaftsspiele bestritt. -- Ein halbes Jahr später in der Winterpause dem FC Schaffhausen geliehen, mit dem Todisco im Sommer 2002 die Rückkehr in die NLB schaffte. -- In seiner ersten kompletten NLB-Saison in Schaffhausen in 32 Spielen 5 Tore. -- Dazu im Cup-Viertelfinal einziger Torschütze beim Sieg über den FCSG. -- Im Halbfinal fehlte er jedoch gesperrt.
Im Sommer 2003 zurück zum FCSG, wo er am 20. September 2003 im Schweizer Cup zu einem dritten Spiel im Fanionteam des FCSG kam. -- Im 2:0 gewonnenen Spiel der 1. Hauptrunde bei Chur 97 wurde Todisco in der 82. Minute für Tranquillo Barnetta eingesetzt.
Im Januar 2004 wieder zum FC Schaffhausen, erneut geliehen, später definitiv verpflichtet. -- Nun feierte Enzo Todisco im Sommer 2004 den NLA-Aufstieg des FC Schaffhausen. -- Am 31. Juli versetzte er den Espen einen tiefen Stich, als er beim vielumjubelten 3:2-Sieg wie Teamkollege Daniel Senn je ein Tor gegen den Ex-Klub erzielte. -- Todisco schaffte mit dem FC Schaffhausen zweimal den Klassenerhalt und blieb auch nach Abstieg 2007 treu. -- Seit 2009 im FC Gossau, mit dem er ein Jahr später in die 1. Liga abstieg. -- Total 203 Spiele in der NLA/NLB, davon 162 für den FC Schaffhausen.
15.04.2011
* 04.08.1976
1. Juli 1995 bis 28. Februar 1996 und 1. Juli 1996 bis 31. Januar 2000 im FCSG. -- 128 (115 NLA/9 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 3 (2 NLA/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 1995 beim 3:0-Heimsieg gegen Lugano.
Cupfinalist 1998 und Mitglied des Meisterkaders 2000. -- Dorjee Tsawa war sowohl in SFV-Nachwuchs-Auswahlen - er spielte 1993 an der U16-EM-Endrunde in der Türkei - als auch im Schweizer Profifussball der erste gebürtige Tibeter. -- Trat 1986 als 10-jähriger Junior dem FCSG bei (davor bereits an seinem ursprünglichen Wohnort 2 Jahre im FC Horgen). -- 1994 bestritt Tsawa eine 1.-Liga-Saison mit dem SC Brühl, wohin er im Frühling 1996 nochmals für ein halbes Jahr ausgeliehen wurde. -- Nach der zweiten Rückkehr vom SC Brühl NLA-Stammspieler. -- In der Meistersaison im Herbst noch mit 10 Einsätzen, wechselte er zum in die Abstiegsrunde verwiesenen FC Zürich.
Mit dem FCZ schaffte Tsawa erfolgreich den Klassenerhalt - und wurde Cupsieger. -- 2000/2001 eine NLB-Saison mit der AC Bellinzona. -- Dann bis 2003 bei Neuchâtel Xamax, zuerst Stammspieler, in der zweiten Saison nur noch 4 mal eingesetzt. -- Ab September 2003 schliesslich drei Jahre im FC Schaffhausen, mit dem er in der ersten Saison den Aufstieg in die NLA feierte, und danach zweimal erfolgreich zum Klassenerhalt beitrug. -- Nach 269 Nationalliga-Spielen erhielt Tsawa im Sommer 2006 keinen neuen Vertrag mehr und fand in der Folge keinen Profiklub mehr.
Ab 2007 Nachwuchstrainer im FC Zürich. -- Ab Januar 2011 im FCZ Trainer der Frauen (NLA). -- Tsawa hatte noch während der Profi-Laufbahn Ausbildungen im Sportmanagement und als Fitnesstrainer gemacht und ist in St. Gallen als Individual Trainer tätig.
aktualisiert 11. Januar 2011
* 05.07.1987 | Nationalität: Schweiz/Türkei
2006 - 20. August 2008 und Juli bis September 2009 im FCSG. -- 37 (33 NLA/2 Barrage/1 NLB/1 Cup) Spiele und 4 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG Debüt am 14. Oktober 2006 bei der 1:4-Niederlage bei den Grasshoppers.
Ural wechselte vom Nachwuchs der Grasshoppers aufs Espenmoos, wo er zuerst auch für die U21 vorgesehen war. -- Der schweizerisch-türkische Doppelbürger beeindruckte auch mit seiner Physis und kam in der 2. Saison auf 30 Einsätze, davon aber nur 3 über die volle Spielzeit (5 Tore).
Nach dem Abstieg verspürte der Stürmer wenig Lust auf die NLB und wurde schliesslich dem Aufsteiger FC Vaduz (8 NLA-Spiele/1 Tor), dann für die Rückrunde 2008/2009 an Servette (12 NLB/0 Tore) ausgeliehen. -- Zu Beginn der Saison 2009/2010 war der Stürmer wieder im FCSG, bestritt 5 Spiele in der U21. Im Oktober 2009 an den FC Gossau ausgeliehen. -- Im Sommer 2010 wieder zurück im FCSG und vereinzelt in der U21 eingesetzt. -- Im Januar 2011 dem FC Winterthur ausgeliehen und im Sommer, nachdem der Vertrag mit dem FCSG endete, vom FCW übernommen. -- Im Kalenderjahr 2011 brachte es Ural nur zu 12 Einsätzen in der NLB. -- Im Januar 2012 für ein halbes Jahr dem 1.-Liga-Klub FC Schaffhausen ausgeliehen.
Ural entstammt dem Nachwuchs des SC Veltheim, wechselte später in die U14 des FC Winterthur, ehe er zu den Grasshoppers ging. -- 2008 machte Murat Ural die Matur und begann später mit einem Jus-Fernstudium. -- Spielte als Nachwuchs-Internationaler in der U16, U17 und ab Herbst 2007 in der U21-Nati.
Ergänzt 6. Februar 2012
* 30.08.1980
Seit 4. Januar 2010 im FCSG. -- Bisher 49 (40 NLA/1 NLB/8 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2010 beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Sion.
Germano Vailati wurde in der Winterpause 2009/2010 verpflichtet, obwohl sich mit Daniel Lopar die Nummer 1 etabliert hatte. -- Vailati kam vom FC Sion, war dort aber nicht einmal mehr die Nummer 3. -- Er durfte nur noch mit der U21 trainieren und bestritt im Herbst 2009 noch 4 Spiele in der 1. Liga. -- Der Tessiner wechselte im Mai 2004 gemeinsam mit Alberto Regazzoni von Agno ins Wallis. -- Stand sofort im Tor des damaligen NLB-Klubs, bestritt die Hälfte der Spiele auf dem Weg zum Wiederaufstieg in der Saison 2005/06 und war eineinhalb Jahre unbestritten. -- Vailati gehörte vor der Euro 2008 zum Kreis der Nati-Kandidaten. -- Der direkt verwandelte Corner von Thomas Weller beim Gastspiel des FCSG kostete ihn den Stammplatz. -- Im Frühling 2009 sprang Vailati beim FC Metz ein. -- Die Lothringer verpassten den Aufstieg in die Ligue 1 knapp, trotz viel Lob wurde er nicht weiter ausgeliehen.
Vailati Begann im FC Lugano, wo er als Junioren-Goalie am 7. Juli 1999 zum NLA-Debüt kam. -- Beim 1:1 gegen den FC Basel wurde er in der 28. Minute für Erich Hürzeler eingewechselt, der eine Hirnerschütterung erlitt. Nun ist Hürzeler im FCSG sein Goalietrainer. -- Vailati bestritt auch das 2. Saisonspiel, da die Spielberechtigung für den neu verpflichteten Stefano Razzetti noch ausstand. -- 2000/01 an Locarno und Chiasso ausgeliehn, 2001/02 an Bellinzona. -- 2002/03 wieder in Lugano, und nachdem Razzetti nach St. Gallen verkauft wurde zur Nummer 1 aufgestiegen. -- Nach dem Konkurs des "alten" FC Lugano blieb Vailati, spielte bis zu seinem Wechsel zu Sion für den NLB-Aufsteiger AC Malcantone Agno. -- Vor dem FCSG 68 NLA-, 44 NLB- und 2 Barrage-Spiele, 18 Spiele mit Metz in der Ligue 2.
Stand 22.03.2012
* 30.12.1981 | Nationalität: Portugal
Seit 1. Juli 2011 im FCSG. -- Bisher 26 (23 NLB/3 Cup) Spiele und 7 (5 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. Juli 2011 beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz.
Bruno Valente kam vom FC Schaffhausen und war der zweite Transfer nach dem Abstieg 2011. -- 17 Tore erzielte Valente in 28 Spielen, was persönlicher Bestwert bedeutete. Trotzdem reichte es nicht zum Klassenerhalt der Schaffhauser.
Bruno Valente hatte in der Saison 1997/98 erste Einsätze in der 1.-Liga-Mannschaft des FC La Chaux-de-Fonds. -- 22 Tore in der Saison 2001/02 brachten ihm einen ersten Profivertrag beim Neuchâtel Xamax FC. -- 41 Goals erzielte Valente in der 1. Liga.
Für Xamax kam der Stürmer meist nur als Joker zum Einsatz. In eineinhalb Jahren kam Valente auf 33 NLA-Spiele (2 Tore). -- Im Januar 2004 seinem inzwischen aufgestiegenen Stammklub FC La Chaux-de-Fonds ausgeliehen (12 NLB-Spiele/1 Tor). -- Im Sommer 2004 wieder bei Xamax und noch in weiteren neun Spiele eingesetzt. -- Im Februar 2005 zum FC Meyrin (16 NLB-Spiele/3 Tore). -- Ab Juli 2005 wieder im FC La Chaux-de-Fonds, nun wurde er zum regelmässigen Schützen. Je 16 Tore 2005/06 und 2007/08, dazwischen 10 Treffer. -- Im Sommer 2008 der Transfer zum Aufstiegsaspiranten FC Lugano. -- Mit 11 Toren in 27 Spielen hatte er grossen Anteil daran, dass die Tessiner dem FCSG im Aufstiegsrennen einheizten; in der Barrage scheiterten die Bianconeri jedoch an Luzern. -- Zudem war Valente erster gegnerischer Torschütze in einem Meisterschaftsspiel in der AFG ARENA, als er am 1. Dezember 2008 im Spitzenspiel auf 1:2 verkürzte (aus Sicht Luganos).
Etwas überraschend wurde der Portugiese aus dem Neuenburger Jura nach Saisonbeginn im Juli 2009 in Lugano aussortiert. -- Anfang September wechselte Valente zum FC Schaffhausen. -- Im ersten Spiel für den FCS in Vaduz in der Nachspielzeit Torschütze zum 1:1-Ausgleich. -- Bis zum Wechsel nach St. Gallen war Valente 79-facher Torschütze in der NLB. -- Im Cup-Sechzehntelfinal im Oktober verwandelte er gegen den FCSG in der 2. Minute den Penalty zur 1:0-Führung (Endstand 6:2 für die Espen).
Stand 14.05.2012
* 16.06.1978 | Nationalität: Argentinien
27. Januar bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 17 (13 NLA/4 Cup) Spiele und 5 (2 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Februar 1998 in Sitten im Cup-Achtelfinal (2:1-Sieg nach Verlängerung).
Jonathan Vidallé kam als 20-jähriger, als Stürmer-Hoffnung in die Ostschweiz, ausgeliehen von Inter Mailand, die ihn vorerst im FCSG "reifen lassen" wollten. -- Bei seinem ersten Auftritt mit den Espen Torschütze zum 1:0 im gewonnenen Cup-Achtelfinal. -- Vidallé traf auch im Viertelfinal in Thun und öffnete im Halbfinal gegen Lugano mit dem Führungstreffer das Tor zum Cupfinal. -- Obwohl ihn der Klub und Trainer Roger Hegi behalten wollte, musste er in der Sommerpause die Ostschweiz wieder verlassen um von Inter an Cremonese ausgeliehen zu werden.
In Cremona bestritt Vidallé 12 Spiele in der Serie B. -- Ab 1999 spielte der Stürmer in diversen Clubs der dritt- und vierthöchsten Liga (Serie C1 und C2) bei L'Aquila, Rimini, Avellino, erneut L'Aquila, Taranto, Sambenedettese, Viterbese, Gela und Lanciano. -- Letzter (bekannte) Verein war 2007 die SSD Centobuchi in der Serie D.
Jonathan Vidallé startete seine Karriere bei Vélez Sársfield, schaffte es nicht ins Fanionteam und ging 1997 nach Chile zu Provincial Osorno.
Vater Enrique Vidallé war als Goalie Profi bei den Boca Juniors, Gimnasia de La Plata, Estudiantes La Plata, Huracán und den Argentinos Juniors, mit denen er nebst zwei Meistertiteln 1985 die Copa Libertadores gewann.
07.10.2010
* 06.06.1968 | Nationalität: Holland
24. April 1997 bis 31. Dezember 1998 im FCSG. -- 65 (56 NLA/5 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 20 (15 NLA/3 Cup/2 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Mai 1997 beim 2:1-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.
Edwin Vurens kam von der Roda JC Kerkrade aufs Espenmoos und komplettierte das holländische Trio mit Erik Regtop und Wilco Hellinga. -- Der Stürmer hätte 13 Monate nach seiner Ankunft die grosse Figur des Cupfinals 1998 werden sollen: das 1:0 und 2:0 hatte er bereits erzielt, in der 56. Minute nahm er vom Penaltypunkt aus Anlauf, verschoss jedoch. Eine Minute später fiel der Lausanner Anschlusstreffer, kurz vor Schluss der Ausgleich; am Ende ging der Cupfinal im Penaltyschiessen verloren (wobei Vurens in der
Endausmarchung nicht antrat). -- In der Meisterschaft hatte Vurens bis dahin 10 NLA-Tore erzielt und sich auch im Herbst 1998 mit weiteren 5 Meisterschaftstoren gut gehalten. -- Vurens wurde zum gefragtesten
Offensivspieler der Schweiz und schliesslich von Servette abgeworben.
Mit den Genfern war "Eddy" Vurens gegen Lausanne das Glück hold. Im letzten Spiel der Saison 1998/99, einer eigentlichen Finalissima (mit den Grasshoppers als drittem Konkurrenten) schoss er auf der Pontaise
drei Tore zum 5:2-Sieg und dem Meistertitel gegen den vormaligen Leader. -- Es sei seine erste Triplette in einem wichtigen Match gewesen, sagte Vurens hinterher, an den St. Galler Cupfinal erinnernd. -- Zum Abschluss seiner Karriere im Frühling 2001 stand Vurens mit Servette noch einmal im Cupfinal, kam aber beim 3:0-Finalsieg gegen den NLB-Klub Yverdon-Sport nicht zum Einsatz. -- Für Servette bestritt Vurens 50 NLA-Spiele und erzielte 13 Tore (Total 106 NLA-Spiele, 28 Tore).
Ab 2005 war Edwin Vurens in seiner Heimat als Trainer tätig, zuerst beim FC Zoetermeer, 2007/2008 in der "Hoofdklasse" (Hauptklasse, höchste Amateur-Liga) beim VUC (Den Haag). 2009/2010 übernahm Vurens
den ARC (Alphense Racing Club, Alphen aan den Rijn) mit dem er sich auf Anhieb für die neu geschaffene "Topklasse" (nun höchste Amateur-Liga) qualifizieren konnte.
Edwin Vurens startete seine Profikarriere bei sparta Rotterdam, für die er seit 1987 spielte. -- 1992 zu Twente Enschede, 1995 für knapp zwei Jahre zur Roda JC Kerkrade. Insgeamt 163 Spiele und 37 Tore in
der "Eredivisie". -- Vurens bestritt ein Länderspiel (am 22. Februar 1995 gegen Portugal), 8 Mal lief er für Hollands Olympia-Auswahl auf. -- Vurens' Juniorenclubs waren die Stompwijkse Boys und die RKAVV
Leidschendam.
3. Oktober 2010
* 09.06.1991
Seit 1. Juli 2011 im FCSG.
Timon Waldvogel wurde nach dem Abstieg als dritter Goalie verpflichtet und kam vom FC Wil. -- Für den FC Wil spielte Waldvogel bereits als Junior und konnte am Ende seiner ersten Saison in der NLB am 21. Mai 2011 im vorletzten Spiel beim 3:1-Sieg in Kriens Stammgoalie Davide Taini erstmals ersetzen.
02.07.2011
* 02.05.1970
11. August 2000 bis 30. Juni 2002 im FCSG. -- 18 (16 NLA/2 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. August 2000 bei der 1:2-Niederlage in Neuenburg gegen Xamax.
Marco Walker kam von Tennis Borussia Berlin aufs Espenmoos. -- Bei "TeBe" spielte er zuvor zwei Saisons in der 2. Bundesliga. -- Walker verliess Berlin, nachdem sein Klub wegen finanzieller Probleme in die Regionalliga zwangsrelegiert wurde. -- Die Abwicklung des Transfers verzögerte sich um einige Wochen. -- Als ehemaliger Nationalspieler war der Solothurner Hoffnungsträger auch für den Europacup. -- Doch Verletzungen stoppten Walker. Nach einer Diskushernie konnte er von September 2000 bis März 2001 keinen Match bestreiten. -- Nach zwei NLA-Spielen fiel er erneut aus und kehrte erst im Spätherbst zurück. -- Mit seinen beiden Toren in der Schlussphase der Saison 2001/2002 gegen Sion und die Grasshoppers trug Walker massgeblich zur UI-Cup-Qualifikation bei. -- Dennoch wurde sein Vertrag nicht verlängert.
Marco Walker ging zum FC Aarau, für den er 23 NLA-Spiele bestritt. -- Im August 2004 vom FSV Mainz 05 verpflichtet, bei dem er nochmals eine Saison in der 2. Bundesliga, in der zweiten Saison aber nur noch in der 2. Mannschaft (Regionalliga) spielte. -- 2005 beendete Walker seine lange Profilaufbahn, spielte noch mit dem BSC Old Boys Basel in der 2. Liga und begann als Nachwuchstrainer im FC Basel, für den er von 1992 - 1996 89 Meisterschaftsspiele bestritt. -- Im Januar 2009 unter Christian Gross Assistenztrainer der 1. Mannschaft geworden und danach auch unter Thorsten Fink im Trainerstab.
Walker spielte in der Saison 1988/89 im FC Grenchen erstmals in der NLB. -- 1990 für zwei Saisons im FC Lugano (42 NLA-Spiele, 1992 Cupfinalist). -- Nach vier Jahren in FC Basel 1996 der Wechsel zum TSV 1860 München (53 Bundesliga-Spiele/5 Tore). -- Ab 1998 zwei Jahre bei Tennis Borussia Berlin (55 Spiele in der 2. Bundesliga/5 Tore).
Marco Walker bestritt 10 Länderspiele. -- Nati-Debüt beim EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei am 26. April 1995 (1:2-Niederlage). -- Der 3 Jahre ältere Bruder Philippe Walker war Goalie, brachte es auf 15 Länderspiele, war zwischen 1989 und 97 die Nummer 1 des FC Lugano.
Erster Junioren-Klub war der FC Bellach. Ab 1983 bei Solothurn, Grenchen, erneut Solothurn und Bettlach, ehe er 1988 in Grenchen ins NLB-Kader kam.
07.08.2010
* 18.02.1973
Juli 1993 bis Juni 1996 im FCSG. -- 81 (59 NLA/15 NLB/7 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. August 1993 beim 6:1-Auswärtssieg in Schaffhausen.
Markus Wanner war der erste Transfer des FCSG nach dem Abstieg 1993. Der Verteidiger kam vom FC Winterthur, verpasste die ersten drei Saisonspiele, eroberte sich dann aber schnell einen Stammplatz und feierte in der ersten Saison die Rückkehr in die NLA. -- Im Herbst 1994 zwei EM-Qualifikationsspiele mit der U21-Nati. -- Zu Beginn der Saison 1995/1996 durch einen Leistenbruch und fällige Operation gestoppt, kehrte Wanner erst kurz vor der Winterpause zurück.
Im Mai 1996, nach dem Amtsantritt von Trainer Roger Hegi keine Vertragsofferte mehr erhalten, kehrte Wanner zurück zum FC Winterthur, mit dem er 1998 in die 1. Liga abstieg und ein Jahr später in die NLB zurückkehrte. -- Im November 2002 im FC Winterthur als Sportlicher Leiter in den Vorstand gewählt. -- Im April, inzwischen spielte Wanner in der Nachwuchs-Mannschaft des FC Zürich, für das Winterthurer Fanionteam reaktiviert. -- Sechs Wochen später trat er mit zwei weiteren Mitgliedern aus dem Vorstand aus, da sie mit der Trainerverpflichtung des Präsidenten nicht einverstanden waren.
Markus Wanner übernahm als Trainer den FC Seuzach, mit dem er 2010 den Aufstieg in die 2. Liga interregional schaffte. -- Erster Juniorenclub war der SC Veltheim.
3. Oktober 2010
* 04.11.1980 | Nationalität: Deutschland
Oktober 2007 bis Sommer 2009 im FCSG. -- 47 (18 NLA/2 Barrage/24 NLB/3 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Februar 2008 beim 1:3 in Aarau.
Weller ist im Herbst 2007 ausserhalb der Transferperiode nach St. Gallen und absolvierte zwei Partien mit der U21, bevor er in der Winterpause einen fixen Profi-Vertrag erhielt. -- Sein einziges NLA-Tor für die Espen war ein direkt verwandelter Corner zum 2:1-Auswärtssieg in Sion. -- Kam von den Stuttgarter Kickers, für die er in der Rückrunde 2006/2007 11 Spiele in der Regionalliga bestritt, dann aber keinen Vertrag mehr erhielt.
2005-2007 zwei Saisons (37 NLA-Spiele) im FC Schaffhausen, zu dem er im Sommer 2009 zurück kehrte. -- Nach dem Abstieg des FCS im Sommer 2011 zum FC Wohlen. -- Davor bis 2002 bei 1860 München, 2002 - 2004 Winterthur und 2004/2005 im FC Vaduz.
Vater Hanjo Weller spielte als Profi u.a. für Hannover 96, 1860 München, VfB Suttgart, den FC Zürich, Xamax, Young Fellows Zürich, Winterthur, war danach lange im Regionalfussball Spielertrainer, später in diversen Profiklubs in verschiedenen Funktionen, in Winterthur und Vaduz auch als interims-Trainer tätig.
aktualisiert 26.07.2011
* 18.10.1977 | Nationalität: Deutschland
30. August 2005 bis 30.06.2006 im FCSG -- 25 (23 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 2005 in La Chaux-de-Fonds beim 1:0-Auswärtssieg gegen Neuchâtel Xamax.
Frank Wiblishauser kam vom 1. FC Nürnberg aufs Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler bot unter Trainer Ralf Loose solide Leistungen, konnte aber auch nicht verhindern dass sich der FCSG und Loose im Frühling 2006 trennten. -- Nach dem FCSG zum in die 2. Bundesliga aufgestiegenen TuS Koblenz, für den er bis zum Abstieg im Sommer 2010 60 Spiele in der zweithöchsten Liga bestritt.
Wiblishauers Juniorenvereine waren der FC Memmingen und der FC Bayern München, bei dem er es bis in die "Amateur"-Mannschaft brachte und vier Saisons in der Regionalliga spielte, es jedoch nicht ins Bundesliga-Team schaffte. -- Ab 2000 im 1. FC Nürnberg, mit dem er in der ersten Saison in die Bundesliga aufstieg, 2003 wieder ab- und sofort wieder aufstieg (32 Spiele in der Bundesliga, 44 in der 2. Bundesliga für den "Club"). -- Wiblishauser bestritt 9 U21-Länderspiele für Deutschland.
26.07.2010
* 02.04.1973
1992 bis Juni 1996 sowie 1. Juli 1999 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 211 (172 NLA/9 NLB/14 Cup/8 Europacup/4 UI-Cup sowie 4 Intertoto-Cup) Spiele und 4 (2 NLA/1 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. September 1992 bei der 2:3-Heimniederlage gegen Lausanne-Sports. -- Seit 2004 im Nachwuchsbereich des FCSG tätig.
Patrick Winkler, Schweizer Meister 2000, trat 1988 in die Nachwuchs-Abteilung des FCSG ein. -- Der Appenzeller musste Umwege nehmen, um auf dem Espenmoos zu voller Anerkennung zu gelangen, obwohl er es schon als 20-jähriger zum Stammspieler schaffte.
1996 wechselte er für ein Jahr zur SR Delémont (20 NLB-Spiele), danach spielte er zwei Spielzeiten mit dem FC Wil (55 NLB-Spiele).
Vom Bergholz holte ihn Marcel Koller zurück nach St. Gallen und baute den kampfstarken Athleten als bewährte Kraft in die Verteidigung der Meistermannschaft ein. -- Winkler mag nicht der filigrane Techniker gewesen sein, doch eines seiner seltenen Tore bleibt in Erinnerung. Am 21. März 1996 traf er im Cup-Achtelfinal gegen die favorisierten Grasshoppers aus rund 40 Metern zum 1:0 (der FCSG gewann 2:0). -- Am Ende der Abstiegsrunde 2003 gehörte er zu den zahlreichen Aussortierten des Trainers Heinz Peischl.
Winkler beendete seine Aktiven-Karriere 2004 im FC Wil, mit dem er mit dem Cupsieg nochmals einen Titel gewann. -- Der Einzug ins Endspiel gelang auf dem Espenmoos, Wil bezwang die Espen 2:1. -- Winkler zeigte trotz seines Wiler Triumphs im Halbfinal keine Häme gegenüber dem FCSG, eher schien er nach dem Spiel Bedauern für seine Espen zu haben.
Dem Ende der Aktiv-Karriere folgte nahtlos die Rückkehr in den FCSG. -- Patrick Winkler wurde Nachwuchs-Trainer. Im September 2008 übernahm er das Amt des Technischen Leiters Nachwuchs, nachdem Vorgänger Fredy Strasser zum Sportchef befördert wurde. -- Im Juli 2010 konnte Roger Zürcher als Nachfolger für Winkler geholt werden. "Paddy", der als Technischer Leiter die Arbeit auf dem Rasen misste, übernahm als Trainer die U18. -- Seit Juli 2011 Trainer der U21.
Erster Junioren-Klub des Ausserrhoders war der FC Teufen. -- Winkler ist gelernter Kaminfeger.
aktualisiert 09.08.2011
* 08.07.1986
1. Juli 2008 bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 71 (46 NLA/17 NLB/8 Cup) Spiele und 7 Tore (2 NLA/5 NLB) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Juli 2009 beim 2:0-Heimsieg gegen Concordia Basel.
Adrian Winter stand wie kein anderer als Protégé von Uli Forte: im FC Red Star holte ihn der Trainer von den Junioren in die 1. Mannschaft, später nach Wil in die NLB und schliesslich zu den Espen. -- Als "Rakete" auf dem rechten Flügel war er für die FCSG-Fans die grosse Entdeckung nach dem Abstieg. -- Winter hatte im Herbst 2008 oft die nötigen Impulse zur St. Galler Führung gegeben. -- Im Februar 2009 fiel er verletzt aus, kam im damaligen Frühling nur noch zu zwei Teileinsätzen. -- Monate später erst soll der Grund der Beschwerden, ein Ermüdungsbruch, festgestellt worden sein. -- Seine Verletzungsgeschichte sorgte zu einer Auseinandersetzung zwischen Trainer Forte und der Klubführung. -- Das Comeback im Fanionteam gab der Aussenläufer erst Ende November 2009. -- In der schwierigen Saison 2010/2011 entschied sich Adrian Winter bereits Mitte Januar gegen eine Vertragsverlängerung und unterschrieb im FC Luzern. -- Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenstart strich ihn Forte aus dem Aufgebot. Auch wegen einer Verletzung kehrte Winter erst im April zurück und stieg am Ende mit dem FCSG ab.
Ursprünglich als Junior im FC Thalwil, soll Winter auch die Möglichkeit offen gestanden haben, als Schwimmer Karriere zu machen.
korrigiert 04.07.2011
* 05.10.1971 | Nationalität: Ghana/Österreich
22. Oktober - 31. Dezember 1994 im FCSG. -- 6 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Oktober 1994 beim 1:1 auswärts gegen den FC Zürich.
Charles Wittl wurde vom Neuchâtel Xamax FC ausgeliehen, als Ersatz für Reto Gertschen, der schon seit der Sommerpause nach einem Kreuzbandriss fehlte. -- In seinem zweiten Match für die Espen Torschütze zum 2:0 beim 4:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sports. -- Der Offensivspieler wurde mit der Option verpflichtet, bis Saisonende in St. Gallen zu bleiben, doch dann wurde an seiner Stelle Peter Knäbel geholt. -- So blieb der FCSG nur ein kurzes Intermezzo in der langen Karriere Wittls.
Als 12-Jähriger kam Wittl aus Ghana in die Schweiz. -- Als Junior des FC La Tour-de-Peilz schaffte er mit 16 den Sprung ins Fanionteam (2. Liga). -- 1989 in den Nachwuchs von Xamax gewechselt. -- NLA-Debüt am 1. März 1992 gegen die Young Boys. -- Nachwuchsspieler Wittl profitierte von zahlreichen Ausfällen in der Equipe von Uli Stielike und bestritt schon im ersten Halbjahr 14 NLA-Spiele. -- Auch wenn Wittl bis zu seinem Wechsel ins Espenmoos 64 NLA-Einsätze vorweisen konnte, gelang ihm der Durchbruch zum Stammspieler bei Xamax erst nach seiner Rückkehr aus der Ostschweiz.
Der Spielmacher verliess Neuenburg im Januar 1999 in sein "zweites Heimatland" zum SK Rapid Wien. Wittl hatte durch seinen Stiefvater auch die österreichische Staatsbürgerschaft. -- Nach 9 Bundesliga- und 2 Cup-Spielen für die Grün-Weissen aus Wien kehrte Wittl zu Xamax zurück. -- Im Mai 2000 unterschrieb Charles Wittl in China einen Eineinhalb-Jahres-Vertrag beim Shandong Luneng Tiashan FC (Jinan). -- Wittl kehrte jedoch bereits im Februar 2001 zurück zu Xamax. -- Im Sommer 2001 erhielt er in Neuenburg keinen neuen Vertrag und unterschrieb im August bei Lausanne-Sports, für das er 24 NLA-Matches bestritt. -- Im August 2002 unterschrieb Wittl ein letztes Mal bei Xamax, bis Jahresende.
Im Februar 2003 vom FC Aarau verpflichtet, für den er in eineinhalb Saisons 39 Mal in der NLA auflief. -- Im September 2004 vom FC La Chaux-de-Fonds engagiert, nach 318 NLA-Spielen (davon 249 für Xamax) war er nun erstmals in der NLB. -- Im ersten Match für die "Bergler" erzielte Wittl nach vier Minuten die Führung und leitete später das Tor zum 2:1-Endstand gegen YF Juventus Zürich ein; es war der erste Saisonsieg, seine neue Mannschaft fand mit ihm wieder auf Kurs. -- Trotzdem verliess Wittl in der Winterpause die Neuenburger und ging in die 1. Liga zum FC Biel. -- Die Seeländer wurden Gruppensieger, scheiterten aber schon in der 1. Aufstiegsrunde am FC Red Star (Zürich). -- Darauf kehrte Wittl im Sommer 2006 zurück nach Neuenburg und schloss sich dem FC Serrières an (ebenfalls 1. Liga). -- 2007 ein Abstecher zu Vully-Sport als Spielertrainer in der 2. Liga. -- 2008 übernahm Wittl das Trainer-Amt des in die 2. Liga interregional abgestiegenen FC Serrières. 2011 führte er die Grün-Weissen zurück in die 1. Liga.
04.08.2011
* 31.01.1971
1. Juli 2002 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 106 (90 NLA/12 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 5 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Juli 2002 bei der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Zürich.
Stefan Wolf kam vom Servette FC ins Espenmoos. -- Der Inneverteidiger brachte die Erfahrung aus 12 Saisons Profifussball mit in die Ostschweiz. -- Wolfs erste Saison mit dem FCSG war vom Gang in die Abstiegsrunde, Trainerwechseln und schweren Niederlagen gekennzeichnet war. Er half mit, dass das Team nicht ganz unterging. -- Die nächsten eineinhalb Jahre verliefen für den Luzerner entspannter. Er wurde zum Captain ernannt, und es schien, dass alleine seine Präsenz für das Team wertvoll war. -- Im April 2005 stoppte Wolf eine Knieverletzung. -- Das selbe Spiel, das das letzte von Heinz Peischl als FCSG-Trainer war, sollte auch für Stefan Wolf der letzte Auftritt im Profifussball gewesen sein. -- In den darauf folgenden Wochen assistierte er Stefan Zünd, der vorübergehend Cheftrainer war. -- Im Herbst 2005 bestritt Wolf drei 1.-Liga-Partien mit der U21. Es folgten weitere Rückschläge, schliesslich erklärte Wolf Ende April 2006 seinen Rücktritt. -- Stefan Wolf stammt aus dem Luzerner Hinterland und wechselte als Junior vom FC Algro (Altbüron-Grossdietwil) zuerst zum FC Langenthal. -- Ab 1990 im FC Luzern, für den er am 10. Oktober 1990 in Lausanne sein NLA-Debüt gab (3:3), als Mittelfeldspieler. -- Am Ende der Saison 1991/92 feierte Wolf seinen ersten Cupsieg, stieg aber mit dem Team für eine Saison in die NLB ab. -- 1997 erneut im Cupfinal gegen Sion. Wolf trug in seinem letzten Einsatz für den FCL zwei Treffer zum 3:3 bei, verwandelte auch den ersten Ball im Penaltyschiessen. Trotzdem gewannen die Walliser, die auch sein neuer Klub sein sollten. -- Nach einer Saison mit dem FC Sion (33 NLA-Spiele) spielte Wolf ab 1998/99 für Servette. -- Mit den Genfern in der ersten Saison Meister. -- 2001 zum zweiten Mal Cupsieger (3:0 gegen Yverdon; im Halbfinal die Espen 1:0 geschlagen). -- Insgesamt 423 NLA-Spiele. -- 14 Länderspiele zwischen 1995 und 1999. -- Länderspiel-Debüt am 15. November 1995 unter Roy Hodgson im Londoner Wembley-Stadion. Die Schweiz unterlag dem EM-Gastgeber von 1996, England, 1:3. -- Wolf verpasste die EM 1996 wegen einer Verletzung. -- Heute ist Wolf mit eigener Firma (Wolfassist) als Sportmanager tätigt. Einerseits betreut er Internet-Auftritte von Sportlern. Andernseits gründete er das "Next Generation Team", in dem junge Sportler betreut werden. "Nachhaltig", wie Wolf sagt und Wert darauf legt, nicht in der Spielervermittlung tätig zu sein.
23.1.2010
* 28.08.1981
5. Juli 2004 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 30. Oktober 2004 in La Chaux-de-Fonds bei der 0:3-Auswärtsniederlage gegen Xamax.
Gabriel Wüthrich kam vom NLB-Klub SR Delémont und wurde als Nachfolger von Flavio Agosti als Ersatzgoalie hinter Stefano Razzetti verpflichtet. -- Wüthrich debütierte in der Saison 1999/2000 im Fanionteam des FC Biel in der 1. Liga. -- Im Sommer 2000 vom Neuchâtel Xamax FC verpflichtet, für den er in der ersten Saison 4 NLA-Einsätze hatte. -- 2003 zur SR Delémont (17 NLB-Spiele). -- Im Sommer 2006 nutzte der Romand die Chance, in Vaduz die Nummer 1 zu werden (und im UEFA-Cup zu spielen, in dem die Liechtensteiner mit ihm beinahe den FC Basel zu Fall brachten). -- In der zweiten Saison, als Vaduz am Ende den Aufstieg schaffte, nur noch Ersatz, nachdem der FCV aus Basel Yann Sommer übernahm. -- Ende Januar 2009 Wechsel zum FC Carl Zeiss Jena (3. Bundesliga). Dorthin hatte zuvor schon sein Vaduzer Goalietrainer Stephan Lehmann gewechselt. -- Im Sommer 2009 zum FC Lugano, wo Wüthrich erneut nur die Rolle als Ersatzgoalie blieb. -- Im Sommer 2010 als Nummer 2 vom FC Luzern verpflichtet - wo Wüthrich erneut von Lehmann trainiert wird. -- Junioren-Klubs waren der FC Echallens, FC Azzurri Biel und ab 1994 der FC Biel.
15.07.2010
* 22.02.1979 | Nationalität: Schweiz/Türkei
7. Januar 1998 bis 12. April 1999 im FCSG. -- 43 (35 NLA/4 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 13 (8 NLA/2 Cup/3 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Februar 1998 beim 2:1 nach Verlängerung gewonnenen Cup-Achtelfinal in Sitten.
Hakan Yakin konnte von den Grasshoppers ausgeliehen werden, vorerst für ein halbes Jahr, als Ersatz für Erik Regtop. -- Obwohl er schon in seiner vierten NLA-Saison stand, kam er in der gut dotierten Mannschaft von Christian Gross nur wenig zum Einsatz. -- Im Espenmoos tankte er neue Moral, erzählte im März, dass Roger Hegi in zwei Monaten mehr mit ihm geredet hätte als seine Trainer in Basel und bei GC während seiner gesamten Zeit in diesen Klubs.
Hegi soll sich schon vor seinem Transfer zu GC um ihn bemüht haben. -- In St. Gallen war er auf Anhieb Stammspieler - erstmals in seiner Profikarriere. -- Ein erster Höhepunkt hätte der Cupfinal 1998 werden können. -- Hätte: im Halbfinal gegen den FC Lugano bereitete Hakan Yakin das 1:0 vor und erzielte das 2:0. -- Doch wegen einer Gelben Karte wegen Foulspiels war er für den Final gesperrt. -- Yakin konnte für eine weitere Saison ausgeliehen werden. -- Nach einem Tief meldete sich der Stürmer im Herbst ausgerechnet gegen GC zurück, traf beim 3:1- Heimsieg zum 2:1 und erzielte in den folgenden 4 Spielen weitere 4 Tore. -- Erlitt dann aber Ende Oktober eine Knie-Verletzung (Bänder), kehrte erst im Frühling wieder zurück und spielte nur noch fünf Mal in Grün-Weiss. -- Die Grasshoppers, inzwischen von Hegi trainiert, wollten Hakan Yakin zurück und kauften ihn aus dem Leihvertrag heraus.
Hakan Yakin setzte nun zu einer grossen Karriere an. Auch wenn der FCSG für ihn ein kleines Kapitel darin war: im Espenmoos wuchs er vom Talent zum geachteten Profi.
Bei den Grasshoppers bestritt Hakan Yakin bis Dezember 2000 54 NLA-Spiele und erzielte 22 Tore, im Februar 2000 debütierte er in der A-Nati. -- Die Zürcher wurden am Ende der Saison 2000/01 Meister, doch Hakan Yakin wechselte in der Winterpause zum FC Basel. -- 2002 klappte es auch für den FCB (nach 22 Jahren) und Hakan Yakin zum Meistertitel und zudem zum Cupsieg. -- Es folgte die bisher beste Champions-League-Saison eines Schweizer Teams mit der Qualifikation für die 2. Gruppenphase und mehreren glanzvollen Auftritten von Hakan Yakin. -- Dazu gabs 2003 den zweiten Cupsieg. -- Nun war er international gefragt.
Ende Juli 2003 unterschrieb er schliesslich bei Paris St-Germain für 4 Jahre, doch kurz nach seiner Ankunft bemängelte Trainer Vahid Halilhodzic mangelnde Fitness, es folgten eine (in Eigenregie veranlasste) Leistenoperation, juristische Streitereien, und noch Ende August die Auflösung des Vertrags und die Rückkehr zum FC Basel. -- Doch die nächste Transferperiode brachte "Hatsch" erneut ins Gespräch, Ende Januar 2004 klappte es mit dem VfB Stuttgart. -- Im Juli erfuhr er, dass der VfB nicht mehr mit ihm plane. -- Gerade noch ein Bundesliga-Spiel bestritt er in seiner zweiten Halb-Saison mit den Schwaben (total 9 BL-Spiele). -- Im Januar 2005 machte schliesslich Galatasaray Istanbul das Rennen unter den zahlreichen Interessenten. -- Doch auch bei "Gala" wurde er nicht richtig glücklich.
Im Sommer 2005 schliesslich zurück in der Schweiz und bei den Young Boys. -- Mit YB blühte er wieder auf und half mit, die Berner wieder zum ernsthaften Titel-Kandidaten zu machen. -- Zum Abschluss seiner YB-Zeit Torschützenkönig mit 24 Goals. -- Nach der für ihn selbst erfolgreichen Euro 08 wagte sich Hakan Yakin erneut zu einem Auslandtransfer und unterschrieb bei Al Gharafa in Katar. -- Der Klub war zuvor Meister geworden. -- zur Jahreswende gab es erste Missstimmungen zwischen ihm und dem Klub, im Frühling spielte er nur noch selten. -- Schliesslich wechselte Hakan Yakin im Sommer 2009 zum FC Luzern. -- Beim FCL, der vor seiner Ankunft knapp dem Abstieg entging, sorgte er auf Anhieb für Höhenflüge. -- Luzern beendete die erste Saison mit Hakan Yakin als Vierter und bestritt die Qualifikakation zur Europa League. -- Im Dezember 2010 "Wintermeister". -- Im Frühling 2011 wurde in Luzern Trainer Rolf Fringer entlassen, nicht zuletzt, weil er Hakan Yakin als Captain abgesetzt hatte. Der FCL verpflichtete Hakans Bruder Murat als Trainer, der in Thun für viel Aufsehen sorgte. -- Luzern startete erfolgreich in die Saison mit dem neuen Stadion, doch das Brüderpaar blieb nicht lange zusammen.
Anfang Oktober überraschte Hakan Yakin wieder einmal die Fussball-Schweiz und kündete per Januar 2012 seinen Wechsel zur AC Bellinzona in der Challenge League bekannt. -- Dort soll er nicht nur als Spieler, sondern auch als Botschafter tätig sein, nicht zuletzt für das Stadionprojekt der ACB. -- Im Januar wurde zudem bekannt, dass Hakan Yakin als Verwaltungsrat der neuen "Zug 94 Sports & Entertainement" für den in die 2. Liga interregional abgestiegenen Verein Botschafter sein wird. Zusammen mit seinem (Zuger) Bellinzona-Trainer Martin Andermatt, investiert hat auch Bellinzonas Präsident Gabriele Giulini.
In der Nationalmannschaft war Hakan Yakin immer wieder umstritten, obwohl er oft der Spieler war, von dem Entscheidendes ausging. -- Total 87 Länderspiele und 20 Tore. -- Sein Debüt in der Nati gab Hakan Yakin am 19. Februar 2000 in Muscat gegen Oman. In der 77. Minute eingewechselt, traf er in der 89. Minute zum 4:1-Endstand. -- In allen drei Spielen der EM-Endrunde 2004 eingesetzt. -- Zur WM 2006 erst achträglich aufgeboten und dann in drei Spielen im Einsatz. -- An der EM 2008 Schütze aller drei Schweizer Tore. -- An der WM 2010 zweimal eingewechselt. -- Somit an vier Endrunden 11 Spiele, womit er in der Schweizer Nati Rekordhalter ist. -- Davor (auch in seiner St. Galler Zeit) 24 U21-Länderspiele, 12 Tore.
Hakan Yakin kam aus den Junioren des FC Concordia Basel, wurde damals auch "Gerd Müller aus Münchenstein" genannt. -- Im Winter 1995 sollte er sowohl das Trainingscamp des FC Basel als auch der Grasshoppers bestreiten, auch der FC Bayern München und Eintracht Frankfurt bemühten sich um Hakan Yakin. -- Schliesslich entschied er sich für den FCB. -- Fulminantes NLA-Debüt am 12. April 1995 gegen Lausanne-Sports: in der 60. Minute für Alexandre Rey eingewechselt, traf er mit der ersten Ballberührung per Kopfball zum 3:0 (am Ende 5:0-Sieg). -- Bis 1997 bei seiner ersten Profi-Station 68 NLA-Spiele und 13 Tore für den FC Basel.
Bruder Murat Yakin war als Profi bei den Grasshoppers, gemeinsam mit Murat im FC Basel, und auch im VfB Stuttgart, 1. FC Kaiserslautern und bei Fenerbahçe Istanbul. -- Nach der Karriere Assistenztrainer bei Concordia Basel und den Grasshoppers, als Trainer kurzzeitig im FC Frauenfeld und zwischen 2009 und 2011 im FC Thun. -- Murat Yakin bestritt 49 Länderspiele. -- Halbbruder Ertan Irizik startete seine Karriere ebenfalls im FC Concordia Basel und fand über den FC Basel zum FCSG, für den er jahrelang aktiv war. -- Irizik war auch über all die Jahre die Konstante unter den verschiedenen Beratern Hakan Yakins.
aktualisiert 06.05.2012
* 20.05.1967 | Nationalität: Chile
9. Januar 1991 bis 30. Juni 1992 im FCSG. -- 44 (39 NLA/5 Cup) Spiele und 11 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. März 1991 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 3:0-Auswärtssieg in Chiasso.
Richard Zambrano kam aus Santiago von Union Española. -- Vier Monate nach dem Abgang von Ivan Zamorano sollte Zambrano mit in dessen grossen Fussstapfen treten. -- Zambrano selbst betonte, dass er weniger ein Vollstrecker wie der grosse Ivan und mehr auch ein Vorbereiter sei. -- Zum Zeitpunkt seines Wechsels war er jedoch Co-Torschützenleader der chilenischen Primera Division (17 Tore in 25 Spielen). -- Zum Einstand in Chiasso glückte ihm gleich eine Doublette: Zambrano traf innerhalb zwei Minuten zum 2:0 und 3:0. -- Beim ersten Auftritt im Espenmoos steuerte er einen Treffer zum 6:1-Sieg gegen Fribourg bei. -- Doch Zambranos Formkurve drehte nach unten. -- Ende Juli, als der FCSG auf dem Hardturm 0:5 verlor, sah Zambrano nach einer Tätlichkeit die Rote Karte und wurde in Frage gestellt. -- Erst im Herbst blühte er wieder auf. -- Der neue Trainer Heinz Bigler Trainer entband ihn von taktischen Zwängen, Zambrano half mit, die Espen in die Finalrunde zu führen. -- Im Frühling 1991 noch zweimal als Torschütze erfolgreich. -- Dennoch zeichnete sich bald sein Ende im Espenmoos ab.
Der geplante Wechsel zum mexikanischen Spitzenverein Club América scheiterte "wegen eines Verfahrens bei der FIFA", schliesslich konnte Zambrano am 10. September 1992 wieder bei Union Española unterschreiben. -- Später wechelte er zu Universidad de Chile, war von 1993 bis 95 doch in Mexiko bei Santos Laguna, dazwischen in Kolumbien bei Deportivo Cali, danach beim Celaya FC (Mexiko). -- 1997 wurde Zambrano von Colo Colo (Santiago) verpflichtet, mit dem er die Clausura 1997 und den Meistertitel 1998 - seine wichtigsten Titel - feiern durfte. -- Dann wieder ab 1998 zwei Jahre in Mexikos Hauptstadt bei den Pumas de la UNAM. -- Ab dem Jahr 2000 blieb er bei chilenischen Klubs, spielte noch für Audax Italiano (Santiago), dem CD Puerto Montt, CD Coquimo Unido und beim CD Arturo Fernandéz Vial (Concepción), wo er 1989 - als Spätzünder - auch seine Profi-Karriere gestartet hatte.
Zambrano war Junioren-Internationaler bestritt 8 Länderspiele und nahm an der Copa América 1993 in Ecuador teil. -- Er wuchs in der Kleinstadt Laja in der Provinz Biobío als Sohn eines Ingenieurs auf.
15.02.2011
* 18.01.1967 | Nationalität: Chile
15. Juli 1988 bis 20. August 1990 im FCSG. -- 70 (61 NLA/5 Cup/4 Intertoto-Cup) Spiele und 42 (37 NLA/3 Cup/2 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 27. Juli 1987 bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne-Sports.
Ivan Zamorano ist der grösste Spieler, den der FCSG je in seinen Reihen hatte. -- In der Schweiz mit dem Spitznamen "Ivan der Schreckliche" geadelt, in Chile auch "Bam Bam" gerufen. -- Gilt auch als einer der grössten chilenischen Fussballer aller Zeiten, und international einer der kopfballstarksten Stürmer überhaupt. -- Für Ivan selbst ist der FCSG Ausgangspukt seiner grossen Karriere gewesen. Zamorano hat später bei jedem seiner Besuche in der Ostschweiz seine Liebe und Dankbarkeit dem FCSG gegenüber bezeugt. -- Verpflichtet wurde Zamorano vom FC Bologna, für den er aber nie ein Spiel bestritt und nach St. Gallen ausgeliehen wurde. -- Zu verdanken hatte der FCSG den Transfer Vinicio Fioranelli, der wiederum mit Zamorano die Basis zu einer beachtlichen Karriere als Spieler-Agent gelegt hatte. -- Zamorano machte bei seiner Ankunft in der Schweiz einen sehr schüchternen Eindruck. Ein Testspiel gegen den FC Schaffhausen in Schleitheim (3:3) war seine erste Vorstellung auf Schweizer Boden. -- Er blieb als Mensch bescheiden, doch auf dem Platz explodierte er schnell: in seinem dritten Spiel erzielte er nicht nur seinen ersten Treffer in der 3. Minute. Vor 7300 Zuschauern im Espenmoos steuerte er zwei weitere Tore zum 4:1-Sieg gegen Lugano bei. Es war der erste Saisonsieg für die zuvor punktelosen Espen. -- Drei Tore gelangen Zamorano auch am 30. September 1989 gegen die Young Boys, als sein kongenialer Sturmpartner und Landmann Hugo Rubio die beiden anderen Treffer zum 5:1 beitrugen. -- Es war ein goldener September für Zamorano. Drei Wochen zuvor, am 9.9. schoss er alle vier Goals zum 4:3-Auswärtssieg gegen Xamax. -- 17 Tore trug Zamorano dazu bei, dass der FCSG die Qualifikation als Erster beendete ("Wintermeister"). In der Finalrunde fielen die Espen zurück, waren am Ende Fünfte; mit 23 Goals wurde Zamorano als erster St. Galler NLA-Torschützenkönig. -- Zwar wollte Präsident Hidber den Chilenen wenigstens ein weiteres halbes Jahr im Espenmoos halten, musste schliesslich nachgeben. -- 3,35 Millionen Franken Ablöse bezahlte der FC Sevilla, was damals Schweizer Rekordsumme war. -- In Sevilla wirkte mit Vicente Cantatore ein chilenisch-argentinischer Trainer. -- Zamorano schlug an der Seite von Toni Polster auch in der "Liga" sofort ein. -- Nach zwei Jahren und 23 Toren für die Andalusier Wechsel zu Real Madrid. -- Für die "Königlichen" bestritt Zamorano vier Saisons, erzielte 101 Tore. In der ersten Saison Cupsieger und Gewinner des Supercups, 1995 als Liga-Torschützenkönig auch Meister. -- 1996 Transfer nach Italien zu Inter. Für die Mailänder in viereinhalb Jahren 37 Tore. In der ersten Saison UEFA-Cup-Finalist. Zamorano erzielte im Rückspiel gegen Schalke das 1:0, sein Team unterlag im Penaltyschiessen. -- Ein Jahr später erneut im UEFA-Cup-Final. Dieser wurde erstmals in einer einzigen Partie und auf neutralem Boden (Paris) ausgetragen. Zamorano erzielte gegen Lazio Rom das 1:0, Inter triumphierte mit 3:0. -- Im Januar 2001 Transfer nach Mexiko zum Club América, für den er in zwei Jahren 36 Tore schoss und im Herbst 2002 die "Clausura" (offiz. Meistertitel) gewann. -- Im Januar 2003 schliesslich sein letzter Transfer, zurück in seine Heimat zu Colo Colo. Nochmals gelang ihm ein Traum-Einstand (2 Tore zum 6:4-Sieg gegen Audax Italiano). 14 Spiele bestritt er für Chiles erfolgreichsten Verein. Im Juli 2003 beendete Zamorano seine Profi-Karriere. Den Rücktritt gab er nach einem Besuch beim Staatspräsidenten Ricardo Lagos bekannt. Wenige Tage zuvor wurde Zamorano wegen Angriffs auf den Schiesrichter mit einer lange Sperre gebüsst. -- Gestartet hat Zamorano seine Karriere 1986 in der zweithöchsten chilenischen Liga bei Deportivo de Los Andes (27 Tore in 29 Meisterschaftsspielen). -- Danach wechselte er zum Club de Deportes Cobresal. Mit dem Team aus El Salvador gewann er überraschend den Cup. -- Zamorano gilt als zweitbester chilenischer Torschütze aller Zeiten, mit 205 Toren in 461 offiziellen Spielen. fcsg-data rechnet ihm 2 Treffer im Intertoto-Cup dazu. -- Zamorano bestritt 69 Länderspiele (34 Tore). Höhepunkt war die WM-Teilnahme 1998 in Frankreich (3 Unentschieden in den Gruppenspielen gegen Italien, Österreich und Kamerun, 1:4-Niederlage im Achtelfinal gegen Brasilien). Zamorano blieb ohne Torerfolg, vier der fünf Treffer erzielte sein Sturmpartner und Freund Marcelo Salas. -- Zwei Jahre später bestritt Zamorano das Olympische Fussballturnier von Sydney. Nach Siegen gegen Marokko und Spanien und einer Niederlage gegen Südkorea bezwang Chile im Viertelfinal den Favoriten Nigeria 4:1. Im Halbfinal unterlag "La Roja" Kamerun 1:2, gewann dann das Spiel um Bronze gegen die USA 2:0. Beide Tore des "kleinen Finals" erzielte Zamorano, der zudem bester Torschütze des Turniers war. -- Drei Teilnahmen an der Copa America (Südamerika-Meisterschaft), 1987 in Argentinien Finalist (0:1 gegen Uruguay; Zamorano kam beim 4:0-Sieg gegen Brasilien zu seinem einzigen Einsatz). -- Heute ist unser Ivan für Chiles Fernsehsender TVN und das spanischsprachige Programm des Sport-TV-Senders ESPN tätig.
5. Juli 2010
* 11.09.1986
Bis Januar 2008 im FCSG. -- 1 NLA-Spiel für die Espen am 24. Mai 2007 beim 1:1 in Aarau.
Fabio Zancanaro spielte im Nachwuchs des FCSG und kam im letzten Spiel der Saison 2006/2007 in Aarau zu seinem einzigen Einsatz im Fanionteam. -- Im Januar 2008 zum FC Wil, für den der Abwehrspieler nur ein NLB-Spiel bestritt. -- Ab Sommer 2008 im FC Gossau (39 NLB-Spiele in zwei Saisons). -- Im Januar 2011 zum FC Kreuzlingen (2. Liga interregional).
aktualisiert und korrigiert 15.02.2011
* 09.02.1980
1. Juli 2001 bis 30. Juni 2002 im FCSG. -- 33 (28 NLA/5 Cup) Spiele und ein NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 2001 beim 3:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.
Reto Zanni wurde von den Grasshoppers ausgeliehen. -- Der Nidwaldner war aktueller U21-Nationalspieler und spielte auf der rechten Seite sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld. -- Zum Ende seiner St. Galler Saison gehörte Zanni zu den Leistungsträgern an der erfolgreichen U21-EM im eigenen Land.
Die Grasshoppers holten Zanni zurück, doch nun war ihm kein Glück bescheiden. Im Juli erlitt er einen Ermüdungsbruch im Schienbein und schaffte später den Anschluss nicht mehr. -- Im Juli 2003 wechselte Zanni zum FC Thun, mit dem er in der zweiten Saison mithalf, dem FC Basel einzuheizen - und von diesem im Winter abgeworben wurde. -- Fortan war Zanni viereinhalb Jahre lang unter Christian Gross unbestrittener Stammspieler, brachte es in der Zeit zu rund 150 Meisterschaftsspielen und über 40 Matches im Europacup. -- Zum Saisonbeginn 2009/10 fiel Zanni ersmtals in Basel aus Verletzungsgründen längere Zeit aus und kam in der Folge nur noch zu wenigen Einsätzen. -- Im Februar 2011 lösten der FC Basel und Zanni den Vertrag auf, der Mittelfeldspieler wechselte in die Challenge League zum FC Vaduz.
Reto Zanni begann als Junior im SC Buochs, für den er als 16-jähriger erste Matches in der 1. Liga bestritt. -- Mit seiner starken Leistung im Cup gegen ... den FC Basel machte Zanni die Grasshoppers auf sich aufmerksam, die ihn 1998 nach Zürich holten. -- Zanni bestritt 21 U21-Länderspiele.
ergänzt 08.01.2011
* 11.02.1982 | Nationalität: Portugal
25. Januar 2008 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 72 (40 NLA/2 Barrage/24 NLB/6 Cup) Spiele und 7 (4 NLA/1 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Februar 2008 beim 1:3 in Aarau.
José Vitor Jardim Vieira "Zé Vitor" kam von Nacional Madeira, wo er in eineinhalb Saisons 31 Spiele in Portugals höchster Liga bestritt und auch Teamkollege des späteren Schweizer Nati-Goalies Diego Benaglio war. -- Seine ersten zwei Treffern in der Schweiz beendeten eine der längsten Serien im hiesigen Profifussball: 22 Jahre konnte zuvor der FCSG die Grasshoppers auswärts nicht bezwingen. An dem Ostersamstag (22. März) 2008 gab es bei dichtem Schneefall mit dem 3:2 im Letzigrund ein rares Highlight in der Abstiegsaison. -- Im Januar 2009 schien es zum Bruch zwischen dem Mittelfeldspieler und Trainer Uli Forte gekommen zu sein. Zé Vitor hatte häufiger den Unmut des Trainers auf sich gezogen. Doch er blieb und kämpfte sich zurück ins Team. -- Der FCSG stieg wieder auf, und Zé Vitor bewies sich auch in der Super League. -- Im unglücklichen Cup-Halbfinal im April 2010 gegen Lausanne-Sport (1:2) erzielte Zé Vitor den Führungstreffer, hatte später weitere gute Torchancen und klärte beim Stand von 1:1 einmal auf der eigenen Torlinie. -- Der Cupfinal wurde verpasst, Zé Vitor musste gehen.
Als Junior soll unser Zé Vitor gemeinsam mit dem späteren Weltfussballer des Jahres, Cristiano Ronaldo, gespielt haben. -- Nach dem FCSG zog Zé Vitor im Sommer 2010 nach Zypern zu AEL Limassol. -- Ab Januar 2012 beim Lokalrivalen Apollon Limassol, nachdem er ein halbes ohne Vertrag geblieben war.
Aktualisiert: 6. Februar 2012
* 17.10.1973
1. Januar 1995 bis 13. November 2001 und 1. Juli 2003 bis 30. Juni 2010 im FCSG. -- 518 (424 NLA/2 Barrage/28 NLB/46 Cup/12 Europacup/6 UI-Cup) Spiele und 31 (23 NLA/1 NLB/6 Cup/1 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt in der Auf-/Abstiegsrunde am 1. April 1995 bei der 0:1-Heimniederlage gegen Yverdon. Zellweger wurde in der 59. Minute für Reto Gertschen eingewechselt.
Für Marc Zellweger schien es nach dem Abstieg 2008 kein Gedanke wert zu sein, seinen FCSG zu verlassen. -- Als Captain half er mit, das neue Team von Uli Forte zu stabilisieren, und wuchs in den wichtigen Spielen wie beim Heimsieg gegen den härtesten Konkurrenten Lugano über sich hinaus.
Mit den Espen Schweizer Meister 2000, Cupfinalist 1998, NLB-Meister 2009. -- St. Gallens Rekordspieler gehörte nach dem Meistertitel zu den Spielern, die auch im Ausland interessant wurden. So erhielt er die Möglichkeit, für den 1. FC Köln in der Bundesliga zu spielen. -- Eineinhalb Monate nach seiner Ankunft wurde Trainer Ewald Lienen entlassen, Zellweger fehlte fortan sein grösster Fürsprecher. -- Ende Juli 2002 wurde er für eine Saison dem FC Wil ausgeliehen (25 NLA-Spiele, 1 Tor).
Ein Jahr später erfolgte die Rückkehr zu den Espen, auch wenn sich unter anderen die Young Boys um den rechten Aussenverteidiger bemühten.
Zellweger bestritt zwischen 2000 und 2002 13 A-Länderspiele. -- Erstes Länderspiel am 11. Oktober 2000 in der WM-Qualifikation beim 2:2 gegen Slowenien in Ljubljana. Zellweger wurde kurzfristig nachnominiert, weil sich Henchoz fünf Tage zuvor im Heimspiel gegen die Färöer eine Sperre einhandelte.
Zelli startete seine Karriere als Stürmer. -- Nach parallelen Probetrainings bei den Grasshoppers und dem FCSG entschied er sich für die Ostschweiz. -- Sein erstes Spiel in der Startformation feierte Zellweger mit einer Doublette: am 23. April 1995 in der Auf-/Abstiegsrunde in Solothurn. Es waren seine ersten Treffer für Grün-Weiss und in der Meisterschaft das einzige Mal, in dem er Doppeltorschütze war. -- Bald schon, im Herbst 1995, wurde Zellweger ins Mittelfeld "zurückgezogen". -- Die 0:8-Niederlage im April 1997 bei den Grasshoppers forderte Massnahmen. 5 Tage später, im Rückspiel gegen GC, stand Zelli erstmals in der Abwehr und verteidigte erfolgreich gegen Kubilay Türkyilmaz.
Unbewusstes Fairplay gegenüber den Espen bewies Marc Zellweger auch in seiner Zeit in Wil: bei der 3:11-Niederlage im Bergholz fehlte er verletzungsbedingt.
Der Winterthurer kam vom FC Seuzach. -- Erster Juniorenclub war der FC Oberwinterthur, für den er früh im Fanionteam debütierte. -- Nachdem Zelli im Sommer 2010 nach insgesamt 14 Saisons mit dem FCSG keinen neuen Vertrag mehr erhielt, wechselte er zum in die 1. Liga zurückgekehrten SC Brühl. -- Den "Kronen" verhalf Zellweger zum direkten Durchmarsch in die Challenge League. In 32 Spielen in der 1. Liga erzielte Zellweger 7 Tore, darunter den Treffer zum 1:0-Sieg im Rückspiel der 1. Aufstiegsrunde gegen Breitenrain. -- Zellweger, der bei Brühl zuerst in offensiverer Rolle spielte, später aber auch wieder in die Abwehr zurück kehrte, überlegte sich lange, ob er die Karriere fortsetzen sollte, da er eigentlich den Trainingsaufwand nicht noch einmal steigern wollte. -- Schliesslich blieb Zelli, setzte aber parallel seine ausser-fussballerische Weiterbildung fort, unter anderem mit einem Praktikum in der Geschäftsstelle des FCSG.
Ergänzt 8. Januar 2012
* 26.08.1981 | Nationalität: Schweiz/Italien
1. Juli 1997 bis 2. August 2003 im FCSG. -- 33 (29 NLA/2 Cup/2 UI-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 5. Juli 1997 beim 2:2 in Genf gegen Servette.
Eines der grössten Talente der FCSG-Geschichte hatte viel zu viel Pech mit Verletzungen. -- Noch nicht 16-jährig, debütierte der Mittelfeldspieler in der NLA, vier Tage später stand er erstmals in der Startformation (auswärts gegen GC, ebenfalls 2:2). -- Am 2. Juni 1999 stand Zinnà zum 29. Mal mit der ersten Mannschaft auf dem Feld. -- Zum Auftakt der Meistersaison fehlte er, und kehrte lange nicht zurück. Immer wieder neue Verletzungen bremsten Zinnà. -- So wurde er Schweizer Meister, ohne auch nur eine Minute Einsatz. -- Am 19. Oktober 2002 gab er das Combeback und brachte es in dem Herbst noch zu drei weiteren Spielen für die Espen. -- Den Start der Auf-/Abstiegsrunde verpasste er erneut. -- Am Ende gehörte auch Vincenzo Zinnà zu den von Heinz Peischl aussortierten Spielern. -- Anfang August 2003 schliesslich zog Zinnà zum SCR Altach. -- Mit den Vorarlbergern feierte er in der ersten Saison den Aufstieg in die "Erste Liga" (zweithöchste Stufe) und zwei Jahre später in die Bundesliga. -- Zinnà war Stammspieler, bestritt 49 Matches in der Ersten Liga, doch kurz nach Saisonstart warf ihn erneut eine Verletzung aus der Bahn. Gerade noch 4 Einsätze in der Bundesliga blieben ihm vergönnt. -- Im Sommer 2008 Transfer zum FC Gossau, für den er 11 Spiele in der Challenge League bestritt. -- Im Sommer 2009 war die Profikarriere beendet. -- Vincenzo Zinnà war Junioren-Internationaler. -- An der U16-EM-Endrunde 1997 in Deutschland galt Zinnà als auffälligster Schweizer Spieler. Im Viertelfinal gegen Belgien verwandelte der kleingewachsene Thurgauer den entscheidenden Penalty, das die erstmalige Halbfinal-Qualifikation einer SFV-Nachwuchsauswahl bedeutete.
14. Januar 2010
* 07.04.1960
1. Juli 1984 bis 30 Juni 1986 und 16. Oktober 1986 bis 30. Juni 1988 im FCSG. -- 109 (89 NLA/6 Cup/1 Europacup/13 Intertoto-Cup) Spiele und 38 (32 NLA/3 Cup/3 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Juli 1984 in Prag beim 0:5 im Intertoto-Cup gegen den FC Bohemians.
Hanspeter Zwicker war einer der schillerndsten Spieler des Schweizer Fussballs. -- Als 15-jähriger verliess er die Junioren des FCSG, weil er keine Lust darauf hatte mit den Reserven zu spielen, und schloss sich dem SC Brühl an.
Im Krontal spielte er erst mit den Inter-A-Junioren, im Februar 1977 wurde er ins Fanionteam befördert. -- Der Anfang in der 1. Liga war für den Junioren-Internationalen hart, in 10 Spielen glückte ihm nur ein Tor. -- Nach der Sommerpause und mit dem neuen Trainer Zeljko Perusic trumpfte Zwicker auf und machte mit 10 Toren auf sich aufmerksam. -- Am intensivsten bemühte sich Edy Nägeli. -- Der legändere Präsident holte "Hampi" Zwicker im Herbst zum FC Zürich, musste aber nach Entscheid der Ligakammer 100'000 Franken Transfersumme überweisen, was Rekord für einen Spieler aus dem Amateur-Bereich war. Ursprünglich bot Nägeli den Brühlern 20'000 Franken.
Am 6. November 77 gab Zwicker sein NLA-Debüt gegen Xamax. Im zweiten Match, am 27. November 1977, gehörte er bereits zur Startformation und erzielte beim 1:1 gegen den FC Basel sein erstes NLA-Tor. --
In der Saison 78/79 erzielte Zwicker 13 Goals, Platz 5 in der NLA-Torschützenliste. -- Im Herbst 1979 wollte Zwicker erstmals unbedingt weg, gekränkt davon, dass ihm Ruedi Elsener vor die Nase gesetzt wurde. -- Am liebsten wäre er zum FCSG gegangen, doch dagegen sperrte sich Nägeli und erlaubte ihm, mit dem FC Chiasso zu verhandeln. -- Schliesslich scheiterte der Transfer doch an Forderungen des FCZ-Präsidenten. -- Zwicker konnte zum Verbleib überredet werden. -- Ab dem Sommer 1980 gings wieder aufwärts, unter Daniel Jeandupeux bildete Zwicker mit Walter Seiler und Elsener einen Traumsturm. -- 12 Tore steuerte Zwicker zum Gewinn des Meistertitels in der Saison 1980/1981 bei. -- Im Dezember 1980 von Paul Wolfisberg für die Südamerika-Tournee aufgeboten (Nati-Debüt am 16.12.80 in Cordoba, 0:5 gegen Weltmeister Argentinien).
Zwicker, dem Geld "nicht viel sagte", aber gerne viel für Autos und Nachtleben ausgab, hatte sich einen hohen Marktwert erarbeitet und dachte laut über einen Wechsel zu Servette - und blieb doch. -- Im Winter-Trainingslager 1982 von Jeandupeux vorzeitig nach Hause geschickt. -- Zwicker revanchierte sich, liess den Trainer eine Erklärung unterschreiben, dass sich "die Chance auf eine erfolgreiche Gestaltung der Rückrunde durch das Mitwirken des Spielers Zwickers vergrössert".
Im Sommer 1983 klappte es doch mit einem Wechsel in die Romandie. -- Das damals gut betuchte Lausanne-Sports bot ihm 180'000 Franken jährlich. -- Millionär wurde Zwicker nicht, im Gegenteil, sah sich "in einer Löwengrube", wurde von Mitspielern geschnitten und war bald frustriert. -- Ende August der letzte Match für "LS", im Oktober die Vertragsauflösung. -- Ein Wechsel innerhalb der NLA war nicht erlaubt, Zwicker konnte zu Casino SW Bregenz in die 2. Division, wo er fortan für einen Mini-Lohn spielte. -- Der FCSG soll zu seinem Wechsel nach Vorarlberg zumindest mitgeholfen haben. -- Mit dem Aufstieg der Bregenzer klappte es nicht, doch Zwicker fand wieder Freude am Fussball und es zeigten sich bald NLA-Klubpräsidenten in Bregenz auf der Tribüne. -- Zwicker hatte sich wohl schon lange für die Espen entschieden.
Präsident Paul Schärli machte vor dem Cup-Halbfinal in Lausanne am 8. Mai 1984 alles klar für die Verpflichtung, Private schossen 100'000 Franken ein, die Ablöse betrug 200'000 Franken. -- Zwicker unterzeichnete einen leistungsbezogenen Einjahres-Vertrag und sagte "St. Gallen ist ein Team der Zukunft und hat das beste Publikum, was mir hilft, denn ich suche den Erfolg. Ich werde alle Kritiker mit Leistungen überzeugen."
Im ersten NLA-Spiel für den FCSG (am 15.08.1984) traf er zum 2:0 und ebnete im zuvor umkämpften Spiel den Weg zum 4:0 gegen den FC Zürich. -- Schon nach seinem zweiten Match in Grün-Weiss wurde er als "klar wirkungsvollster Stürmer" gelobt, "seine Schnelligkeit mit und ohne Ball war beeindruckend. In dieser Form dürfte er bald wieder in der Nati auflaufen". -- Tatsächlich gab Zwicker am 1. September 1984 beim Länderspiel gegen Argentinien sein Comeback unter Wolfisberg und kam im selben Herbst zu zwei weiteren Einsätzen mit der Nati (gegen Dänemark und Italien). -- Unter Helmuth Johannsen bestätigte der FCSG die gute Vorsaison und qualifizierte sich für den UEFA-Cup, Zwicker trug 10 Tore in 27 Meisterschaftsspielen bei.
Mit dem neuen Trainer Werner Olk erlebte der FCSG Rückschläge, auch Zwickers Leistungskurve drehte wieder abwärts. -- Im August 85 gegen die Türkei im Espenmoos (0:0) noch einmal in der Nati. -- Ende September fehlte er erstmals im Aufgebot von Olk, wegen "interner Probleme". -- Im UEFA-Cup auswärts gegen Inter nochmals eingewechselt, stand Zwicker danach erst Ende April wieder auf dem Platz. -- Im darauffolgenden Spiel gelang den Espen mit dem 4:1 gegen Servette ein Befreiungsschlag - ohne Zwicker. -- Schliesslich bat "Hampe" im Mai darum, den FCSG verlassen zu dürfen.
Zwicker wurde im Sommer 1986 vom FC Wettingen ausgeliehen, doch glücklich wurde er auf der Altenburg nicht. Nachdem Zwicker im September eine Woche lang nicht zum Training erschien - sein Vater meldete ihn krank - wurde er erst suspendiert, wenig später der Vertrag in Minne aufgelöst. -- Der Stürmer wollte die Karriere beenden, sah sich physisch und psychisch nicht mehr in der Lage, Fussballprofi zu sein. -- Doch statt nur noch als Hobby in der 2. Liga zu spielen, kam er am 19. Oktober 1986 im Cup in Locarno sein Comeback im FCSG. -- Ende März 87 erzielte Zwicker sein erstes Tor nach der Rückkehr, ausgerechnet gegen den FC Wettingen, einen Konkurrenten im Abstiegskampf. -- Es ging nun mit dem gesamten FCSG aufwärts, trotz Reduktion der NLA wurde der Klassenerhalt am Ende komfortabel geschafft, Zwicker trug in der Saison in 16 NLA-Spielen 5 Tore bei.
Die Saison 1987/88 sollte Hanspeter Zwickers beste werden. -- Im September erzielte er in 4 Spielen innerhalb 16 Tagen 7 Tore: am 8. September beide Goals beim 2:0-Heimsieg gegen Luzern, am 12. September den Anschlusstreffer beim 2:2 in Bern gegen YB, am 19. September beim 3:1-Auswärtssieg gegen den FCZ die Tore zum 2:1 und 3:1 in der 79. und 80. Minute und am 23. September die ersten zwei Goals in der 42. und 43. Minute beim 3:0-Heimsieg gegen Servette. -- Zwicker war in der Form seines Lebens, zu der ihm das Vertrauen von Trainer Markus Frei und des gesamten FCSG verhalf. -- Zwicker verlängerte den Vertrag im Frühling 1988 um drei Jahre.
Doch am letzten Tag vor Transferschluss überraschte Hampi Zwicker erneut alle mit der Unterschrift im Neuchâtel Xamax FC. -- Die Neuenburger wurden eben zum zweiten Mal Meister und bezahlten die damalige Rekord-Ablösesumme von 800'000 Franken und boten dem St. Galler einen massiv höheren Lohn. -- Wohl hätten die Espen Zwicker gerne behalten, konnten aber finanzielle Löcher stopfen.
Zwicker und der gesamten Equipe von Xamax lief es weniger gut als in der Vorsaison. -- Im August bestritt er gegen Jugoslawien sein letztes von 26 Länderspielen. -- Im Oktober traten Probleme an beiden Achillessehnen auf, er liess sich beim FCSG-Klubarzt Dr. Ruedi Spring operieren. -- Xamax' Präsident Facchinetti bezahlte ihm danach weniger Lohn. -- Ende Saison (und nach 23 NLA-Spielen, 4 Toren für Xamax) liess Zwicker wissen, dass er Neuenburg verlassen möchte. -- Da Facchinetti nie einen Vertrag aufsetzte, stand der Verein in der Schuld, sperrte sich aber gegen sämtliche Anfragen anderer Klubs. -- Erneut am letzten Tag vor Transferschluss konnte ihn der Basler Sportclub Old Boys ausleihen. -- Zwicker spielte ab Juli 1989 und für ein Jahr erstmals in der NLB, nachdem er zuvor 88 Tore in 258 NLA-Spielen erzielte.
Im Sommer 1990 blieb Hanspeter Zwicker ohne neues Team, Xamax verlangte abermals zu hohe Leihgebühren. -- Schliesslich liess er sich im Januar 1991 in den Amateur-Status versetzen, um noch einmal beim SC Brühl zu spielen. -- Nach weiteren Beschwerden mit den Achillessehnen beendete Zwicker seine Aktiv-Laufbahn in der Saison 1991/1992.
Zwicker war leidenschaftlicher Kunstmaler und malte sich als Fussballprofi eine spätere Karriere mit dem Pinsel aus. -- Doch er ging in die Gastronomie, arbeitete als Kellner, wurde Wirt, versuchte sich als Spieleragent, und steckte immer wieder Rückschläge ein. -- Im Jahr 2000 half Zwicker als Trainer im FC Widnau aus. -- Schliesslich kam Zwicker zum Kinderdorf Pestalozzi in Trogen, wo er zum Sozialpädagogen ausgebildet wurde, die Erfüllung fand, und mit der Fussballer-Karriere abschloss.
* 24.10.1971
1. Juli 1996 bis 30. Juni 2001 im FCSG. -- 188 (161 NLA/27 Cup/6 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 14 (11 NLA/2 Cup/1 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Juli 1996 beim 0:0 in Lugano.
Marco Zwyssig bildete mit Giuseppe Mazzarelli die Innenverteidigung für den Meistertitel 2000. -- Cupfinalist 1998, aber unglücklich im Penaltyschiessen (Lausanne-Goalie Brunner wehrte ab). -- Als Fussballprofi war Zwyssig ein eigentlicher Spätzünder: erst als der Ökonom sein Studium an der HSG abschloss, liess er sich davon überzeugt, auf die Karte "Fussballprofi" zu setzten.
1992 wechselte Zwyssig aus dem Nachwuchs des FCSG zum FC Gossau, mit dem er 1993 den ersten Aufstieg in die NLB feierte, einmal den Klassenerhalt schaffte und nach einem Jahr in der 1. Liga 1996 erneut den NLB-Aufstieg erlangte.
Mit Roger Hegi traf er im Espenmoos auf den ihm vom FC Gossau bestens bekannten Trainer. -- War auf Anhieb unbestrittener Stammspieler und bald auch Teamleader. -- Musterprofi mit "Gardemassen" (190 cm/85 kg). -- Dazu für einen Verteidiger äusserst korrekt. Zweimal spielte er eine ganze Saison ohne eine einzige Verwarnung (1997/98 und 2000/01), und auch auf dem Weg zum Meistertitel sah er nur zweimal Gelb. -- Schon in seiner zweiten NLA-Saison wurde Zwyssig ein Ausland-Transfer zugetraut. -- Blieb auch nach dem Meistertitel, war überragend beim UEFA-Cup-Triumph gegen Chelsea.
Ein Jahr später kam es doch zum Wechsel, Zwyssig unterschrieb beim Österreichischen Meister FC Tirol (Innsbruck) einen Vierjahresvertrag. -- Mit Trainer Kurt Jara und Stürmer Radoslaw Gilewicz traf Zwyssig auf zwei weitere frühere Espen. -- 20 Bundesliga-Spiele und 6 Europacup-Spiele bestritt Zwyssig für die Innsbrucker, doch hatte sich der Verein zuvor finanziell übernommen und musste Spieler verkaufen. -- Der Hamburger SV, bei dem Jara inzwischen Trainer war, wollte Zwyssig. -- Da sich der HSV nicht mit dem FC Tirol über die Ablösesumme einig wurde, verpflichtete ihn im Januar 2002 der FC Basel.
Unter Christian Gross feierte Zwyssig schon nach einem halben Jahr das Double, wurde 2004 zum dritten Mal und 2005 als Karriereabschluss ein viertes Mal Schweizer Meister. -- Schaffte 2003 die Qualifikation zur Champions League. -- Zwyssig verpasste nach einer Knieverletzung die ersten drei Gruppenspiele, hatte danach aktiven Anteil an der erfolgreichsten Schweizer Champions-League-Kampagne. -- Den 6:0-gewonnenen Cupfinal von 2003 sah Zwyssig hingegen von der Bank aus.
Zwyssig bestritt 20 Länderspiele, gehörte zum Kader der Euro 2004 in Portugal (nicht eingesetzt). -- Erstes Länderspiel am 6. August 1997 bei der 0:1-Niederlage im Testspiel in der Slowakei.
Am 18. Juni 2008 mit der neuen Führung um Michael Hüppi Mitglied des Verwaltungsrats der FC St. Gallen AG geworden, aus dem er im Herbst 2010 wieder austrat.
aktualisiert 15.02.2011

